News Intel-Quartalszahlen: Solides viertes Quartal, schwacher Ausblick und All-in 14A

Volker

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Intel hat das letzte Quartal 2025 mit einem soliden Ergebnis beendet. Der Ausblick für das erste Quartal liegt aber unter den Erwartungen, selbst Intel sieht hier einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr. Nachdem die Aktie in den letzten Tagen viele Vorschusslorbeeren einheimste, gab sie die nachbörslich direkt wieder ab.

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Es ist schon irgendwie kontrovers. In den 90er und 2000er hat man Intel immer alles schlechte gewünscht und heute wünscht man denen das sie es irgendwie schaffen zu überleben.
 
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Ich denke, Intel wird überdurchschnittlich unter dem RAM-Engpass leiden, da sie wenige (keine?) Produkte auf der "AI-Sonnenseite" haben, sondern primär Consumer und Standard-Server-CPUs.
 
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Wenn sie so viel altes Inventar haben müssen sie es nur passend bepreisen.
Einen 14600K für ca. 130€ würde sich verkaufen.
Vor allem bei der aktuellen Ram Situation
 
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Up-side Potential ist jedenfalls bei Intel vollkommen da. Denke 2026 wird ein Jahr ohne Verluste, mit Schwarzen Zahlen.
Battlemagen als Ai-Treiber, gute Verbindungen der Branche, 14A als Foundry, Chips im Wettbewerb, nicht mehr so viel Wasserkopf Personal.

Denke da geht einiges bei Intel.
Das wird. Bin da Positiv. Und die US-Regierung steckt ja auch mit tiefen Taschen drin.

Intel geht es wieder gut. Intel ist wieder Fit.
Jetzt wird es besser.
 
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Cr4y schrieb:
Ich denke, Intel wird überdurchschnittlich unter dem RAM-Engpass leiden, da sie wenige (keine?) Produkte auf der "AI-Sonnenseite" haben, sondern primär Consumer und Standard-Server-CPUs.

Naja, die haben noch immer die besten OEM-Beziehungen vor allem zu den großen Notebook-Herstellern. Und gerade die großen haben Inventar auch and RAM, man sieht es ja bei den kleinen wie Framework und Schenker gester - die haben keins. Die machen so halt im Quartal stets über 8 Mrd. Umsatz mit Core-Produkten - da ist AMD mit Ryzen noch lange nicht, und deren OEM-Standing ist auch noch nicht auf gleichem Niveau.

Klar bei Xeons und AI sieht es dunkler aus. Aber sie verkaufen halt alles was halbwegs neu ist, können die Nachfrage bei Xeons nicht erfüllen. Woher also nehmen wenn nicht stehlen :D
 
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Intel könnte das im Konsumerbereich schon besser nutzen, es gibt für den 1700er Sockel noch DDR4 Boards und wenn dir Preise der CPUs runter gehen würden, gäbe es auch Chancen. Bei den grossen Zahlen die nötigen werden ist aber dann der Benefit aus dem DIY Bereich aber vermutlich zu klein.
 
Intel ist weit weniger tot, als viele behaupten. Dass nach dem Hype eine Enttäuschung folgte, liegt schlicht am Übergangscharakter des jetzigen Portfolios. Die Story steht und fällt mit der Roadmap: Panther Lake und die 14A-Fertigung sind die entscheidenden Katalysatoren. Angesichts der globalen Chip-Strategie (USA/Europa) könnte Intel hier der große Gewinner sein. Ich halte an meiner Position fest – ein riskanter, aber potenziell sehr lohnender Zock.
 
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Gaugaumera schrieb:
Wenn sie so viel altes Inventar haben müssen sie es nur passend bepreisen.
Was dann aber auch bedeutet, dass sie den Wert des Inventars in der Bilanz um mehrere Milliarden reduzieren müssten. Wenn man eh schon Verluste schreibt, sieht das kein Investor gerne, wenn das nötig wird...
 
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Cr4y schrieb:
Ich denke, Intel wird überdurchschnittlich unter dem RAM-Engpass leiden, da sie wenige (keine?) Produkte auf der "AI-Sonnenseite" haben, sondern primär Consumer und Standard-Server-CPUs.
Vermutlich werden alle darunter leiden. Hersteller und auch die Konsumenten. Die Wichtigsten Komponenten sind erst einmal nur sehr teuer verfügbar.
 
Mal schauen wie sich Q4 Nova Lake schlägt. Wenn die auf Augenhöhe mit Zen 6 x3d Prozessoren sind dann könnte wieder Intel mehr Anteile im Consumer-PC Bereich kommen.
 
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Volker schrieb:
Naja, die haben noch immer die besten OEM-Beziehungen vor allem zu den großen Notebook-Herstellern. Und gerade die großen haben Inventar auch and RAM
Was ich sagen wollte: Der Consumer-Markt wird durch die höheren Preise ziemlich sicher schrumpfen, und Intel hat weniger im Angebot, um das auszugleichen. So könnte eine Umsetzstütze dieses Jahr zu einem Problemfeld werden. Wäre das letztes Jahr passiert, wäre Intel wohl in die Insolvenz gerutscht. /Spekulation
 
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SSD960 schrieb:
Vermutlich werden alle darunter leiden.
Aber es ist ja so: Wenn der ganze RAM im AI-Datacenter landet, so dass für andere Märkte wenig übrig bleibt, dann profitieren die Firmen, die diese AI-Datacenter ausrüsten. Und da ist Intel eben relativ schwach positioniert.
Ergänzung ()

Matthiazy schrieb:
Mal schauen wie sich Q4 Nova Lake schlägt. Wenn die auf Augenhöhe mit Zen 6 x3d Prozessoren sind dann könnte wieder Intel mehr Anteile im Consumer-PC Bereich kommen.
Das ist zwar eine spannende Frage, für dieses Jahr wohl aber kaum noch relevant, wenn beides wohl erst gegen Jahresende erscheint.

Der Server/AI-Bereich dürfte dieses Jahr viel mehr im Fokus stehen, mit Clearwater Forest (E-Core Xeon), Diamond Rapids (P-Core Xeon) und vielleicht ja sogar noch Jaguar Shores (AI-GPU). Alles in 18A gefertigt. Wenn Intel es schafft, 18A richtig hochzufahren und die Produkte damit gut sind, dann kann Intel da auch Nachfrage erfüllen und mehr Umsatz einfahren und wieder richtig in die Spur kommen.

Wenn sie die 18A-Fertigung nicht in Gang kriegen und/oder diese Produkte nicht so gut sind wie erhofft, dann ist Nova Lake aus TSMC-Fertigung nur noch ein Pflaster, das auf eine klaffende Wunde geklebt wird.
 
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Bin ich der Einzige, der sich nicht vorstellen kann, dass Intel mit der Produktion der Xeon nicht hinterherkommt? 😅

Intel wird 2026 so richtig viel Marktanteile an AMD abgeben.

Für mich unverständlich wie auch der Ibtel Aktienkurs so steigen konnte.
 
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Volker schrieb:
Naja, die haben noch immer die besten OEM-Beziehungen
Die OEM,s werden spätestens 2027 auch mehr für Ram bezahlen müssen.
Langzeitverträge hin oder her. Und die OEM Lager werden auch immer Leerer.
Der Ram-mangel wird seine spuren schon noch hinterlassen.
Sowohl bei AMD, als auch bei Intel und auch bei Geforce Gaming GPU,s.
Die Ram Krise hat gerade erst angefangen. Wir sind nicht mal in der Mitte.
Intel sollte evtl ungenutzte Foundrys für Ram Produktion nutzen wenn sie Weise sind.
 
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Ich bin bei Nova Lake mit 100 Kernen wieder dabei.
 
ultravoire schrieb:
Bin ich der Einzige, der sich nicht vorstellen kann, dass Intel mit der Produktion der Xeon nicht hinterherkommt? 😅

Naja wenn man sich die Xeons ansieht versteht man das schon. Granite Rapids ist Intel 3. Da haben sie quasi nur eine Fab, die das baut und man braucht ja paar Chips davon. Und Intel 3 wird aber auch für hier und da was anderes gebraucht, nun beispielsweise auch einige Chiplets bei Panther Lake. Das ist ja eben das Problem was sie haben: nur 10 Prozent der Wafer sind bisher mit EUV belichtet, da zählt Intel 3 rein. Der Rest ist alter Müll, Intel 7 und so - die will nun keiner mehr, weshalb sie auf 11 Milliarden Inventar hocken.
 
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Gaugaumera schrieb:
Wenn sie so viel altes Inventar haben müssen sie es nur passend bepreisen.
Einen 14600K für ca. 130€ würde sich verkaufen.
Vor allem bei der aktuellen Ram Situation
Man muss halt aber auch noch eine Weile damit auskommen:
Es gibt zu wenig "neuere" Produkte die man billig verkaufen kann: Panther Lake ist nicht für den Endkundenmarkt gedacht, man hat auch kaum Produktion.
In den vorigen Prozessen (Intel 3/4) fertigt man Meteor Lake und Server-CPUs. Erstere sind am AUslaufen und letztere... naja
Und dann gibts noch INtel 7 Produkte. Ich verstehe nicht ganz, warum man die Produktion für diese Prozessoren schon so früh zurückgefahren hat, jedenfalls ist anscheinend die Produktion schon stark reduziert und das sind aber deren Billigprozessoren die man noch kaufen kann, die weltweit reichen müssen bis man mit 18A auch Desktopprozessoren fertigt (denn Nova Lake kommt bekanntlich großteils von TSMC).

Intel hat also noch 2 schwierige Jahre vor sich, und wenn man 14A nicht ordentlich zum Laufen kriegt, dann muss man die Fertigung sowieso auslagern (was heißt TSMC. Was heißt: das wird teurer, als wenn man es intern gut hinkriegt und die Forschung mit externen Kunden absichert).
Ob Intel also endlich in den Tritt kommt wird spannend, aber keine Frage ovon Quartalen, sondern von 2 Jahren
 
ultravoire schrieb:
Bin ich der Einzige, der sich nicht vorstellen kann, dass Intel mit der Produktion der Xeon nicht hinterherkommt? 😅
Ergänzend zu dem was @Volker schreibt: Xeons sind groß. Übern Daumen gepeilt je nach Variante etwa ein Drittel mehr Silizium als AMDs CPUs mit vergleichbarer Kernanzahl. Nicht nur hat Intel ein Problem damit, dass sie wenig Fertigungskapazität dafür haben - sie verschwenden im Vergleich zur Konkurrenz auch einfach Fläche.

Und dabei ist Yield noch nichtmal betrachtet, da AMD kleinere Chiplets nutzt und gerade für die Standard-Epycs schon lange eingefahrene Prozesse (ist man doch immer noch auf einer 5nm-Variante mit Turin Classic), dürfte der auch nochmal besser sein. Da landet man schnell bei Schätzungen, dass Intel 50% mehr Wafer braucht für die gleiche Menge verkaufter Xeon-Cores.
Ergänzung ()

BAR86 schrieb:
Und dann gibts noch INtel 7 Produkte. Ich verstehe nicht ganz, warum man die Produktion für diese Prozessoren schon so früh zurückgefahren hat
Wenn es stimmt, dass das nicht vekaufte Inventar wirklich zu einem großen Teil eben aus diesen "alten" Produkten besteht, wäre es eher richtig zu sagen: Intel 7 wurde zu später reduziert.
 
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