News Intel Xeon D-2100: Skylake-D startet mit 14 Modellen mit 4 bis 18 Kernen

Volker

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#1
Heute fällt bei Intel offiziell der Startschuss für Skylake-D als Intel Xeon D-2100. Insgesamt 14 Prozessoren mit 4, 8, 12, 14, 16 oder 18 Kernen werden aufgeboten, die den Vorgänger Broadwell-DE in vielen Disziplinen, angeführt von der vierfachen Speichermenge, deutlich übertrumpfen. AMDs Produkt folgt binnen weniger Tage.

Zur News: Intel Xeon D-2100: Skylake-D startet mit 14 Modellen mit 4 bis 18 Kernen
 

7hyrael

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#2
Mal eine ernst gemeinte Frage: Werden Kunden aus diesem Segment derzeit nicht eher nochmal abwarten und hoffen die Zeit, bis zu einer neuen Generation die nicht durch Spectre/Meltdown betroffen ist, überbrücken zu können? Ich meine hier ist es (hoffentlich) ein wenig anders als im Desktopsegment, wo wohl ziemlich viele unbelehrbare weiterhin zu einem 8700K greifen...

Ich meine mal ehrlich, auch hier wird man aller Wahrscheinlichkeit nach die "Fixes" dagegen direkt ab Werk mitgeliefert bekommen oder in einem Day-One Update aufspielen dürfen um direkt einige Prozente an Leistung zu verlieren, von den ganzen anderen Problemen mal abgesehen....
 
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#3
@7hyrael

Wenn man Systeme hat, die aus Sicherheitsgründen die Patches für Meltdown / Spectre brauchen, dann hat man durch die zu erwartenden Performanceeinbrüche gerade eher einen erhöhten Bedarf an neuer Hardware. Die Altsystem haben ja Leistung verloren. Gleichzeitig ist nicht bekannt, wann CPU-Architekturen verfügbar sein werden, die nicht mehr anfällig sind. Erwartungsgemäßg wird dem aber erst in Jahren so sein.
Wenn die Performance jetzt fehlt, wird man die Neuanschaffung nicht über Jahre ziehen.
 
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#4
@ Piktogramm

So ist es, und genau deswegen wird die ganze Geschichte für Intel auch eher einen Umsatzschub bringen als einen Einbruch. Etwas anders aber doch vergleichbar wird ein Dieselgate auch den Umsatz der deutschen Autobauer ankurbeln sollte es dazu führen, dass Deutschland die Rahmenbedingungen für Dieselfahrzeuge verschlechtert.

Klingt irre, ist aber so.
 
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#5
Problem ist, dass die Kunden auf CPUs angewiesen sind und nicht noch Jahre warten können, bis die neue Generation Abhilfe verschafft. Privat geht das eventuell, in der Wirtschaft nicht.
 
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#6
@Hotstepper

du meist das die leute trotz der negativen schlagzeilen um spectre / meltdown trotzdem intel kaufen werden nach dem motto "schlechte werbung ist besser als gar keine".

das kann sein, aber genau jetzt ist der moment für für amd von dem kucken noch mehr abzubekommen bei dem preisen von intel:rolleyes::rolleyes:
 

Holt

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#7
Auf solche Systemen läuft oft spezielle Software und nichts worauf andere Zugriff haben, von daher sind diese Sicherheitslücken oft irrelevant, da sie in einer geschlossenen SW Umgebung sowieso nicht ausgenutzt werden können. Anderes sieht es aus wenn da VM von Kunden drauf laufen, die dann dort alles mögliche an SW ausführen können.
 
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#8
Also auf VCZ findet sich auch schon ein Mainboard bzw. gibt es Hintergrundinfos/-spezifikationen für ein AMD Konkurrenzprodukt, Snowy Owl EPYC 3000 Embedded, wenn auch inoffiziell vor dem eigentlichen Martkstart ;):

EPYC-Snowy-Owl-Embedded-e1517994355230.jpg

AMD-Data-Center-Presentation-20_VC.jpg

AMD-Data-Center-Presentation-19_VC.jpg

AMD-Data-Center-Presentation-12_VC.jpg

AMD-Data-Center-Presentation-11_VC.jpg
 
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#9
jup aber was beide Systeme im Vergleich leisten werden wird sich zeigen. Mal sehn was ein kleiner 8C Snowy Owl kostet, für den Heimserver ideal :)
Schön wäre da ein Board mit 10G um etwa 500€. Gut, mein Xeon D hält nich ewig aber bin mal gespannt wo AMD sich preislich aufstellt.
 
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#10
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#11
@Tramizu

Nur verrät Intel da nicht wie genau der Spaß gefixt wird. Es ist unwahrscheinlich, dass bei einem Stepping die relevanten Komponenten angepasst werden. Die Änderungen wären zu aufwendig. Ich spekuliere, dass die neuen Steppings einen aktualisierten Microcode eingebrannt bekommen.
 

Holt

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#12
Wie es gemacht wird, ist nicht so relevant wie die Frage wann die CPUs erscheinen und welche Performance sie haben werden.
 
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N4R

Gast
#13
@7hyrael

Wenn man Systeme hat, die aus Sicherheitsgründen die Patches für Meltdown / Spectre brauchen, dann hat man durch die zu erwartenden Performanceeinbrüche gerade eher einen erhöhten Bedarf an neuer Hardware. Die Altsystem haben ja Leistung verloren. Gleichzeitig ist nicht bekannt, wann CPU-Architekturen verfügbar sein werden, die nicht mehr anfällig sind. Erwartungsgemäßg wird dem aber erst in Jahren so sein.
Wenn die Performance jetzt fehlt, wird man die Neuanschaffung nicht über Jahre ziehen.
Alle zur Zeit vorhandenen Intel Systeme verlieren "Rechenleistung". Nicht nur ihre Altsysteme.
Wobei ich meine IVYBITCH nicht als alt ansehe. Bedauerlicherweise gibt es nach einem Jahr immer noch keine Bugfixes seitens Intel, und IVYBITCH wird überhaupt nicht gefixt. Es war ja eh überhaupt meine letzte INTEL & NVIDIA x86 Rechner.
Wer 2018 noch immer noch einen Intel kauft dem sind gewisse Dinge egal. Zu erwähnen ist die INTEL MANAGEMENT ENGINE, die Verlustleistung, das vorzeitige Altern aufgrund nicht verlöteten HEadspreader und damit verbundenem Leistungsverlust nach einer gewissen Zeitperiode. Die wenigesten können den Headspreader entfernen, oder wissen überhaupt davon wie man die Wärmeleitpaste tauscht. Auch die NSA INTEL / QUALCOM / Cisco usw Problematik ist auch bekannt. Des weiteren zumindest 4 oder mehr bekannte CPU Sicherheitslücken seit Juni 2017 nachweislich oder früher. Es gibt immer noch keine Bug Fixes.

--

zum Thema.

32 Lanes sind nicht sehr viel.

Keine Angaben ob die 4 oder mehr intel Bekannten CPU Lücken Hardwareseitig gefixt sind. Annahme sie Sind immer noch vorhanden.

Das Mainboard ist zwar nett, aber einige technische Angaben wären nett. Nur ein Bild ist recht wenig für einen Fachartikel
 
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#14
@Holt
Der Unterschied ist erheblich. Selbst mit µCode Updates braucht es "Hacks" im Betriebssystemkernel und teils Software die mit entsprechenden Compilerflags neu kompiliert wird. Worüber sich ja u.a. ein gewisser Linus Torvalds aufregt. Das Problem wird damit schlicht nicht nachhaltig gelöst.

@N4R
Mit Altsysteme war der Bestand der Kunden gemeint ;)
 
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Holt

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#15
Erstmal scheinst du ein paar Blätter zuviel an deinem Kalender abgerissen zu haben und dann gibt es sehr wohl schon Bugfixes, die news liest du also auch nicht, nicht mal die zu der du den Kommentar abgibst, denn es gibt ja auch noch 20 PCIe 3.0 vom integrierten Chipsatz.
Ergänzung ()

Aanadtech geht übrigens sehr ausführlich auf die neuen Xeon-D ein, da steht man auch warum es "nur" 32 PCIe Lanes gibt: Wie man sieht, haben auch bei den Xeon-D die Lewisberg Chipsätze neben DMI noch die Option auf eine PCIe Uplink.
 

760_Torr

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#16
Intel und AMD wissen seit über 10 Jahren, dass ihre Prozessoren Konstruktionsfehler enthalten und Speicherinhalte gekapert werden können: "memory scraping".

Bei der Abhilfe mittels Arbeitsspeicher-Verschlüsselung durch das integrierte ARM-SoC ist AMD derzeit etwas weiter fortgeschritten:

http://developer.amd.com/amd-secure-memory-encryption-sme-amd-secure-encrypted-virtualization-sev/

Intel will sowas auch und hat kurz vor Weihnachten diese Aussendung ins Netz gestellt:

http://software.intel.com/en-us/blo...echnology-specification-for-memory-encryption
 

Holt

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#17
Hast Du einen Beleg das es seit 10 Jahre bekannt ist?
 
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#18
Hallo @ all,

was mich traurig bis zornig macht, daß so einem Xeon-D gleich 4 Intel (nicht irgendwelcher Aquantia-Mist) 10GBe Ports verpaßt werden, aber wenn man fast 2500€ für einen Skylake-X 18 Kerner + Highend-MB ausgibt hat man nicht einen davon.

Alle auf dem Markt befindlichen MBs mit Intel 10GBe Port sind (Supermicro-)grün oder sonst was schreckliches. :kotz: :kotz: :kotz: :kotz:

Bei den TR4-MBs ist es naturbedingt nicht anders. Es haben zwar bis auf eine Ausnahme dort wenigstens alle Intel-LAN OnBoard, aber halt nur 1GBe.
 
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#19
über den sinn als nicht profi zu doisskutieren macht wenig sinn. der proffesionelle handel kauft wenn es gebraucht wird. und allein effizeinz ist für einen grossabnehmer schon ein riesen gewinn, wenn die stromkosten für den betrieb im jahr locker mal die anschaffung wieder amortisiert...


Ich meine hier ist es (hoffentlich) ein wenig anders als im Desktopsegment, wo wohl ziemlich viele unbelehrbare weiterhin zu einem 8700K greifen...

der desktop sepgment ist in der tat anders, aber sicherheitslücken hin oder her. es ist zum "spielen" die beste cpu. wenn , man sich eine "gaming maschine erstellt spielen die CPU Bugs eine untergeordnete rolle. und wie soooo oft schon gesagt. die lücke auszunutzen ist sehr aufwändig und wird den privatanwender so in der form wenig(er) interessant machen.

ich für meinen part bin dahingehend entspannt.
 

760_Torr

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#20
Hast Du einen Beleg das es seit 10 Jahre bekannt ist?
Die neuerliche Hysterie hat in den Suchmaschinen leider ältere Quellen tief unter sich begraben.

Aber vielleicht kann dieser heise-Artikel aus 2004 als Indiz dafür dienen, dass man schon sehr lange weiß, dass etwas faul ist:

https://www.heise.de/security/artikel/Passwoerter-aus-dem-Speicher-auslesen-270494.html

Noch viel wichtiger ist wohl, dass Intel und AMD an der Lösung für ein totgeschwiegenes Problem arbeiten.
 
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