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Internet extrem langsam - Router

stephan902

Lt. Commander
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1.132
Hallo,

eigentlich kenne ich mich selbst gut genug aus, aber hier komme ich nicht weiter:

Jeden eineinhalbten Tag ist mein Internet extrem langsam. Ein Routerneustart behebt das Problem aber immer wieder.

Das ganze tritt seit 2 Wochen auf, Häufigkeit gefühlt zunehmend.

Der Router ist ein Asus RT-AC87U, also eigentlich Highend im Heimbereich.

Vor dem Asus hängt ein Speedport W921V, der das Internet aber nur durchreicht und tatsächlich nur als Modem fungiert. Die Einwahl läuft über PPPoE im Asus.

Langsam habe ich echt die Schnauze voll von dem ganzen Heimbereich-Zeug. Nicht mehr lang und ich stell hier einen Cisco Router auf.

Weiß hier jemand vielleicht Abhilfe?
 
Was genau ist langsam: DNS, die Datenübertragung selbst? Was passiert wenn der Asus Router nicht genutzt wird sondern nur der Speedport? Wie exakt ist dieses "eineinhalbter Tag"? Exakt 36:00h? Oder nur ca.? Ändert sich die Geschwindigkeit des Asus Routers als NAS (via USB)?
 
Ich würde sagen nur DNS. Speedtests zeigen nach wie vor eine ähnliche Downloadgeschwindigkeit, Seiten laden aber extrem langsam.

Den Speedport habe ich schon länger nicht mehr alleine benutzt, kann ich also nicht sagen.

Ne, es sind nicht exakt 36:00h.

Interessant ist bspw, dass mein Samsung Handy anzeigt, dass es sich erst mit dem Netz verbindet, wenn die Netzqualität besser wird (bei vollem Empfang!). Ein Routerneustart und es ist sofort verbunden.
 
Beim DNS eben mal Google's für die Clients probieren (8.8.8.8)
 
Neueste Firmware beim Asus drauf? Die Neueste ist vom Februar 2015 und behebt Performance Probleme bei UDP, ebenso das Update vom Januar 2015.
Vielleicht irgendwelche Energiespareinstellungen am Asus aktiviert?
 
Zuletzt bearbeitet:
3.0.0.4.376_2769 hab ich drauf, eine neuere Version findet er nicht.

Das mit Google Servern als DNS, wenn es das nächste mal hängt probier ich aus.

Es fühlt sich so an, als würde der RAM des Routers immer überlaufen. Zuerst läuft es und sobald er wieder zulange läuft, wird das Internet unbrauchbar.

Vielleicht ist er auch mit der Anzahl der Geräte überfordert. Es sind ca. 15 kabelgebundene Geräte da und 5 drahtlos gebundene Geräte. Den Großteil der Switching Arbeit (was kabelgebunden angeht) übernimmt aber ein Cisco Switch und dahinter noch ein Netgear Switch.
Ergänzung ()

Anmerkungen: Es läuft OpenVPN und 2 Geräte (ein PC, NAS) sind über mehrere LAN-Anschlüsse am Switch angeschlossen (Link Aggregation). Vielleicht kommt der Asus damit nicht klar.
 
Dann musst Du manuell updaten, da sind seither schon 3 Updates durch (deine Version ist vom September 2014) und die haben alle wichtige Bugfixes auch im Zusammenhang mit der Performance.
http://www.asus.com/de/Networking/RTAC87U/HelpDesk_Download/
Da gehts um NAT + UDP Performance und zig Services die gefixt werden, ausserdem kannst Du wohl nachher 2.4 und 5 Ghz WLAN gleichzeitig betreiben.
Nach dem Update ist ein kompletter Reset auf Werkseinstellung sinnvoll.

Ich denke nicht dass der Asus überfordert ist, der hat eigentlich für Consumer Router Verhältnisse eine ziemliche potente CPU und viel RAM.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum findet er die Updates nicht selbst?

Verliere ich dadurch die deutsche Sprache?

Ich hätte ja schon ein lange einen Cisco oder Lancom Router (habe die Dinger auch schon verbaut), die schaffen teils 5 Jahre ohne einen einzigen Reboot und laufen wie am ersten Tag. Ebenso mein Cisco Switch. Der nutzt Gigabit nahezu 100% (abzgl. Overhead) aus und läuft ohne jemals neu gestartet worden zu sein.
 
Das ist ja wohl auch eine andere Preisklasse.
Habe auch Netgear Switchs und die schaffen auch Gbit abz Overhead, so schwierig ist das ja nicht.

Da Du Dich mit Cisco (nehme nicht an Linksys oder Cisco Small Business sondern die richtigen Geräte) und Lancom Router auskennst, wirst Du sicher keine Probleme haben ein Asus Router manuell zu updaten ;)

Asus ist alt noch relativ jung im Router Segment - die machen zwar gute Geräte aber die sind wohl auch noch ein wenig in der Lernphase - wenigstens gibts Updates.
Hoffen wir mal dass der Update dein Problem behebt - dann wärs ja wenigstens einfach gewesen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
So, die neueste Firmware ist drauf (war natürlich kein Problem, bin da nur immer vorsichtig, weil da leicht/oft was schief geht).

Jetzt ploppen die Internetseiten wieder instant auf (d.h. der Router hat zuvor das ganze, ohne dass ich es gemerkt habe mein Internet schon wieder verzögert).

Interessanterweise brauchen Cisco oder Lancom aber keine dicke CPU oder viel RAM für gute Performance.

Selbst die Cisco Small Busniness Switche sind schon klasse, aber immer noch eine ganz andere Preisklasse.
(4 Gigabit aus einer Quelle sind mit LAG kein Thema.)

Zum Asus: Den hab ich je eben wegen der vermeintlich potenten Hardware augesucht und weil Asus meiner Meinung nach im Heimbereich immer noch am besten ist (habe sonst eigentlich fast alle durch).
 
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Naja, Cisco und Co sind Spezialisten im Netzwerkbereich. Oftmals kommen in solchen Geräten auch spezielle Chips zum Einsatz, die zB explizit nur für das Routing zuständig sind. Das entlastet die CPU deutlich und es kann dementsprechend eine kleinere CPU verwendet werden. In Consumergeräten muss dies in der Regel die CPU selbst übernehmen und braucht demnach mehr Dampf.

Gute Beispiel mein neuer kleiner Router von Ubiquiti. Der EdgeRouter Lite kostet schlanke 85€ und die CPU-Auslastung beim Gigabit-Routing (voll ausgelastet) von einem Interface zum anderen liegt bei ca. 5%. Will heißen, die CPU läuft eigentlich nur, um die GUI anzuzeigen, den Rest übernimmt der Routing-Chip. Die kleine Kiste gehört aber auch eher in den semiprofessionellen Bereich. Viele Funktionen sind nur über das CommandLineInterface (CLI) nutzbar. Die GUI bietet nur in etwa 5-10% der Funktionen an (zB keine Option für OpenVPN, nur IPsec und PPTP). Da braucht man schon etwas Erfahrung mit Netzwerken und zumindest rudimentäre Linuxkenntnisse (bzw. Vyatta/EdgeOS).
 
Zuletzt bearbeitet:
So, mein Internet beginnt schon wieder langsamer zu werden.

EDIT: Jetzt habe ich im Asus Google als DNS eingetragen, dadurch wurde natürlich die Internetverbindung unterbrochen und neu aufgebaut. Jetzt läuft wieder alles.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch ein anderer DNS-Server hat nichts gebracht. Das Internet ist 24h schon wieder so langsam, dass sich mein Handy nicht mal mehr mit dem Netz verbindet.
 
Also es liegt definitiv an der Einwahl über PPPoE, denn sogar das GUI vom Router wird immer langsamer, sprich der Router ist aus irgendeinem Grund überlastet. Wird PPPoE deaktiviert, dann ist auch das GUI wieder flüssig.

Hat noch irgendjemand eine Idee, was die Ursache sein könnte?

Provider ist die Telekom.
Ergänzung ()

Vielleicht habe ich das Problem gefunden:

Ich hab alle paar Sekunden folgenden Eintrag in den Logs:

...
Mar 6 14:29:22 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:29:25 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:29:48 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:29:51 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:29:55 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:30:18 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:30:21 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:30:24 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:30:47 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:30:50 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:30:53 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:31:17 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:31:20 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:31:23 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:31:46 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:31:49 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:31:52 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:32:16 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:32:19 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:32:22 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:32:45 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:32:48 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:32:51 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address
Mar 6 14:33:14 kernel: br0: received packet on vlan1 with own address as source address

EDIT: Dieses Problem habe ich nun auch gelöst, es war also definitiv auch nicht der Auslöer des eigentlich Internet Slow-Downs.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kannst Du nicht einfach das Telekom Gerät nicht als Router laufen lassen und den Asus nur dahinter hängen? Dann entfällt die Einwahl beim Asus.
 
Das führt dann dazu, dass ich manche Portfreigaben, etc. nicht nutzen kann.
 
So, ich hab jetzt erstmal wieder den Speedport als Router ohne DHCP, dahinter hängt jetzt der Asus der statt PPPoE nun eine feste IP benutzt für den Internetzugriff.

Mal sehen, wie lange das funktioniert.
Ergänzung ()

Und es wird schon wieder langsamer.
Ramauslastung bei ca. 10%, CPU bei 0-2%.
 
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Vielleicht muss man nach diesen diversen Versuchen dann einfach davon ausgehen dass der Asus defekt ist. Soll's ja auch geben ;)
 
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