Benmchmarking 2
TeamViewer Motive 3

Internet im Wohngebiet verteilen

Es gibt kein Internet per SAT mit echter Flat. Bei keinem Provider. Siehe hier den Hinweis von Filiago.

Wie wird bei "Filiago Speed" die Bandbreite verwaltet?

Wir reduzieren nur bei unseren Flatrates die Geschwindigkeit nach dem Fair-Use-Prinzip, um auch denen mit wenig Datenvolumen die nötigen Bandbreiten zur Verfügung stellen zu können (Bandbreitenschutz für Wenignutzer). Kunden, die ein übermäßig großes Datenaufkommen verursachen, können in der Übertragungsrate eingeschränkt werden.
 
Erstmal Danke für die Denkanregungen. An die rechtliche Seite hatte ich noch gar nicht gedacht.
Ob es hier Vielnutzer gibt weiß ich nicht, aber bei uns wird auch mal gern die eine oder andere Serie gestreamt. Also jeder Tarif mit Volumenbegrenzung schließt sich damit schonmal aus.

Ich werde das Erfahrene auf jeden Fall mal an die Nachbarn weiterleiten und wir werden das Ganze nochmal genauer besprechen.

Die Idee mit dem Verein find ich gut :-)
 
Hallo liebe Comunity!

Nach vielen Recherchen und Gesprächen und einer erneuten Absage seitens KabelBW (naja ein Angebot über 11.000 Euro kann man als Absage bezeichnen) zeichnet sich jetzt in der Sache eine Lösung ab.

1. 5 Parteien haben vielleicht Interesse. Es wird ein Verein gegründet
2. Im Haus der "Oma" wird von KabelBW ein zweiter Anschluss bereit gestellt über den der Vertrag mit KabelBW läuft. Vertragspartner wäre demnach der Verein oder ich selbst. (ist kein Problem laut Nachfrage bei KabelBW)
3. Es wird eine monatliche Miete (50,-) für den Kellerraum und die anfallenden Stromkosten bezahlt, wo sich der Zweitanschluss dann befindet.
4. Kabel durch die Gärten legen fällt aus (Will die Oma nicht)

Jetzt wäre ich über entsprechende konkrete Lösungsmöglichkeiten der technischen Seite sehr dankbar.
Meinen Wissensschatz über Netzwerke und so weiter kann man am besten mit "Heimanwender" bezeichnen.

Welche Hardware müßte man anschaffen und wie das ganze konfigurieren?
Wichtig wäre vor allem eine Ausfallsicherheit und interessant wäre die Möglichkeit einer Bandbreitenaufteilung (z.B. jeder garantiert10Mbit und 50MBit aufgeteilt für alle je nach Bedarf)

Hier mal eine Skizze wie das Ganze sich genau darstellt:
Skizze.jpg
 
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Was du meinst/suchst ist ein Mesh/Ad-Hoc Netzwerk: https://de.wikipedia.org/wiki/Ad-hoc-Netz.
Es würde sich aber anbieten das du bei dir die Basis machst da vermutlich so die komplette komunikation über dein Knoten läuft.

Edit: Skizze hinzugefügt :) Mit AP mein ich die Antennen, der AP selbst kann natürlich im Haus stehen. Die zwei AP bei dir musst du natürlich verbinden oder du nimmst ein AP mit 2 Antennen.
 

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ingjone schrieb:
Internet ist hier nur über DSL2.000 verfügbar.
Beim normalen Surfen merkt man keinen Unterschied zwischen 2 Mbit oder 50. One-Click-Hoster begrenzen ohne Premiumkonto, Youtube lahmt auch in Stoßzeiten. Steam und co sind natürlich nervig. Sei über deine eigenen echten 2 Mbit froh, Freunde von mir in einem Neubaugebiet bekommen gar kein DSL/Kabel, nur LTE (bis vor kurzem nur UMTS). Die würden sich die Finger nach 2 Mbit lecken. Ein anderer Freund von mir nutzt mit 2 Mbit das Streaming-Angebot von Amazon Prime.

Guck doch mal hier. Das mag zufällig nur auf meine Suchorte zutreffen, aber dort tut sich etwas.

Und wie wäre es mit einem "Hybrid"-Anschluss, DSL und LTE gebündelt? https://www.computerbase.de/news/internet/telekom-buendelt-vdsl-und-lte-ohne-drosselung.47361/

Für WLAN gibt es Richtfunk-Sets oder statt Punkt-zu-Punkt eben Punkt-zu-Multipunkt.
https://shop.omg.de/ubiquiti-networks/airmax/powerbeam/
http://www.ubnt.com/
"Echtes" Mesh wird sehr aufwendig.
 
Wilhelm14 schrieb:
Beim normalen Surfen merkt man keinen Unterschied zwischen 2 Mbit oder 50.

Die merkt man wohl wenn die Frau am Sonntag Nachmittag mal eben 5h lang "Shopping Queen" streamt.
Klar bin ich über die 2Mbit froh - im Nachbardorf gibts nur 384k, aber man ist halt verwöhnt von früher.
Hätte ich die 11.000 Euro aufm Konto hätt ich mir das Kabel schon längst legen lassen.

Außerdem gehts mir hier jetzt vorrangig darum das Projekt umzusetzen und die Nachbarn nicht zu enttäuschen.

Auf der Gemeinde werde ich aber auf jeden Fall mal nachfragen, obs da irgend ein Förderprogramm gibt, mache mir da allerdings nicht viel Hoffnung, da es nur um 7 Haushalte geht. Der Rest des Dorfes ist angeschlossen.
 
Zwischen euren Häusern darf Kabel liegen? Wäre eine stabilere Verbindung als WLAN.
Es sollte aber Glasfaser anstatt Kupfer sein, weil der Potentialausgleich zwischen den Gebäuden dann entfällt.

Für die Bandbreitenverwaltung würde ich einen kleinen Rechner verwenden auf dem Linux mit Routersoftware läuft.
Da könnt ihr dann die Bandbreite verwalten.

Ansonsten in jedes Haus einen Router setzen, damit jeder sein eigenes Heimnetzwerk hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habt ihr die Satellitenantenne beim Neubau vergessen? ;)
Fürs Fernsehen in einem freistehenden Einfamilienhaus empfiehlt sich eine Satellitenantenne in Farbe der Dachziegeln auf dem Dach des Hauses. Möchte man die Programme im LAN haben, setzt man das mit Sat-IP um. Sofern keine Satellitenunverträglichkeit herrscht.

Dein Projekt möchte ich nicht schlecht reden. Ich konnte eine Versorgung per Mesh auf dem Land einige Zeit beobachten. Mit den durchführenden Personen hätte ich nicht tauschen wollen. Das ganze Dorf hat über die Telekom her gezogen, weil es kein DSL gab. Als die Telekom dann doch DSL ermöglichte, hat der Mesh-Betreiber dicht gemacht. Vielleicht passt der Vergleich nicht ganz, da es ein kleiner kommerzieller Betreiber war und kein Verein/Privat.

Was sagt Hybrid oder der Ausbaustatus? Ich frage daher, weil das ja nun drei Monate her ist.
 
Fernsehen interessiert überhaupt nicht. Ich schau sowieso nie. Wieso auf ein zensiertes Medium zurückgreifen? Aber das ist ein anderes Thema...

Der Ausbaustatus sagt gar nichts für hier: Zitat" in den nächsten Jahren wohl eher nicht"
Auch wenn da was kommen sollte hält sich die geplante Investition ja in Grenzen.

Hybrid fällt wahrscheinlich aus. Wir haben hier wenn wir Glück haben (ab und zu) 1 Balken Handyempfang. Die anderen Häuser sogar gar keinen (unser Haus steht 2-3 meter oberhalb der Strasse). Also vermutlich kein LTE.
 
@sunnydepu: Potenzialausgleich zwischen 2 Gebäuden? Pfui.....leitende Verbindungen zwischen getrennten Gebäuden mit getrennten Stromkreisen sind verboten. Niemals, streng verboten! Dafür gibt es extra Geräte, die die Potenzialtrennung vornehmen.
 
"Shopping Queen" über Satellit ist zensiert? Was wird denn da im Stream gezeigt? :lol:

Scherz beiseite. Vorweg, Mobilfunkempfang gemessen mit T-Mobil/Vodafone oder o2/E-Plus? Man kann sonst auch auf Netzabdeckungskarten im Internet stöbern. Zum Thema. Sieben Haushalte in unmittelbarer Nachbarschaft ist ja recht überschaubar und kann im besten Fall sogar eher freundschaftlich ablaufen.
Im oben verlinkten Shop kannst du dich bei den preiswerten Gerätschaften von Ubiquiti umschauen. Hier wären z.B. Rundstrahlantennen. Davon würde eventuell eine einzige auf eurem Haus (Antennenmast vorhanden?) zur Verteilung zu den anderen reichen. Oder je nach Lage der Häuser kannst du mit Sektorantennen arbeiten. Allerdings erhöht das nicht nur den materiellen Aufwand, sondern vor allem den Einrichtungsaufwand. Zwischen deinem Haus und dem Einspeispunkt kommt eine Punkt-Zu-Punkt-Verbindung mit eben zwei kleinen "Schüsseln" von Ubiquiti. Die anderen Teilnehmer gucken mit einer "Schüssel" zu deiner Rundstrahlantenne.
Je nach Gegebenheit kann natürlcih auch gleich beim Einspeispunkt eine Rundstrahl- oder Sektorantenne aufgebaut werden. Und Antennen (samt Mast oder Wandhalterung) lässt der Einspeispunkt zu? Erdkabel nicht?

PS: Neben Ubiquiti kann man natürlich auch andere Hersteller nehmen.
 
Samurai76 schrieb:
@sunnydepu: Potenzialausgleich zwischen 2 Gebäuden? Pfui.....leitende Verbindungen zwischen getrennten Gebäuden mit getrennten Stromkreisen sind verboten. Niemals, streng verboten! Dafür gibt es extra Geräte, die die Potenzialtrennung vornehmen.

Deswegen LWL verwenden. Oder leiten die noch etwas anderes als Licht?
 
Weil du in deinem zweiten Satz implizierst, dass es mit Potenzialausgleich möglich wäre, ein Kupferkabel zu verlegen. Möglich wäre es schon, aber nicht erlaubt.
 
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