Andere/Übergreifend Internet vom Nachbarn

Solange man nicht weiß, ob ein Recht für die Telekom besteht, kann man das nicht beantworten. Es müsste vertraglich vereinbart, im Grundbuch oder als Baulast eingetragen sein, dann besteht auch Wirkung gegenüber dem aktuellen Eigentümer, selbst wenn er nicht der ursprüngliche Eigentümer ist. Ich würde hier primär auf ein eingetragenes Leitungsrecht im Grundbuch tippen.
Demnach wäre der Nachbar also nicht frei in der Entscheidung, sondern es wäre Entscheidung der Telekom.
 
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Shareef schrieb:
Das ist immer eine Qual. Eine direkte Durchwahl oder besser direkt per Mail?

Ruf da an, erkläre kurz und ohne Nebenschauplätze (Glasfaser) und Vorwürfe (böser Nachbar) die Angelegenheit und man wird sich drum kümmern.
Kann es sein, dass Du selbst bei so Dingen Probleme hast?
 
kachiri schrieb:
Sowas wird in der Regel im Grundbuch als Baulast eingetragen - die ist bindend. Auch für einen neuen Eigentümer.

Entweder oder, das sind unterschiedliche Dinge. Das Grundbuch führt das Grundbuchamt, angesiedelt in der Regel beim Amtsgericht. Dort können Leitungs- und Wegerechte eingetragen werden.
Baulasten führt die zuständige Kommune, hier bei uns ist das z.B. in der unteren Bauaufsicht angesiedelt. Darüber werden eher Zufahrten, Abstandsflächen usw. geregelt.
 
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Arboster schrieb:
Ruf da an, erkläre kurz und ohne Nebenschauplätze (Glasfaser) und Vorwürfe (böser Nachbar) die Angelegenheit und man wird sich drum kümmern.
Kann es sein, dass Du selbst bei so Dingen Probleme hast?
Wie meinst du? Was für Probleme?
 
HisN schrieb:
Brück halt mit 5G oder Starlink.
Wäre auch meine Idee, bis dann Glasfaser kommt. So ein ausgewachsener Nachbarschaftsstreit oder halt Rechtsstreit kostet mehr Nerven und Geld, m.m.n.
 
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@Madcat69 Im Endeffekt führt beides aufs selbe hinaus. Sowohl Leitungs- und Wegerechte im Grundbuch wie auch Baulasten können nicht einfach gelöscht/entfernt werden.
Im Umkehrschluss heißt das: Will der Nachbar bauen, wird er halt einfach auch die "neue Leitung" für den Nachbar (TE) mitfinanzieren müssen.
 
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Arboster schrieb:
Mit telefonieen und Sachverhalte erklären.
Das Problem ist, dass die meisten Mitarbeiter kein Deutsch können und zudem keine Ahnung haben :) und dafür muss ich dann eine Stunde in der Schlange warten :)
 
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Also die Erfahrung habe ich bei der Telekom nicht gemacht.
 
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@Shareef

Die Erfahrung, dass die MA der Telekom kein Deutsch sprechen und keine Ahnung haben, habe ich nicht gemacht und ich musste viel mit denen telefonieren ... Also, trau dich.
 
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Ich leider ja. Habe die telekom jetzt über das Kontakformular kontaktiert. Wenn ich eine Antwort bekomme, lasse ich euch teilhaben. Danke schonmal für die ganzen Infos.
 
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Shareef schrieb:
Das Problem ist, dass die meisten Mitarbeiter kein Deutsch können und zudem keine Ahnung haben :) und dafür muss ich dann eine Stunde in der Schlange warten :)

https://telekomhilft.telekom.de/

hier kannst du ein dein Problem auch schildern und auf die Antwort des Telekom Hilft Teams warten
 
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Die Qualität der Hilfe ist auch abhängig von der Qualität der Frage, bzw. der Problembeschreibung.
Was hast du denn geschrieben?
 
Shareef schrieb:
@Sebbi Habe jetzt über das kontakformular geschrieben. Wird mir auf der Seite besser geholfen?
Ja. Als die hier im Forum aktiv waren war das immer ein netter, kompetenter Austausch.
Goldsmith schrieb:
Wenn der Nachbar den Rückbau erzwingt, weil die Telekom dort keine Rechte (mehr) hat, muss die Telekom die Kosten für die Umlegung oft selbst tragen, um Ihre vertragliche Versorgung aufrechtzuerhalten.
Sonderkündigung wegen Wegfall der Leitung aus außergewöhnlichen Gründen.
 
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Arboster schrieb:
Die Qualität der Hilfe ist auch abhängig von der Qualität der Frage, bzw. der Problembeschreibung.
Was hast du denn geschrieben?
Sehr geehrte Damen und Herren,


mein Telekom-Anschluss wird über eine oberirdische Leitung versorgt. Der Anschlusspunkt befindet sich an der Fassade meines Nachbarhauses. Von dort führt die Leitung über die Luft zu meinem Haus.


Mein Nachbar möchte nun seine Fassade sanieren und hat angekündigt, die Leitung dafür zu entfernen. Anschließend möchte er die Leitung nicht wieder anbringen.


Ich möchte meinen bestehenden Telekom-Anschluss weiterhin nutzen.


Bitte prüfen Sie dringend, wie die bestehende Telekom-Leitung im Zuge der Fassadensanierung erhalten bzw. anderweitig geführt werden kann und wer für die notwendige Änderung verantwortlich ist.

Viele Grüße
 
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Frag doch mal nach was ein APL außen bei dir an der Fassade kostet. Dieser war in der Vergangenheit nämlich kostenlos. Nur wenn das Teil ins Haus sollte kostet es Geld.
 
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Shareef schrieb:
Bitte prüfen Sie dringend, wie die bestehende Telekom-Leitung im Zuge der Fassadensanierung erhalten bzw. anderweitig geführt werden kann und wer für die notwendige Änderung verantwortlich ist.
Ich bin mir wie andere hier auch ziemlich Sicher das er die Leitung nicht einfach entfernen darf, er muss dafür das Einverständnis der Telekom VORHER einholen! Das ist ja eine offizielle Telefonleitung und ich denke auch, das dort im Grundbuch etwas eingetragen wurde, das die "damalige" Post das Recht für diese Leitungsverlegung hat.

Bist du denn direkt Telekomkunde? sonst wende dich zusätzlich auch an deinen Telefon-/Internetanbieter, der sehr wahrscheinlich die Leitung von der Telekom angemietet hat!
Ich kann mir nur vorstellen das die Telekom deinem Nachbarn da ordentlich was erzählen wird und eventuell einigt man sich direkt auf eine unterirdische neuverlegung und vielleicht kommt dann dein Glasfaser noch früher als gedacht!

Dein Nachbar darf aber ziemlich sicher seine Fasaden erneuerung verschieben, wenn er nicht bereits eine Erlaubnis bei der Telekom eingeholt hat!
Ergänzung ()

Als Tipp, falls dein Nachbar die Leitung einfach entfernt, melde direkt eine Störung des Telefon/Internets bei deinem Anbieter! Spätestens dann wird eine Lawine losgetreten, eigentlich wissen aber auch die Handwerker, das sie eine Postdose nicht ohne Erlaubnis anfassen dürfen!
 
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