Andere/Übergreifend Internet vom Nachbarn

@Der_Dicke82 Er weiß, dass er nicht dran darf. Glasfaser ist hier nicht in Planung. Bin direkt Telekomkunde.
 
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Shareef schrieb:
Oder habe ich rechtlich irgendeine Chance, dass ich weiterhin die Leitung vom Nachbarn nutze, bis Glasfaser verfügbar ist.
Was steht im Grundbuch?
Shareef schrieb:
Die hatten das Haus 1960 ungefähr bauen lassen.
Du bist lustig. In der Zeit war Telefon noch ein Privileg
Shareef schrieb:
Das Problem ist, dass die meisten Mitarbeiter kein Deutsch können
Quatsch, habe ich bei der Telekom nie erlebt
 
Sebbi schrieb:
kabelgebunden das von den Kosten her am günstigsten
Das würde ich gerne sehen, wie das individuelle verlegen von Kabeln sowie neuer Verteildosen preiswerter sein soll wie eine einfache Mobilfunkverbindung^^
 
@HtOW

es geht um die Kosten für den Kunden, nicht für den Anbieter
was der Anbieter zum Herstellen der Verbindung im Endeffektz latzen muss, steht dann nicht zur Debatte.
 
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Du hast einen Vertrag mit der Telekom, dessen Leistung sie mindestens bis zum nächsten Stichtag aufrecht erhalten müssen.
Der Nachbar hat mutmaßlich eine Grunddienstbarkeit im Grundbuch eingetragen und kann darf dieses Recht nicht einfach eigenmächtig einschränken. Die Telekom als Nachfolgerin der Bundespost ist wahrscheinlich die Rechteinhaberin.
Du bist hier erstmal niemandem was schuldig. Kann natürlich trotzdem sein dass das in einen Rechtsstreit ausartet bei dem du zumindest temporär dein Internet verlierst. Deshalb frühzeitig die Telekom aufklären, da solltest du mit einer Abteilung oberhalb des Call Centers sprechen. Sonst im Zweifel Sonderkündigungsrecht nutzen und mit LTE überbrücken.
 
@Sebbi Klar geht es darum... Diese Kosten werden ja auf die Kunden umgelegt... Warum glaubst du kostet das Internet in entlegenen Gebieten oder Gebieten mit hoher Belastung mehr. Strom im Norden 20ct/kwh und im Süden 30ct/kwh^^

Klar nicht zwingend auf einen Anschluss aber es wird ja der regionale Durchschnitt herangezogen und nicht der De weite...
 
Wenn Du keine Antwort kriegst, mach den Rückrufservice oder die Terminvereinbarung (https://www.telekom.de/terminvereinbarung). Fall 2 kannst Du einen Anruf "buchen" wann es Dir passt. Im Fall 1 kriegst Du normal innerhalb von 1, 2 Minuten einen Rückruf.
 
Sprech mit deinem Nachbarn. Vermutlich werdet ihr noch viele Jahre nebeneinander wohnen und da willst du ein gutes Verhältnis. Lad ihn zu Kaffee und Kuchen oder zum Grillen ein und erkläre ihm die Situation aus deiner Sicht und frage ihn was er sich vorstellt und das du absolut nachvollziehen kannst dass er ne schöne Hausfassade will und du selber das Kabel ja auch eigentlich blöd findest aber das das halt dein einziger Telefon und Internetanschluss ist.

Du musst hier mit deinem Nachbarn zusammenarbeiten, sonst dauert das jahrelang und gibt nur Stress. Am besten wäre natürlich wenn ihr beide euch "verbündet" gegen die Telekom und beide gemeinsam darauf hinarbeitet dass die Telekom zu jedem Haus einen Anschluss legt.

Und in paar Jahren wenn ihr dann wieder mal was zusammen macht lacht ihr drüber und erzählt stolz wie ihr gemeinsam die Telekom damals besiegt habt und von Jahr zu Jahr wird das nachbarschaftliche Verhältnis besser und die Geschichte fantastischer ^^
 
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Shareef schrieb:
Ach so, der Nachbar links von ihm hängt auch an dieser Leitung.
Eigentlich soger 3 Parteien welche miteinander reden sollten.
D0m1n4t0r schrieb:
Sprech mit deinem Nachbarn. Vermutlich werdet ihr noch viele Jahre nebeneinander wohnen
Nette Einladung zur Grillparty mit allen Beteiligten hat damals bei uns auf dem Dorf eine ähnliche Situation (Graben buddeln durch mehrere Hausgärten für Leerrohre) bereinigt.
 
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Shareef schrieb:
Er wird sich das Kabel dann bestimmt unterirdisch bei sich ins Haus legen lassen und mich so raus kicken.
Er kann dich nicht "rauskicken". Selbst wenn die Telekom seinen Anschluss unterirdisch neuverlegt, dann muss sie gleichzeitig auch deine Leitungsführung erneuern. Die Kosten dafür würde nach aktueller Lage zu 100% der Nachbar tragen dürfen.
 
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Shareef schrieb:
Bin direkt Telekomkunde.
Dann würde ich die fragen, ob die dir nicht einen neuen Anschluss legen können und dir die Kosten gutschreiben. Anno 2017 war das bei uns möglich, (waren 800€ damals). Wir haben dann halt fast 2 Jahre keine monatliche Grundgebühr zahlen müssen. War ein guter Deal, denke ich.
 
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Hier wurden bisher viele unterschiedliche Dinge wild durcheinandergebracht. Grundbuch, Kaufvertrag, Baulast….mein Tipp an dieser Stelle: Dringend die Rechtsschutzversicherung kontaktieren! Das, was viele hier meinen, ist eine Grunddienstbarkeit und wird in Abteilung II des Grundbuchs eingetragen. Ob also eine Verpflichtung des Nachbarn besteht, wird man in aller Regel im Grundbuch finden. Überhaupt nicht böse gemeint, aber wende Dich an eine rechtliche Beratung, bevor du dich hier auf gefährlich viel Halbwissen verlässt :)
 
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Mit Vollmacht des Eigentümers wäre auch eine Einsicht in das Grundbuch und parallel auch in die Baulasten möglich. Das wäre mein erster Versuch, bevor ich RSV und ggfs. Anwalt involviere - wenn nicht ohnehin die Telekom als Leitungseigentümer sich entsprechend kümmert.
 
Das setzt natürlich voraus, dass man auch alles versteht, was in Grundbuch dargestellt ist. Kann manchmal nicht so einfach sein. Eine Rechtsschutzversicherung scheint vorhanden zu sein. Also spricht doch nichts dagegen, diese auch zu nutzen, man bezahlt ja auch dafür :)
Abgesehen davon: man benötigt lediglich ein berechtigtes Interesse, um in ein Grundbuch gucken zu können (Paragraf 12 GBO). Eine Vollmacht wäre insofern nicht mal nötig.
 
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Der Nachbar ist in der Kostenübernahmepflicht; er hat die Kabelanschlußpflicht per Hauskaufvertrag übernommen.
Die Telekom wird erst mal auf dieser Rechtsbasis weiter verfahren, wenn von dir kein anderer Vorschlag kommt.

Weder Rechtsberatung noch Grundbucheinsicht brauchst du - alles Sache der Telekom.

Kläre bei der Telekom vorab, wie und wann sie dir einen eigenen Anschluß legen und zu welchen Kosten;
und kläre für dich, ob du eine Wartezeit überbrücken willst per LTE ...

DANN erkläre dem Nachbarn, dass du bereit wärst, auf die Kabelverbindung zu verzichten, wenn er die Kosten für den EIGENEN Anschluß deines Hauses übernimmt.
Wenn er halbwegs vernünftig ist, wird er das akzeptieren; andernfalls "bleibt die ungeliebte Kabelverbindung"!
Du bist im Recht, du musst ihn nicht "bitten"!

Und du musst dich auch nicht "mit ihm gegen die Telekom verbünden" - was für ein Schwachsinn!
Die Telekom ist auf DEINER Seite und handelt nach Rechtslage - ohne Änderungsvorschlag von dir (s. o.)
bleibt das Kabel - aus!
Es ist eine GEFÄLLIGKEIT von dir gegenüber dem Nachbarn, ihn aus der "Kabelpflicht" zu entlassen gegen
entsprechende Kostenübernahme!
 
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Wenn du eine fundierte rechtliche Beratung möchtest, kommst du nicht umhin, deine RSV zu bemühen. Ich bleibe dabei: gefährlich viel Halbwissen von einigen. Aber das musst du für dich entscheiden :)
Also viel Erfolg! Ich bin raus
 
@BobTheRoss Ich warte erst mal die Antwort von der Telekom ab. Melde mich danach. Danke euch.
 
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