IT-Systemelektroniker, wie soll es beruflich weitergehen?

kingler schrieb:
Der Spitzensteuersatz liegt in Deutschland bei 45% bei einem Gehalt von 250k...

Ist mir klar, wenn man allerdings innerhalb der "normalen" Bevölkerungsschichten spricht meint man natürlich immer den Steuersatz von 42%.
 
Hallo
Labtec schrieb:
Der einzige der nicht wusste was gemeint ist war unser Deutschlehrer, alle anderen haben dich verstanden.

Grüße Tomi
 
Ich weiß immer noch nicht, was gemeint ist. Wieviel Steuern man bezahlt, kommt auf die Steuerklasse an, verheiratet/ledig/verwitwet/alleinerziehend/Anzahl der Kinder/Behinderung/was weiss ich.

Aber ich gehe mal von ~50k aus. Warum ist es dann für den Threadersteller ein Problem, über 40k zu kommen? Er hat ja schließlich auch eine solide Facharbeiterausbildung. Etwas mit Hand und Fuss. Richtig traditionell eben, wie in guten alten Zeiten. Rügenwalder - die mit der Mühle.
 
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Hallo

Ist dir eigentlich bewusst das man mit solchen mangelhaften Softskills, wie du sie an den Tag legst, ganz schlechte Karten auf dem Arbeitsmarkt hat ?

Grüße Tomi
 
Weil alleine durch die regionalen Gegebenheiten grosse Unterschiede entstehen. In Süddeutschland wird mehr gezahlt als in Meck-Pomm um mal das krasseste Beispiel rauszusuchen. Verschiedene Branchen zahlen verschieden. Chemie, Metall und Elektroindustrie zahlen mehr als z.B. der Dienstleistungssektor.

Nicht zuletzt hängt es vom Chef ab, der eigenen Vermarktung und dem Wissen welches man besitzt. Ich möchte aber klarstellen, dass dies keine Wertung des TE`s ist! Es gibt einfach zu viele Faktoren die eben seine Zusammensetzung ergeben.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Hallo

Ist dir eigentlich bewusst das man mit solchen mangelhaften Softskills, wie du sie an den Tag legst, ganz schlechte Karten auf dem Arbeitsmarkt hat ?

Grüße Tomi

Ich bin hier anonym in einem Forum und kann meine Meinung hier voll und ganz preisgeben. In irgendeiner Firma wär ich da natürlich vorsichtiger. Wobei es mir eigentlich eh völlig egal ist. Jeder soll sein Ding machen, egal welchen Abschluss er hat.

Ich war auch schon bei einer Werksführung in einer Produktionshalle. Ich weiß nicht wieviel die dort verdienen, aber der Lärm, der Schmutz und der Gestank würde mich umhauen und ich wenn ich dort arbeiten müsste, würde ich in stärkste Depressionen verfallen. Da sitz ich lieber den ganzen Tag im klimatisierten Büro vorm Schreibtisch.
 
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Hallo
Polishdynamite schrieb:
Verschiedene Branchen zahlen verschieden.
Richtig, ich mache heute noch nach fast zehn Jahren Purzelbäume vor Freude, das ich den Absprung aus dem Billiglohn Massengeschäft der Unterhaltungselektronik und PC's geschafft habe und in die Medizintechnik rein gekommen bin.

Polishdynamite schrieb:
Ich möchte aber klarstellen, dass dies keine Wertung des TE`s ist!
Der TE ist in einem Telekommunikationsunternehmen und die unterliegen einer starken Konkurrenz und einem heftigen Preiskampf, das die Telekommunikationsbranche nicht die bestbezahlte ist wird der TE selber wissen.
Der TE macht sich ja nicht grundlos Gedanken über eine Verbesserung seiner Zukunft, er schreibt ja er möchte eine Fortbildung machen und die Stelle wechseln.

Grüße Tomi
 
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Guten Tag Community,
Nun ist es schon fast 1 Jahr her, seitdem ich diesen Beitrag eröffnet habe, (Danke an alle für eure Beiträge) ich frage mich gerade ob es überhaupt Sinn macht diesen alten thread nochmals aufzumachen oder gleich ein neues Thema zu starten.
......Aber vlt. bringt es ja dem einen oder anderen etwas, der über div. Suchmachienen auf dieses Portal stößt und alles zusammenhängend findet.

Tatsächlich ist jetzt der Fall eingetreten, den ich damals vor einem Jahr beschrieben habe.
Meine Firma, welche als Dienstleister für mehrere Netzbetreiber in Deutschland fungiert hat, hat nach Vertragsende das neue Ausschreiben verloren, ein neuer Dienstleister springt ein.

Da ich einen unbefristeten Arbeitsvertrag habe wird es für mich einen Betriebsübergang geben, dieser soll in den nächsten Monaten stattfinden.
Jetzt sieht es so aus, dass die neue Firma gesetzlich nur 1 Jahr unsere Mitarbeiterkonditionen behalten muss.
(Ich kenne mich da ehrlich gesagt nicht so gut aus, inwiefern die neuen Verträge dann schlechter sein dürfen etc) Hinzu kommt noch, dass das neue Unternehmen für radikale Schritte bekannt ist, ich sehe schon, wie nach spätestens 2 Jahren alles ins Ausland geht.

Meine Frage: Dürfen nach einem Betrisbübergang in eine neue Firma Verträge einfach neu, zu schlechteren Konditionen aufgesetzt werden? Gesetzlich müssen die Konditionen 1 Jahr gleich bleiben? Kennt sich da jemand aus?

Die Idee mit der Techniker Weiterbildung habe ich damals verworfen, da ich Abitur gemacht habe, wäre es im großen und ganzen gesehen ein Schritt zurück, einen Umweg den ich nicht nehmen müsste um mein Ziel: Bessere Qualifikation, Mehr Gehalt, zu erreichen.

Ich habe damals immer wieder in verschiedenen Foren gelesen , dass man doch einfach Staatsdiener werden sollte wenn man Sicherheit, gutes Gehalt, regelmäßige gelatserhöhung etc. will-

Dies habe ich dann auch in Angriff genommen, und ich habe vergangene Woche die Zusage für ein Duales Studium für den gehobenen Dienst, bei einer Bundesbehörde, zum Verwaltungsinformatiker bekommen.
Es fehlt nur noch die ärtzliche Untersuchung, wenn ich diese bestehe würde ich dieses Jahr im Herbst mit dem Studium anfangen.

Eigentlich sollte ich mich freuen, das Auswahlverfahren war sehr schwer und die Zahl der Eingestellten ist ganz knapp Zweistellig.
Aber langsam machen sich bei mir Zweifel breit:
Ich würde nach dem 3 Jährigen Studium A9 bezahlt bekommen, das sind bei mir (ledig, keine Kinder) ca.2500€ Brutto, macht ca. 2300€ Netto -ca.300€ Private Krankenversicherung --> 2000€ Netto.
Keine Bonuszahlungen, Kein 13. + 14. Gehalt.
Erschwerend: Die Behörde will mich in Baden Württemberg einsetzten, ob ich mich nach dem Studium nach Berlin oder Umgebung versetzen lassen kann ist nicht sicher! Ich habe gehört im Süden D. ist der Lebensunterhalt sehr viel höher.
Um ehrlich zu sein ist dies ein für mich großer Knackpunkt: So weit weg von meiner Heimat. Ich weiß, ich weiß, ich habe unterschrieben, dass ich Bundesweit eingesetzt werden kann.
Doch ließt man immer von möglichst "Heimatsnahen" Einsatzorten, und wenn man mal selber in dieser Situation ist, ich glaube da macht sich bei jedem ein Unbehagen breit.

Ich verdiene momentan 2100€ Netto + Boni+13+14 Gehalt. und lebe in Berlin.
Viele meiner Kollegen haben im letzten halben Jahr meine Firma verlassen und genausogut, sogar besser bezahlte Jobs in Berlin bekommen, ebenfalls als "Supervisor".

Gehe ich vlt. den falschen Weg?
Warum sollte ich 3 Jahre (sehr stressiges) Studium machen, um am Ende weniger zu verdienen als ich es momentan tue, dazu dann noch die Gefahr laufen, weit weg von Freunde und Familie zu sein?
Das einzige Agrument FÜR das Studium was ich momentan sehe ist die "Sicherheit"

Für viele mag das jetzt bestimmt Rumheulen auf höchstem Niveau sein, allerdings bin ich an einer Gabelung in meinem Leben angekommen, wofür ich mich jetzt entscheide wird einen tiefen Einschnitt in mein Leben machen.
Ich hoffe wohl einfach auf "diesen einen Satz" von einem User hier, der mir den Ruck gibt eine entgültige Entscheidung zu treffen......ein paar Monate habe ich ja noch Zeit.

Vlt noch eine wichtige Info, ich bin momentan 26 jahre alt.

Grüße BratenPit
 
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Hallo BratenPit!

Erstmal: Klasse Gedankengänge und große Offenheit. Gut gemacht! :)

BratenPit schrieb:
Das einzige Agrument FÜR das Studium was ich momentan sehe ist die "Sicherheit"
Das mag so sein, wobei die Sicherheit auch davon abhängt, dass du das Studium schaffst. (Nur, um es genannt zu haben - wird sofort wieder ausgeblendet...)
Wenn ich das richtig sehe, ist diese Sicherheit aber sehr weitgehend, d.h. es geht um mehr als 'nur' einen 'unbefristeten Arbeitsvertrag' (Beamte sind ja auch keine Arbeitnehmer im klassischen Sinne).

Dass man beim Staat in aller Regel nicht zu den 'Topverdienern' gehört, darf nicht überraschen.
Dazu gehört aber auch, dass eine miese Bezahlung normalerweise etwas anderes ist.

BratenPit schrieb:
Erschwerend: Die Behörde will mich in Baden Württemberg einsetzten, ob ich mich nach dem Studium nach Berlin oder Umgebung versetzen lassen kann ist nicht sicher! Ich habe gehört im Süden D. ist der Lebensunterhalt sehr viel höher.
Letztlich ist der Einsatzort (ebensowenig wie die A9) in Stein gemeißelt, aber ja - einfach wird's wohl insbesondere beim Ort nicht.

BratenPit schrieb:
Ich hoffe wohl einfach auf "diesen einen Satz" von einem User hier, der mir den Ruck gibt eine entgültige Entscheidung zu treffen......ein paar Monate habe ich ja noch Zeit.
Ich glaube dir diesen 'Ruck' nicht geben zu können (und will das ehrlich gesagt auch garnicht), im Idealfall kommt der von dir selbst.
Ich denke da insbesondere an folgende Fragen:
- Welche Alternativen hast du denn?
- Sind Pro-/Contra-Punkte wirklich solche?
- Was (aus den Pro-/Contra-Punkten) ist dir wichtig? Wie schwer wiegen sie?

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es auch in deinem Fall wahrscheinlich nicht, bessere Alternativen jedoch ziemlich sicher (duales Studium mit anschließender Verwendung Behörde in B/BBG).
Insofern wär's wohl nicht verkehrt, wenigstens zu versuchen an solche besseren Alternativen heranzukommen und am Ende die beste Wahl (-> (teil)subjektive Bewertung) zu treffen.
Abstriche wird man wohl fast überall an irgendwelchen Stellen machen müssen - die Frage ist nur, ob diese Abstriche innerhalb deiner Toleranz liegen.

Grüße,
cb-leser

P.S.: Über Job + Fern-/Teilzeitstudium schon nachgedacht?
 
A9 ist doch auch die Einstufung die du nach dem Studium bekommst. Mit ein paar Jahren mehr Berufserfahrung + entsprechender Position steigst du auch in den Tarifgruppen höher ein.

Persönlich würd ich eher nach BW gehen. Dort ist der Arbeitsmarkt deutlich entspannter als in Berlin. Berlin ist für mich so eher das Synonym für Billigheimer ... dort gibt es ausreichend Leute die auch mit weniger zufrieden sind.
 
BratenPit schrieb:
Jetzt sieht es so aus, dass die neue Firma gesetzlich nur 1 Jahr unsere Mitarbeiterkonditionen behalten muss.
(Ich kenne mich da ehrlich gesagt nicht so gut aus, inwiefern die neuen Verträge dann schlechter sein dürfen etc) Hinzu kommt noch, dass das neue Unternehmen für radikale Schritte bekannt ist, ich sehe schon, wie nach spätestens 2 Jahren alles ins Ausland geht.
...
Ich würde nach dem 3 Jährigen Studium A9 bezahlt bekommen, das sind bei mir (ledig, keine Kinder) ca.2500€ Brutto, macht ca. 2300€ Netto -ca.300€ Private Krankenversicherung --> 2000€ Netto.
Keine Bonuszahlungen, Kein 13. + 14. Gehalt.
Erschwerend: Die Behörde will mich in Baden Württemberg einsetzten, ob ich mich nach dem Studium nach Berlin oder Umgebung versetzen lassen kann ist nicht sicher! Ich habe gehört im Süden D. ist der Lebensunterhalt sehr viel höher.
Ja, 613a schützt einen nur ein Jahr. Danach wirds meistens rauer, wobei es immer davon abhängt welche Betriebsvereinbarungen übernommen werden.

Beamter muss einem mental ein bischen liegen, aber wenn das passt, dann kann das richtig geil sein. Kein wirklich schlechtes Gehalt, geregelte Arbeitszeiten und ein sicherer Job (wo gibts das sonst noch heutzutage?). BaWü finde ich jetzt von der Lebensqualität her nicht wirklich schlecht, aber das ist ja individuell.

P.s. bei Privatfirmen ist der geographische Arbeitsplatz häufig auch nicht garantiert, dazu habe ich selber zu oft schon Standortverlagerungen, -konsolidierungen etc. erlebt. Bedeutet das wenn man nicht mit will sich was neues suchen darf.
 
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