Jeder Router Kabel Deutschland tauglich?

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261095

Gast
Hallo,

ich habe mal eine Frage zu Routern in Verbindung mit Kabel Deutschland.
Ich habe heute meinen neuen 100MBit/s Anschluss bekommen mit dem CBN Router+Modem (beides in einem Gerät), weil ich mir die 5€ extra im Monat für die Fritzbox sparen wollte. Nun möchte ich gerne einen Router hinter mein CBN Gerät hängen. Dafür schalte ich das CBN Gerät über die KD Website in den Bridgemodus. Das Gerät wird dadurch also nur noch als Modem verwendet und mein Router erledigt den Rest.


Nun möchte ich mir einen neuen Router kaufen, weil weder das CBN Gerät von KD noch mein eigener Router wirklich gut sind.
Ich würde mir gerne einen der neuen 802.11ac Router kaufen, weil den Standart schon einige meiner Geräte unterstützten.
Jetzt meine Fragen:

1.) Kann ich jeden Router (z.B. bei amazon) bedenkenlos kaufen und ihn ohne großen Aufwand in Verbindung mit dem Bridgemode betreiben oder funktioniert das nicht mit allen Routern? Zur Zeit habe ich einen ganz normalen Belkin N300 Surf Router und da funktioniert alles.

2.) Kann ich davon ausgehen, dass mir ein extra dazugekaufter Router auch in Zukunft noch etwas bringt? Sprich, kann man bei jedem Anbieter entweder einen Bridgemode aktivieren oder direkt ein only Modem Gerät bekommen?
Falls ich mal einen Anbieter oder so wechsel, möchte ich den dazugekauften Router weiter verwenden und nicht auf die Standartrouter zurückgreifen müssen, die vom Anbieter bereitgestellt werden.


Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt :)
 

acty

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1) man könnte die schöne Fritzbox 6360 zu buchen

2) man könnte einfach einen W-Lan router an dein jetztiges kabel modem hängen
Kabelmodem -> kabel -> W-Lan Router

glaube mal gehört zu haben das man nicht einfach einen eigenen Kabelrouter dran hängen kann, irgendwie muss KBD diese erst "freigebe" oder so

ich habe mich bewusst für die angebotene FB 6360 entschieden, schönes teil :)
5€ / Monat
 
S

SB1888

Gast
irgendwie muss KBD diese erst "freigebe" oder so
Die MAC Adresse wird bei KabelDeutshcland/Unitymedia bei deren System eingetragen und dahin werden die Telefonnummern und die Internetgeschwindigkeit geroutet. ;)

Daher geht das nicht mit nem eigenen Kabelmodem, wobei man diese ja auch am Markt nicht kaufen kann.

Ansonsten alles richtig, entweder die 6360 dazu buchen (geht glaub ich nur mit Telefon-PLUS Option zumindest bei UM), oder bei Kabeldeutschland nen WLAN-Router dazu buchen, ist meist nen D-Link DIR-600 (oder sowas).
Ansonsten einfach jeden anderen WLAN Router dahinter packen und darüber das Modem ansteuern. :)
 

Cat Toaster

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Du kannst im Prinzip jeden beliebigen Router HINTER das Kabelmodem schalten, dazu musst Du Dich einmal im Kundenportal von KD einloggen und dort in den Interneteinstellungen das Modem in den "Bridge-Modus" schalten. Dann startest Du das Modem neu und es zieht sich die neuen Einstellungen. (Ja, WIRKLICH über die Webseite von KD, am Gerät selbst geht es nicht!)

Der KD-Router ist dann wirklich nur noch ein Modem, dass an den WAN-Port eines entsprechenden Routers gehört. Ob diese Funktionalität wiederum heute jeder Billigrouter kann weiß ich allerdings nicht, ich bin seit 15 Jahren Lancom-Verblendet.
 
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acty

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wenn geräte in so großer zahl zurück geschickt wurden, wäre ich da immer skeptisch;
allein 14x via B-Ware / warehouse

des weiteren denke ich der TE will eine Lösung
sprich ein gerät, und hier bräuchte er nunmal ein KabelRouter

oder die alternative;
beliebigen router hinter dein jetztiges Modem
 
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261095

Gast
Also ich tendiere eher dazu, mir einen extra router zu kaufen, um den hinter das modem zu hängen, weil ich schon gerne einen mit ac standart hätte.
Wichtig ist für mich jetzt nur:
a.) Dass es nicht schwierig ist, das ganze einzurichten, also einfach bridge mode an im kd portal und router ranhängen.
b.) Dass der dazugekaufte ac router auch bei anderen anbietern funktioniert (haben die auch bridgemode einstellungen o.Ä.? Denn die braucht man ja, wenn das mitgelieferte gerät nur als modem fungieren soll), sodass ich den router auch in zukunft nutzen kann...

Sry für die rechtschreibung, bin gerade am handy.
 
H

Hellbend

Gast
Kann @acty nur zustimmen!
Habe auch die 6360 gebucht und bin mehr als zufrieden.
Die Möglichkeiten der Einstellungen und Verwaltungen allein im Bereich Telefonie sind mehr als umfassend.
Rein preislich gesehen liegt man auch nicht schlechter als beim Kauf und muß sich keine Sorgen um Defekte oder ähnliches machen und sollte mal ein Generationssprung die 6360 ablösen, dann ist man bei KD auch ganz schnell dabei ohne draufzuzahlen oder Abstriche machen zu müssen.

Ich würde an deiner Stelle einfach mal abwägen, wie lange du gedenkst bei KD zu bleiben und auf andere mögliche Geräte-Kombinationen erst setzen, wenns tatsächlich so kommt.
Solltest du mit KD nach 1-2 Jahren nicht zufrieden sein, kannst du dir nämlich auch aktuelle Geräte für andere Provider zulegen und keine Alten benutzen, weil du bei KD auf Zukunft kaufen wolltest.
 
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ARNOFPS

Lieutenant
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Ich hab meinen KD 100mbit Anschluss seit 2 Jahren mittlerweile, damals gabs ein Cisco Modem + optionalen Router bei der Freischaltung.
Beim Bestellen hab ich damals den günstigsten D-Link-Crap-Router genommen und den danach direkt original verpackt in die Bucht gestellt :D.

Wenn das heute noch möglich ist, würde ich bei KD nach einem Cisco Modem fragen und dann entsprechend selbst nen Router dahinter schalten. Schlußendlich muss der Router dann nur so konfiguriert sein, dass er sich die WAN Adresse per DHCP holt, kein PPPoE und keine feste IP. Die MAC-Adresse Deines Routers wird durchs Modem geschleift und dann wird über KD eine IP an die MAC-Adresse Deines Routers vergeben. Beim Router würde ich drauf achten, dass der WAN-Port ebenfalls ein GBit Port ist, oftmals ist das leider nicht so. Ich hab ne pfSense Firewall mit Intel-NIC am Modem hängen.

Im Prinzip also ziemlich einfach :).
 

Cat Toaster

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Ich bin ja der altmodischen Auffassung das Qualität immer was kostet (nicht gleichbedeutend mit "Alles was teuer ist muss gut sein"). Edimax und TP-Link gehören allerdings nicht so wirklich auf die Liste allein schon weil ich Angst habe das so ein 50 cent Netzteil mir mal die Bude abfackelt.

Als "All-In-One-Lösung" ist gegen die FritzBox daher auch nichts zu sagen.
 
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261095

Gast
Ich hab meinen KD 100mbit Anschluss seit 2 Jahren mittlerweile, damals gabs ein Cisco Modem + optionalen Router bei der Freischaltung.
Beim Bestellen hab ich damals den günstigsten D-Link-Crap-Router genommen und den danach direkt original verpackt in die Bucht gestellt :D.

Wenn das heute noch möglich ist, würde ich bei KD nach einem Cisco Modem fragen und dann entsprechend selbst nen Router dahinter schalten. Schlußendlich muss der Router dann nur so konfiguriert sein, dass er sich die WAN Adresse per DHCP holt, kein PPPoE und keine feste IP. Die MAC-Adresse Deines Routers wird durchs Modem geschleift und dann wird über KD eine IP an die MAC-Adresse Deines Routers vergeben. Beim Router würde ich drauf achten, dass der WAN-Port ebenfalls ein GBit Port ist, oftmals ist das leider nicht so. Ich hab ne pfSense Firewall mit Intel-NIC am Modem hängen.

Im Prinzip also ziemlich einfach :).
Sicher, dass man sowas alles einstellen muss? Ich habe beim mitgelieferten gerät einfach auf den bridge modus gestellt und schon konnte ich meinen router dahinterhängen.
Einige raten mir ja jetzt zur fritzbox, ich bin mit wirklich unsicher...
Grundsätzlich würde ich mir aus diversen gründen deutlich lieber meinen eigenen router aussuchen, wenn das keine probleme mit sich bringt. Wenn ich zb in ca 3 jahren umziehen sollte, dann möchte ich meinen router auch bei anderen anbietern nutzen können.
Auf jeden fall sollte sich das ganze nicht als zu kompliziert gestallten, denn so gut kenne ich mich auch nicht damit aus.
 
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ARNOFPS

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Ich hab ja speziell von meinem Fall (Cisco Modem) gesprochen.

Wie das bei dem derzeit mitgelieferten Gerät gehandhabt wird, weiß ich leider nicht, da ich so ein Gerät nie hier hatte.

Beim Bridge Modus wird halt genauso Dein Router durchs Modem geschleift, aber Du wirst im Router ja auch einstellen müssen, wie er die IP für den WAN-Port beziehen soll. Wenn das mit den Default-Settings des Routers geklappt hat, ist doch gut, aber genauso kannst Du dann jetzt auch jeden beliebigen Router anschließen, wichtig ist dann nur, dass die Einstellungen mit dem derzeitigen Router übereinstimmen.
 

kwai

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Um Deine Thread-Frage kurz und knapp zu beantworten: JA.

Du kannst im Prinzip jeden Router hinter das Kabelmodem hängen, denn der Router macht nichts mehr als den Traffic zu "routen".
Die 6360 ist ein Kombigerät mit integriertem Kabelmodem und Router. Einen Kabelrouter gibt es nicht.

Du musst nur den Bridge Modus einschalten damit der Router die Pakete einfach durchreicht.
Ich verwende lieber ein reines Kabel-Modem und nutze dann meine Geräte dahinter, so bleib ich flexibel ;)
 
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261095

Gast
Ok, soweit scheint ja mit kabel deutschland alles reibungslos zu funktionieren, dann werde ich mir wohl meinen 802.11ac router kaufen.

Doch wie sieht das mit anderen anbietern aus (falls ich durch einen eventuellen umzug wechseln muss)?
Ist das da auch überall so einfach oder wird man gezwungen, das gerät von dem anbieter zu nutzen?
Reine modems gibt es ja immer seltener und wenn die bridge funktion wegfällt, wars das dann ja oder?
 

dup

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1.) Kann ich jeden Router (z.B. bei amazon) bedenkenlos kaufen und ihn ohne großen Aufwand in Verbindung mit dem Bridgemode betreiben oder funktioniert das nicht mit allen Routern?
Letzteres. Wichtig ist das der Router ein externes Modem nutzen kann. Diese Funktion nennt sich je nach Router unterschiedlich, z.B. LAN-Betrieb, IP-Client, Internetzugang über LAN1 o.ä.

Sprich, kann man bei jedem Anbieter entweder einen Bridgemode aktivieren oder direkt ein only Modem Gerät bekommen? Falls ich mal einen Anbieter oder so wechsel, möchte ich den dazugekauften Router weiter verwenden und nicht auf die Standartrouter zurückgreifen müssen, die vom Anbieter bereitgestellt werden.
Routerzwang, genauer gesagt, Modemzwang gibt es bei mehreren Anbietern. Bridgemode gibt es derzeit nur bei Kabel Deutschland. Wenn der Anbieter die (DSL-)Zugangsdaten nicht rausgibt, z.B. wie bei O2, dann müsstest du auch dort min. ein Modem mitbestellen. Übrigens sind diese Modems eigentlich kastrierte Router. So auch bei Kabel Deutschland.

Eine Fritzbox von Kabel Deutschland zu mieten empfehle ich nicht. Siehe auch https://www.computerbase.de/forum/threads/alternativ-router-anstatt-der-fb-6320.1237142/#post-14314573
 
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261095

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Letzteres. Wichtig ist das der Router ein externes Modem nutzen kann. Diese Funktion nennt sich je nach Router unterschiedlich, z.B. LAN-Betrieb, IP-Client, Internetzugang über LAN1 o.ä.



Routerzwang, genauer gesagt, Modemzwang gibt es bei mehreren Anbietern. Bridgemode gibt es derzeit nur bei Kabel Deutschland. Wenn der Anbieter die (DSL-)Zugangsdaten nicht rausgibt, z.B. wie bei O2, dann müsstest du auch dort min. ein Modem mitbestellen. Übrigens sind diese Modems eigentlich kastrierte Router. So auch bei Kabel Deutschland.

Eine Fritzbox von Kabel Deutschland zu mieten empfehle ich nicht. Siehe auch https://www.computerbase.de/forum/threads/alternativ-router-anstatt-der-fb-6320.1237142/#post-14314573
Hm, das hört sich ja nicht so gut an. Ich dachte jetzt, dass man einfach so jeden Router benutzen kann, egal bei welchem Anbieter.
Ich möchte es einfach nur vermeiden, dass ich jetzt einen Router für 100€+ kaufen, den ich beim nächsten Anbieter vllt. schon garnicht mehr nutzen kann.
Ein Kollege von mir meinte, dass das eigentlich nie ein Problem gibt. Auch wenn es keinen Bridgemode o.Ä. gibt, kann man den Router immer noch als Wlan Access Point benutzen. So habe ich es mir jedenfalls sagen lassen...
 

dup

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Mal zwei Beispiele für 802.11ac Router:
- Asus RT-AC66U (hat kein DSL-Modem integriert. D.h. an einem DSL-Anschluss bräuchstest du ein externes Modem).
- Fritzbox 7490 (hat ein DSL-Modem integriert; unterstützt auch Internetzugang über externes Modem)
 
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261095

Gast
Mal zwei Beispiele für 802.11ac Router:
- Asus RT-AC66U (hat kein DSL-Modem integriert. D.h. an einem DSL-Anschluss bräuchstest du ein externes Modem).
- Fritzbox 7490 (hat ein DSL-Modem integriert; unterstützt auch Internetzugang über externes Modem)
Genau den Asus Router wollte ich mir auch kaufen btw.
Die Frage ist ja, ob der Provider einem da einen Strich durch die Rechnung macht. Einige zwingen einen anscheinend dazu, die hauseigenen Produkte zu nutzen (siehe zwei Beiträge über dir).
Die meisten sagen ja, dass das alles kein Problem ist. Wenn der Router auch bei anderen Anbietern reibungslos funktioniert, also universell einsetzbar ist, dann kaufe ich den gerne.
 

dup

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Wie gesagt, der Router braucht ein Modem. Bei Providern mit Router- bzw. Modemzwang musst du den Router hinter das Provider-Modem hängen (logisch). Bei DSL-Providern, welche die Zugangsdaten rausgeben brauchst du aber trotzdem ein DSL-Modem, da der Asus keines integriert hat.

Flexibler bist du mit der Fritzbox. Die hat außerdem eine Telefonanlage und viele weitere Funktionen integriert.

Welches von beiden Geräten besser passt hängt auch davon ab, wie du telefonierst. An das Kabel Deutschland Modem kannst du nur ein analoges Telefon anschließen.
 
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261095

Gast
Also klar, ein Modem brauche ich immer, wenn ich dahinter einen Router schalten möchte.
Ich dachte nur, dass einige Betreiber das nicht zulassen und irgendwie blockieren? Mich würde das jedenfalls nicht wundern^^.
Bei Kabel Deutschland konnte ich wie gesagt bisher einfach den Bridge Mode über die KD Website aktivieren, den Router anstöpseln und los gehts.

Edit: Ich habe hier gerade einen interessanten Artikel zu dem Thema gefunden http://www.computerbild.de/artikel/cb-Aktuell-DSL-WLAN-DSL-Anbieter-Zugangsdaten-fuer-Router-8061893.html

Den Netzbetreibern ist es also erlaubt, fremde Geräte zu vermeiden.
 
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