Jobwechsel zur IT

RAMSoße

Lt. Commander
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Mahlzeit Zusammen

Seit langem beschäftigt mich das Thema Jobwechsel. Ich möchte mich verändern und das möglichst schnell und mit wenig Verluste. Stichwort Branchenwechsel.

MeinMeine aktuelle Situation ist folgende:

- Ich arbeite momentan im Handwerklichen Bereich und verdiene 3500 Brutto
- Mein Arbeitssoll beträgt 39 Stunden die Woche
- wohne in meiner eigenen Wohnung
- Bildungsgrad: Hochschulberechtigt
- Die Arbeit erfüllt mich nicht mehr und ich möchte deshalb die Branche wechseln, denn nur wenn die Arbeit Spass macht geht man gern in die Arbeit und macht diese auch gut....

Deshalb spiele ich mit dem Gedanken mein Hobby (Computer/Technik) zum Beruf machen zu wollen. D.h. ich strebe eine Ausbildung im IT Bereich an. Wenn ich mir die Stellenanzeigen ansehe, scheint dies aufgrund des Fachkräftemangels und der immer wichtiger werdenden Digitalisierung im Neuland ja sehr gefragt.

Deshalb meine Frage: Wie kann ich eine Ausbildung absolvieren und das möglichst schnell und ohne große Verluste. Mit Verluste meine ich, dass ich nicht unbedingt auf Staatliche Hilfe angewiesen sein will und mir dennoch zumindest meine eigenen vier Wände leisten kann.

Geht so etwas neben der Arbeit? Kann man vielleicht eine Art Fernstudium absolvieren? Lernen neben der Arbeit und dann nur die Prüfungen schreiben?

Jetzt fragt dich der/die/das Leser sicher wohin genau, da IT Berufe sehr fachspeziefisch sein können. Ja ich sage mal IT-Systemelektroniker. Ich schraube gern, supporte, programmieren würde ich auch gern besser lernen. Hauptsache die Arbeit macht spass und ich kann mein Lohnniveau nach dieser Ausbildung halten.

Vielen Dank fürs lesen
 
Wie alt bist du denn? Du willst also nur den Job wechseln, weil du davon ausgehst, dass dir ein anderer Job mehr Spass machen könnte und nicht um mehr Geld zu verdienen?

Wenn du im IT-Bereich ernstgenommen werden willst, dann brauchst du jedenfalls mindestens einen Bachelor. Also geh am Besten studieren (Fernuni oder sowas).
 
Sorry aber das ist doch Quark...
Ich kann jetzt nur vom Schweizer Markt reden da ich zwar meine Ausbildung in Deutschland gemacht habe, dort aber danach direkt in die Schweiz bin.
Habe wie gesagt nur eine normale Ausbildung zum Fachinformatiker-Systemintegration und mein Einstiegsgehalt war 2013 lächerliche 3600CHF ( für CH Verhältnisse schlecht ) aber ich wollte erst mal ankommen und hab das ne Zeit mitgemacht, heute bei einem anderen Arbeitgeber natürlich bekomme ich 7700CHF monatlich + 13. Monatsgehalt und komm so jährlich auf 100k CHF.

In nur 6 Jahren eine Steigerung von über 4000CHF finde ich persönlich zumindest sehr gut und klar kann das bei jedem anders laufen, aber zusagen man MUSS studieren bzw. ein Bachelor machen halte ich für falsch.

Fakt ist, in der IT geht sehr viel über verschiedenen Erfahrungen in verschiedenen Bereichen und wer da bisschen hinterher ist und stätig weiter bildet darf auf immer mehr Lohn hoffen.
Kurz gesagt in der Regel fängst du tatsächlich erst mal unten an (Ausnahmen bestätigen die Regel) aber mit der Zeit kommt das schon, zumindest wenn man kein Layer8 Problem hat :D
 
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Es gibt in Deutschland viele Stellenanzeigen, in denen explizit ein Studium gefordert wird (auch dann, wenn eine Ausblidung ausreichend wäre). Und ja, die Gehälter in der Schweiz und in Deutschland gehen tatsächlich extrem weit auseinander (vor allem Netto). Ich spiele auch mit dem Gedanken, in die Schweiz zu gehen...
 
Es wird in der Regel ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gefordert. Vergleichbar mit einer Ausbildung ist man dann entweder über einschlägige Erfahrung oder zusätzliche Zertifikate, die zur Stelle passen oder einer entsprechenden Fortbildung.
 
Ein Studium ist für 90% der IT Stellen gar nicht nötig.
Natürlich fordern viele AG viel. Warum auch nicht. Besser so als andersrum, wird man sich denken.
 
@RAMSoße ich würde das vom Alter abhängig machen.

Aktuell sind wir in der IT irgendwo kurz vorm Zenit. In Deutschland zumindest; beispielsweise in den USA/Kanada gibt es bereits IT-Tätigkeiten - etwa WebDev - wo Löhne und Beschäftigungszahlen schon in einigen Bereicehn gesunken sind. Da haben Frameworks und das automatische Generieren von XYZ die Effizienz schon so gesteigert, dass die Beschäftigten weniger und spezialisierter werden.

Ich weiß jetzt nicht, wie es um deine Skills bestellt ist, aber wenn du dir einen Quereinstieg in die IT in einen von dir favorisierten Bereich zutraust und du - ganz grob - 40-45+ bist, dann kann sich das noch lohnen. Bist du jünger, insbesondere deutlich jünger, würde ich es lassen.

Die Bereiche der IT, in denen die Massen arbeiten (und wo derzeit in Deutschland noch kräftig Bedarf besteht), gehören mit zu den Tätigkeiten, die vergleichsweise einfach zu automatisieren sind.
Natürlich hat keiner eine Glaskugel, aber da ich selbst in der Automation tätig bin und diverse Studien zu dem Thema kenne, würde ich den Zenit irgendwo im Bereich der nächsten 5-10 Jahre lokalisieren und der IT-Branche als Arbeitsplatz für die Massen vielleicht noch 15-20 Jahre geben.

Wenn du also - grob geschätzt - nicht bis 2035-40 in Rente gehst, dann würde ich es nicht machen. Bis dahin - respektive vor allem darüber hinaus - wird der IT-Markt aller Vorraussicht nach sehr schlecht für den durchschnittlichen IT'ler aussehen.
 
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IP-Adressen konfigurieren, Betriebssysteme/Software installieren und konfigurieren, Passwörter zurücksetzen etc.. Ja, so ein Unsinn lässt sich leicht automatisieren bzw. wurde schon längst automatisiert, die Firmen lassen es aber immer noch von Menschen durchführen (warum auch immer, kostet nur unnötig Geld). Aber kreative Dinge und Programmierung lassen sich dann doch schwerer automatisieren (auch wenn hier die Produktivität schon stark gestiegen ist und hoffentlich auch weiter steigen wird).

Es wird wohl noch eine Zeit lang dauern, bis ein Programm aus Menschensprache Code erzeugen kann und Fehler selbst erkennen und verbessern kann. Nützlich wäre das auf jeden Fall.
 
RAMSoße schrieb:
Jetzt fragt dich der/die/das Leser sicher wohin genau, da IT Berufe sehr fachspeziefisch sein können. Ja ich sage mal IT-Systemelektroniker. Ich schraube gern, supporte, programmieren würde ich auch gern besser lernen. Hauptsache die Arbeit macht spass und ich kann mein Lohnniveau nach dieser Ausbildung halten.
Ein IT Systemelektroniker ist erstmal eine normale staatliche Ausbildung. Wenn du diese absolvierst (2 Jahre Minimum in Betrieb und Schule) wirst du aber auch danach erstmal weit unter deinen jetzigen 3500€ brutto landen. 1000€ brutto sind in den ersten zwei Jahren der Ausbildung schon ziemlich hoch.
Und in der Zeit danach wird es dann auch erstmal bei ca. 2200-2400€ Brutto starten.

Du wirst also sicherlich nicht staatliche Hilfen in Anspruch nehmen müssen aber eventuell wirst du den Gürtel enger schnallen müssen.

Natürlich kannst du auch ein Fernstudium im Bereich der IT machen. Ob du dann aber direkt mit weit mehr Gehalt startest wäre die Frage.


P.S.: Das mit dem Fachkräftemangel ist ziemlicher Murks dahingehend. Da würde ich an deiner Stelle nichts drauf geben.
 
Zuerst mal wäre wichtig was du machen willst. Hardware ist eigentlich tot. Fast niemand repariert Hardware, es wird viel geleased oder entsorgt. neue Business PCs gehen in der Laufzeit so gut wie nie kaputt. Teilweise wird der support und Wartung auch ausgelagert und bei einem Dienstleister für sowas verdienst du mies.
Geschraubt wird nur noch selten, ist schade denn mir macht das auch Spaß.
Der IT Systemelektroniker ist ein toter Beruf - das sage ich dir als gelernter IT Systemelektroniker.

Du hast im Prinzip nur 3 vernünftige Optionen:
Du bewegst dich Richtung IT Consulting (ITSK), Administration (FISI) oder Softwareentwicklung (FIAE).
Wenn du dich aber trotzdem intensiv mit Hardware beschäftigen willst wäre eine Stelle als Field Application Engineer eine Option, ich halte das für einen Quereinsteiger aber für unmöglich ohne Beziehungen.

Als Quereinsteiger kommst du i.d.R. auf Anhieb nur in den First Level Support und darfst auch mal in den 2nd schnuppern.

Anderseits habe ich in meinem Freundeskreis 3 IT-ler (studierter Informatiker, gelernter ITSE, ungelernter AE) die alle mich anrufen wenn der PC nicht läuft oder aufgerüstet werden muss, weil sie selbst kein Plan davon haben. Sowas bringt aber kein Geld sondern wirft i.d.R. nur kaltes Bier und ein leckeres Abendessen ab.
 
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Das einzige, was bei uns alle Nase lang noch kaputt geht sind die Drucker.
Und Drucken wird "wegdigitalisiert", weil das teuerer Quatsch ist.

Alles andere, PC, Laptop, Server, Monitore, Netzwerkkomponenten, Scanner, Frankiermaschinen, uvm. halten (teilweise weit) über ihre designierte Nutzungsdauer (5-6 Jahre) hinaus.

Von der "klassischen" Administration würde ich mittlerweile auch Abstand nehmen. Wenn man da nicht den Absprung hin zu den großen Cloud Rechenzentren schafft, dann sind das auch Jobs, die es in 15 Jahren nicht mehr im großen Umfang geben wird.
Ein "iPad" hat kaum Administrationsaufwand. Und so werden die meisten Büro-Ökosysteme der Zukunft ebenfalls ausschauen. Vorkonfigurierte Apps aus einen geschlossenen Ökosystem laden und installieren... Das machen die Anwender demnächst alle selbst. "Docker-Container" nach Bedarf rauf- und runterfahren macht "Kubernetes" schon. Die Cloud-Infrastruktur administriert sich zu großen Teilen selbst und der Rest, das sind echte Admin-Fachleute, keine Frage, aber da wird mal als FiSi auch nur sehr schwer reinkommen, vor allem, wenn man das nicht von Anfang an macht.

Übrig bleiben die klassischen "Windows Active-Directory Admins", wobei ich nicht weiß, wie lange das Zeug in der Form noch in den Firmen herumstehen wird. Wie gesagt, "Apps" installieren können die Anwender auch selber und dann schau dir heute mal an, wo wir vor 15 Jahren waren, wo wir heute mit Office 365 (inkl Exchange Online und dem AD und SQL-Datenbanken in der Azure Cloud) stehen und dann extrapoliere das mal 15 Jahre in die Zukunft.

Für ITSE und FiSi sehe ich eher dunkle Zeiten heraufziehen. Aktuell wird das noch überkompensiert, weil Fachkräftemangel in nahezu allen Branchen herrscht und irgendwie fuchst man sich ja auch in die Themen rein, die man nicht explizit gelernt hat. Ich bin ja auch gelernter ITSE, der dann direkt nach der Ausbildung umgeschwenkt ist, erst richtung DB-Admin (mit Fortbildung und Zertifikaten) und dann in Richtung Webanwendungsentwicklung und zuletzt in Richtung technisches Projektmanagement (mit Aufstiegsfortbildung).
Aber würde man mich fragen, was man heute machen soll, wenn man mit der IT starten möchte, dann würde ich in drei Richtungen tendieren:
Organisation (Projektmanagement, IT-Leitung, Recht) oder
Entwicklung (Softwareentwicklung, IT-Entwicklung [Architektur, Sizing & Scaling, Infrastruktur, ...]) oder
Sales (Consulting)
 
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Ich denke man muss insbesondere als kleines IT Unternehmen seine Lücke finden.
Ich fange jetzt am 01.08. eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann an (habe vorher studiert, das hat leider nicht geklappt, ich habe es aber akzeptiert und das Leben geht weiter, bin jetzt seit dem 01.06. vorgezogen schon im Team) und bin in einem ganz kleinen Unternehmen untergekommen.
Wir haben eine Abteilung die SAP Produkte verkauft und eine Abteilung für IT Lösungen.
In der IT-Abteilung arbeiten mit mir 2 FiSi (1 Azubi) und 2 Kaufleute (1 Azubi, ich) und unsere Zielgruppe sind Mittelständische Unternehmen.
Wir machen da so ziemlich alles von Servern über Virtualisierungen bis hin zu Softwarelösungen (und Wartungsplänen) und können uns momentan über die Kunden- und Auftragslage nicht beschweren.
Man muss aber definitiv mit der Zeit gehen, das reine Endkundenhardwaregeschäft ist eher auf dem absteigenden Ast.
 
dbeuebeb schrieb:
Wenn du im IT-Bereich ernstgenommen werden willst, dann brauchst du jedenfalls mindestens einen Bachelor.
Wie lächerlich!
tt: Entweder als Quereinsteiger bewerben oder wirklich noch eine Ausbildung. Dann musst du aber mit Einbußen rechnen. Wie alt bist du denn und hast du genug auf der hohen Kante?
 
Studium kostet dich nur unnötig Zeit für dein Zielgebiet, vor allem, wenn Du ggf. nicht mehr der jüngste bist. Es macht mehr Sinn, eine Ausbildung (ggf. abgekürzt) zu machen und dann richtig anzufangen. Im Vergleich zu anderen Bereichen kann man in der IT auch viel mit einer Ausbildung erreichen. Ob man das Studium besteht, ist ja auch noch eine Sache. Ob Du dein Lohnniveau nach der Ausbildung direkt halten kannst, hängt sehr stark von der Region und deinem Aufgabenfeld ab. Wenn Du nur First Level machst, kannst Du es knicken. Dann wirst Du deine 3500 Brutto erst nach ein paar Jahren erreichen. Wie oft schon gesagt wurde, werden die einfachen Tätigkeiten immer weniger und mehr outgesourct.
Die speziellen Tätigkeiten im IT-Bereich, welche besser bezahlt werden, können auch sehr nervenaufreibend sein. Ob dir das dann noch so Spaß macht? Privat macht mir IT immer noch viel Spaß, aber beruflich hängt das sehr stark von der Firma und den Kollegen ab. Wie alt bist Du?
 
Nein mach ich nicht, HTL Programmierung.
AllIn
Reisebereitschaft
Neues Lernen, Zwang


Heute: Müllindustrie 22h/Woche 1060 Netto
Kein AllIn
Keine Überstunden (mehr als 5 Überstunden pro Monat sogar Betriebsintern verboten)
Keine Auslandsbereitschaft
8 Wochen Urlaub


Die 2 Probe Monate, waren wirklich grauenhaft,
750€ im Monat,
Depp für alles,
aber bin froh das ich durchgehalten habe.
 
Irgendwie fehlt mir gerade der Zusammenhang zwischen dem Post von ProWein und dem Anliegen des Threaderstellers...
 
ja mir auch

Alkohol und Benzos (hab i verschrieben bekommen, also Benzo nicht Alk) :jumpin:
 
Allgemein

Ich möchte mich finanzíell zumindest langfristig nicht verschlechtern aber wieder Spass bei der Arbeit haben.

Diese Wochen habe ich mit einem Nachbarn gesprochen, der Netzwerke für eine Firma, länderübergreifend aufbaut. Verdient sehr gut und ist "nur" gelernter IT Consultant. Er meinte zu mir, dass der Fachkräftemangel, den ich als Sprungbrett sehe, eine Lüge der Wirtschaft ist. Da es da nur um Fachkräfte geht, die schlechter bezahlt werden sollen, weil nicht mehr Geld da ist.

Ich lese immer wieder davon, dass es auf das Alter ankommt. Ich habe mal mein Alter ergänzt. Vielleicht hilft das bei einer besseren Einschätzung zu meiner Person und Weg. Ich denke lieber jetzt oder nie mehr. Um so älter man wird...naja ihr wisst schon.

@dbeuebeb
ich bin Anfang 30. Habe das mal in meinem Beitrag ergänzt.
Studieren möchte ich nicht unbedingt.

@ascer

Also meine Skills als Autodidakt sind naja wahrscheinlich nicht mehr zeitgemäß?!
Ich kann: Rechner zusammenstellen und bauen, aufsetzen, Router einrichten, Software-Probleme lösen, etwas html und fange gerade mit python an. Achja löten nicht zu vergessen.

Da fällt sicher auf, dass keine Admin skills dabei sind. Das hat den Grund, da ich leider nicht damit in berührung komme. Wer baut sich zu Hause schon ein Netzwerk mit mehreren Rechnern auf und am besten noch mit mehreren ThinClients :D meine Frau bringt mich um :D lernen würde ich das alles aber sehr gerne.

Warum schreibst du, wenn ich älter wäre dann würde sich das eher lohnen? Wären nicht ein frischerer Geist und mehr Berufsjahre besser für das Gehalt? Oder zählt da nur das Kalendarische Alter?

@Kombra

Warum ist der Fachkräftemangel Murks? Weiter oben in den Zeilen habe ich den Grund eines Nachbarn geschrieben. Würdest du diesen auch als Grund angeben?

@h00bi

Also Hardware wäre schon super. Ich bin mir aber schon länger bewusst, dass wie du es schreibst dieser Bereich tot ist. Da (selbst schon erlebt) die Leute bevor sie einen Adcleaner drüber laufen lassen, sich für 400 € lieber einen Neuen kaufen. Aber die Bienen retten :D egal...

Mich interessiert aber alles rund um IT also macht mir auch alles Spass.

Was meinst du mit Quereinsteiger? Das sind für mich ungelernte Kräfte und da sehe ich eigentlich keine Chancen. Habe mich da schon mal beworben und die wollen alle was schwarz auf weiß.

@ayngush

Wenn ich aufgrund deiner geschriebenen Worte so drüber nachdenke könntest du wirklich recht haben. Es kommen dafür aber wieder Felder dazu. Wie du schreibst z.B. das Recht. Datenschutzbeauftragte boomen ja momentan. Da benötigt man ja auch fachliches Hintergrundwissen um das alles zu verstehen bzw. überprüfen zu können. Würde ich auch sehr gut finden.

Organisation (Projektmanagement, IT-Leitung, Recht) benötigt sicher eine Grundausbildung? Oder gibt es diese gesondert?

@cartridge_case
Ich bin anfang 30.

@HH87BB

Ich bin anfang 30. Wie meinst du das denn mit dem abkürzen? Wie geht das? Das wäre mir recht wenn es nicht 3 Jahre dauern würde oder neben dem Beruf läuft.

@ProWein

Kannst du das genauer erklären? Meinst du, dass es für dich schönere Jobs gibt?
Oder das du jetzt selbst bei der Müllabfuhr arbeitest?

Danke an alle nochmal für ihren Beitrag und wünsche einen schönen Abend
 
RAMSoße schrieb:
Er meinte zu mir, dass der Fachkräftemangel, den ich als Sprungbrett sehe, eine Lüge der Wirtschaft ist. Da es da nur um Fachkräfte geht, die schlechter bezahlt werden sollen, weil nicht mehr Geld da ist.

So ist es. Die Unternehmen wollen (verständlicherweise) Geld sparen. Und da ihnen die auf dem Markt verfügbaren Fachkräfte zu teuer sind, wird regelmässig ein Fachkräftemangel ausgerufen, in der Hoffnung, dass irgendwelche Deppen das glauben und dann irgendetwas bestimmtes studieren, damit mehr Fachkräfte auf dem Markt sind und in der Folge deren Wert sinkt. Vorzugsweise stellen die Unternehmen auch jüngere ein, da die für weniger Geld arbeiten als Ältere (die möglicherweise schon Frau und Kind haben).

RAMSoße schrieb:
Ich lese immer wieder davon, dass es auf das Alter ankommt. Ich habe mal mein Alter ergänzt. Vielleicht hilft das bei einer besseren Einschätzung zu meiner Person und Weg. Ich denke lieber jetzt oder nie mehr. Um so älter man wird...naja ihr wisst schon.

Jup, siehe oben. Jüngere sind halt auch oft gefügiger.

RAMSoße schrieb:
Also meine Skills als Autodidakt sind naja wahrscheinlich nicht mehr zeitgemäß?!
Ich kann: Rechner zusammenstellen und bauen, aufsetzen, Router einrichten, Software-Probleme lösen, etwas html und fange gerade mit python an. Achja löten nicht zu vergessen.

Schön, dass du das alles kannst und für dich als Privatperson oder zum Helfen für Freunde ist das alles ganz nützlich, nur: In der freien Wirtschaft ist nichts davon etwas wert. Heutzutage sind ohnehin fast alle Platinen SMD, da lässt sich nichts mehr Löten.

RAMSoße schrieb:
Da fällt sicher auf, dass keine Admin skills dabei sind. Das hat den Grund, da ich leider nicht damit in berührung komme. Wer baut sich zu Hause schon ein Netzwerk mit mehreren Rechnern auf und am besten noch mit mehreren ThinClients :D meine Frau bringt mich um :D lernen würde ich das alles aber sehr gerne.

Auch in der Administration geht der Trend in Richtung Software/Protokolle, die sich selbst konfiguriert/konfigurieren, oder auch von Laien konfiguriert werden können.
 
@dbeuebeb

Ok das leuchtet ein. Die Wirtschaft reguliert Angebot und Nachfrage. Hat was von Sozialismus wie ich finde. Heißt also, dass es genug IT´ler da draußen gibt.

"Mit meinem Alter bin ich nicht mehr so gefügig, oder Schatz?" ;)

Was die Skills betrifft, bin ich mir bewusst, dass mir diese nicht viel nützen. ABER ich habe schon mal einen Grundstock an Verständnis und muss bei einem PC nicht erst den Powerknopf suchen oder fragen wie cmd geöffnet wird. Die bereitschaft Lerninhalte im Bereich IT zu verinnerlichen ist groß und fällt mir eigentlich auch leicht.

Was würdest du denn empfehlen?
 
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