Kabelloses NAS

Musiiic

Cadet 3rd Year
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Nov. 2011
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Heyho Leute!

Ich möchte mir zu Hause ein NAS aufstellen. Habe jedoch wenig Erfahrung in sachen NAS und möchte euch mal einige Dinge fragen und eure Meinungen dazu hören.

Was ich genau vor habe: Möchte die Playstation dranhängen, TV und Drucker per Kabel anschließen PC's und Handy's per WLAN.

Die erste Frage wäre dann mal, gibt es eine möglichkeit sich zum NAS kabellos zu Verbinden?
Denn ich möchte nicht wieder so viel Kabelgewirr im Haus haben, aber es sollte auch gut funktionieren. Ich habe gehört, dass man einen Router mit WLAN anschließen kann, mit dem man dann eben per WLAN zugreifen kann. Am liebsten wäre mir, wenn das WLAN im NAS eingebaut wäre, jedoch bei der suche Erfolglos.

Festplatten: Beim durchstöbern einiger Internetforen habe ich gelesen, dass die Western Digital Green und Western Digital Red geeignet für den 24/7 Betrieb sein sollen. Was meint ihr dazu? Habt ihr schon einige laufen oder getestet?

Das wars erstmal...
Freue mich über jede eurer Antworten und Ratschläge! :D
 
Es gibt kabellose NAS. Die machen aber kaum Sinn, wenn nicht seeeeeehr spezielle Gründe gegen eine Kabelverbindung direkt am Router sprechen. Garantiert höchstmögliche Geschwindigkeit des NAS hast du eh nur per Kabel.

Konkret: Üblicherweise werden NAS direkt an den Router bzw. Switch verkabelt. Alle Geräte die im Netzwerk des Routers sind (ob per LAN oder WLAN ist egal), können auf dieses NAS zugreifen.
 
http://wdc.com/de/products/products.aspx?id=780
rechts unten steht
* Desktop-Laufwerke werden nicht für den Einsatz in RAID-Umgebungen empfohlen. Wählen Sie bitte WD Red-Festplatten für NAS-System mit 1 – 5 Laufwerkschächten für zu Hause oder kleine Büros und WD Enterprise-Festplatten für Rack-Systeme und NAD-Systeme mit mehr als 5 Laufwerkschächten.

die green würd ich nicht nehmen nimm die red


EDIT ich seh genügend defekte WD green platten, und wenn der hersteller schon davon abrät...
muss jeder selber wissen :)

die red haben auch 3 jahre garantie
 
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Du kannst zwar den WLAN AP direkt in den NAS integrieren, würde es aber nicht anraten. In das Gehäuse ist wegen Signaldämpfung nicht sinnvoll und extern kannst du dir gleich ein WLAN AP kaufen. Außerdem sind PCI/PCIe Karten relativ teuer. Dazu würdest du spezielle Routing Software benötigen bzw. wäre sinnvoll, was das ganze Vorhaben nicht einfach macht.

Kauf dir also ein guten WLAN AP (z.B. ein TP-Link TP-TL-WR1043ND) und schließe den an den NAS bzw. an den Switch/Router in deinem Heimnetzwerk an. Soweit wie möglich sollte alles per Ethernet verkabelt werden. Der WLAN AP sollte möglichst gut im Haus positioniert werden, damit auch alles guten Empfang hat.

Grundsätzlich kannst du jede Festplatte verwenden. Im Dauerbetrieb hast du halt keine Garantie, dafür musst du 24/7 Festplatten kaufen, die entsprechend teurer sind. Die Western Digital Green sind "sicherlich" nicht 24/7 zertifiziert.
 
Musiiic schrieb:
Denn ich möchte nicht wieder so viel Kabelgewirr im Haus haben, aber es sollte auch gut funktionieren. Ich habe gehört, dass man einen Router mit WLAN anschließen kann, mit dem man dann eben per WLAN zugreifen kann. Am liebsten wäre mir, wenn das WLAN im NAS eingebaut wäre, jedoch bei der suche Erfolglos.

Festplatten: Beim durchstöbern einiger Internetforen habe ich gelesen, dass die Western Digital Green und Western Digital Red geeignet für den 24/7 Betrieb sein sollen. Was meint ihr dazu? Habt ihr schon einige laufen oder getestet?
Das hat auch einen guten Grund, die Performance von WLAN ist einfach nicht so gut, wie die von Kabel. Alleine schon auf Grund der Nachbar WLANs und Störungen durch andere 2,4 GHz Geräte. Wenn du es umbedingt möchtest, dann musst du wohl einen AccessPoint an das NAS hängen, aber besser wäre es, das NAS direkt an den Router/Switch per Kabel zu hängen. Bei WLAN kannst du dann froh sein, wenn mehr als 5 Megabytes/s netto drüber gehen, bei LAN sind es minds 12 oder sogar bis zu 120, jenach dem wie schnell dein NAS sein kann und ob du es mit Gigabit Anschluss versorgt hast.

Die Red sind die neueren und noch etwas sparsamer, aber imho ist das mit dem 24h/7-Betrieb "Zertifizierung" unnötig, habe seit 3 Jahren normale Samsung Ecos drinnen und laufen noch immer problemlos. Und den Aufpreis von 30 Euro von einer Green zu einer Red lohnt auch nicht wirklich, wegen 1 Watt Unterschied.
 
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Das ging aber jetzt schnell hehe :D

Okay, dann werden es mal die WD Red, mhm ja WLAN is ja auch net immer fehlerfrei... wie schauts dann mit den Devolo adaptern aus, wenn ich die im Haus verteilen würde? Immerhin muss ich keine Kabel verlegen, nur mehr den Adapter in die Steckdose. Ein kurzes Kabel toleriere ich auch noch ;)
 
Das NAS sollte direkt an den Router. Nix mit WLAN/Devolo etc.
 
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Die dLAN Adapter z.B. von Devolo ist eine Alternative. Das hängt aber stark von deinem Hausnetz ab. Die Bruttorate beträgt für gewöhnlich 200MBit/s, davon bleiben im besten Fall 60-70Mbit/s übrig. Ist die Leitungslänge lang oder schlecht reduziert sich das noch einmal drastisch. Dazu kommen relativ hohe Preise für die Adapter, wenn du mehrere Stationen damit anbinden möchtest.

Günstiger und deutlich schneller ist weiterhin Ethernet. Lieber einmal 100 Euro in die Verlegung von ordentlichen Cat. 6 SSTP Kabeln investieren, die du auch in 15 Jahren noch gut verwenden kannst (und kein Strom für den Betrieb benötigen).
 
Okay. Blöde Frage aber, ob ich das richtig vertsnaden habe, das NAS wird ja dann "wie ein normaler PC" an den Router angesteckt sprich in den LAN-Port? Dann könnte ich eigentlich das ganze an diesen Router anschließen (http://www.redcoon.at/B279070-TP-LINK-TL-MR3420_Router) und dann auch noch das Internet zusätzlich per SIM-Karte empfangen. Oder is das technisch nicht möglich?
 
Ja das ist möglich. Aber bitte verwende diesen "Mobilrouter" nicht als Hauptgerät. Das ist mit Absicht mit "3G-Konnektivität unterwegs" beschrieben. Ich würde nicht garantieren, dass das Gerät im 24/7 Dauerbetrieb zuverlässig läuft. Dem WLAN würde ich für eine größere Fläche auch nicht einsetzen wollen - insbesondere wenn du Daten vom NAS streamen möchtest.
 
Okay. Blöde Frage aber, ob ich das richtig vertsnaden habe, das NAS wird ja dann "wie ein normaler PC" an den Router angesteckt sprich in den LAN-Port?
Ist richtig und die beste Variante, da WLAN nicht an eine stabile Kabelverbindung rankommt...
Dann könnte ich eigentlich das ganze an diesen Router anschließen (http://www.redcoon.at/B279070-TP-LINK-TL-MR3420_Router)
...wo wir auch schon beim nächsten Thema wären: Wenn du mehr als 10 Megabyte/s Übertragungsrate haben willst, brauchst du einen Router mit Gigabit-LAN-Ports. Oder zusätzlich zum Router einen Gigabit-Switch.
und dann auch noch das Internet zusätzlich per SIM-Karte empfangen.
SIM-Karte alleine reicht nicht, der von dir ausgesuchte Router kann nichts mit einer SIM-Karte anfangen, da kommt ein UMTS-USB-Modem (mit SIM-Karte) rein.

ber bitte verwende diesen "Mobilrouter" nicht als Hauptgerät. Das ist mit Absicht mit "3G-Konnektivität unterwegs" beschrieben.
Dummes Gesabbel von der Marketingabteilung von Redcoon ^^ Der Router unterscheidet sich vom Einsatzgebiet her nicht von den üblichen 3G-Routern mit USB-UMTS-Modem. Vodafone Easybox bspw.
Ein echter "unterwegs"-3G-Router ist kompakter, hat keinen WAN-Fallback und braucht keinen USB-Stick. Hat idealerweise sogar nen Akku.
 
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@ t-6
Ja, ist schon richtig. Dennoch geht es um die Sendeleistung vom WLAN (zwei vs drei Antennen) und Dauereinsatz. Insbesondere die günstigen und kleinen Systeme (wobei das sehr Variabel ist) haben Probleme mit Last auf dem Gerät.

Du willst doch nicht wirklich das er an das Gerät ein NAS ansteckt wo er dann an zwei/drei Clients in Echtzeit Daten streamt bzw. austauscht. Ich sehe da das WLAN Netzwerk entweder total langsam werden oder das Gerät häufig einen Neustart machen.
 
Das gewählte Gerät wäre von der schwammigen Stabilitätsgeschichte mal abgesehen (sofern das Gerät hardwaretechnisch korrekt dimensioniert (Kühlung, Spannungsversorgung etc.) ist entscheidet die Firmware über die Stabilität und nicht die "Last") eh nicht mein Favorit gewesen. Für das Einsatzgebiet des TEs darfs ruhig ein DualBand-Router sein. Aber obs das irgendwie mit 3G-Fähigkeit gibt (ohne gleich die Firmware umzuflashen), müsst man schauen... Im Zweifelsfall einen 3G-Router vorschalten der nur als Internetgateway für den zweiten "echten" Router (und indirekt für die Clients) dient und sonst nichts.
 
andy_0 schrieb:
Ja das ist möglich. Aber bitte verwende diesen "Mobilrouter" nicht als Hauptgerät. Das ist mit Absicht mit "3G-Konnektivität unterwegs" beschrieben. Ich würde nicht garantieren, dass das Gerät im 24/7 Dauerbetrieb zuverlässig läuft. Dem WLAN würde ich für eine größere Fläche auch nicht einsetzen wollen - insbesondere wenn du Daten vom NAS streamen möchtest.

Ich hatte so einen ähnlichen Router mal in der WG, war im 24/7 Betrieb und es gab keine Probleme, war allerdings der teure T-Mobile IV Router für ca. 100€ (früher).


t-6 schrieb:
Ist richtig und die beste Variante, da WLAN nicht an eine stabile Kabelverbindung rankommt...

...wo wir auch schon beim nächsten Thema wären: Wenn du mehr als 10 Megabyte/s Übertragungsrate haben willst, brauchst du einen Router mit Gigabit-LAN-Ports. Oder zusätzlich zum Router einen Gigabit-Switch.

SIM-Karte alleine reicht nicht, der von dir ausgesuchte Router kann nichts mit einer SIM-Karte anfangen, da kommt ein UMTS-USB-Modem (mit SIM-Karte) rein.


Dummes Gesabbel von der Marketingabteilung von Redcoon ^^ Der Router unterscheidet sich vom Einsatzgebiet her nicht von den üblichen 3G-Routern mit USB-UMTS-Modem. Vodafone Easybox bspw.
Ein echter "unterwegs"-3G-Router ist kompakter, hat keinen WAN-Fallback und braucht keinen USB-Stick. Hat idealerweise sogar nen Akku.

Genau Web'n'walk Stick meinte ich ;)

Ich bin froh, dass ihr mir da sehr weiterhelfen konntet! Danke! :)

Nur eine andere Frage gibts noch: Welches NAS System (2 Slots reichen) würdet ihr mir Vorschlagen, da doch viele Geräte drann hängen, sollte es schon stabil laufen :rolleyes:
 
Nimm ein NAS von Qnap (TS-112 oder TS-212) oder Synology.
1 Slot, wenn du die Daten manuell, z.B. auf eine USB Festplatte sicherst, oder keine wichtigen Daten darauf liegen, also es nicht schlimm ist, wenn sie "weg" sind.
2 Slot, wie 1 Slot, hat aber den Vorteil, man kann bei Verwendungen eines RAID 1 (HDD-Spiegelung, Stripping macht bei NAS keinen Sinn) beim Ausfall einer Festplatte weiter auf die Daten im NAS zugreifen, sichern sollte man die Daten aber zusätzlich wie bei einem Single-HDD NAS, um vor versehentlichen Löschen geschützt zu sein.
 
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