Kann man an der IP sehen in welcher Region man ist?

nö das ist immer so. (telekom)
zumindest liefert http://en.utrace.de/
die gleiche Ergebnisse wie "sexy singles sex" (und alle anderen nervenden Chat Pop-Ups) ;)

Da man damit nichtmal die Stadt eingrenzen kann, ist es zwar schön zu sehen aus welchem Bundesland jemand kommt, geortet wird man dadurch aber noch lange nicht.
 
florian. schrieb:
nö das ist immer so. (telekom)
zumindest liefert http://en.utrace.de/

Hallo,

wenn Du bei der Telekom bist, dann gibt es frei nutzbare GeoIP Services, die den Standort bis aufs Stadtteil/Dorf preis geben. Eben ja nachdem, wie Dicht Dein Wohngebiet besiedelt ist.

Grüße,

Blubbs
 
BlubbsDE schrieb:
wenn Du bei der Telekom bist, dann gibt es frei nutzbare GeoIP Services, die den Standort bis aufs Stadtteil/Dorf preis geben. Eben ja nachdem, wie Dicht Dein Wohngebiet besiedelt ist.

Vergiss es.
Sogar wenn ich bei Google Maps die Geolocation API anwerfe und es dem System somit so leicht wie möglich mache verfehlt es mich um locker 50km.

Geortet werden können:
- der letzte große Einwahlknoten (nicht die Vermittlungsstelle des Ortsnetzes)
- bei WLAN: Die WLAN-Zelle, so sie Geo-Daten bereitstellt
- bei Funktelefonen (und zugehörigen Technologien wie UMTS): die Masten, in denen du eingebucht bist. Daraus lässt sich der Standort auf ca. einen Häuserblock genau lokalisieren.
- bei verschiedenen Geräten mit aktivem GPS: der Standort auf einige Meter genau

Bis auf den Einwahlknoten ist aber keine dieser Informationen öffentlich. In den meisten Fällen wird die Geolocation API genutzt, der man ausdrücklich zustimmen muss.
 
beispiel?
ich hab nun mal nach GeoIP gegoogelt
kein Ergebnis kam auf 100KM ran.
 
BlubbsDE schrieb:
Aber wie gesagt. Welche Kunde wann welche IP hatte, das kann jeder Provider sagen. Der eine 30 Tage zurück liegend, der andere 60 usw.

Das verwundert mich sehr. Ich weiß noch als die Sache mit Megaupload war haben sie nen Anwalt gezeigt der sich mit Internetfragen auskennt und der meinte dass die Leute die nur downloaden wohl sicher sind weil die Provider die Daten gar nicht so lange speichern. Dann hätte der ja totalen Blödsinn erzählt was ich mir schwer vorstellen kann.
 
Die Leute sind eher sicher, weil keiner sich die Mühe macht, die Downloader zu jagen. Das ist die Mühe nicht wert. Seeder sind das Primärziel.
Ist wie beim Drogenhandel: Keiner kümmert sich aktiv um kleine Kiffer, gesucht werden Produzenten und die Vertriebswege.

Allein wegen der Abrechnung MÜSSEN Provider die IP-Zuordnung ja speichern. Wäre ja unlogisch, wenn der Provider am Monatsende nicht mehr wüsste, wann du in seinem Netz unterwegs warst.
 
Das war schon immer so.
würden diese Daten nicht gespeichert werden, dann gäbe es ja überhaupt keine Strafverfolgung im Internet.
wie will man sonnst hinterher herausfinden wer dieser r3d war welcher mich gerade "*****" genannt hat ;)

und zu MU:
die Leute waren sicher, weil unser Legislative leicht überlastet gewesen wäre wenn sie 4 Millionen Deutsche Anklagen würden. (zumal die Rechtslage zu Streams auch noch nicht richtig geklärt ist)
 
MU ist kein Streaming-Angebot, das verwechselt du mit kino.to.
Bei MU und Co. lädst du immer das gesamte Paket herunter, bevor du es nutzen kannst. Schließlich lagern da auch nicht streambare Raubkopien wie z.B. Spiele (und auch volle DVDs mit Menü, die kannste auch nicht streamen)

Aber der Kern bleibt: Kleine Fische, niemand jagt kleine Fische...
 
Daaron schrieb:
Allein wegen der Abrechnung MÜSSEN Provider die IP-Zuordnung ja speichern. Wäre ja unlogisch, wenn der Provider am Monatsende nicht mehr wüsste, wann du in seinem Netz unterwegs warst.

Wozu braucht der Provider da die zugewiesene IP? Da reicht doch Start des Verbindungsaufbaus und Ende. Die Adresse ist doch völlig wurscht oder wird die mit dem Verbindungsentgelt multipliziert? ;-)

Dass die Provider trotzdem speichern ist ein anderes Thema...
 
Spätestens um einen Überblick zu haben, wie gut die eigene IP-Range ausgebucht ist, wirst du so eine Speicherung brauchen.
 
Na ja, aber wenn man schon dabei ist...
Wie gesagt, spätestens für die Strafverfolgung ist es sehr günstig, dass die IP-Zuordnung wenigstens kurzfristig gespeichert wird.
 
Kann man als Kunde vom provider verlangen gesagt zu bekommen wielange er was speichert? Da hätte man doch ein Recht zu oder?
 
Ja du kannst das gerne Fragen und wirst eine Standardantwort bekommen. Ob es im Endeffekt so stimmt, kannst du ja nicht überprüfen.
 
Dafür brauchste nicht deinen Provider extra anschreiben.
-> http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Speicherdauer

z.B.:
Telekom Deutschland (Festnetz)
Verbindungsdaten (nur abgehend): 80 Tage, außer wenn der Kunde sofortige Löschung wünscht oder eine Flatrate nutzt (dann 3 Tage). Erfolglose Verbindungsversuche: keine Speicherung. IP-Adressen bei Internetzugang: 7 Tage. Verbindungsdaten der Kunden anderer TK-Anbieter bei Nutzung des Festnetzes der DTAG: 120 Tage

Negatives Beispiel:
Vodafone/Arcor (Festnetz/DSL)
Verbindungsdaten (eingehende und ausgehende Verbindungen): 92 Tage. IP-Adressen bei Internetzugang: sechs Monate Speicherung.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hier steht aber zu Arcor das hier:

Was stimmt denn jetzt?

Arcor/Vodafone
[bearbeiten] 13.07.2010

„Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für Ihre Mail vom 03.07.2010. Darin fragen Sie an, wie lange dynamisch vergebene IP-Adressen in unserem Hause gespeichert werden.

Diesbezüglich können wir Ihnen folgendes mitteilen:

Die Zuordnung Ihres Accounts zu einer dynamisch vergebenen IP-Adresse bei der DSL-Einwahl wird nicht zur Abrechnung benötigt. Weiterhin sind zur Zeit die Speicherverpflichtungen der sog. Vorratsdatenspeicherung durch das Bundesverfassungsgericht außer Kraft gesetzt worden.

Demgemäß wird die Zuordnung einer dynamischen IP-Adresse zu einem DSL-Nutzeraccount bereits kurz nach Beendigung der DSL-Verbindung gelöscht.
 
Kurz ist ein sehr dehnbarer begriff.
bedeutet wohl soviel wie: sobald wir keine Verwendung mehr dafür haben
bzw. sobald der Rollierend verwendete Speicherplatz voll ist ;)

aber ist das nicht vollkommen egal?
Webseiten Betreiber kennen die IP aber nicht wer diese hat.
Provider kennen die IP, aber nicht wo diese verwendet wurde.
--> Keiner kann einfach so deine Netzaktivitäten Rückverfolgen.
 
aber ist das nicht vollkommen egal?
Webseiten Betreiber kennen die IP aber nicht wer diese hat.
Provider kennen die IP, aber nicht wo diese verwendet wurde.
--> Keiner kann einfach so deine Netzaktivitäten Rückverfolgen.

Ich weiß nicht ob das egal ist. Irgendwie kommen die ganzen Abmahnkanzleien ja scheinbar schon an die Daten sonst könnten sie ja keinen abmahnen.
 
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