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Kauf von Switch: Beschränkt auf IPv4 bzw. IPv6, oder sind die Universell?
Wie ist das beim Kauf eines (gebrauchten) Switch?
Muss man da auf IPv4 und IPv6 achten, oder ist das alles kein Problem?
Der Anschluss ist rein IPv6 (Unitymedia).
Inwiefern?
Und wieso nur Managed?
Ist nicht eher gemeint Hub vs. Switch?
Ein Hub ist der dumme Verteiler, der Switch schaltet gezielt. Die Datenraten beim Switch sollten daher auch besser sein. 1Gbit zwischen allen Anschlüssen, auch parallel, ohne Andere zu belasten.
War also Hub vs. Switch gemeint?
Denn "Managed" heisst doch nur, man hat Zugriff über Telnet etc., um es zu "Managen".
Z.B. ein Level One "GSW-2472TGX".
Hat "nur" ein Webinterface, allerdings ist das für Laien (erfahrende reine Anwender) ja eh das Beste.
Aber eben "Managed".
24-Ports
8-Ports können theoretisch Grenzwertig werden.
Auch, wenn man die gar nicht alle benutzt.
Z.B. wenn man Ports zu LAN-Dosen in Räumen führt.
Gebraucht sind auch 16-Ports bis evtl. 24-Ports günstig.
Ich meine sogar 48-Ports unter 100 Euro gesehen zu haben ;-) .
Hub: Layer 1
Switch: Layer2
Bei beiden IPv4/IPv6 egal weil keiner jemals eine IP sieht, höchstens MACs.
managed Switches: Layer 3. Sobald du darauf zugreifen kannst via telnet oder web kannst du auch Dinge via IP einstellen und sortieren: VLANs, etc. Nur deswegen macht man den ja managed damit man sowas kann. Sobald du diese IPs aber einstellen kannst muss der Switch wissen ob ne IP 32 oder 128 Bits lang ist. Ergo, sobald managed, muss er IPv6 können oder nicht, wenn dein Heimnetzwerk IPv6 nutzt.
Für ein Heimnetzwerk reicht ein dummer Layer 2 store and forward Switch für 10€.
Wie schon gesagt, wenn du keine erweiterten Funktionen brauchst, ist es schlicht egal. Wenn du alles wie bisher haben willst, alles managebar in der FritzBox, keine zusätzliche, managebare Instanz am Gerät danach (was man ohnehin nur in Spezialfällen braucht) ist es schlicht egal.
Nimm einen Switch. Mit ausreichend Ports. Und Gigabit. Rest wumpe.
Der normale Switch an sich läuft im internen Netzwerk deines Hauses, deiner Firma. Die dahinter befindlichen Geräte erhalten sowieso IP-Adressen aus dem privaten Bereich, und da diese vom regulären Internet völlig getrennt sind, werden die paar Adressen aus dem privaten Bereich millionenfach vergeben - funktioniert, weil die alle voneinander unabhängig laufen.
Einzig Geräte, die direkt mit dem Internet verbunden sind, die müssen dann irgendwann IP V6-fähig sein. Sonst nichts.
Layer 3 Funktionalität wäre auch Routing. Das haben viele, nicht alle, managed Switche. Bzw. auch schon irgendwas mit der IP der Sender und Adressaten anzufangen wäre L3. Also zB IP-basierte Filterlisten.
Aber nur das Managementinterface macht den Switch noch nicht zu einem Multilayerswitch.
Aber das alles ist OT.
Also könnte jedes Endgerät hinter dem "alten" (noch nicht gekauften) Switch GSW-2472TGX irgendwann auch eine eigene nach außen hin erreichbare IPv6-IP-haben?
@ Goerotic
Wie "muss" Ich intern v4 nutzen?
Ist dann überhaupt denkbar, dass eines Tages endlich jedes Endgerät einmal direkt über eine eigene IPv6-Adresse erreichbar ist?
Und ist es in der Fritzbox nicht möglich das Heimnetz intern mit IPv6 laufen zu lassen?
Du kannst sogar endgeräte mit IPv4 sowie IPv6 laufen lassen. nennt ich DUAL Stack.
Wenn du IPv6 auf einem PC aktiviert hast, wird dieser mit Sicherheit schon eine selbst vergebene Adresse haben basierend auf der MAC Adresse der Netzwerkkarte - FE80::
Kauf dir einfach irgendeinen Gigabit Switch nach Wahl. IP Adressen von Endgeräten Interessiert den erstmal gar nicht.
Die hast du aber unabhängig vom Switch... Das regelt dein Router (das ist die FritzBox).
Noch ein drittes Mal, dann bin ich raus: du brauchst einfach einen dummen Switch (nonmanaged, non-L3). Am besten Gigabit.