Kaufberatung 1. Spiegelreflex

Festbrenner sind für mich vor allem dann sinnvoll wenn sie lichtstärker sind als ein Zoom in diesem Brennweitenbereich.

Wenn das gegeben ist kann man die beiden auch nicht mehr vergleichen, im einen Fall ist man flexibler im anderen Fall geht mehr Licht rein; beides kann entscheidend sein, schließt sich aber irgendwann aus (keine Zooms heller als f/2.8, zumindest bei ordentlichen Systemen).

Empfehlenswerte Festbrenner bei Canon sind definitiv das 85 f/1.8, das 28 f/1.8 und das 100 f/2. Das 50 f/1.8 ist angesichts des Preises auch völlig in Ordnung.
 
@Dream:
Nehmen wir uns der angesprochenen Punkte mal unter Zuhilfenahme eines Beispiels an:

Möglichkeit 1: Canon EF-S 18-55 IS + Canon EF-S 55-250 IS
Möglichkeit 2: Canon EF-S 18-200 IS

zu 1: Variante 1 kostet 290€, Variante 2 kostet knapp 430€. Welche Variante kostet weniger?

zu 2: Riesenhaufen ist immer relativ. Sicher wenn man den gesamten Brennweitenbereich engmaschig mit Festbrennweiten abdeckt wird das viel, zwei Objektive empfinde ich aber noch nicht als so extrem.

Wow ... ich bin überrascht, Du kannst ja doch sachlich argumentieren! ;)

Wobei diese sinnvolle Kombination natürlich im krassen Gegensatz zu Deiner wesentlich - nennen wir es mal vielleicht nicht ganz so sachlichen, provokant formulierten Pauschalierung
... und die ganzen komischen Menschen die immernoch mit einem riesen Haufen Objektive rumrennen sind einfach nur zu blöd und haben das noch nicht bemerkt.
- steht.
Zwei Mittelklassezooms sind nämlich immer noch kein Riesenhaufen Objektive. Demnach müssten jene, die mit diesen zwei Objetiven ihr Auskommen finden weder in die Kategorie "intelligent" noch in die Kategorie "blöd" fallen.

Was ich nur unter aller Sau finde ist wenn arglosen Fotoneulingen diese müden Kompromisse als das Maß der Dinge angepriesen werden was sie nunmal absolut nicht sind.
Diesen Rückschluss konnte ich bei keinem vorhergegangenem post folgern. Eine direkte Bezugnahme per Zitat wäre hier konstruktiver/hilfreicher gewesen, als die pauschale Verunglimpfung von preiswerten Zooms, die einen großen Brennweitenbereich abdecken.
 
Für einen Einsteiger kann man doch eigentlich nur ein Zoom empfehlen. So lernt man einfach die Einstellmöglichkeiten, die Wirkung derer und kann sich dann näher mit dem befassen was man gerne macht, obs nun Landschaftsfotografie, Portraits oder Makro ist. Und genau für diese Zwecke kann man sich dann für VIEL Geld ein Richtiges kaufen. Und vorher hat man halt 250€ für ein Objektiv reingesteckt, das man später als Reisezoom für Wanderungen oder Wüstensafari verwenden kann.

Deshalb verstehe ich die Pro-Argumente für "Suppenzooms", weil man da eben so ziemlich alles abgedeckt hat. Bedenkt: Das Thema lautet 1.Spiegelreflex und das in Australien!!

Da kanns dann nur sowas wie Tamron oder Sigma werden auch bei dem Budget und ich finde das auch völlig ok so.

@TE
Schau dir bitte auch die Sony Alpha A33 an, der Body ist kleiner, viele schimpfen drüber, ich finde es wesentlich besser, trotz meiner Pranken (bin 1,87m groß), weil sie so mit meinem Op/Tech Strap Sling nicht so klobig an meiner Hüfte baumelt. Den Gurt kann ich übrigens nur allen empfehlen, die sich den Sniper Strap zulegen wollen. Billiger und wird ganz normal an den Haltebügeln befestigt und nicht am Schraubgewinde.

Die A33 macht übrigens auch ziemlich gute HD Videos, wenn du mal im Outback ein Känguruh siehst...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde auf jedenfall noch so einen Schutz dazu kaufen: http://www.amazon.de/Regenschutz-Co...UTF8&coliid=I3M1Y3F17DQS1Q&colid=LBZAOX18KVO2

Wenn du mal in der Wüste bist, ist das sehr hilfreich, da die billigen (Kit-)Objektive nicht abgedichtet sind. Sand und Staub kann durch alle Ritzen, Fugen und Öffnungen ins Objektiv eindringen, alleine durchs Zoomen wird der Dreck sehr effektiv ins Objektiv- und Kamerainnere befördert, ein einfacher Filter vor der Linse hilft da nicht.
 
Affenkopp schrieb:
und in Australien brauchst du die Lichtstärke nicht zwingend
Sprechen wir vom selben Australien? Denn in dem das ich kenne geht die Sonne doch recht häufig unter. Ca 1 mal am Tag.

Ansonsten: Was xDream sagt.


Gruß
 
tbird700 schrieb:
die pauschale Verunglimpfung von preiswerten Zooms, die einen großen Brennweitenbereich abdecken.

Welche preiswerten Zooms mit großem Brennweitenbereich fallen dir denn ein die nicht verunglimpfungswürdig sind?

Canon EF-S 18-200IS? - nicht gerade preiswert
Tamron 18-270? - ebenso nicht preiswert

oder vieleicht einfach die Flaschenböden vom Schlage eines Sigma oder Tamron 18-200? wohl kaum.

Die beiden "besseren" genannten Linsen sind in keinem Punkt einer Kombination aus zwei Einsteigerzooms überlegen, dafür jedoch zum Ausgleich ein ganzes Stück teurer, somit also nicht preiswert. Die Flaschenböden sind halt einfach nur billig; und zwar im ureigensten Wortsinn.

Versteh mich nicht falsch, ich hab rein gar nichts gegen Zoomobjektive und setze einige selbst sehr gerne ein, aber wie in allen mir bekannten Fällen muss man auch bei Objektiven an allen Extremen mit mehr oder minder starken Kompromissen leben. Extrem flexible Lösungen glänzen nicht mit ihrer Leistung, sehr leistungsfähige Linsen glänzen nicht mit ihrer Flexibiliät, bzw. bieten im Fall von Festbrennweiten schlicht keine. Jeder muss den Kompromiss finden den er/sie/es bereit ist einzugehen, ich für meinen Teil meide in jedem Fall die bekannten Flaschenböden; denn man merke: "Wer billig kauft kauft zweimal."
 
xDream schrieb:
denn man merke: "Wer billig kauft kauft zweimal."

Diese Erfahrung haben schon viele machen müßen und gerade Einsteiger trifft das immer wieder, hat aber auch damit zu tun, das man am Anfang noch gar nicht richtig weiß, wohin man sich Fotografisch entwickelt.
 
süchtla schrieb:
(maximal beim Vögel fotografieren, aber da bäuchte man 500 ;) )
Mindestens. Ich arbeite da meistens mit dem 500 4 und 1.4x Konverter, also 700mm an APS-C.

Sonst benutze ich den Bereich von ~100-500mm sehr selten (abgesehen vom 105 Makro). Und wenn er schreibt, er möchte Landschaft und Personen fotografieren, frage ich mich, ob er überhaupt mehr als das 18-55 braucht... Ich persönlich würde ja sagen, erst mal das 18-55 und die nächsten Wochen rumprobieren und schauen, was noch fehlen könnte, ob eher Lichtstärke oder Brennweite.
 
dorndi schrieb:
Meine Empfehlung:
1000D + 18-55mm IS + 55-250mm IS und später noch das 50mm 1.8 dazukaufen.

Sehe das fast genauso. Ich würde Dir aber die 1100D empfehlen, auch wenn sie 50 Euros mehr kostet, dafür hast Du aber den leistungsstärkeren DIGIC-4-Prozessor (aus der 60D) in der Kamera.
 
@ EAV: Es hängt doch immer ab, was man fotografiert. Mein meistbenutztes Objektiv ist das 70-200.

@ Cooder: Es stellt sich nur die Frage, ob der Algorithmus im Digic4 und der Sensor der 1000D überlegen ist.
 
@gh0: Ich hab auch schon ein paar Monate die a33 als Zweitbody zur a700 und kann sie nur empfehlen. Zumal man bei eBay günstig an alte und immernoch sehr gute Minolta-Objektive kommen kann :-)
Abgesehn davon haben die Sonys den Stabi im Body!

... nobody expects the spanish inquisition!!
 
Cooder schrieb:
Sehe das fast genauso. Ich würde Dir aber die 1100D empfehlen, auch wenn sie 50 Euros mehr kostet, dafür hast Du aber den leistungsstärkeren DIGIC-4-Prozessor (aus der 60D) in der Kamera.

Stimmt, dann würde ich auch die 1100D empfehlen.
Ich wusste nicht, dass die 1100D so günstig ist.

mfg dorndi
 
süchtla schrieb:
Ja, wenn du mit 10Mpix zufrieden bist, dann kann ich dir die 1000D empfehlen.
Joar ... hatte die 1000D zwei Tage in der Hand und bin recht zufrieden .. die Qualität empfinde ich als gut, aber ich hol mir noch von anderen Modellen Bilder zum Vergleich

süchtla schrieb:
Aber richte gute Fotos bekommst zu erst, wenn du auf Vollautomatik und diverse Kreativprogramme verzichtest (Blendenautomatik, Zeitautomatik, Manuell ist nicht so schwer zu erlernen und bringt gleich bessere Ergebnisse).
Ja .. das lernt man doch im Umgang, oder nicht? :)

süchtla schrieb:
Empfehlen würde ich bei deinem Budget trotzdem das 18-55er, da es im Kit günstig drinn ist und gleichzeitig den unteren Brennweitenbereich abdeckt.
Oben hinaus ist schwierig, da wirst du um das 55-250er nicht herum kommen. Das 75-300 (auch mit USM) ist einfach schon zu alt. und das bessere kostet gleich 400€.
Also gibts kein gutes xx - 200 Objektive für > 200 euro?

xDream schrieb:
Bei dem von dir angepeilten Budget bleibt dir doch letztlich nichts anderes als die 1000D übrig, außer du nimmst 50 weitere € für die 1100D in die Hand.

1000D + 18-55IS + 55-250IS = ~600€
1100D + 18-55IS + 55-250IS = ~650€

Wichtig ist vor allem das 18-55IS zu nehmen und nicht das alte 18-55II, denn das ist deutlich schlechter. Vom 55-250 gibts nur eine Version also musst du da nicht so aufpassen.
Danke für den Vorschlag. Was spricht für die 1100D?

süchtla schrieb:
Ja, ist sicher eine gute Idee.
Zum Tamron kann ich nichts sagen, aber: http://the-digital-picture.com/Reviews/Tamron-17-50mm-f-2.8-XR-Di-II-Lens-Review.aspx
Deckt mir einen zu kleinen Bereich ab und ist einfach zu teuer :)

xDream schrieb:
Festbrenner sind für mich vor allem dann sinnvoll wenn sie lichtstärker sind als ein Zoom in diesem Brennweitenbereich.
Festbrenner? Sorry, aber nicht gleich am Anfang :)

Sippi2006 schrieb:
Falls interesse besteht ich habe noch eine Eos 30D zu verkaufen
Sorry, aber ich wollte gerne neu kaufen ;)

gh0 schrieb:
Deshalb verstehe ich die Pro-Argumente für "Suppenzooms", weil man da eben so ziemlich alles abgedeckt hat. Bedenkt: Das Thema lautet 1.Spiegelreflex und das in Australien!!
Da kanns dann nur sowas wie Tamron oder Sigma werden auch bei dem Budget und ich finde das auch völlig ok so.
Vllt mal 'nen Link zu einem guten "Superzoom", welches in meienm Budget liegt?

gh0 schrieb:
Schau dir bitte auch die Sony Alpha A33 an
Leider außerhalb des Budgets ;)

dorndi schrieb:
Meine Empfehlung:
1000D + 18-55mm IS + 55-250mm IS und später noch das 50mm 1.8 dazukaufen.
Sieht sehr geil aus :)

Cooder schrieb:
Ich würde Dir aber die 1100D empfehlen, auch wenn sie 50 Euros mehr kostet, dafür hast Du aber den leistungsstärkeren DIGIC-4-Prozessor (aus der 60D) in der Kamera.
Was habe ich von dem neuen Prozessor?

dorndi schrieb:
Stimmt, dann würde ich auch die 1100D empfehlen.
Ich wusste nicht, dass die 1100D so günstig ist.
Wieso? :)
 
Ja, manuell lernt man mit der Zeit, wenn man daran interessiert ist und ein wenig Zeit für Testshots investiert.

Wüsste keine guten xx-200 Objektive unter 200€ von Canon. Bei den Drittherstellern kenne ich mich nicht aus. Aber es könnte so z.B. aussehen http://geizhals.at/a410871.html
Vielleicht weiß ja jemand ein gutes oder hat Erfahrungen. Dritthersteller birgt halt auch immer ein Risiko.

Festbrennweiten wünscht man sich mit der Zeit ;)
Wenn die Situationen immer extremer und die gewünsche Bildqualität immer höher wird.

Superzoom, würde mal das Canon EF-S 18-135 in den Ring werfen.

Zur 1100D kann ich nichts sagen.
 
An der 1100D würde ich die bessere Bildqualität besonders bei hoher Lichtempfindlichkeit (ISO) schätzen.
Weiters vermute ich, (hatte die 1100D noch nicht in den Händen) dass die 1100D aufgrund den minimal größeren Ausmaßen etwas besser in der Hand liegt, denn die 1000D ist doch recht klein.
Außerdem besitzt sie ein größeres Display (eher unwichtig).

Sieh dir mal den Preisunterschied an:
http://geizhals.at/?bl1_id=30&cmp=342746&cmp=613737

Ich würde wie erwähnt eher zum 55-250mm Canon IS Objektiv greifen, da es ein P/L Hammer ist.
Zum verlinkten Sigma kann ich nichts sagen.


mfg dorndi
 
Wie wäre eigentlich mit ner Pentax k-x? Nicht brandneu aber schlägt in dem Preissegment wohl immernoch alles von der Bildqualität her ;-)

... nobody expects the spanish inquisition!!
 
Ich hab selbst keine Pentax, aber prinzipiell findest du für jeden Bajonett-Anschluss ähnliche Objektive vom Preis und Qualität her. Ok, vom Sigma-Bajonett vllt abgesehen ;)

... nobody expects the spanish inquisition!!
 
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