Kaufberatung CAD Rechner

psych

Cadet 3rd Year
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März 2007
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42
Hallo zusammen,

ich möchte mich allgemein über geeignete Hardware für CAD Workstations informieren.

Ich setze die CAD Software selber nicht ein, habe also keinerlei eigene Erfahrung damit.

Derzeit wird ältere Autocad Software (glaube 2002) verwendet.

Ein Umstieg auf Autocad Architecture 2010 oder Autodesk Revit Architecture 2010 ist aber zumindest geplant.

Die Zeichnungen sind nicht so besonders riesig (es handelt sich um ein Architektur Büro ;) ) und 3D Funktionalitäten wurden bisher nicht verwenden (sollen aber evtl).

Generell wüsste ich gerne folgende Dinge:

Profitiert die genannte CAD Software (in der 64bit Version) stark von 64bit? (Abgesehen von dem größeren Adressierbaren Speicher)

In wie weit bringen mehr Prozessor Kerne auch mehr Leistung?

Welche Grafikkarte ist geeignet?
Diese letzte Frage macht mir am meisten Probleme, da ich gerade dort so massiv unterschiediche Informationen habe.
Es ist mir bisher weder gelungen herauszufinden, ob sich der Aufpreis für eine Quadro/FireGL Karte (in dem von mir genannenten "gemäßigten" Anwendungsfeld) tatsächlich lohnt, noch, ob ATI/AMD oder Nvidia Karten (oder evtl Matrox?) zu bevorzugen sind.

Ich stelle eine ganze Menge Rechner für diverse Zwecke zusammen und habe in letzter Zeit eher auf ATI Karten gesetzt.
1. Weil die Treiber Qualität (früher ein Argument gegen ATI) sich deutlich verbessert hat.
2. Weil mir ab der 7000er Reihe einfach deutlich mehr Nvidia Karten kaputt gegangen sind.

Wenn ich bei google Suche finde ich leider hauptsächlich Glaubenskriege und Meinungen von Leuten die sich auf veraltete Informationen stützen.

Hoffe ihr könnt mir helfen.

Gruß,

psych
 
Hallo!

Zu deinen Fragen:
- ACAD profitiert meines Wissens nicht von 64-Bit-Systemen
- AutoCAD ist recht gut Multithreading fähig... Skalierung ist praktisch perfekt
- Die Anfoderungen an die Graka halten sich in Grenzen. ACAD 2007 läuft perfekt auf meinem EEE PC (Intel GMA950 => "ultra"-Low-End).
Eine professionelle Graka einzusetzen ist für normale Anwender absolute Geldvernichtung...
- Sowohl ATI- als auch nVidia-Karten sind für dein Vorhaben brauchbar. Die Treiberqualität ist meines Erachtens von beiden Herstellern absolut ausreichend

Normales AutoCAD-zeichnen ist nicht besonders hardwareintensiv - große Pläne, auch recht komplexe 3D-Modelle lassen sich auf einem System mit 1 GB Speicher und einer Single-Core-CPU problemlos erstellen. Mit problemlos meine ich, dass du keine Unterschiede in der Reaktionszeit im Vergleich zu einem schnelleren System bemerken wirst - wenn AutoCAD mal gestartet ist. Dazu muss man sagen, dass sich eine schnelle HDD gut macht, das Programm braucht beim ersten Start nach dem Hochfahren schon auch auf aktuellen Systemen einige Sekunden, bis es verwendbar ist...

Meine Empfehlung:
Je nach Budget reicht ein Dual-Core-System mit 2 GB Speicher sicher aus - mit den Architecture-Aufsätzen hab ich zwar keine Erfahrung; ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es da Probleme geben wird - AutoDesk weiß, wie man Software ressourcenschohnend programmiert... Hab eine Weile mit TachyCAD gearbeitet - ein Aufsatz, der Laser-Scanner- und Totalstation-Daten einlesen und verarbeiten können - da werden Punktwolken aus Millionen Elementen dargestellt - absolut flüßig.
Wenn du mehr investieren willst, steht dir natürlich nichts im Weg... die nächste Budgetstufe würde mich aber nicht zu Quad-Core und Unmengen an Speicher, sondern zu eine Intel Postville führen - macht sich in jedem System gut.
Eine OnBoard-Graka ist von der Leistung her ausreichend - und stromsparend.

Gruß,
Lord Sethur
 
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