Kaufberatung gesucht für PC mit Kernaufgaben bis 1000 Euro

Powershoot

Cadet 4th Year
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Hallo liebe Computerbase Gemeinde
Da ich das Forum hier sehr schätze würde ich mich sehr über ein paar Zusammenstellungen freuen.
Ich hangel mich der einfacheit halber entlang der Checkliste, danke schonmal für die Anregunden

1. Vorabinformationen!
Da ich den Aufgabenbereich nicht einfach klassifizieren kann und auch nicht weiss welche Komponenten besonders leistungsstark sein sollten gibt es keine klassische Kategorie.

2. Preisspanne?
~1000 Euro lassen sich auftreiben, falls es begründeterweise 1100 werden ist das auch machbar

3. Verwendungszweck?

Mit abstand wichtigster Aspekt(und Kaufgrund) ist mein fortgeschrittenes Meteorologie-Studium,
Kernaufgabe des Rechners soll es sein mir flüssiges Programmieren(R, Python, Matlab) mit teils sehr großen Datenmengen(Datenbanken im GB-Bereich) und Plots zu ermöglichen.

3.1. Verwendungszwecke (Priorität)
a) Programmieren
b) Spiele
c) CAD-Rendering

3.2. Spiele
Ich spiele eher sporadisch mal ein Anno XXX oder Far Cry etc. und bin auch mit mittleren Grafikeinstellungen glücklich.

3.3. Bild-/Musik-/Videobearbeitung + CAD-Anwendungen
Bisher R, Fortran und Matlab, werden in den nächsten Jahren aber noch sachen dazukommen
Edit: Freundin studiert Architektur und braucht für Renderings teils ne Woche mit ihrem Laptop, daher wird sie dass wohl in Zukunft auch am Rechner machen, allerdings nur alle 2-3 Monate daher nur kleine Priorität
4. Was ist bereits vorhanden?
24 Zoll Monitor mit 16:9 ist vorhanden

4.1. Alter PC
Hab nen mittlerweile 6 Jahre alten Laptop mit erster Generation i3 im Gebrauch, aber der läuft noch und bleibt als Couch-Pc erhalten

4.2. Peripherie
Eigentlich keine Spezielle Peripherie nötig

5. Geplante Nutzungszeit/Aufrüstungsvorhaben?
Wäre schön wenn er die nächsten 5 Jahre Fit bleibt, Nachrüstung ist nicht vorgesehen aber natürlich im notwendigen Fall eine option

6. Besondere Anforderungen und Wünsche?
Format und aussehen sind mir recht Egal, die Casemodding-Zeiten bei mir sind rum :-).
Mir wäre es sehr recht wenn der PC sparsam, leise und staubgeschützt ist, ich erwarte nun allerdings keine eierlegende Wollmilchsau, sind nur eben die Tendenzen

7. Zusammenbau/PC-Kauf?
Gekauft wird in ~1-2 Wochen, zusammenbau erledige ich selbst, daher wäre mir ein leicht zugängliches und vllt. Schraubenloses Case sehr recht.


Vielen Dank schonmal für die Mühe und ich freue mich auf eure Anregungen.

Mit freundlichen Grüßen
Paul
 
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hier mal zwei vorschläge:

Western Digital WD Blue 1TB
Samsung SSD 850 Evo 250GB
Nanoxia SATA 6Gb/s Kabel
Intel Core i5-5675C
G.Skill RipJawsX 16GB
Sapphire Radeon R9 390 Nitro
ASUS Z97-Pro Gamer
LG Electronics GH24NSD1
Arctic Freezer i32 CO
Nanoxia Deep Silence 3
Corsair RM550x

oder:

Western Digital WD Blue 1TB
Samsung SSD 850 Evo 250GB
Nanoxia SATA 6Gb/s Kabel
Intel Xeon E3-1231 v3
Crucial Ballistix Sport 16GB
HIS Radeon R9 390 IceQ X² OC
ASUS B85M-Gamer
LG Electronics GH24NSD1
EKL Alpenföhn Ben Nevis
Nanoxia Deep Silence 4
Corsair RM550x

die erste zusammenstellung ist in spielen meist schneller und bietet optionen zum übertakten von ram, cpu, gpu und vram. die zweite zusammenstellung ist in anwendungen abseits von spielen oft schneller, kostet weniger, bietet aber auch kaum möglichkeiten zum übertakten.
für die mainboards gibt es aktuelle eine laufende cashback aktion, wodurch du da noch ein wenig sparen kannst.
 
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Mit deiner Beschreibung gefällt mir das 2. System besser da ich überhaupt keine Erfahrung im Übertakten habe und es daher auch gern ohne beibehalten würde.
Welche Frage sich mir noch stellt, würde es vllt. Sinn machen 32GB Arbeitsspeicher zu holen oder können die andern Komponenten bzw. das Betriebssystem garnichts damit anfangen?

Als Betriebssystem würde ich gern Windows und Linux parallel aufm Rechner haben, er sollte also auch unter beidem laufen :-)
 
aktuelle betriebssysteme nutzen den speicher früher oder später immer voll aus, komplett sinnlos ist mehr speicher also eigentlich nie. wenn du aber keine besondere software hast, die sehr viel ram benötigt, dann wirst du vermutlich zwischen 16gb und 32gb ram keinen unterschied bemerken.
ich würde das system erst mal mit 16gb nehmen und in der ersten zeit mal die speicherbelegung im taskmanager beobachten. wenn der speicher wirklich knapp werden sollte, dann kannst du weitere 16gb immer noch problemlos und zeitnah nachrüsten.

wenn du kein interesse am übertakten hast, dann sollte die zweite zusammenstellung sehr gut passen.
 
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Solltest du auf Mindfactory bestellen (mitternacht gratis versand) dann achte mal bei denen auf Mindstar. Da wird besonders die 390 HIS immer wieder kurz für 299 Euro angeboten. Gelegentlich auch die Power Color 390.

Solange deine Anwendungen von 8 Threads ("8 Kernen") profitieren ist der Xeon auch die beste P/L option.
 
Hast du auf dem Laptop beobachtet, wo der Flaschenhals liegt? Gab es überhaupt ein Problem beim Arbeiten darauf?

Ich frag mich, ob HT überhaupt sinnvoll ist. MATLAB soll nur die echten Kerne benutzen. Für CAD wird eine Quad-Core auch reichen, für's Programmieren ohnehin.

Je mehr man aber gleichzeitig macht, umso eher kann HT schon wieder sinnvoll sein.

Falls der Laptop "auf Anschlag" arbeitet, wäre es auf jeden Fall gut, wenn du ermitteln könntest, welche Komponenten stark beansprucht werden.
So kann man am besten ein passendes System zusammenstricken.

Ansonsten hast du bald einen Gaming-Rechner zu Hause ^^
 
Hallo,

der Xeon wäre für deinen Anwendungsbereich eine sehr gute Wahl, da er seine Stärken bei Anwendungen ausspielen kann. Allerdings würde ich bei der Empfehlung von Nightfly09 das Gehäuse, die Graka und eventuell das Board tauschen:
1 x Sapphire Radeon R9 390 Nitro + Backplate, 8GB GDDR5, DVI, HDMI, 3x DisplayPort, lite retail (11244-01-20G)
1 x Nanoxia Deep Silence 3 schwarz, schallgedämmt (NXDS3B)
1 x ASUS B85-Pro Gamer (90MB0IK0-M0EAY0)

Die Graka hat, wie ich finde, das bessere Kühlsystem, außerdem lese ich des Öfteren über Ausfälle der HIS. Das Gehäuse ist etwas geräumiger und kaum teurer, hat einen Lüfter mehr in der Front was zur Kühlung der Graka beiträgt, vor allem wenn der HDD Käfig entfernt wird.

Das Board kommt eben in ATX Format, hat somit mehr Möglichkeiten zur Erweiterung und bietet auch mehr USB Anschlüsse am Backpanel. Ist aber kein Muss, nur eine Option.
Cashback gibt es auch auf dieses Board.

16 GB RAM sollten für den Anfang ausreichend sein, bei Bedarf kannst du immer noch weitere 16 GB nachrüsten.
 
Ob die Anwendungen von 8 Kernen profitieren weiss ich ehrlich gesagt nicht, ich denke aber dass bei der Rechenleistung die in diesem Metier gebraucht wird aufjedenteil ein Vorteil ist, ist nicht von ungefähr dass Wetterdienste etc. mit die größten Großrechner haben^^.

Wo ich bestelle weiss ich noch nicht aber das mit Mindfactory ist ein super Tipp.

Zum Laptop, leistungsmäßig hörte es auf als ich Messdaten für eine Ultraschallwindsonde einlesen wollte die über 2 Tage hinweg 50 Messwerte/Sekunde fabriziert hat, Nach ner halben Stunde im Freeze wurde es mir damit zu blöd...
Aber auch sonst kommt beim Start manchmal nur:'Operating System not found' und ich muss Neustarten und der Display geht manchmal nichtmehr, kurzum ist mir das Teil auch nichtmehr verlässlich genug um meine Bachelorarbeit damit anzufangen.
 
PCTüftler schrieb:
Die Graka hat, wie ich finde, das bessere Kühlsystem...
ich weis ja nicht, woran du festmachst, ob ein kühlsystem gut ist oder nicht, aber ich gehe da meist in erster lienie nach der lautstärke und was das betrifft, da ist die his karte wesentlich besser als die sapphire.
PCTüftler schrieb:
Das Board kommt eben in ATX Format, hat somit mehr Möglichkeiten zur Erweiterung
ich habe schon lange keinen pc mehr gesehen, in dem noch viele stekkarten eingebaut waren, das ein µatx board nicht ausreichend ist, wird wohl nur in sehr seltenen fällen vorkommen.
Powershoot schrieb:
...kurzum ist mir das Teil auch nichtmehr verlässlich genug um meine Bachelorarbeit damit anzufangen.
eine regelmäßige datensicherung machst du aber oder?
 
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Powershoot schrieb:
Ob die Anwendungen von 8 Kernen profitieren weiss ich ehrlich gesagt nicht, ich denke aber dass bei der Rechenleistung die in diesem Metier gebraucht wird aufjedenteil ein Vorteil ist, ist nicht von ungefähr dass Wetterdienste etc. mit die größten Großrechner haben^^.
Die Großrechner haben ja auch CPUs mit vielen echten Kernen.
Hier steht aber, dass MATLAB kein HT benutzt:
http://de.mathworks.com/products/matlab/choosing_hardware.html

Natürlich kann man trotzdem HT dazunehmen. Ob's Sinn macht, kommt ganz auf deine Arbeitsweise an.
Ergänzung ()

Interessant zu wissen wäre noch dein Arbeitsspeicherbedarf, ob 16 GB genug sind.
Wenn das Funktionieren des Rechners kritisch, Abstürze ein Tabu sind, sollte man über ECC nachdenken.
 
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sinn macht es spätestens dann, wenn man an dem pc mal was arbeiten will, während im hintergrund noch eine andere anwendung arbeitet.
ich weis ja nicht, was für einen laptop die freundin hat, aber wenn da ein rendervorgang teilweise wochen braucht, dann wird es auch ein neuer desktop pc vermutlich nicht in ein paar minuten erledigt haben.
abgesehen davon soll ja laut beschreibung dann doch eine recht große anzahl unterschiedlicher programme zum einsatz kommen, da wäre es fast verwunderlich, wenn nicht mal zwei gleichzeitig rechenlast verursachen und wenn da keins dabei ist, das mit mehr als 4 threads etwas anfangen kann.
 
Darf man fragen, welchen Sinn ein Kaliber wie eine R9 390 in dem Rechner hat?
 
Ja Datensicherung ist vorhanden, seitdem der 'Operating System not Found' Witz das erste mal kam mache ich das regelmäßig.
Dass ich mehr als eine Sache machen kann wäre mir wichtig, wie zum Beispiel noch ins Internet zu gehen wärend im Hintergrund was rödelt.
Dass beim rendern nicht mal eben aus Tagen Stunden werden denk ich mir aber wenns statt 5 nur noch 2 Tage dauert wäre auch schon einiges gewonnen :-)
Abstürze sind nicht sehr kritisch zumindest bei dem was ich die nächsten Monate vorhabe, zumindest nicht das ich wüsste.
Dennoch würde mich interessieren was ECC ist, ist das Hardware, Software oder Eigenschaft von mancher Hardware?
 
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Passt ins Budget mit Xeon/i5 und hat mehr als genug leistung um jetzt Spiele in sehr hohen Detail zu spielen.
Aber auch länger haltend bei mittleren Details.
 
JB1994 schrieb:
Darf man fragen, welchen Sinn ein Kaliber wie eine R9 390 in dem Rechner hat?
Ja das hab ich mich auch gefragt. Gaming hat hier eben nicht höchste Priorität. Eine GTX 960 wär stromsparender und kühler ... die würde auch fürs gelegentliche Zocken reichen.

Erst einmal sollte man aufklären, was die wichtigen Anforderungen sind, bevor das hier, wie schon gesagt, ein Gaming-Rechner wird.
Es ist keine Software dabei, die unbedingt HT benötigt. Wenn der Work-Flow aber eher "chaotisch" ist, kann's brauchbar sein.

Erst mal sollten die Prioritäten klar werden.
 
Dass beim rendern nicht mal eben aus Tagen Stunden werden denk ich mir aber wenns statt 5 nur noch 2 Tage dauert wäre auch schon einiges gewonnen :-)
Musst halt erfragen, was und womit gerendert wird. Deshalb auch meine Frage nach dem Sinn der R9 390.
 
Gut also nochmal kurzzusammenfassung:
~50-60% Der Rechnernutzung entfallen auf Programmieren/Verarbeiten großer Datenmengen
~20-30% Internet/Multimedia
~10-20% Spiele, überwiegend 2014 und älter

Aber: Oft auch viele Anwendungen gleichzeitig und eher chaotische Veranlagung

Rendering: Archicad und Rhino
Programmieren/Plotten: R, Matlab, Fortran, Phyton, sporadisch Origin
 
Präzisiere "Verarbeite großer Datenmengen". Das kann viel heißen ^^

Wie es scheint nutzt MATLAB zum Rendern auch die Grafikkarte. Hast du diesbezüglich mehr Infos?
 
Verarbeitung großer Datenmengen bedeutet dass ich teilweise Datenbanken von mehreren GB Größe ins Programm laden muss um einzelne Bereiche daraus zu extrahieren und weiterzuverarbeiten, teilweise auch aus Textdokumenten welche erst komplett ins Programm eingelesen werden müssen.
Mit Matlab habe ich leider kaum Erfahrung aber meine Bachelorarbeit geht um die Verarbeitung von Radardaten und soll mit Matlab programmiert werden.
Wie groß jetzt wiederum die Radardaten sind weiss ich nicht aber kann auch in den Gb-Bereich gehen.
 
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