Ich bei diesen Vergleichen kann man nie eine Kamera als die bessere klassifizieren. Jede hat irgendwo ihre Stärken.
Warum bringt Canon dann keine 7D mit 12MP? Wenn es doch genug ist?
Das ist das Probem vor dem vermutlich (nachdem was ich hier so mitlese) viele Amateurfotografen stehen ist, dass der Sensor der 1100D/1000D usw. vielleicht bessere Qualität liefert, aber der Rest der Kamera nicht für den gewünschten Einsatzzweck taugt.
Ich finde, man sollte Kameras nicht immer nur nach dem Bildsensor und der Qualität bei stillen Motiven, bei denen man theoretisch unendlich Zeit hat um alles einzustellen, bewerten.
Geht mal hinaus und versucht in einem schnellen Sport wie Fußball oder diverse Reitsportarten in einer Halle mit einer Einsteigerkamera gute Bilder zu machen.
Ich habe das versucht (mit einer 1000D), es geht schon im freien bei Sonnenschein schwer, da die Kameraelektronik für AF, Belichtung und der Bufferspeicher einfach nicht dafür gebaut sind. Da helfen auch L-Serie Objektive wenig.
Ich weiß, die Bildqualität auf Pixel-Ebene war von der 1000D zur 60D ein Rückschritt, aber insgesamt mit der besseren Elektronik, besserem AF-System (Sensoren, etc.) und geringerem Rauschen bei höheren ISO-Werten war der Wechsel für mich eine große Verbesserung. Die Ausschussrate bei schnellen Bewegungen (Sport, Tiere, etc.) ist viel geringer.
Was ich damit sagen möchte, ist, dass eine VF-Kamera mit 10MP und aktueller Technik immer die bessere Bildqualität als all das was heute auf dem Markt ist, haben wird. Das gibt es nur nicht in dem Gesamtpaket das manche gerne hätten, sondern nur mehr im Einsteigersortiment (oder Nikon D3). Deshalb muss man einen Kompromiss bei der Kamera eingehen, welchen ist jedem selbst überlassen.
Gruß
PS: bevor einer schreit, ich habe das ganze von Canon betrachtet. Nikon ist nicht meine Stärke
