Kaufberatung Office PC "gehobene Ansprüche" für meine Firma (3 Stück)

Bei uns auf der Arbeit haben wir einen Fujitsu-PC aus der Business Linie des Herstellers. Das Teil hat einen i5 und 2 GB DDR3-RAM. Auf dem System läuft noch Windows XP Pro 32 Bit. Da hat sich jemand richtig Gedanken bei der Beschaffung gemacht... ;) :D
 
Also das maximal sinnvolle was ich mir noch vorstellen kann wäre das:

1 x Samsung SSD 840 Series 250GB, 2.5", SATA 6Gb/s (MZ-7TD250BW)
1 x Intel Core i5-3330, 4x 3.00GHz, boxed (BX80637I53330)
1 x TeamGroup Elite DIMM Kit 8GB PC3-10667U CL9-9-9-24 (DDR3-1333) (TED38192M1333HC9DC)
1 x ASRock B75M-DGS, B75 (dual PC3-12800U DDR3)
1 x LG Electronics GH24NS95 schwarz, SATA, bulk (GH24NS95.AUAA10B)
1 x Cooler Master Elite 343 (RC-343)
1 x LC-Power Pro-Line LC7300 V2.3 Silver Shield 300W ATX 2.3

finde den i5 zwar immernoch sinnfrei, aber mehr ist, naja XD

Grüße

PS: mit dem schämen meinte ich nicht das MS140 ^^ ich wollte ausdrücken, dass er jedes Gehäuse kaufen kann, das ihm gefällt, allerdings halt keine Kiste in Alienware-Optik ^^
 
Hach du grüne neune.... Dann vergiss meinen letzten Post :p

Ich bastel den warenkorb nochmal um "kopfschüttel"
 
Metaxa1987 schrieb:

Falls es dir nicht aufgefallen ist: Ich habe deinen empfohlenen i5 und weiß entsprechend auch, wann ich ihn nicht empfehle :P

Sry aber der musste raus ^^

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Überflüssiges Komplettzitat entfernt!)
Ich denke, dass bei zwei Bildschirmen - mit der Option auf drei, wenn die betriebliche Entwicklung dahin geht - die HD4000 schon besser wäre - auch langfristig. Aber bei den Boards wäre mit 2 Bildschirmen sowieso Schluss - einer müsste sogar über VGA dran - Hmmmmm - sicher, dass mit den Billigboards und dem CPU-Geiz Geld gespart würde? Netzwerkchip ... Hmmmm - Audiochip (Spracherkennung), etc.

Auch nicht vergessen - der TE geht davon aus, dass die Standardkonfigs ("der ideale Office PC") leistungsmäßig nicht ausreichen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Lord Extra schrieb:
Bei uns auf der Arbeit haben wir einen Fujitsu-PC aus der Business Linie des Herstellers. Das Teil hat einen i5 und 2 GB DDR3-RAM. Auf dem System läuft noch Windows XP Pro 32 Bit. Da hat sich jemand richtig Gedanken bei der Beschaffung gemacht... ;) :D

Könnte aber auch der Grund sein, warum du kein Admin bist ;)

Du wirst es nicht glauben, aber für mich klingt die Konfiguration jedenfalls sehr stimmig (außer dass man langsam auf Windows 7 Pro (notfalls 32-bit) umrüsten sollte).

Durchaus möglich, dass ihr ne Software einsetzt, welche nur unter XP läuft (oder z. B. nen älteren teuren Drucker, Scanner oder Plotter habt, auf den das selbe zutrifft).

Und die Einrichtung und Verwaltung mit immer dem selben Image (Thema Imagestabilität) spart nen Haufen Aufwand (Gerade wenn diese über den Server verteilt werden).
Ihr habt ja noch ein Jahr Zeit zum Umstieg, das passiert wahrscheinlich auf einen Schlag in Recht kurzer Zeit ;)

Never change a running sytem...

Und der Grund für den i5 dürfte in den zusätzlichen Fernwartungsoptionen (Remote-KVM über vPro und AMT (mit CPU und passendem Chipsatz), damit hat man aus der Ferne Zugriff auch auf das BIOS, bei Servern dann meist über IPMI) liegen. Damit kann man z. B. Rechner automatisch starten, um z. B. Updates nachts einzuspielen.

Der PC hat sicher einen Qxx-Chipsatz (vPro gab es nicht für Pentiums oder i3).
Zudem warem diese CPUs länger verfügbar (nebenbei erspart man sich dadurch auch Neid in der Firma, wenn alle die gleiche Konfiguration haben).

--> siehe z. B. http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2010/15/128_Arbeitstiere

http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_vPro
http://www.intel.de/content/www/de/...sipp-intel-stable-image-platform-program.html

z. B.
http://ark.intel.com/products/43550/Intel-Core-i5-660-Processor-4M-Cache-3_33-GHz
http://ark.intel.com/products/46473/Intel-Core-i3-540-Processor-4M-Cache-3_06-GHz
siehe unten auf der Seite -> Intel vPro Technology


Mehr als 2 GB RAM braucht man unter XP auch nicht.

Und genau das habe ich angesprochen.
Nur weil was privat keinen Sinn ergibt, kann das für ne Firma durchaus sinnvoll und die beste Wahl sein.

Den Einkaufspreis interessiert in den meisten Firmen nicht wirklich, da die Verwaltung eines Netzwerkes viel mehr Zeit und damit Geld frist als vielleicht 100 € in der Anschaffung. Zumal davor ein Mensch sitzt, der eben kein Geld einbringt, wenn er nicht arbeiten kann und der pro Tag oftmals mehr kostet als die oben exemplarisch genannten 100 €.

Und ich glaube, der Einkäufer hat sich deutlich mehr Gedanken (dank zusätzlichem Wissen) gemacht als du bei deinem Post...

Nur weil jemand mal nen PC zusammengebaut hat, heißt das noch lange nicht, dass er überhaupt Ahnung von sinnvollen PCs in Netzwerkkonfigurationen hat.

Just my 2 Cents
 
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Du kennst unsere Systeme und die Infrastruktur doch gar nicht. :D ;)

Diese Systeme, die hier bei uns laufen, sind meiner Ansicht nach nicht optimal konfiguriert. Wir haben hier keine spezielle Hardware, für die es nicht auch Windows 7 Treiber gibt. Das alte XP Pro wird vorübergehend weiterhin eingesetzt, obwohl die Systeme ab Werk schon mit Windows 7 ausgerüstet waren. Man ist her gegangen und hat für ca. 1 Jahr Nutzungszeit ein spezielles Windows XP Image angefertigt, dass zentral verteilt wird. Die Systeme bekommen die Images und Softwareupdates zentral vom Server eingespielt, allerdings nur so lange wie sie auch eingeschaltet sind. Nach einem neu per Server aufgespielten Update, muss man als Benutzer den Rechner manuell neu starten. Soviel zu vollautomatisierten Abläufen. Ist der Rechner aus, dann kann er nicht per Netzwerk neu gestartet werden. Ein Rechner eines Mitarbeiters, der am WE nicht im Büro ist, wird dann halt erst am Montag "upgedatet" und nicht automatisch am WE, wenn eh keiner da ist. Automatisch booten, installieren, updaten und danach wieder herunter fahren, klappt somit nicht.

Da man wohl doch demnächst mal auf Windows 7 wechseln wird, muss eh wieder ein neues Masterimage angefertigt werden. Wir haben hier auf den Systemen veraltete Internet Explorer laufen, bei denen man aus Sicherheitsgründen fast alle Funktionen beschnitten hat. Somit wird ein Großteil von HTML-Seiten nicht korrekt dargestellt. Alternative Browser? Fehlanzeige! In der Tat, unter den gegebenen Verhältnissen würde ich bei solchen Vorgaben nur sehr ungerne Admin sein. Bei uns läuft bewährte und als stabil befundene Software, weil sie halt ausgereift ist. Dass man sich damit aber ein Einfallstor für Schadsoftware offen hält, interessiert die Verantwortlichen scheinbar nicht. Da verrammelt man den Browser lieber so weit, dass man damit fast keine Seite mehr ordentlich darstellen kann.

Für das, was wir bei uns auf den Rechnern machen, nämlich typische Office-Jobs, kann man auch noch einen C2D benutzen. Dafür braucht es keinen i5, auch wenn der mit dem passenden Business-Chipsatz viele Fernwartungsfunktionen bietet. ;) :D
Da die Rechner scheinbar geleast und somit alle 3 bzw. 4 Jahre komplett erneuert werden, hat man natürlich die jeweils aktuellen Business Geräte am Arbeitsplatz, die aber von ihrer Leistungsfähigkeit nicht ausgenutzt werden, weil die Software, die drauf läuft, locker 2 Generationen zurück liegt.
 
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Gut, du hast Recht. Natürlich kenne ich eure Konfiguration und eure Admins nicht.

Aber wie gesagt, 100 € hin oder her in der Anschaffung machen in Firmen meist das Kraut nicht fett.

Ein Kumpel hat auch mal in der Firma gearbeitet, da hat ihm der Chef ein Billig-Notebook hingestellt, auf dem er CAD machen durfte ;)
Da hat er auch mal viel Zeit mit warten verbracht (was ja auch effektive Arbeitszeit kostet).

Von daher vielleicht lieber etwas zuviel Leistung als zu wenig :D

Ich erledige meine Office-Aufgaben auch auf nem i5 mit 8 GB RAM und ner SSD. Da hab ich keine Möglichkeit mehr, über den PC zu schimpfen, höchstens über Software oder die Internetverbindung ;)
 
Ja, die Leitungskapazitäten sind natürlich bei serverbasierten Anwendungen der Flaschenhals Nr. 1! Da macht es dann wirklich, so wie Du sagst, keinen Unterschied, an welcher Kiste man sitzt. In unserem Fall würde ich es besser finden, wenn man nicht am RAM gespart hätte und die Leitungen breitbandiger wären. Davon hätte man im Endeffekt wohl mehr als von einem i5, der beim Tippen nur "Däumchen dreht". :D
 
Mehr RAM unter XP macht aber auch nur begrenzt Sinn.
 
Klar! Und ggf. muss später "teuer" nachgerüstet werden... Windows 7 64 Bit wird eingesetzt werden. Da reichen grundsätzlich zwar auch 2 GB Ram für aus, allerdings könnte das zukünftig etwas knapp werden, je nachdem welche Software demnächst drauf läuft. Mit dem Grafikprogramm, was aktuell für die Erstellung von Rohskizzen verwendet wird, sind 2 GB RAM schon recht wenig. Bei einem JPG-Overlay merkt man schon, dass der Rechner auf HDD auslagert und der Workflow stockt. ;)
 
Jepp, 2 GB unter 64-bit ist in etwa wie 1 GB unter 32-bit.

RAM ist aber ja zumindest billig und einfach nachrüstbar. Bei vielen Rechnern aber natürlich trotzdem viel Aufwand. Und die Frage ist, ob man sowas bei geleasten Rechnern auch macht...
 
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Verstehe nicht woher die "gehobenen Ansprüche" kommen sollen.

Das tut jede 500€-Möhre ausm Mediamarkt.

256GB SSD, 16GB RAM und am Besten ein i7-Quadcore... Ja hallo, haperts bei euch??

Bedenke auch: Irgendwann könnte der selbsternannte "IT-Manager" die Firma verlassen. Dann stehen die von ihm selbstgebauten Mega-Kisten ohne Wartung da - und wenn dann was kauptt geht, muss ein Externer kommen und sich teuer und zeitaufwändig durchs System wurschteln. Der Chef wird sich freuen.

NEIN:
Niemals selber bauen ---> zum Systemhaus gehen. Auch wenn der eigene Stolz dagegen ist. Es geht nicht darum sich zu beweisen/profilieren, es geht um das Wohl des Unternehmens. Ob das nun Dell, HP oder ein Wartungsvertrag mit der PC-Klitsche um die Ecke ist, spielt dabei keine Rolle.
 
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