Kaufempfehlung: Einsteiger Spiegelreflex

Gut zu wissen. Die G1X ist also ca. gleich gut und die G15 etwas drunter, wobei ich mir durch den oberen Beitrag nicht sicher bin, ob sie drunter oder drüber anzusiedeln ist. Ich dachte, dass eine Kamera um 400 € nicht gut sein kann, aber somit habe ich mich getäuscht. Mich wundert trotzdem, dass die Alpha 58 schlechter als die Alpha 57 wegkommt. Kompetenz hin oder her, die machen das doch absichtlich. Wieso sollte der Nachfolger schlechter sein? Versuchen die einen ev. zu verappeln?
Es geht mir nur darum nicht unbedingt auch eine 600D zu kaufen, weil dann zwei gleiche Kameras im Haus sind. Ich wollte deswegen etwas anderes ausprobieren, das zumindest ebenbürtig oder gar besser ist. Ich werde mir auch die Signatur von Megamind ansehen. Ist denn die G6 der G5 deutlich überlegen oder rentiert sich der Aufpreis nicht? Und objektiv sind Alpha 58 und G5 wirklich auf 600D-Niveau? Ich hoffe, denn ich will nicht unbedingt etwas anderes nehmen, das weniger zu empfehlen ist, aber zwei gleiche Kameras im Haus müssen es wie bereits erwähnt eben auch nicht sein. Und ich dachte bis vor kurzem, dass eine NEX-6 der 600D deutlich überlegen sei.
 
Du kannst nicht von überlegen im generellen Sinne sprechen, es kommt sehr auf deinen Einsatzbereich an!! Viel wichtiger als die Kamera sind die objektive die schnell mehr kosten als der body.
 
Mal davon abgesehen, dass die G1X und G15 _Kompaktkamers_ sind! Das mit der Sensorgröße solltest Du Dir vielleicht noch mal vor Augen führen!

Die alpha 58 ist _nicht_ der Nachfolger der 57, sondern platziert sich zw. 37 und 57. Die Namenwahl ist sicher unglücklich, aber die Marketing-Abteilung wird sich was dabei gedacht haben.

Ob eine alpha 58 oder eine G5 einer 600D überlegen sind, bezweifle ich. Sie alle haben, schon Prinzipbedingt, vor und Nachteile, die ich Dir u.a. schon aufgezählt habe. Und der Body ist zwar insgesamt wichtig, denn er enthält den Sensor, aber wie GregoryH schon sagt, das wichtigere Augenmerk sind dann die Objektive. Diese werden aber durchaus sehr teuer, wenn Du was "tolles" haben willst.

Da Du aber selbst von Dir sagst, Du bist ein Anfänger, der quasi bei 0 beginnt, würde ich Dir raten Dir jetzt in dem Budget, dass Du angeben hast, eine der drei genannten zu kaufen und mit dieser ein Jahr und länger die Grundlagen zu lernen, sich dann andere Brennweiten dazu zu kaufen und diese kennen zu lernen.
Und wenn Du glaubst, es wird Zeit sich mit der nächsten Stufe auseinander zu setzen, schauen, wohin Die Reise mit Dir gehen soll. Dann kannst Du deutlich besser Deine eigenen Wünsche und somit die Anforderungen an das Material bestimmen.

Achja, noch als Ergänzung: beim aktuellen Stand der Technik der genannten Kameras, ist es bei Deinem Wissensstand (0) völlig schnuppe, ob die NEX 6 besser oder schlechter als die 600D ist, und eine G6 die Mehrkosten zur G5 Wert ist.

Lern erst mal fotografieren ;)

Is doch schnuppe, ob ein A6 das Bessere Auto ist als ein 5er, oder ob der Neue A6 vielleicht besser als der alte ist, wenn Du nicht Autofahren kannst!

P.S.: Ich muss mich da mal im übrigen korrigieren: Die Sony alpha 58 hat einen in der Kamera eingebauten Sensor-Stabilisator! Bedeutet, dass z.B. die "alten" Minolta AF Objektive auch stabilisiert werden.
 
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PinkyPython schrieb:
nimm ne pentax kameras bezahlbar und die objektive noch mehr
Riesenschmarrn. Dann kann ich auch schreiben "Nimm Canon/Nikon, da mehr Auswahl und größerer Gebrauchtmarkt".
Du empfiehlst einfach eine Marke, ohne dir auch die geringste Mühe mit Argumenten zu machen. Jede Marke hat ihre Vor- und Nachteile. Man muss also für sich selbst entscheiden, was man benötigt.

P.S.: Richte Grammtik wird hier nicht verfolgt... :freaky:

/edit: Wow, anscheinend bestehen alle deine Posts aus ~5 Wörtern. Extrem hilfreich...
 
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Naja, man muss ja in die Zukunft denken, denn sonst kaufe ich nochmals eine, wenn ich dann die Fähigkeit dazu habe. Da sorge ich lieber vor, damit ich später nicht nochmal kaufen und verkaufen muss. Ich sehe gerade, dass die Alpha 57 ein Stückchen teurer ist als die 600D. Das Gehäuse alleine nutzt ja nichts. Trotzdem ist sie nicht unbedingt besser als die Canon-Kamera, sondern ähnlich? Ist in meinem Fall keine Systemkamera besser, da man weniger falsch machen kann? Und gibt es auch von Nikon eine Kamera, die der 600D gleichzusetzen ist?
 
NexusOne schrieb:
Ist so eine günstige Canon EOS 600D eigentlich empfehlenswert oder ist da die Nex-Reihe von Sony besser? Erstere kostet momentan im MM vor Ort nur ca. 400 €.

Von den Sensoren her sind diese Kameras alle ziemlich ähnlich. Ich habe z.B. eine Eos 7D und eine Sony NEX-C3 (also die ganz kleine, wurde schon abgelöst inzwischen) und von der Bildqualität würde ich sagen schenken sich die beiden nichts (bei vergleichbaren Objektiven natürlich!)

Ich finde die kleine NEX irgendwie ganz nett, und habe inzwischen ein paar Festbrennweiten dazu gekauft - die Objektivauswahl hält sich beim NEX-System allerdings sehr in Grenzen, während beim Eos System eine riesige Auswahl da ist. Trotzdem könnte ich mir vorstellen, in Zukunft vielleicht komplett auf eine der besseren NEX Modelle umzusteigen. Ich mag die Kleine irgendwie gerne!
Die Reaktionen darauf sind auch witzig, wenn man die Bilder zeigt, und keiner glauben kann, dass dieses kleine Ding so schöne Bilder machen kann.

Die große Eos 7D ist in der Bedienung klar schneller und professioneller, als die NEX C3, aber der Unterschied dürfte bei einer NEX 5 oder 7 im Vergleich mit einer 600D nicht mehr so wirklich vorhanden sein.

Die eigentlichen Unterschiede in den Preisklassen der Kameras liegen immer bei den Funktionen/Features und in der Bedienung. Das heißt: nimm einen Body, der dir genug Funktionen bietet, und dann möglichst gute Objektive dazu.
Auf jeden Fall lieber beim Body ein bisschen sparen, und das bessere Objektiv nehmen.
 
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Und die Nex hat, wie erwähnt, keinen Sucher ... also, mal ehrlich, NexusOne, wie wäre es mal damit erst mal den Rat anzunehmen und sich die Kameras mal live und in Farbe im Laden anzuschauen und in die Hand zu nehmen?

Viel Glück bei Deiner weiteren Suche, ich gebe an diese Stelle auf. Du wirst _immer_ Alternativen finden und Dich fragen, ob das nun der bessere Kauf ist ... :)
 
Bei mir läuft das Anfängen so ab:
Billigen gebrauchten Body, in meinem fall die D90 weil ich als erstes eine nikon in der Hand hatte und einen Tag Fotos machen durfte wurde es bei mir auch eine nikon.
Dazu nach und nach hochwertige (evtl. Auch nur "hochwertigere") objektive nach Einsatz Gebiet kaufen. Ein Standard Zoom (Nikkor 16-85) ein Tele (Tamron 70-300 USD) ein paar festbrennweiten (derzeit nur das 50mm f/1.8, das 35mm f/1.8 währe sinniger gewesen weil meine kleinen Monster doch immer in den kleinen Räumen viel zu nah dran sind) in Zukunft kommt dann noch definitiv ein Macro wohl das Nikkor 105mm und ein UWW wahrscheinlich das Tokina 11-16 f/2.8. erst danach werde ich wieder Geld in einen neuen Body stecken. Allerdings kommen auch noch weitere Investitionen auf einen zu wenn man das ganze wirklich ernst nimmt und das ganze nicht versauern lässt: Stativ, Tasche, Fernauslöser, Filter, Reiniger und so weiter.

Die d7100 meiner Frau habe ich jetzt ein mal außer acht gelassen. Für meine Nichte habe ich inzwischen auch eine D90 mit nem 18-105 gekauft weil sie Spaß daran hat. Das gute Stück wird sie wohl im Sommer zum Geburtstag bekommen.

Was ich damit sagen möchte, man "hängt" viel zu häufig am Body obwohl der eigentlich den kleinsten Teil der Ausrüstung ausmacht. Bei mir sind es bis jetzt Grade ein mal 280€ für den Body. Allein das 16-85 kostete gebraucht schon 329€ das Tamron 260€ usw.
 
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Das stimmt schon, aber du hast jetzt drei Geräte erwähnt, die auf selben Niveau sind. Ich wollte aber zumindest etwas besser sein. Ich habe gestern auch gelesen, dass man am besten bei Canon oder Nikon bleibt, wenn man länger dabei bleiben will durch die große Auswahl der Objektive. Habt ihr ev. noch ein Nikon-Pendant? Ansonsten hole ich mir einfach den Nachfolger der 600D. Das ist zwar einfallslos, aber dann ist es nicht das gleiche Modell und ich habe weitere Vorteile.
 
Verstehe mich bitte nicht falsch, aber mehrere Leute haben Dir jetzt erklärt, dass der Body nicht der entscheidende Punkt ist, sondern mehr Gewicht auf die Objektive gelegt werden sollte. Du hast von Fotografie null Ahnung, sagst Du. Also solltest Du vielleicht darauf hören.

Selbst eine 450D macht mit einer guten L-Linse technisch gesehen "bessere Bilder" als eine 700D mit einer KIT-Scherbe.
Einen Body tauscht man viel eher mal aus, als den Objektivpark. Und bei Sony kannst Du alles, was sich "A-Bajonett" schimpft nutzen und hast sogar eine Stabilisierung.

Aber am besten gehst Du zum Media Markt und kaufst Dir eine 700D mit KIT Linse. Dann hast Du was "besseres". :D

Entschuldige bitte meinen ironischen Unterton.
 
Vor allem bekommst du dort und beim Planetenmarkt auch eine fachkundige Beratung! :D
 
700D mit Klosettlinse aus dem Blödmarkt, was ist denn daran verkehrt? Passt doch. Dann sollte ich also für ein besseres Objektiv mehr ausgeben und das würde deswegen doch den Rahmen sprengen. Deswegen will ich eben den Wert zuerst auf das Gehäuse und im späteren Verlauf auf das Objektiv legen. Deswegen wollte ich wissen, welches Gehäuse denn am besten ist. Ein weiteres Objektiv kann dann immer noch kommen, aber ohne Gehäuse geht nun mal nix. Dann verlinkt doch mal den besten Body und das perfekte Objektiv. Vielleicht macht es doch mehr Sinn, wenn alle bei Canon bleiben.

Das ist also überhaupt nicht

http://geizhals.at/canon-eos-650d-slr-mit-objektiv-ef-s-18-55mm-3-5-5-6-is-ii-6559b041-a795111.html

besser als das. Stimmt das so?

http://geizhals.at/canon-eos-600d-slr-mit-objektiv-ef-s-18-55mm-3-5-5-6-5170b152-a914899.html

Wie ist da das Objektiv und macht der Aufpreis überhaupt Sinn? Ihr meint also folgendes sei empfehlenswerter:

http://geizhals.at/canon-eos-650d-s...ii-und-ef-s-55-250mm-is-6559b017-a795402.html
http://geizhals.at/canon-eos-650d-slr-mit-objektiv-ef-40mm-2-8-stm-6559b069-a850779.html
http://geizhals.at/canon-eos-650d-s...18-135mm-3-5-5-6-is-stm-6559b032-a795114.html

Bitte um Aufklärung. Es bleibt zudem die Frage, ob man mit Systemkameras wie z.B. der Nex-Reihe als Laie nicht besser bedient ist.
 
NexusOne schrieb:
Bitte um Aufklärung.

Wurde versucht ... aber offenbar besteht eine gewisse Beratungsressistenz, welche die gemachten Informationen der Threadteilnehmer nicht durchlässt ... ;) Tut mir leid, ich wüsste wirklich nicht, was ich Dir noch raten könnte. Habe alles gesagt, was mir zum Thema einfällt. Nebst spiegellosen Systemen und deren Vorzüge und Nachteile, sowie auf die Punkte der unterschiedlichen Systeme von DSLR, SLT und EVIL aufmerksam gemacht. Auch auf meine sehr ausführlichen Informationen in den Links verwiesen. Mehr kann zumindest ich Dir hier nicht bieten.
 
Ich habe anfangs auch so gedacht. Auf Pump nen guten Body kaufen, dann so'n 18-55er Kit-Objektiv dazu und ich kann fotographieren.
Habe mich damals belehren lassen, habe einen etwas (oder mittlerweile wohl schon ziemlich) überholten Body gekauft, dafür aber ein qualitativ besseres Objektiv und bereue es bis heute nicht.
Die Bilder entstehen natürlich erst "im" Body, aber bis sie dahinkommen, müssen sie nunmal durch das Objektiv, und wenn das strungs ist, bringt dir der beste Body nichts (der kann ja auch nur die Infos verarbeiten, die ankommen).

http://www.youtube.com/watch?v=hk5IMmEDWH4

Da wird schnell deutlich, wie wenig so'n Body eigentlich bringt, soland du nichts Professionelles damit anstellen willst.
Vertrau den Leuten hier im Forum, die vergreifen sich nicht im Ton und wissen obendrein ne Menge über Fotographie. Ich bin froh und dankbar, hier so gut beraten worden zu sein und letztlich mein Hobby nur durch sie so gut angefangen haben zu können :)

Nochmal kurz: Vertrau auf das, was hier gesagt wird. Ein günstiger Body reicht erstmal vollkommen! (Zur Systemkamerafrage kann ich nichts sagen, hatte sowas noch nie in der Hand.)
 
NexusOne schrieb:
Und gibt es auch von Nikon eine Kamera, die der 600D gleichzusetzen ist?

Nikon D5100 wäre das.

700D muss auch nicht unbedingt sein, ist ja quasi die 650D steht halt nur 700D drauf also kommt man da mit der 650D günstiger weg. Und die 700D kann auch mit Kit Linse besser sein als die 450D mit L-Serien Objektiv aber nur bei ISO 1600 :D Weil da ist die 450D schon ziehmlcih anfällig im Vergleich zu den neuen, ansosten macht die 450D mit besserem Objektiv natürlich bessere Bilder :) Und die 450D hat auch kein Movie-mode aber darum gehts hier ja nicht :) also ne 550D sollte vollkomen reichen. Und selbst von ner 1000D hab ich schon bessere Fotos gesehen als von wesentlich teureren Kameras, kommt halt aufs Zubehör an uns auch ganz wichtig die Person die die Kamera bedient ;)
 
Ok, danke nochmals für die zahlreichen Antworten ;-). Wir kommen der Sache näher. Die 700D ist also wie eine 650D. Tut sich da wirklich fast nix? Aber die 650D an sich ist noch etwas besser als die 600D oder auch nur minimal moderner?

@ Megamind:

Schau dir mal meine Links an. Unten habe ich versucht, einen günstigen Body mit einem besseren Objektiv zu kombinieren? Oben sind die 0815-Objektive. Sind die letzten drei Links interessant?
 
Von der 550D bis zur 700D haben alle den exakt gleichen Sensor. Nimm die 550D oder 600D, gerne auch gebraucht.
 
Aber dann hat er doch nicht was "besseres" :D Sorry, wer nicht mal in einen Laden geht um sich mal wenigstens die Konzepte anzuschauen - insbesondere wenn noch die Frage nach einer NEX offen ist - und dann erwartet kompetent beraten zu werden ... das wird aus meiner Sicht nichts.

0 Ahnung von der Materie, aber wenn man konkret sagt -> Laden gehen -> Systeme begutachten -> schauen was einem Zusagt - redet man gegen eine Wand.

Warum rät man Dir das wohl?

Damit Du anschließend sagen kannst "Konzept XY hat mir am besten zugesagt". Von da aus kann man Dich dann auch beraten, was Sinnvoll ist und was nicht.
 
NexusOne schrieb:
Deswegen will ich eben den Wert zuerst auf das Gehäuse und im späteren Verlauf auf das Objektiv legen

Nur nochmal kurz, weshalb das blöd ist: der Body ist heutzutage wie ein Computer, der ist in spätestens zwei Jahren veraltet, ein gutes Objektiv kannst du in 20-30 Jahren noch benutzen. Oder in 10 Jahren verkaufen mit nur 1/3 Wertverlust.
Den Body kannst du in 10 Jahren vielleicht noch verschenken, wenn ihn jemand nimmt ;)

@Lil Moo, das Video habe ich heute zufällig auch schon gesehen. Mal wieder ein unterhaltsames Ding von Digital Rev. TV :)
War natürlich auch besonders krass, so eine totale Übergurke wie das Sigma 28-300 auf eine 1D Mk IV zu packen.

Der Body muss genau so teuer sein, dass er die Anforderungen erfüllt. Ich habe z.B. beim letzten Kamerakauf entschieden, dass ich eine 7D statt einer 60D will, weil mir die Aufofokus-Feinjustierung und der bessere Autofokus daran gefallen haben. Ob es das nun unbedingt "wert" war? Keine Ahnung, aber man lebt nur einmal ;)

Sobald also ein Body deine Anforderungen erfüllt, ist er teuer genug. Wenn du ein Feature in der Spezifikation liest, und nicht weißt, was es ist, dann würde ich z.B. davon ausgehen, dass du es nicht brauchst!
Wenn dir beim Fotografieren mit einem Body dann Sachen auffallen, die dir fehlen, dann kannst du das ja beim Kauf des nächsten Body einfließen lassen. Nach zwei Jahren kannst du einen Body noch relativ gut verkaufen, dann kommt der nächste Body nicht ganz so teuer, und du weißt schon besser, was du willst.
 
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