Fireplace

News KDE e.V.: Desktop-Suite erhält über 1 Million Euro Fördermittel

Restart001 schrieb:
boar Teilzeit, und nur auf eine Stelle, da finden die Niemand, das sollten die besser auf mehrere Köpfe verteilen.
Was hast du denn bei 1 Mio. erwartet? Das kannst du gar nicht auf mehrere verteilen, reicht dafür doch nicht.
 
Hypothek schrieb:
Was auf jeden Fall modernisiert werde könnte, ist Okular. Die App kann weder PDF teilen, noch zusammenführen und OCR hat sie auch nicht. Zumindest die ersten zwei Funktionen sollten zum Minimum gehören.

Außerdem wäre eine größere Auswahl an Markierungen und Notizen hilfreich.
PDF-XChange ist für mich die Referenz aller PDF Editoren.
Das war tatsächlich auch bei mir der Grund warum ich nicht von Windows weg wollte. Ich habe über die Jahre zig Notizen in diverse Dokumente geschrieben, die ich nicht verlieren durfte. Seit 2023 kann ich die Notizen nun zumindest unter Linux ansehen, wenn auch rudimentär. Aber ja, da muss noch ordentlich viel Arbeit in die Software gesteckt werden...
 
Gute Sache, aber viel zu wenig, das sind nicht mal 20 Entwickler für ein Jahr.
 
Es sei ihnen gegönnt!
Meine ersten Begegnungen mit Linux waren mit Suse 7.2 und Mandriva 8.0, natürlich mit KDE. Das hatte mir so gut gefallen, dass ich bis KDE 3.5 dabei blieb. Dann haben wir uns aus den Augen verloren. KDE hatte schon vor 25 Jahren den Einstieg in Linux versüßt. Ich denke, dass es vielen noch heute so geht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SilverSkill
the_IT_Guy schrieb:
Gute Sache, aber viel zu wenig, das sind nicht mal 20 Entwickler für ein Jahr.
Das reicht nicht mal für 10 (Senior-)Entwickler.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: the_IT_Guy
Hypothek schrieb:
@loco28
Ich habe mir mal auf https://apps.kde.org/de/ ein paar Apps angesehen:
Was auf jeden Fall modernisiert werde könnte, ist Okular. Die App kann weder PDF teilen, noch zusammenführen und OCR hat sie auch nicht. Zumindest die ersten zwei Funktionen sollten zum Minimum gehören.

Außerdem wäre eine größere Auswahl an Markierungen und Notizen hilfreich.
PDF-XChange ist für mich die Referenz aller PDF Editoren. Nur leider gibt es weder diese App, noch richtige Alternativen auf Linux.
Ich habe mich überlegt ab Oktober auf Linux zu wechseln, da ich noch auf Windows 10 bin, aber dazu braucht es essentielle Apps mit einem Mindestumfang an Funktionen.
Bei PDF Editoren scheint Linux wohl überhaupt nichts bieten zu können. Zumindest finde ich keine einzige gute App dafür.
Das stimmt so nicht. Mit diesem Editor ( https://code-industry.net/free-pdf-editor/#get ) kannste alles problemlos editieren. Ich würde aber die Bezahlversion in betracht ziehen.
 
e-hahn schrieb:
Weil solche Software in einer VM nur sehr eingeschränkt funktioniert, es gibt beispielsweise keine Hardwarebeschleunigung, nicht in der Form wie man sie bräuchte.
Mit was für aufwändige Sachen hantierst du, dass bei einem Zeichenprogramm auf heutigen PCs Hardwarebeschleunigung relevant ist?

Wäre Dualboot eine Option?

Du wirst die benötigte Software vermutlich nicht nur mal kurz zwischendurch nutzen, sondern wenn, dann dich länger damit beschäftigt: Was sind dagegen die paar Sekunden für ein Reboot?

Ich denke da an einem Nachbarn, dem ich 2016 LinuxMint als Produktivsystem installiert habe, parallel zu Windows XP, was er noch für Spiele brauchte (alle ohne online-Zwang). LAN ich habe dann im Gerätemanager deaktiviert, weil ich es nicht mehr verantworten konnte (er ist jemand, der hirnlose alles bestätigt, was er vorgesetzt bekommt). Das hat gut funktioniert, da er die Spiele mit Linux laden konnte (von deutschland-spielt.de - er hatte ein Abo: jeden Monat zwei neue) und den Windows-Desktop hatte ich als Download-Ordner eingestellt, so dass er es dort gleich installieren konnte. Als dann immer häufiger welche nicht mehr unter XP laufen wollten, habe ich ihm stattdessen auch komplett offline Win 10 1803 installiert. - Genau diese Version nutzt er immer noch und er hatte nie irgendwelche Probleme (wie auch keine mit LinuxMint).

Verstehe mich bitte nicht falsch: Ich will dir auf keinen Fall mit Gewalt Linux aufschwatzen, sondern nur Möglichkeiten zeigen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Metalyzed, Fabii02 und areiland
Caramon2 schrieb:
Mit was für aufwändige Sachen hantierst du, dass bei einem Zeichenprogramm auf heutigen PCs Hardwarebeschleunigung relevant ist?
Wenn du mit hochauflösenden Drucksachen arbeitest, mit Fotos jenseits der 24Megapixel und und und, dann brauchst du Performance, das gibt dir keine behelfsmaßnahme in einer VM oder etwas wie WINE.
Kann man vermutlich nur nachvollziehen, wenn man so etwas selbst macht mit entsprechender Software.

Auf Dualboot hab ich keine Lust, wie schon erwähnt, der Wechsel hin zu Linux war nicht davon getrieben das ich technische Probleme hatte, es waren eher ideologische und politisch motivierte Gründe.
Ich hab in den gut 4 Monaten viel gelernt und hab mich ansonsten in dieser Welt eigentlich ganz wohl gefühlt, auch wenn mir das Thema NVIDIA und die Handhabung mit den proprietären Treiber ziemlich auf den Zünder ging.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: WhiteHelix, Caramon2, sedot und eine weitere Person
@Hypothek @Tenferenzu Anzeigen von pdf (inkl. zumindest basic Notizen/Formulare) können auch Browser wie Firefox mittlerweile, vielleicht mal testen.
Ansonsten gibt es Offline-pdf-Editoren die man als Webseite im Browser aufruft (klingt absurd, aber trennt mal nach dem Laden die Internetverbindung und testet dann): https://bentopdf.com/

Ist vielleicht nicht ganz so komfortabel wie ein Programm aber sehr hoher Funktionsumfang gratis und datenschutzfreundlich - und unter Win wie Linux gleich zu nutzen.

@Topic: Freut mich für KDE, nutze Plasma auch unter Kubuntu - und zahlreiche Programme des Projekts wie Krita (Appimage nehmen, ist die offiziell supportete Version und läuft bei mir recht stabil).
 
Cooler Nachricht mit richtigem Ansatz. Vor allem einfachere Netzwerkfreigaben finde ich sinnvoll.

Hatte heute noch ein nerviges Problem.
Federoa KDE nutzt vorzugsweise Flatpacks. Allerdings laufen die in ner Sandbox, sodass bestimmte Einstellungen u.a Vorgabe der Benutzeroberfläche nicht umgesetzt wurden. Federa nutzt Standardmäßig libreoffice als rpm. allerdings wurde das de Sprachpaket nicht aktiviert obwohl es laut Konsole bereits installiert war. Laut KI lege das an KDE da das eher flatpack optimiert ist . Erst nach Anpassungen lief dann irgdwann libreoffice als rpm mit deutscher Oberfläche . Hat insgesamt >45minuten gedauert. Bei solchen Dingen steht sich Linux einfach immer wieder selbst im Weg
Ergänzung ()

e-hahn schrieb:
Leider ist mein Wechsel auf Linux nach fast 4 Monaten gescheitert, zumindest vorerst, wenn ich nochmal einen Versuch wagen sollte, wird es sicher wieder Fedora mit KDE werden.
Woran ist es gescheitert? Favorisiere tatsächlich auch federoa KDE vor kubuntu. Allerdings gibt es auch Sachen die tierisch nerven können.
 
@MGFirewater
Hatte ich in einem der Beiträge darunter schon beantwortet, weil schon mal gefragt ;)

MGFirewater schrieb:
Federoa KDE nutzt vorzugsweise Flatpacks. Allerdings laufen die in ner Sandbox, sodass bestimmte Einstellungen u.a Vorgabe der Benutzeroberfläche nicht umgesetzt wurden. Federa nutzt Standardmäßig libreoffice als rpm. allerdings wurde das de Sprachpaket nicht aktiviert obwohl es laut Konsole bereits installiert war.

Die Fedora Repos sind eigentlich ziemlich aktuell, aktueller als bei so manch anderen Distributionen, vor allem habe ich das bei KDE eigenen Programmen gemerkt.
Ich find Flatpak eigentlich eine ziemlich gutes konzept, hatte viel als Flatpaks installiert.

Was LibreOffice angeht, da ist das deutsche Sprachpaket nicht installiert, musst du selbst machen:
Code:
sudo dnf install libreoffice-langpack-de
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab erst "Kraft durch Freude" gelesen und war verwundert, dass die immer noch aktiv sind!
 
Caramon2 schrieb:
Aber in einer VM läuft doch alles praktisch nativ und über die gemeinsamen Ordner von vBox kann man Dateien und optional auch die Zwischenablage problemlos zwischen Host und Gast austauschen. Im Nahtlos-Modus lassen sich die Windows-Fenster sogar direkt auf dem Linux-Desktop anzeigen und normal nutzen: Bis auf das andere Fenster-Design merkt man nicht mal, dass es in einer VM läuft.
Ich benutze eine Windows VM für Grafikprogramme und wegen der hardcoded 30 FPS des Viewers und weil es schwierig ist, GPU-Beschleunigung zu bekommen, ist das gerade so nutzbar. Aber Spaß macht das nicht. Ich muss auch auf dem Bildschirm, wo die VM angezeigt wird die Skalierung auf 100% stellen, damit die VM nicht unscharf angezeigt wird. Und für optimale Performance muss man sehr aufwendig CPU-Pinning einrichten oder z. B. eine SSD alleine der VM zur Verfügung stellen. Also alles noch unausgereift oder nur schwer zugänglich.
Ergänzung ()

Hypothek schrieb:
PDF-XChange ist für mich die Referenz aller PDF Editoren.
Absolut, und genau diese App läuft mit WINE 🙂 Der Updater funktioniert nicht und wegen eines Problems mit der Titelleiste musste ich es so konfigurieren, dass auch die Leiste von KDE gleichzeitig sichtbar ist. Ansonsten habe ich bislang keine Probleme festgestellt.
1778795822749.jpeg

Je nachdem, wie man es installiert, kann es weitere Probleme geben. Ich glaube Drag and Drop und das Öffnen von PDFs über das Kontextmenü funktionierte nicht, wenn ich es über Bottles installiert hatte. Vermutlich mal wieder ein Problem aufgrund von Sandboxing. Deshalb installiere ich alles über Lutris.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: ChatGehPeeTee und Hypothek
192.168.178.1 schrieb:
Absolut, und genau diese App läuft mit WINE 🙂 Der Updater funktioniert nicht ...
Hast du die kostenlose oder kostenpflichtige Version?

Ich nutze nämlich die kostenpflichtige Version aufgrund des größeres Umfangs besserem OCR.
Wenn ich mit WINE auf eine leicht fehlerhafte und nur kostenlose Version setzen kann, wäre es zwar besser als alle anderen Alternativen, die ich bisher gefunden habe, aber trotzdem enttäuschend.
 
the_IT_Guy schrieb:
Gute Sache, aber viel zu wenig, das sind nicht mal 20 Entwickler für ein Jahr.
SheepShaver schrieb:
Das reicht nicht mal für 10 (Senior-)Entwickler.
Kaum für 5 für ein Jahr.

Ihr habt in Bruttolohn AN gerechnet. Die Gesamtbelastung AG ist aber pro Stelle entscheidend, welche deutlich höher als Bruttolohn AN ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: the_IT_Guy
Zurück
Oben