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News KDE e.V.: Desktop-Suite erhält über 1 Million Euro Fördermittel

Ich nutze momentan TUXEDO und KDE für meine Bankgeschichten und bin sehr zufrieden.

Ich finde Open Source super aber um ein System wirklich fest zu etablieren brauchst du ein festes Team welches sich jeden Tag um die aktuellen belange kümmert und auch auf Gefahren reagieren kann. Ich fand die Kombo auch gut weil beides aus Deutschland stammt (ist aber nicht entscheidend).

Warum versucht unsere Regierung für ihre Verwaltungssoftware nicht einen Ansatz wie es Red Hat und Fedora praktizieren? Einen festen angestellten Stab von Programmierern die eine gehärtete Version von KDE benutzen auf einer eigenen Linux Distribution und unterstützen als try and error Plattform KDE e.V.

Suse können sie ja leider nicht mehr übernehmen, außer man macht einen Deal:).
 
Da sieht man mal wieder das Geld und Geschmack nicht viel miteinander zu tun haben. KDE ist die GUI Entsprechung zu mit Edelsteinen beklebten Smartphones. Ich befördere derweil lieber Mittel aus meiner Geldbörse zum Eismann.
 
Hypothek schrieb:
Hast du die kostenlose oder kostenpflichtige Version?

Ich nutze nämlich die kostenpflichtige Version aufgrund des größeres Umfangs besserem OCR.
Wenn ich mit WINE auf eine leicht fehlerhafte und nur kostenlose Version setzen kann, wäre es zwar besser als alle anderen Alternativen, die ich bisher gefunden habe, aber trotzdem enttäuschend.
Es ist die kostenpflichtige. Die Onlineaktivierung funktioniert zum Glück.
 
Und wer bekommt das Geld. Also die Entwickler, teils Bezahlte teils Freie sind doch in keiner (KDE) Firma.
Wie ist da die Aufschlüsselung wer was bekommt?
 
@Farrinah

Das Geld bekommt KDE, das ganze ist eine Projektförderung und kein Bonus entsprechend werden Leistungen abgerechnet, das ganze ist vom prozedere fast gleich wie ein normaler Auftrag.

Spirch erbrachten Arbeitszeiten und die Rechnungen der externen Mitarbeiter werden ziemlich sicher einer eigener Kostenstelle/Kostenträger zugebucht und müssen dem Staat dann auch entsprechend vorgelegt werden dieser übernimmt dann die Kosten (oder teile der Kosten, je nachdem was genau ausgemacht wurde)
 
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sNo0k schrieb:
aber unser Staat und die EU sollten sich mal wirklich dahinter klemmen, geeignete Distos für Verwaltungen zu finden
Absolut.

1. ist diese News sehr erfreulich und ich hüte mich jetzt vor Nörgeleien wie "nur" so und so viel? Es ist eine vom Bund angesetzte Finanzspritze in Richtung FOSS und das ist gut.

2. Ich weiß nicht wie sinnvoll ein KDE-Linux ist, welches im Grunde ein weiteres Kubuntu/KDE-Neon sein wird (ebenfalls Ubuntu). Stattdessen erinnere ich mich an die fantastische Zusammenarbeit zwischen KDE und OpenSUSE. Hier war KDE zu Zeiten des YaST Installers an erster Stelle ausgewählt und das System schien wirklich wie aus einem Guss. Zudem stammt SuSE ja ebenfalls "von hier", auch wenn es mittlerweile in Brüssel sitzt glaube ich.

Zwei heimische FOSS-Größen, warum das nicht unterstützen und für Behörden und Verwaltung verwenden? SuSE ist kein Hobbyprojekt sondern ein Enterprise-Riese mit SLE. KDE ist nebst GNOME an der Spitze der Desktopumgebungen weltweit.
 
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Ich hätte nichts dagegen, wenn Jolla bzw. Sailfish OS auch so eine Förderung zu gute käme.
Ist ja jetzt auch nicht gerade so, als hätten wir (als Daily Driver taugliche) alternative Smartphone Betriebssysteme wie Sand am Meer.
 
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Ich finde KDE auch grundsätzlich gut, ist mir aber zu überladen mittlerweile. Zur Zeit nutze ich Niri + Noctalia. Ich hoffe, dass irgendwann mal ein KDE-Light kommt. Analog zu Hyprland, MangoWM und Niri.
 
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@Garmor Ist halt wieder ein eigenes Projekt, aber grundsätzlich ja ;). Die ganzen KDE MetaPackages sind halt totaler Overkill. Die Hälfte der themes sind buggy usw usw. (Dafür kann KDE nichts für, aber naja).

PS: SteamOS setzt auch auf KDE, ebenso Mercedes. Die ganzen “Deutschland hängt so weit hinterher” nörgler müssten ja jetzt kurz vorm Herzinfarkt stehen.
 
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hihu schrieb:
[...] 100€ pro Jahr [...]
Ich spende zwar keine 100€/Jahr, aber 20€/Quartal gehen auch völlig klar :schluck: :cool_alt:
 
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e-hahn schrieb:
@Naturtrüb Ich habe mit Videoschnitt nichts zutun, aber für diejenigen sicher eine feine Sache, die können sich da ein weiteres Programm sparen, wenn sie einen Pixelschupser nur für ihre Videoprojekte brauchen.
Für mich wäre das glaube ich nichts.

Meine Hoffnung ist ja, das es Affinity irgendwann nativ und ohne Einschränkungen auch für Linux geben wird. Gerüchte und wage gehaltene Aussagen gab es dazu ja mal ...

Du sprichst ein wichtiges Thema an.

Das größte Problem von Linux auf dem Desktop ist der Mangel an kommerziellen Applikationen, die in ihrem Bereich de facto Standard sind.

Ich befürchte außerdem, dass die aktuellen Finanzspritzen für Projekte wie KDE am eigentlichen Problem vorbeigehen. Dem Anwender ist es im Grunde egal, wie das Betriebssystem heißt. Die GUI ist zwar nicht unwichtig, aber längst nicht so entscheidend wie das Vorhandensein der gewohnten Anwendungen – erst danach kommt der Workflow.

KDE wirkt in diesem Zusammenhang überladen. Wenn man hier punkten möchte, sollte man sich eher an den grundlegenden Funktionen und dem Startmenü von Windows 7 orientieren, ergänzt um einige sinnvolle Erweiterungen aus Windows 10. Bitte auch wieder mit 3D‑Design, nicht diesem weniger ergonomischen 2-D‑Look, der die Bereiche einer Applikation oftmals nicht so wirkungsvoll abgrenzt und meist schlechter aussieht.

Es gibt noch viel zu standardisieren, um für Hersteller attraktiv zu werden. Sicher nicht mit über 800 Distributionen, die alle ihre eigenen Macken haben. So entsteht keine konsistente Qualität. Alle Beteiligten sollten an einem Strang ziehen.

Sinnvoll wäre ein „EU‑Linux“, bei dem - ähnlich wie bei kommerziellen Unix‑Systemen - das Betriebssystem als Gesamtheit gepflegt wird. Das erfordert aber kontinuierliche Wartung und Garantien, dass das Projekt nicht nach drei Jahren wieder eingestellt wird.

Von einem solchen Linux erwarte ich, dass es von Haus aus für alle Applikationen geeignet ist – auch für Low‑Latency‑Audio‑Bearbeitung. Es kann nicht sein, dass man für jede komplexere Anwendung eine andere Distribution benötigt oder selbst herausfinden muss, wie man sie überhaupt zum Laufen bekommt. Viele Dinge erledigt ein Installer nun einmal nicht, und weder Anwender noch Support‑ oder Entwicklungsabteilungen wollen ihre Zeit damit verschwenden.

Man könnte sagen: Linux ist ein Spiegel seiner Anwender – oft verspielt, unreif und ohne klare Vision, wie man Windows auf dem Desktop wirklich Konkurrenz machen könnte. Linux-Aktivisten, die seit Jahrzehnten überall verkünden, wie toll Linux sei, lösen dieses strukturelle Problem nicht. Die Vielfalt der Distributionen schadet dem Produkt.

Wenn man ausschließlich mit Open‑Source‑Applikationen auskommt und genug Zeit hat, sich intensiv mit Linux zu beschäftigen, kann es eine gute Wahl sein. Aber dann wird Linux schnell zum Selbstzweck – besonders, wenn man sich erst durch den Berg an Arbeit kämpfen muss, um die passende Distribution zu finden. Ein Betriebssystem wechselt man schließlich nicht wie ein Hemd, und es ist reine Zeitverschwendung, sich überhaupt damit befassen zu müssen.

Wer natürlich nur ein wenig im Internet browsed und E-Mails liest oder ein Entwickler ist, für den reicht es sicherlich auch so. Aber das deckt nicht die insgesamt benötigte Bandbreite an Anwendungen ab, so wie es nun mal Windows kann.
 
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Mondgesang schrieb:
2. Ich weiß nicht wie sinnvoll ein KDE-Linux ist, welches im Grunde ein weiteres Kubuntu/KDE-Neon sein wird (ebenfalls Ubuntu)
KDE Linux hat mit Ubuntu/Debian nichts zu tun. KDE Linux soll so ein Atomares unveränderliches Linux werden, hätte mit Android im unterbau mehr gemeinsam als mit KDE Neon.
 
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e-hahn schrieb:
Auf Dualboot hab ich keine Lust, wie schon erwähnt, der Wechsel hin zu Linux war nicht davon getrieben das ich technische Probleme hatte, es waren eher ideologische und politisch motivierte Gründe.
Wie gesagt: Ich bin nicht missionarisch tätig. Mich hat es nur interessiert. :)
e-hahn schrieb:
Ich hab in den gut 4 Monaten viel gelernt und hab mich ansonsten in dieser Welt eigentlich ganz wohl gefühlt, auch wenn mir das Thema NVIDIA und die Handhabung mit den proprietären Treiber ziemlich auf den Zünder ging.
Dto.: Als ich noch Windows nutzte, war ich davon überzeugt, ich würde mich sehr gut mich PCs auskennen. Als ich dann auf Linux umgestiegen bin, habe ich aber sehr schnell gemerkt, wie ungeheuer viel ist noch nicht wusste: Ich habe sehe viel gelernt und vieles was ich ausprobiert habe, hat einfach funktioniert, als wäre es das normalste auf der Welt. Ein Erfolgserlebnis nach dem anderen: Sich mit dem PC zu beschäftigen hat mir endlich wieder Spaß gemacht. :)

Und ja, nVidia ist eine Seuche. Deshalb bin ich schnell auf ein reines AMD-System umgestiegen:

192.168.178.1 schrieb:
Ich benutze eine Windows VM für Grafikprogramme und wegen der hardcoded 30 FPS des Viewers und weil es schwierig ist, GPU-Beschleunigung zu bekommen, ist das gerade so nutzbar. Aber Spaß macht das nicht.
GPU-Beschleunigung ist einfach: s. hier Im zweiten Teil des angehängten Videos (ab ca. 1 Min.) boote ich in KVM die Kopie meines Produkti Systems und starte dort per Wine AeroFly Pro Deluxe:

Also es kommen sogar zwei Sachen zusammen, die jede für sich angeblich schlecht für die Leistung sein sollen. Trotzdem läuft es, wie im Beitrag beschrieben, im Vollbild und ohne Screenrecorder flüssig. - Einfach so, sozusagen von Haus aus:

Ich habe keinen einzigen proprietären Treiber installiert und mein AMD FX-8350 und die 2 GiB Radeon RX560D sind ja nun alles andere als hochaktuelle HighEnd.
 
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e-hahn schrieb:
Ich mache beruflich viel mit Grafik und Fotobearbeitung, aber auch privat, beides viel @Home, ich dachte ich würde das mit Gimp und Inkscape hinbekommen. Inkscape ginge noch, aber Gimp hat mich immer wieder zum Verzweifeln gebracht und zurückgeworfen, nicht nur funktional, auch was die Performance anging, einfach nicht dauerhaft produktiv für mich nutzbar.

Programme wie Affinity dann in einer VM oder über WINE laufen zu lassen ist leider nicht praktikabel.
Technisch hatte ich mit Windows nie Probleme, alles lief, es waren eher die zunehmenden gängeleien, die politische Situation etc. die mich dazu bewogen hatten es zu versuchen, trotz längerer Vorbereitung hat es leider für mich nicht funktioniert.
Diese Guides kennst du schon?
https://github.com/ryzendew/Linux-Affinity-Installer
https://github.com/seapear/AffinityOnLinux

Über den fehlenden nativen Linux-Support von Affinity habe ich mich auch schon geärgert. Aber auch dank Valve ist es in den letzten Jahren mit der Kompatibilität unter Linux wirklich deutlich besser geworden.
 
Zhenwu schrieb:
Im Gegenteil sogar, es wird auch für Hollywood-Produktionen verwendet.
Und es wird dort gar nicht unbedingt zum Schneiden verwendent, sondern tatsächlich primär das "Fusion" Modul für umfangreiches VFX und der ganze Kram zur digitalen Nachbearbeitung (Compositing, Tonemapping, Colorgrading, ...), eben weil Davinci Resolve gerade in dem Bereich punktet.
 
e-hahn schrieb:
KDE Linux hat mit Ubuntu/Debian nichts zu tun. KDE Linux soll so ein Atomares unveränderliches Linux werden, hätte mit Android im unterbau mehr gemeinsam als mit KDE Neon.
Mit KDE Linux arbeitet man an einer weiteren Distribution mit unveränderlichem System, die auf Arch Linux basiert.

Zitat aus Wikipedia. Dann ist es eben kein Debian/Ubuntu Fork sondern Arch Fork.
 
Na und? 99% der Distros sind Forks. Die Leute die nach “einem Linux” schreien, haben den Sinn dahinter nicht verstanden. Nur weil es so viele Distros gibt, muss man ja nicht jede nutzen. Es für jeden was dabei. Und sollte eine Distro dann doch mal sterben: Ja dann kennt man das ja bereits von jedem anderen OS. EOL halt. Ich mag Arch nicht, aber profitiere dennoch davon. Mir war CachyOS zu wackelig, profitiere aber dennoch davon. Das ist doch das tolle. Du magst KDE, aber arch nicht? Such dir was anderes. Worauf soll deine Distro basieren? Willst du es bleeding Edge, oder lieber stable? Alles kann, nichts muss. Ein kompletter Umstieg scheiterte bis 2025 immer an der Verfügbarkeit einer Debian Basierten Distro mit den ganzen Cachy Performance Patches. Jetzt ist sie da, ich bin fast* wunschlos glücklich. Dabei habe ich auch nixOS entdeckt und finde das auch wieder interessant.

*Mein WM (Niri) kann noch kein HDR und NVIDIA hat Probleme mit >100hz bei 5k2k und sway…

Beides könnte ich mit KDE fixen, aber es ist mir weniger wichtig als ich dachte ^^
 
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Caramon2 schrieb:
Und ja, nVidia ist eine Seuche. Deshalb bin ich schnell auf ein reines AMD-System umgestiegen:
Ja, ist echt eine Seuche.
Unter Windows ist NVIDIA das Non plus ultra in der Grafik und Fotobearbeitung.
Ich glaube Ubuntu Desktop war die einzige Distribution wo ich mir da keine Gedanken gemacht hatte, aber GNOME ist halt nicht so meins gewesen.
Ansonsten ist NVIDIA unter Linux oft die Absturzursache Nummer eins bei mir gewesen, ganz zu schweigen von der Tatsache, ihn erstmal installieren zu müssen.

Salamimander schrieb:
Na und? 99% der Distros sind Forks. Die Leute die nach “einem Linux” schreien, haben den Sinn dahinter nicht verstanden.
...
Ein paar weniger könnten es schon sein, die schiere Menge ist für eventuelle Neueinsteiger sicher kontraproduktiv.
 
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