Kein Boot wegen Gehäuse?

sashady

Cadet 2nd Year
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Apr. 2021
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1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
  • Prozessor (CPU): Ryzen 5 1600 stock
  • Arbeitsspeicher (RAM): 16GB Crucial Ballistix @ 2400MHz
  • Mainboard: MSI B350M PRO-VDH - BIOS-Version: E7A38AMS.A80
  • Netzteil: Corsair VS450
  • Gehäuse: Corsair Carbide 88R
  • Grafikkarte: MSI GT1030 (ersetzt, da die alte GTX1050ti oxidierte Stellen an manchen Lötstellen hatte)
  • HDD / SSD: San Disk 120GB SSD / Toshiba 1TB HDD
  • Weitere Hardware, die offensichtlich mit dem Problem zu tun hat(Monitormodell, Kühlung usw.):

2. Beschreibe dein Problem. Je genauer und besser du dein Problem beschreibst, desto besser kann dir geholfen werden (zusätzliche Bilder könnten z. B. hilfreich sein):
Ich habe zu meinem Problem leider noch keinen Thread gefunden, der mir helfen konnte, daher die Erstellung eines neuen Themas.

Der PC fährt im Gehäuse verbaut nur beim 'Kaltstart' hoch. Wird er öfters herunter- und wieder hochgefahren, leuchtet beim erneuten Booten die CPU-LED des Mainboards und der PC geht aus.


3. Welche Schritte hast du bereits unternommen/versucht, um das Problem zu lösen und was hat es gebracht?
Folgende Schritte haben nichts gebracht:
  • System reinigen + neue WLP für CPU
  • Nur die wichtigsten Stecker ans Mainboard gehängt (Strom f. CPU & Mainboard, SSD)
  • Alle Treiber aktualisiert - Das Mainboard habe ich noch nicht geflasht.
  • RAM Sticks habe ich auf 2133MHz laufen lassen, außerdem noch die anderen Steckplätze (DIMMA1 + DIMMB1) ausprobiert
  • Die Mainboardaufnahme am Mainboard überprüft
Der Fehler hört sich ja grundsätzlich an, als bekäme der PC einen Kurzschluss vom Gehäuse, ich weiß leider nur nicht, woher der kommen soll. Es scheinen ja alle Komponenten zu funktionieren, im ausgebauten Zustand, auf einem Karton, läuft der PC einwandfrei.
Ich hoffe ihr könnt mir mit meinem Problem helfen.
 
Bei einem Kurzschluss würde das Netzteil abschalten und du müsstest prinzipiell erst dieses wieder Ein-Ausschalten. Wie kannst du das Problem beheben bzw. wie bekommst du den PC wieder zum hochfahren?
 
Sind die Kabel locker fluffig verlegt oder gibts enge Radien?
ist auch das selbe Netzteil?
 
CB-Andi schrieb:
Bei einem Kurzschluss würde das Netzteil abschalten und du müsstest prinzipiell erst dieses wieder Ein-Ausschalten. Wie kannst du das Problem beheben bzw. wie bekommst du den PC wieder zum hochfahren?
Wenn ich etwas länger warte (10min ca., ist immer unterschiedlich), fährt er dann wieder hoch. Ansonsten schaltet er sich direkt nach dem Einschalten wieder aus.

Alexander2 schrieb:
Sind die Kabel locker fluffig verlegt oder gibts enge Radien?
ist auch das selbe Netzteil?
Es gibt durchaus etwas engere Radien, jedoch eher bei den Stromanschlüssen für die Festplatten, ansonsten sind die Kabeln mMn nicht zu eng verlegt.

_____________
Allgemeine Info noch: Ich habe den PC vor ca. drei Jahren für eine Bekannte gebaut, er lief bis vor Kurzem noch einwandfrei, erst seit einem Monat macht er diese Probleme.
 
Unabhängig von der Startproblematik wäre ein aktuelleres UEFI sicher nice to have..
Letztendlich wird aber vermutlich erstmal jeder Geistesblitz (UEFI-Update, CMOS-Clear, Batterie...), der nichts mit mech. Verspannung, nicht gewolltem Erdkontakt, schlechtem Kontakt o.ä. zu tun hat, an dem Umstand scheitern, daß die Kiste ausserhalb vom Gehäuse einwandfrei läuft.

Aber wenn es sowas ist.. warum geht dann noch der Kaltstart ganz normal..achso..Du musst dafür auch noch zehn Minuten warten... Temp-Problem? Eher nicht.. Batterie nah am Ende? Irgendwelche Anzeichen dafür?
Musste NT stromlos machen beim Warten vor dem nächsten Kaltstart oder ist der nächste Start auch ok, wenn es Spannung hat?

Wie hat sich das denn eingeschlichen..irgendeine Entwicklung? Oder ist das System neu zusammengebaut?

@sashady
Na gut.. 3 Jahre.. vielleicht sogar täglich stromlos per Kippschalter.. mach einfach mal Batterie frisch.. frisst nicht viel. Würde zwar nicht erklären, warum es ausserhalb vom Gehäuse keine Probleme gibt.. aber dann haste auf jeden Fall schonmal einen Wackelkanditat ausgeklammert.
 
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Tatortreiniger schrieb:
Unabhängig von der Startproblematik wäre ein aktuelleres UEFI sicher nice to have.. letztendlich wird vermutlich erstmal jeder Geistesblitz (UEFI-Update, Batterie...), der nichts mit mech. Verspannung, nicht gewolltem Erdkontakt o.ä. zu tun hat, an dem Umstand scheitern, daß die Kiste ausserhalb vom Gehäuse einwandfrei läuft.
Das UEFI habe ich noch nicht geflasht, weil ich mir da nicht ganz genau sicher war, welches ich installieren konnte - hatte bei einem anderen Mainboard das Problem, dass ich zuerst drei andere UEFI-Versionen draufspielen musste. Da das in dem Fall nicht so genau beschrieben war, hab ich mich da noch nicht drübergetraut.

Tatortreiniger schrieb:
Aber wenn es sowas ist.. warum geht dann noch der Kaltstart ganz normal..achso..Du musst dafür auch noch zehn Minuten warten... Temp-Problem? Eher nicht.. Batterie nah am Ende? Irgendwelche Anzeichen dafür?
Musste NT stromlos machen beim warten vor dem nächsten Kaltstart oder ist der nächste Start auch ok, wenn es Spannung hat?
Die Batterie habe ich tatsächlich noch nicht gewechselt. Temperaturprobleme kann der PC unmöglich haben. Ich habe den Boxed-CPU-Lüfter zerlegt, gereinigt und wieder zusammengebaut, des weiteren Thermal Grizzly Kryonaut aufgetragen.
Normalerweise kann das Netzteil dabei am Strom hängen - man muss nur etwas länger warten. Ich habe es aber gerade vom Strom genommen, den Reststrom vom NT durch Einschalten entnommen und danach wieder eingeschalten --> Der PC ging direkt wieder an.

Tatortreiniger schrieb:
Wie hat sich das denn eingeschlichen.. oder ist das System neu zusammengebaut?
Ich hab' dazu leider keine weitere Information. Das System ist seit meinem Zusammenbau genau gleich. Ich vermute jedoch, dass der PC schon mal ein paar Spritzer Flüssigkeit überstehen musste. Die GPU war nämlich zum Teil oxidiert (ein paar Lötstellen) und im Gehäuse waren ein paar Flecken.
 
Hört sich doof an, aber ich würde in Betracht ziehen einfach auf das Gehäuse zu verzichten, wenn es ja ohne alles Einwandfrei läuft. Wäre ja auch schade um die gute Hardware. Besonders jetzt. (Ich selbst habe auch schon mal nen Monat nen PC aufm karton Betrieben...)

Ich übernehme jedenfalls keine Gewähleistung etc. alles auf eigene gefahr :D
 
Alexander2 schrieb:
Hört sich doof an, aber ich würde in Betracht ziehen einfach auf das Gehäuse zu verzichten, wenn es ja ohne alles Einwandfrei läuft.
Das ist leider keine Option, da der PC ja nicht mir gehört. :D
 
Unter normalen Umständen, ohne die "ausserhalb-vom-Gehäuse-gehts-immer-Geschichte", würde ich nach explizitem cmos-clear und x-ter Kontrolle des Aufbaus in Richtung Netzteil gucken wollen.. falls die Batterie nicht weiterhilft.
 
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Irgendwelche Masseprobleme vielelicht? wie sehen die Schraubenlöcher aus, alle perfekt heile? nicht das da beim anschrauben etwas getriggert wird. an den Stellen wird ja auch eine Masseverbindung hergestellt.

(Das ist nur stochern im Dunkeln)
 
sashady schrieb:
inwiefern könnte das Netzteil im Gehäuse Probleme bereiten?
Sehe ich ja auch keinen Ansatz für. Geerdet ist es (und das Gehäuse auch, wenn NT eingebaut) ja trotzdem über den Kaltgerätestecker.. sollte für's NT völlig egal sein, ob im Gehäuse oder nicht.
@sashady
Unter normalen Umständen könnte das NT für die Startproblematik verantwortlich sein. Aber nicht, wenn der Aufbau ausserhalb vom Gehäuse stets und immer noch funktioniert.. könnte ich mir nicht erklären.
Kann so nicht mal erklären, daß es die Bat sein muß ohne viel Fantasie (warmer Tag, perfekte Luftfeuchtigkeit--> Bat hat ihren Job ausgerechnet da noch mal gemacht, als Du das einmalig getestet hast..) :D
 
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Alexander2 schrieb:
Irgendwelche Masseprobleme vielelicht? wie sehen die Schraubenlöcher aus, alle perfekt heile? nicht das da beim anschrauben etwas getriggert wird. an den Stellen wird ja auch eine Masseverbindung hergestellt.
Die Schraubenlöcher sehen alle ganz gut aus ehrlich gesagt, die Vermutung hatte ich selber schon. Ein Schrauben dreht zwar durch, er hält jedoch noch gut genug.
 
Spontan könnte es in meinen Augen tatsächlich am Netzteil liegen. Die Corsair VS Serie war leider noch nie für lange Haltbarkeit bekannt.....

Unter der CX Serie würde ich da gar nichts empfehlen denn die ist (seit der Überarbeitung in 2016) ziemlich gut für den Preis und die ist wirklich nur unwesentlich teurer.

Was mich wundert:
sashady schrieb:
  • Grafikkarte: MSI GT1030 (ersetzt, da die alte GTX1050ti oxidierte Stellen an manchen Lötstellen hatte)
Wo rührte die Oxidation her? Gabs da mal Feuchtigkeitsprobleme im System oder in dem Raum in dem das System stand?

Das Mainboard selbst hat aber keine sichtbar oxidierten Stellen?
 
Alexander2 schrieb:
haste schon probiert ausgewählte im Ausschlussprinzip wegzulassen?
Wie meinst du genau?

Kombra schrieb:
Spontan könnte es in meinen Augen tatsächlich am Netzteil liegen. Die Corsair VS Serie war leider noch nie für lange Haltbarkeit bekannt.....

Unter der CX Serie würde ich da gar nichts empfehlen denn die ist (seit der Überarbeitung in 2016) ziemlich gut für den Preis und die ist wirklich nur unwesentlich teurer.
Gut zu wissen, danke für die Info!

Kombra schrieb:
Was mich wundert:

Wo rührte die Oxidation her? Gabs da mal Feuchtigkeitsprobleme im System oder in dem Raum in dem das System stand?

Das Mainboard selbst hat aber keine sichtbar oxidierten Stellen?
Feuchtigkeit könnte ein Problem sein, ich weiß nicht, wo der PC stand. Auf der GPU sind an der PCB eher klebrige Rückstände. Das Mainboard hat selbst nichts abbekommen. Das hatte zwar ein paar kleine Flecken aber das sieht vollkommen in Ordnung aus.
 
Wollen wir mal nicht den Teufel mit Flüssigkeitsschaden oder z.bsp. verbrannten statt nur oxidierten Kontakten an die Wand malen. Wäre aber auch nichtmal mit Fantasie erklärbar, warum der Flüssigkeitsschaden nur im Gehäuse zum Tragen kommen soll.
Lieber mit dem geringsten Aufwand anfangen. :-) Und den Eingriff erstmal gering halten.. viel Ein-, Aus-, Umbauerei vermeiden.. die Hardware wird dadurch i.d.R. nicht besser. Erstmal auf die Bat warten..
Ergänzung ()

sashady schrieb:
Das UEFI habe ich noch nicht geflasht
Ist auch erstmal vernünftig so. Wir gehen ja davon aus, daß der Fehler nach drei Jahren aufgetreten, nicht nur erst so spät aufgefallen ist.
Update also lieber später, dürfte für Dich keine große Hürde sein, machste vom UEFI aus oder per hotkey beim Post. Gerade drübergeschaut: Reihenfolge gibts da keine einzuhalten, direkt das Neueste drauf und gut. Es sollte anscheinend vorher nur ein aktueller chipsatztreiber, grafiktreiber und kein win7 installiert sein, wird bei den Vorgängerversionen erwähnt.
 
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UPDATE: Was ich noch vergessen habe zu erwähnen - wenn der PC nur einen RAM Stick verbaut hat, läuft er ohne Probleme. Sobald zwei drinstecken, bootet er nicht mehr. Außerhalb des Gehäuses hat er die Probleme jedoch, witzigerweise nicht gemacht.

Ich habe das UEFI nun geflasht, ohne Erfolg.

Ist es möglich, dass irgendein Controller oder dergleichen am Mainboard nicht richtig arbeitet?
 
Nun, der daraus folgende Schluss ist einleuchtend oder?

Du willst das Gerät nicht ohne Gehäuse betreiben (niemand kann sich auf den umstand einen Reim machen) → du hast das eigenartige Verhalten mit dem RAM im Gehäuse entdeckt. Jetzt könntest du noch die Ram Riegel einzeln und auf verschiedenen Bänken durchtesten. sowie einen Memtest anwerfen mit den Ram Riegeln. und dann ggf. auch anderen Ram testen.
 
Alexander2 schrieb:
Nun, der daraus folgende Schluss ist einleuchtend oder?

Du willst das Gerät nicht ohne Gehäuse betreiben (niemand kann sich auf den umstand einen Reim machen) → du hast das eigenartige Verhalten mit dem RAM im Gehäuse entdeckt. Jetzt könntest du noch die Ram Riegel einzeln und auf verschiedenen Bänken durchtesten. sowie einen Memtest anwerfen mit den Ram Riegeln. und dann ggf. auch anderen Ram testen.
Die Ramsticks funktionieren einzeln in jeder Bank, das habe ich bereits getestet. Andere Ram-Riegel habe ich leider nicht hier zum Testen.

Was mich aber stutzig macht, ist eben die Tatsache, dass der PC schon, sobald am Mainboard die CPU-LED leuchtet, ausgeht. (Wenn 2 RAM-Riegel verbaut sind)
 
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