Keine DSL-Verbindung mit Router, aber mit Modem

nr-Thunder

Commodore
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Guten Tag,
folgendes Problem:
Nach einem Gewitter vor 4 Wochen funktionierte die seit 2 Jahren laufende Internetverbindung über eine Fritzbox (3270) nicht mehr.
Auch ein Router der Firma Cisco brachte keine Besserung, jedoch ein Modem vom Betreiber M-Net.
Nun funktioniert die Internetverbidung wieder indem das Modem zwischen Leitung und Fritzbox geschalten ist wobei der Ping um 30ms gestiegen, was verkraftbar ist, aber alle paar Minuten gibt es Laggspitzen bei beispielsweise TF2, LoL oder SC2, die nur auftreten wenn 2 Benutzer gleichzeitig das Internet verwenden und den Ping dann auf 1000ms (angezeigt im Spiel) hoch haut, was aber eher in 5 Sekunden resultiert in denen keine Eingaben angenommen werden.

Jetzt wolt ich wissen, ob es sich dabei um ein Defizit des zwischegeschaltenen Modems handelt, und wie es sein kann dass verschiedene Router von verschiedenen Anbietern keine Verbindung aufnehmen können.

P.S.: Alle Einstellungen von M-Net wurden richtig eingetragen und zwischen vor und nach dem Vorfall gab es auch keine Veränderungen in den Einstellungen.

Mit freundlichen Grüßen, Andreas
 
Dein Cisco-Router wird kein integriertes Modem haben und deswegen keine Verbindung bekommen.
 
Wie läuft das Internet wenn du das Modem direkt an einen PC hängst und dich von dort einwählst ?

und wie es sein kann dass verschiedene Router von verschiedenen Anbietern keine Verbindung aufnehmen können.

Schließt du das Modem auch immer an den WAN Port an und stellst dann die richtigen Einstellungen ein im Router Menü ?
 
Welchen Grund gibt es dann, dass die Fritzbox nicht mehr eine direkte Verbindung aufbauen kann? Das mit dem Gewitter kann natürlich nichts damit zu tun haben, aber wenn irgendwo auf der Leitung irgendwelche Spannungsstörrungen auftreten würden müsste das Modem von M-Net doch damit auch ein Problem haben oder?

@marcol1979:
Da läuft es ja auch, genauso mit der Fritzbox die am Modem hängt und mit den PCs verbunden ist, wie gesagt die Laggspitzen treten nur auf wenn mehrere Benutzer aufs Internet zugreifen, was ich mit dem Modem nicht testen kann wenn ichs nur an einen PC anschließe.
Und die Einstellung in der Fritzbox hab ich dementsprechend beim Testen auch immer angepasst sowie das Kabel von LAN auf WAN gesteckt, ohne Erfolg.

Mein Wunsch wäre halt dass die Fritzbox wie früher wieder direkt am Kabel ohne Modem läuft damit die Laggspitzen verschwinden, aber hier hab ich schon alle Leitungen und Einstellungen überprüft.
 
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nr-Thunder schrieb:
Welchen Grund gibt es dann, dass die Fritzbox nicht mehr eine direkte Verbindung aufbauen kann?

du könntest die Fritzbox bei einem Freund kurz testen, dann hast du die Ursache eingegrenzt
Ergänzung ()

hast du die 3270 mal auf Werkseinstellungen resettet und neu eingestellt? letztes Firmware release ist drauf?

ausgehend davon, dass das Modem während dem Gewitter nicht in Betrieb war, aber trotzdem Probleme da sind, kann genauso gut irgendwo ein Leitungs-/dosenschaden etc. ursächlich sein.
Also prüft man die hardware dort wo alles ok ist, funktioniert sie dort, liegt das Problem irgendwo in der Verkabelung/Verteiler/Splitter etc., das wäre nicht ungewöhnlich
 
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Mögliche Ursachen:
-Schaden durch Gewitter an der Leitung, durch Glück schafft es nur das Modem im Modem noch zu verbinden, aber auch nur grenzwertig mit Fehlern (deine Lags usw.), die Modems in den Routern schaffen es nicht. (Nicht jedes Modem ist gleich)
-Schaden durch Gewitter an der Fritzbox, deren Modem es zerlegt hat

Herausfinden, ob das Laggen an der Fritzbox oder am Modem/der Verbindung entsteht:
Win + R drücken, "cmd" eingeben, bestätigen. Dann "ping IP -t" eingeben, nur statt "IP" die IP des Modems. Das ganze lässt du ein Weilchen laufen, beenden kannst du es mit Strg + C. Bleibt der Ping zum Modem dauerhaft niedrig, ist die Fritzbox auf keinen Fall das Problem.
 
@AP Nova:
Vielen dank für die Infos.
Der Ping Test hat durchgehend einen Ping von unter 1ms angezeigt also kann ich vllt davon ausgehen dass es nicht an der Fritzbox liegt.

@grünel:
Btw hat nicht jeder Router ein Modem, sonst würde ihn ja recht wenig von einem einfachen switch unterscheiden wenn der das Signal gar nicht direkt empfangen könnte, oder lieg ich falsch?
 
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Der Ping Test hat durchgehend einen Ping von unter 1ms angezeigt also kann ich vllt davon ausgehen dass es nicht an der Fritzbox liegt.
Wie gesagt, wenn der Ping zum Modem über die Fritzbox dauerhaft so aussieht und auch keine Pakete verloren gehen, kann der Fehler gar nicht durch die Fritzbox entstehen. Wahrscheinlich liegt es eher daran, dass die Leitung jetzt an ihrer Grenze läuft und dadurch eben hin und wieder Übertragungsfehler entstehen, die natürlich den Ping in die Höhe treiben.
Wieso das aber nur passiert, wenn zwei Leute an der Leitung hängen, kann ich mir auch nicht erklären. Hast du den Pingtest zum Modem alleine oder zu zweit durchgeführt und auch dann, wenn ihr beide gespielt habt?

Aber hat die Fritzbox nicht die Option, die Leitungsgeschwindigkeit bzw. Stabilität einzustellen? Falls möglich würde ich hier mal auf maximale Stabilität stellen, in der Hoffnung, dass sie dann sauber synchronisieren kann. (Nur die Fritzbox, kein Modem mehr)

Weißt du von anderen Leuten aus der Nachbarschaft, die seitdem ähnliche Probleme haben?
 
Es könnte auch noch sein, dass der Splitter das Gewitter nicht überlebt hat.

Bei mir war vor ca. einer Woche auch ein schweres Gewitter und starken, sehr nahen Blitzen.
Ergebnis: Fritzbox hat nicht oder nur sehr kurz synchronisiert.

Als der Splitter beim Schütteln Geräusche von sich gab, schaute ich mal rein. Die Eingangskondensatoren im Splitter hatte es zerlegt.

Meine Fritzbox 7050 wurde auch ein wenig beschädigt. Sobald ich jetzt das Wlan einschalte, bricht die Verbindung ab. Kaum schalte ich es wieder ab, steht die Verbindung wieder stabil.
 
@boschtbot:
selbst wenn der Splitter hin wäre würde es nicht erklären, weshalb die Fritzbox die ja vor dem Splitter am Kabel hängt keine DSL-Verbindung (damit mein ich wirklich nur die DSL-Verbindung, nicht die Internetverbindung selbst) aufbauen kann. Zeitweise war der Splitter auch ganz vom System getrennt, wird also nicht irgendwie die Verbindung beeinflussen.

@AP Nova:
Also meine Nachbarn haben jetzt keine Probleme gehabt, ich werd morgen auch nochmal testen wies aussieht wenn 2 PCs während dem Spielen die Leitungen beanspruchen und was für Pingzeiten ich bekomme.

Eine Option um die Stabilität zu verändern hab ich spontan ebenfalls nicht gefunden, auch nicht im Handbuch. Zwar kann ich bei der Leistung eine Grenze für Up- und download setzen, jedoch sind hierzu keine Informationen auf Stabilität gegeben. Was mir jedoch aufgefallen ist, ist dass meine Uploadgeschwindigkeit um den Faktor 10 gesunken ist, also von 1000kb/s auf 100kb/s. Beim Speedtest gab es jedoch auch Momente in denen ich nen Upload von 1000 hatte, also irgendwie scheint es sehr stark zu schwanken.

Edit1:
Der Cisco Router hatte eine DSL-Verbindung, ich werd mal sehen ob ich ihn einrichten kann.
Die Pingzeiten waren mit dem Test während dem spielen gleich, obwohl die extremen Laggspitzen vorhanden waren. Womöglich ist einfach die Modemfunktion von der Fritzbox hin, sobald ich den anderen Router fertig eingestellt habe werd ich mal die Box an eine anderen Leitung testen.
 
Zuletzt bearbeitet:
So mein Internet funktioniert wieder einigermaßen.

Sollte jmd ähnliche Probleme haben, bei mir waren folgende Sachen die Auslöser:
1.Das Modem der Fritzbox ist definitiv hin, habs auch anderswo getestet und es konnte keine Verbindung aufbauen
2.Die Pingspitzen sowie die schlechten Download-/Uploadzeiten kamen definitiv von der Kombination aus Modem+Fritzbox, ob jetzt die Fritzbox noch mehr schäden als das Modem hat kann ich nicht sagen, vllt ist das Speedtouch Modem auch einfach zu schlecht und bricht bei 2 full hd youtube videos einfach ein.

Den Cisco Router hab ich beim ersten mal über das Menü konfiguriert, was nicht funktionierte. Hab dann die Konfigurations-CD benutzt und die selben Einstellungen übernommen, was dann ging.
Zwar hab ich noch nicht annährend die vom Provider versprochenen Geschwindigkeiten (500 im Upload und 9000 im Download bei DSL 16000), aber dass kann auch daran liegen dass ich noch ein zu dünnes Kabel für die Leitung hab was durch ein dickeres ausgetauscht wird wenn die Außenisolierung fertig ist.

*Closed*
 
Ich würde bei 9 Mb/s 2 FHD-Streams von Youtube nicht unbedingt als Kriterium für die Leitungsqualität betrachten. Erstens kann hier die Bandbreite limitieren, zweitens garantiert nichts, dass Youtube immer das maximale aus der Leitung rausholt.
 
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