Kleines Selbstbau-NAS

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#1
Für meinen Kumpel der zu Faul ist sich nen Account anzulegen

Er wollte sich nen Synology NAS kaufen, wovon ich eigentlich kein Fan bin. Leider hat er auf mich gehört und ich hab den Stress jetzt...

Ich würde ihm ehrlich gesagt ein AM4 System empfehlen mit nem AMD Athlon 200GE.
Beim Mainboard bin ich mir nicht so sicher, da er es auch unbedingt klein haben will...
Sowas wie ein Cooler Master Elite 110 oder 120.
Reicht der 320er Chipsatz aus oder muss man da auf irgendwelche Features verzichten.
Beim Mainboardhersteller würde ich ASUS bevorzugen, habe letztens das Gigabyte meiner Nichte einstellen müssen....
RaM:
2*2GB sollten reichen, oder?

Was fürn Netzteil würdet ihr empfehlen?

Oder doch kein SelbstbauPC?


1. Was ist der Verwendungszweck?
NAS



1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, …)?
Besonders klein
Sowas in der Art Cooler Master Elite 110

1.4 Wieviele Monitore möchtest du nutzen?
0



3. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?

Möglichst wenig, so in richtung 350€ (ohne Festplatten)
Nur Hardware, da Linux


6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?
Heimwerkerking
 

honky-tonk

Lt. Commander
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#2
die frage ist wohl eher möchte dein freund auch die software warten unf ggf die HW... sonst darfst du immer antanzen ;-) so ein fertig nas ist klein stromsparend günstig und macht dir keine arbeit ;-)
 

Siran

Lt. Junior Grade
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#4
Probiers doch mit den Empfehlungen bei Technikaffe. Die haben eigentlich für alle Varianten einige Vorschläge. Bin selbst am überlegen meinen bald 8 Jahre alten WHS 2011 abzulösen mit dem "Basic" Vorschlag von Technikaffe - Vorteil: Passiv gekühlte CPU, beim Fractal Design Core 500 ist auch ein 140mm Gehäuselüfter verbaut und es schluckt normale ATX Netzteile.

Bin nur am überlegen, ob ich auf die Tremont Atom-CPUs warten soll, wenn die wirklich in 10nm dieses Jahr kommen sollten sie nochmal ne Ecke performanter bzw. stromsparender sein als Goldmont+. Auch stört mich etwas am von Technikaffe vorgeschlagenen Asrock CPU/MB Bundle, dass man keine M.2 SSD einbauen kann (der vorhandene M.2 port ist nur für WLAN Karten) sondern "nur" 4 SATA Anschlüsse hat, die bei mir für die Datenplatten draufgingen. Den Vorschlag mit M.2-Adapter über USB finde ich nicht so elegant, eventuell dann einen PCIe Adapter M.2 Adapter.

Ich finde auch die Flexibilität der fertigen NAS von Synology und Co einfach schlechter als bei einem Selbstbau und in der Regel kriegt man es damit billiger und performanter. So kann ich immer noch eigene Software auf dem NAS installieren und bin nicht vom Support des Herstellers abhängig und was für Apps es so gibt.
 
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honky-tonk

Lt. Commander
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#6
ja das stimmt...performance und flexibilität sind mies.

wenn er ITler ist dann spricht ja nix gegen selbstbau...der athlon oder pentium sind da schon nicht schlecht...in diesem sinne würde ich in die office pc configs der faq schauen oder mal bei itx gaming nur ohne grafik karte für kopakte boards und gehäuse.

alternativ gehen auch die ato boards...nen Gbit share schaffen die auch musst nur überlegen was noch drauf soll...eine VM? dann reicht es eher weniger wenn nicht wäre es ok
 

Siran

Lt. Junior Grade
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#7
Bloß was erhoffst du dir von nem ranzigem Atom?
Mal abgesehen davon, dass ich absolut kein Intel Fan bin nachdem was sie gemacht haben...
Ich sprach jetzt auch eher von meinem Vorhaben - es gibt ja noch weitere, performantere Vorschläge bei Technikaffe, siehe hier - ab der "Advanced" Version werden normale Desktop CPUs verbaut. Bei mir soll das NAS nur als Datengrab fungieren und vielleicht auch mal was entpacken, wobei es mir da nicht unbedingt auf Schnelligkeit ankommt, finde einfach den geringen Stromverbrauch sehr attraktiv, weil das NAS ja sehr lange an ist (nicht 24/7 bei mir, aber schon über 10h am Tag), da hat AMD in der Klasse leider nichts konkurrenzfähiges. Transcodieren etc. braucht das NAS bei mir nicht, dafür habe ich den Alleschlucker Nvidia Shield.

Wenn Dir Intel widerstrebt, lassen sich die Advanced und Expert Varianten sicher auch mit AMD CPUs realisieren. Z.B. das "DeskMini" von Asrock sieht auch sehr nett aus: https://www.computerbase.de/2018-12/asrock-amd-apu-deskmini-a300/ - Allerdings wären mir die zwei SATA Anschlüsse da zu wenig.
 
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#8
Letztendlich sollte man beim NAS zuersteinmal zusammen tragen: Was man damit machen möchte, wie wichtig die Verfügbarkeit des Systems ist und wie viel Zeit man da rein stecken möchte.
 

MrKr4D

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#9
Ich werfe jetzt mal die Konfiguration von Elefacts in den Raum. Damit hast du sogar die Möglichkeit von ECC Speicher, falls dir/euch sowas wichtig ist. Den R3 2200G kann man auch gegen den Athlon ersetzen.
 
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