Kommentar Kommentar: Übertakten und die Stromrechnung

Was mich jetzt noch mal interessieren würde:

Wie sieht es mit dem Stromverbrauch einer CPU wie z.B nem AthlonXP 2500@3200 mit vergleich zu einem "richtigen" 3200er (kann auch ne andere CPU sein).
So nach dem Motto, Zahl ich das gesparte Geld für die CPU anschliessend ans EVU?
 
Naja wenn er bei standard Vcore so läuft (als 3200+) ist doch alles ok.
 
phil. schrieb:
Interessanter Artikel!
Das das Übertrakten und auch Betreiben der CPU mit erhöhter Spannung mehr Strom verbraucht ist ja logisch.
Aber das die Werte so extrem sind hätte ich nicht gedacht.
Um so mehr wünscht man sich Systeme, die die Leistung nach Bedarf (halb)automatisch regeln.
Genau das tun ja die AMD Mobile CPU's und wie man bei www.tweakpc.de lesen kann, kann man aus mehreren normalen AMD XP CPU's AMD-Mobile machen, indem man Brücken auf der CPU mittels Leitgummi schließt. Dann arbeitet die CPU wie ein Mobile und taktet bzw stellt die Spannung je nach Lastfall ein. Sinnvolle Idee um seinen Stromverbauch zu senken :p !
Wen das interessiert der kann hier nachlesen wie es geht.
 
OtC schrieb:
Genau das tun ja die AMD Mobile CPU's und wie man bei www.tweakpc.de lesen kann, kann man aus mehreren normalen AMD XP CPU's AMD-Mobile machen, indem man Brücken auf der CPU mittels Leitgummi schließt. Dann arbeitet die CPU wie ein Mobile und taktet bzw stellt die Spannung je nach Lastfall ein. Sinnvolle Idee um seinen Stromverbauch zu senken :p !
Wen das interessiert der kann hier nachlesen wie es geht.

nee, da musst du was verwechseln ;)

bei den XP-M´s ändert sich nicht die vcore je nach dem, wie die prozessorlast ist... dieses 3DNOW! funzt auf den desktop nicht wirklich! es soll tools geben, mit denen man den takt ändern kann und diversen taktraten eine bestimmte spannung zuordnen kann, aber das funzt in den wenigsten fällen...

serienmässig fuppt der XP-M wie ein normaler XP, nur dass er von hause aus weniger vcore braucht, wie der desktop-bruder!
 
Da wäre es doch mal interessant die Leistungsfähigkeit mit den Stromkosten zu vergleichen, d.h. ein schneller CPu benötigt zwar mehr Strom um ein Aufgabe x zu machen, ist aber schneller wie eine langsamere CPU und wirk so dem entgegen -> heißt: Was kostet eine WU in SETI?

CU Rockzentrale
 
@27

"heißt: Was kostet eine WU in SETI?"

Ernsthaft: BWL ist nun mal keine exakte Wissenschaft. Käme also drauf an:

a. mit welchem Kostensatz pro Stunde setzte ich mein System an?
b. welchen Zeitaufwand für den Mitarbeiter pro WU benötigt es?
c. was kostet der MA pro Stunde?
d. die Strom- u. sonst. Verbrauchskosten schlägt man am besten mit einem konst. Faktor drauf. Auch der frei wählbar von dem, der die Kalkulation anstellt.


Für mich gälte: mein PC-System würde ich je nach Aufgabe und Anwendung professionell nicht unter 2,- bis 10,- bis 20 Euro/h vermieten. Und ein Administrator kostete zusätzlich nochmals ca. 50,- bis 90,- Euro/h. Die Stromkosten? Schenkt man am besten dazu, als Dreingabe.

(2,- Euro/h hört sich kalkulativ wenig an, wären aber 24/7 1440,- Euro/Monat.)

Das ist halt das, was ich ansetzen würde.
 
Der Artikel kann wirklich was, aber ist im Endeffekt auch logisch, da Verlustleistung quadratisch zur Spannung steigt.


Interessant wäre noch eine Weiterführung, was etwa CPU Kühlprogramme bringen, was eben Waterfall, CPU-IDLE, Vcool und Konsorten wirklich an der Stromrechnung ändern könnten.

Hier im Büro betreibe ich meinen Arbeitsrechner (Athlon 800 Mhz) mit Vcool. Der Kühlkörper ist der vom Volcano-9 OHNE Lüfter. Den Vcore kann man im Bios leider nicht verstellen, deswegen läuft dieser auf Standard. Im normalem Arbeitsbetrieb (Access & SQL Datenbanken, hie und da was im Virtual PC testen und natürlich den Internet Explorer :D ) liegt die Temp immer zwischen 35 und 45 Grad.

Für den Vollastbetrieb eignet sich das natürlich nicht (wann soll hier auch die CPU teilweise abgeschalten werden?) aber zusätzlich zur normalen Kühlung eine Softwareseitige CPU Kühlung wäre schon interessant zu wissen.
 
Aber: das ganze funktioniert nur durch ACPI und ist bei weitem nicht so effektiv wie ein Softwaretool.

Außerdem deaktiviere ich ACPI immer, da es bei meinem System zu völlig sinnloser IRQ Aufteilung führt (unter anderem Grafik, Sound und Netzwerk teilen sich IRQ 11)
 
Das sich der PC softwareseitig ausschalten lässt hat aber nyx mit ACPI zu tun, das haben schon die Pentium Eins auf ATX Boards können ;) damals hätte man mit dem Begriff ACPI am ehesten noch irgendeine neue Designerdroge in Verbindung gebracht :D

Bei neuen Boards sind nur meist sämtliche Energiesparmodi im Bios mit ACPI gekoppelt.

Das K7S5A zB schaltet sich auch bei deaktiviertem ACPI aus, ebenso die guten alten Abit BH6, BX6, BE6 usw...
 
Centrino an die Macht !
Irgendwas muss passieren, nicht das man kaum noch hinterherkaufen kann, nein man wird noch vom Strom gejagt, brauch ich mich nicht zu wundern, das ich 200€ nachzahlen durfte! :((
Lasst es Rocken !!

FrauElser :cool_alt:
 
Insbesondere für einige AMD AthlonXP-Besitzer nochmal eine kleine Anregung von meiner Seite:

Mein Thorton - 2000+, 1666 MHz, 1,6V-default-Spannung, ca. 60W MAX, Kauf letzten Dezember - begnügt sich auch anstandslos mit 1,45V, was dann einer maximalen Verlustleistung von 45W entspräche, wenn man denn die XP-M betrachtet. Das Ganze bei standardmäßigen 1666/266. Angemerkt sei noch, dass ich bisher weniger Spannung (noch?!) nicht probiert habe.

Es kann sich also schonmal lohnen, etwas weniger Spannung zu probieren!
 
also ich finde kommt immer drauf an was man mit dem rechner macht.
Bei rechenintensiven aufgaben muss man sich mal ausrechnen, ob es sich eher lohnt die CPU LANGSAMER mit WENIGER Vcore LÄNGER laufen zu lassen oder umgekehrt!

Wenn ich z.B. sehe, brauche fürs encoden 2 stunden bei 3ghz @ 1,5Volt oder 1:30stunden bei 3,7Ghz @ 1,6volt(dementsprechend FSb höher etc.), spare ne halbe stunde aber verbrauche mehr strom.

Edit: Also habe bei 3307Mhz und 220.5FSB (Intel 3.0C SL6WK 1.55V default)
bei 1,536V 185Watt Verbrauch.
bei 1,584V 195Watt Verbrauch
bei 1,632V 205Watt Verbrauch

0,1V mehr = 10,8% mehr Verbrauch.

Deckt sich nicht ganz mit den CB Angaben, ich hab son normalen Stromzähler den man zwischensteckt, die angaben werden wohl ungefähr stimmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
das ist kein LV Prescott sondern eine Nocona CPU.
Weiterhin ist ein ein 64Bit CPU auf XEON, nennt sich z.B. "Xeon 3,0 GHz EM64T" .

2,8Ghz 209$
3,0Ghz 316$
3,2Ghz 455$
3,4Ghz 690$
3,6Ghz 851$

Quelle

Laut ersten beta tests soll das aber nicht der hammer sein, naja warten wir mal benches ab

Das das Teil aber auch Xeon Basis ist brauchste dafür ein Xeon Board mit 604-Pins.

Release termin ist *lol* heute.
 
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