Kommt der eM Client endlich für Linux?

Kann der denn etwas besser als Thunderbird?

Beim überfliegen der Seite ist mir jetzt erstmal nichts aufgefallen.
 
Moin
Warum sollte ich das tun?

Kurze Vorstellung und Beschreibung, was der eM Client macht oder anders macht als andere Programme seiner art, ist das ausser Mode gekommen?!
 
Moin,

sorry, dachte der eM Client sei bekannt – aber mein Fehler, hole die Infos gerne nach! 😉

Wer ihn nicht kennt: Ist im Grunde ein All-in-One Client für Mails, Kalender, Kontakte und Aufgaben, den es bisher nur für Windows und Mac gibt.

Warum man den auf Linux gebrauchen könnte bzw. was er mMn besser macht als Thunderbird:
  • Kontext-Sidebar: Wenn man eine Mail öffnet, sieht man rechts direkt den ganzen Verlauf mit der Person (alte Mails, Anhänge, Termine).
  • Integrierter Übersetzer: Übersetzt fremdsprachige Mails direkt im Client.
  • Einrichtung: Google, Office 365 / Exchange etc. laufen ohne irgendwelche Addons oder Gebastel direkt sauber.
  • Gefühl/Speed: Wirkt aus einem Guss, sieht modern aus und die Suche ist extrem fix.
Zu Windows-Zeiten war der eM Client mein absoluter Favorit – seit dem Umstieg auf Linux vermisse ich ihn einfach.

Mehr Infos findet ihr auch direkt auf der Seite:
https://de.emclient.com/
 
|Moppel| schrieb:
Kann der denn etwas besser als Thunderbird?
Hier ist eine Vergleichstabelle der Funktionen mit anderen MailClients:

https://de.emclient.com/konkurrenzvergleich

Das einzige was er immernoch nicht kann, ist minimiert zu starten. Da muss man manuell mit einer Verknüpfung und der Option "minimiert" in den Verknüpfungseigenschaften nachhelfen.
 
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Für Linux bräuchte man eigentlich einen Vergleich mit Kontact und Evolution und ein Argument dafür, warum man für so etwas Geld ausgeben sollte.
 
Ich liebe evolution und em-client kam mir immer nur wie ein überladenes Stück Abo Software vor.
 
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Habicht schrieb:
Für Linux bräuchte man eigentlich einen Vergleich mit Kontact und Evolution und ein Argument dafür, warum man für so etwas Geld ausgeben sollte.
Niemand wird gezwungen zu zahlen. Es gibt eine Free-Version für den normalen Hausgebrauch – und wer mehr braucht (z.B. unbegrenzte Konten, kommerzielle Nutzung), zahlt für Support und Aufwand, was völlig legitim ist!
 
Nicronom schrieb:
Es gibt eine Free-Version für den normalen Hausgebrauch
und was kann diese Free-Version im Vergleich mit Kontact, Evolution oder auch Thunderbird?

Dass die 3 genannten kein Limit der Email-Konten haben, lassen wir dabei mal aussen vor.
 
Nicronom schrieb:
Es gibt eine Free-Version für den normalen Hausgebrauch – und wer mehr braucht (z.B. unbegrenzte Konten, kommerzielle Nutzung), zahlt für Support und Aufwand, was völlig legitim ist!

Als ich das letzte mal für meine Eltern den eM Client getestet hatte, wurde man regelmäßig belästigt die Zahlversion zu nehmen.

Da hatte ich dann schon keinen Bock mehr.
 
Habicht schrieb:
und was kann diese Free-Version im Vergleich mit Kontact, Evolution oder auch Thunderbird?
Gute Frage! Man muss fair bleiben: Die Free-Version ist halt auf max. 2 Konten beschränkt und lässt ein paar Pro-Features weg (wie den Übersetzer oder Mail-Snooze).

Trotzdem hat sie mir persönlich im Alltag im Vergleich zu Thunderbird & Co. mehr Spaß gemacht:
  • Die Optik spricht mich persönlich viel mehr an als die recht betagten UIs von Thunderbird, Evolution oder Kontact.
  • Du siehst beim Mail-Lesen direkt rechts den gesamten Verlauf mit der Person – inklusive alter Anhänge und Termine.
  • Google, O365 oder Exchange laufen direkt out of the box. Kein Addon-Gebastel für Kalender oder Kontakte.
  • Fühlt sich einfach modern und flott an, vor allem die Suche ist echt fix.
Mir reicht die Gratisversion völlig. Wer mehr Konten braucht, zahlt halt einmalig für die Pro – ist fair, finde ich.
https://de.emclient.com/konkurrenzvergleich
 
Die vergleichen emClient mit Outlook (würde ich privat nie nutzen) und Thunderbird.

Ich nutz seit über 20 Jahren Claws-Mail (damals noch Sylpheed Claws). Hübsch fand ich auch KMail. Allerdings hat's da bei jedem größeren Update die Akonadi-Datenbank zerschossen.

Ist emClient Open Source? Wenn nicht, dann sehe ich für mich keinen Bedarf.

Ist natürlich trotzdem schön, wenn solche Firmen auch Linux als Zielgruppe entdecken.
 
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Propagandalf schrieb:
Als ich das letzte mal für meine Eltern den eM Client getestet hatte, wurde man regelmäßig belästigt, doch die Zahlversion zu nehmen.
Dann warst du wahrscheinlich noch in der 30 tägigen kostenlosen Testphase der Pro Version.
Wenn man die Free-Lizenz einmal registriert hat, läuft eM Client ganz ohne Werbe-Banner.
 
Also jedem seinen Workflow, da mag ich niemandem reinreden, aber so richtig begeistern kann ich mich für die Idee auch nicht. Bei dem großen Angebot an Open Source Email Clients ohne künstliche Funktionseinschränkungen erscheint das Vertriebsmodell von eM Client eher fehl am Platz auf der Plattform zu sein. Wer Linux schon nutzt, hat schlicht keinen Grund, dafür seine Stimme abzugeben. Das erscheint mir rein für Wechsler interessant zu sein, oder die, die es noch werden wollen.
 
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Nutze auch seit Ewigkeiten Thunderbird, warum sollte man denn wechseln?

Und dann lese ich Free-Version, also Proprietäre Software?
Nein, dann bin ich erst Recht raus.
 
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Als ich das NB für meine Schwester eingerichtet habe (Kubuntu), hab ich diverse Email Programme ausprobiert, u.a. eM. Das ist wieder entsorgt worden und Thunderbird verrichtet unauffällig seinen Dienst.
 
@jodd2021 Das stimmt schlichtweg nicht: Den eM Client gibt es bis heute nicht für Linux. Es existiert keine offizielle Linux-Version. Wie willst du den denn bitte unter Kubuntu getestet haben? Oder etwa über Wine? Kein Wunder, dass du den dann wieder deinstalliert hast.
 
Sorry, da verwechsel ich den wohl mit einen anderen Programm. :(
Ergänzung ()

Ich hab nachgefragt:

Das war unter W11 wo wir das probiert haben.
 
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