Kopfhörer Kaufberatung - auf die Kacke hauen!

CrazyT schrieb:
maßangepasste in-ears!
Glaub ich dir sofort.
Leider absolut keine Option für mich.

Hab die früher gerne getragen.
Heute brauch ich Luft am Gehör und tunlichst keine Schweißbildung durch die Polster.

Wobei Luft am Gehör mir noch wichtiger ist. 😅

Shure biete sowas an, oder?

Hab schon einiges gelesen, gehört & mitbekommen aber viel viel zu wenig selbst gehört. Das muss ich jetzt mal nachholen.

Will da mit nem guten Kumpel mal ne Tour machen und einiges Probehören 😎👍
Ergänzung ()

CrazyT schrieb:
rauschempfindlich bei absoluter stille -> daher hab ich mir die topping geräte angeschafft, die bespielen die hörer bisher als einziges komplett rauschfrei.
Danke für dieses Hinweis.

Tornhoof schrieb:
Verstärker: Toppings DX5 II

und später dann:
RaptorTP schrieb:
uuuhh - ESS hab ich sehr positiv in Erinnerung!

der DX5 II hat 2x ESS Chips für L & R laufen, wenn ich es richtig verstanden habe.

@Tornhoof - hast du schon den PEQ genutzt und Feintuning betrieben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hören ist sehr subjektiv.
Mir gefallen manche Philips, und einige AKG
 
RaptorTP schrieb:
Hier hab ich zum ersten Mal den Ausdruck "breite Bühne" verstanden.
Da, wo erstklassige und als audiophil zu bezeichnende Kopfhörer mit Bühnenbreite und Tiefe aufhören, fangen einfachste und günstigste Verstärker- und Lautsprechersysteme gerade erst an, nur so zur Info.

RaptorTP schrieb:
Da es keine Grenzen nach oben hin gibt, peile ich jetzt mal etwa 1.500€ an. Also inklusive KH-Verstärker (wenn nötig)
Die DT990 sind hervorragende Kopfhörer in Sachen Preis-Leistung und ich will jetzt kein Buh-Mann sein, aber: auch noch teurere Kopfhörer, die über die genannten 1.500 Euro hinausgehen, werden dich dann nicht mehr mit einem gewünschrten Impact vom Hocker hauen - auch nicht mit dem passenden KH-Verstärker davor (der sehr wichtig ist).

Selbstverständlich gibt es da noch Verbesserungspotenzial, aber der zu erzielende Effekt gegenüber dem vorhandenen Equipment wird (meiner Meinung nach) keinesfalls auch nur im Ansatz den Kaufpreis widerspiegeln.

RaptorTP schrieb:
Es muss sich schon ein Gänsehaut Moment breit machen. Sonst lohnt sich der Kauf nicht. Natürlich darf der Tragekomfort nicht fehlen!
Ich stelle, als audiophiler Schallplattenfetischist mit Jahrzehnte (!) langer Erfahrung (auch in Klang-orientierten Wettbewerbsbereichen auf internationaler Ebene) eine sehr kühne Behauptung auf:

Ein (gebrauchtes) Verstärker-Lautsprecher-Set für ~250 Euro, passend im gewünschten Raum auf- und eingestellt und mit "korrekter" Sitzposition spielt dir JEDEN Kopfhörer der Welt an die Wand.

On Top kommt dann noch das viel freiere Gefühl rund um die Ohren. Auch das macht enorm viel mit der Psyche. Kopfhörer schnüren immer ein, egal wie Over-Ear und offen aufgebaut sie sind und welch tolle Kopfbügelkonstruktion sie verwenden.

Bist du also sicher, dass du das Thema Kopfhörer in dem Maße verfolgen willst?
 
Piak schrieb:
hört man auch immer wieder. Hatte ich bisher auch noch keine. Sowas sollte ebenfalls als Testmuster hörbar sein.

@DJMadMax
für mich die logische Wahl: da ich das am meisten benutze und ich auch nicht eingeschränkt bin, was die Lautstärke angeht.

Lautsprecher mäßig bin ich zudem eigentlich recht versorgt. Kann nur nicht so frei beschallen wie ich möchte.

Vielleicht fange ich auch einfach mit einem KH Verstärker an.
 
RaptorTP schrieb:
und ich auch nicht eingeschränkt bin, was die Lautstärke angeht.
Lautstärke im Sinne von "laut" ist nicht äquivalent mit Klang gleichzusetzen. Selbstverständlich macht gewisse Musik erst mit richtig viel Pegel auch ordentlich Spaß, aber guter Klang funktioniert grundlegend anders sofern ein gewisser Grundpegel vorhanden ist. Wirklich richtig "laut" kommt automatisch als gern genommenes Nebenprodukt mit, sofern das richtige Equipment vorhanden ist - sag ich immer :)

RaptorTP schrieb:
Lautsprecher mäßig bin ich zudem eigentlich recht versorgt.
Und wie würdest du das klangliche Verhältnis zwischen deinem Lautsprechersetup und deinen Kopfhörern vergleichen?
  • Bühne (Breite + Tiefe)
  • Auflösung
  • Grob- und Feindynamik
  • Nicht-Ortbarkeit der Lautsprecher
  • Staffelung auf der Bühne
  • Bassfundament
  • etc.

RaptorTP schrieb:
Kann nur nicht so frei beschallen wie ich möchte.
Wie meinst du das? Lautsprecher gehören nach Möglichkeit sehr weit auseinander aufgestellt und je nach Lautsprecher und Raum (nicht pauschal !) möglichst etwas von der Wand (hinten und seitlich) abgerückt. Erneut: muss nicht pauschal sein, man kann Wände auch bewusst als Hornkonstrukt verwenden.

Die Sitzposition sollte in dem Fall auch klar sein: möglichst mittig im Stereidreieck, das dabei aber keinesfalls gleichschenklig sein muss. Je nach Raummoden und eigenem Gehör (da muss man einfach rumprobieren) sitzt man auch mal einen Hauch weiter links oder rechts vom Stereodreieck oder eben weiter vorn oder weiter hinten (erneut: nicht gleichschenklig).

Wichtig ist jedoch immer, die Lautsprecher passend anzuwinkeln und auch hier gibt es keine Pauschale, da viel zu sehr abhängig vom Raum, dem eigenen Gehör, dem Equipment UND sogar der abzuspielenden Aufnahme. Mittel- und Hochtöner sollten jedoch stets auf Ohrhöhe oder einen ganz kleinen Ticken darüber abstrahlen.

RaptorTP schrieb:
Vielleicht fange ich auch einfach mit einem KH Verstärker an.
Damit wird vermutlich auch nochmal einiges rauszuholen sein, sollte der nicht sowieso schon vorhanden sein.

Das ist beim Lautsprecher aber genau dasselbe. Ein simpler Digitalverstärker ohne viele Bauteile im Weg mit beispielsweise 20 Watt pro Kanal klingt komplett anders, als ein ausgewachsener, großer Class A (oder A/B)-Verstärker mit richtig viel Dampf in der Hütte - auch, wenn beim Hören beide Male der selbe Pegel anliegt.

EDIT:
Thema Musik ist natürlich auch wichtig. Wenn du mit irgend einem zu Tode komprimierten Mist daherkommst, dann bringt dir auch das beste Equipment der Welt nichts. Und damit meine ich nicht eine 128 Kbit MP3, sondern das Mastering!

Billie Eilish, Taylor Swift, Ariana Grande und wie sie alle heißen mögen, diese tollen Pop-Modepüppchen für die heutige Langweil-Musikjugend... da kannst du auch zurück zu den Sony Walkman-Kopfhörern aus den 80ern greifen.

Backup? Gerne mal hier stöbern:
https://dr.loudness-war.info

Dynamikumfang ist gewiss nicht alles, aber ein in der Regel und meiner Erfahrung nach praktisch immer zutreffender und sehr ernstzunehmender Anhaltspunkt für das, was man mit "dieser" Aufnahme aus dem eigenen Equipment herausholen kann.

Und so leid es mir tut und auch, wenn niemand das hören will: über Vinyl (und vereinzelt auch Tonbänder <- Masters aus den Studios bzw. Kassetten) geht leider nichts hinaus.
 
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DJMadMax schrieb:
Da, wo erstklassige und als audiophil zu bezeichnende Kopfhörer mit Bühnenbreite und Tiefe aufhören, fangen einfachste und günstigste Verstärker- und Lautsprechersysteme gerade erst an, nur so zur Info.

Was natürlich klar ist weil mehr Volumen bringt gewisse physikalische Vorteile mit sich. Dazu kommt, dass vieles, was sich „audiophil“ nennt, in 99,9 % der Fälle überteuertes Schlangenöl ist.

Ab einem gewissen Punkt treten schlicht „Diminishing Returns“ ein also abnehmende Erträge. Eine echte Verbesserung gibt es dann nicht mehr.

Das Ganze ist natürlich subjektiv aber ich würde sagen, ab etwa 250–500 € gibt es kein echtes "besser" mehr, sondern nur noch ein "anders". Ein 2.500 € Kopfhörer klingt daher nicht besser als ein 500 € Modell, sondern schlicht anders abgestimmt. Am Ende spielt die Physik die entscheidende Rolle --> Kopfhörer haben nur ein begrenztes Volumen und bewegen sich daher konstruktionsbedingt in einem ähnlichen Rahmen. Selbst ein 25.000 € Modell wird nicht grundsätzlich besser performen als eines für 500 €, sofern das Gehäuse nicht deutlich größer ist was in der Praxis eher nicht der Fall ist.

Ich selbst war lange bei Beyerdynamic zu Hause und hatte (bzw. habe) diverse Modelle von der DT-Reihe bis hin zum T90. Mein Problem mit Beyerdynamic ist allerdings die Haltbarkeit: Bei mir ist nach 1,5 bis 2,5 Jahren immer wieder das Kunststoffteil zur Höhenverstellung gebrochen.

Daher würde ich persönlich statt eines 1.500 € Kopfhörers lieber mehrere Modelle im Bereich von 250–500 € kaufen, die jeweils auf bestimmte Stärken spezialisiert sind z.B. Bass, Höhen oder Detailauflösung.

Wie gesagt alles super subjektiv und du wirst 500 Meinungen bekommen wenn es ums Thema Audio geht aber wie gesagt 99,9% ist Schlangenöl.
 
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Danke für den Input. Es geht immer noch um Kopfhörer.

Kein Whataboutism ob Kopfhörer oder Lautsprecher ;)

Natürlich geht da mehr.

Für mich war das ganz einfach:

was benutze ich am meisten? KH!
Also lohnt es sich am meisten dort was zu investieren. 😅👍

not more, not less
 
Also ich wuerde auf alle Faelle einen planarmagnetischen Kopfhoerer nehmen.
Einmal planarmagnetisch, immer planarmagnetisch. :)
Sollte mein Sundara irgendwann kaputt werden, wirds am ehesten ein Hifiman HE1000.
Einfach aus dem Grund, dass ich mit meinem Sundara super zufrieden bin. Kabel muss man sofort ersetzen, und das Kunstleder Headband ist schnell hinueber. Der Rest ist gebaut wie ein Panzer.

+ Fiio K7 und balanced Kabeln.
 
RaptorTP schrieb:
was benutze ich am meisten? KH!
Also lohnt es sich am meisten dort was zu investieren. 😅👍

Keine Frage aber wie gesagt bedenke, dass der Unterschied einfach nicht so groß ist wie der vorherige Sprung von ich sagte mal 50-150 € zu 250-500 €. Der Sprung 500 € zu 1500 € ist kein "WOW ich höre Sachen die davor nicht da waren" sondern eher "Ja, es ist leicht anders".

Daher statt 1500 € bei einem ausgeben würde ich wie gesagt lieber 2-3 gute KH kaufen.
 
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Cool Master schrieb:
Daher statt 1500 € bei einem ausgeben würde ich wie gesagt lieber 2-3 gute KH kaufen.
schon ein harter Dämpfer :/

Ich werde mich auf jeden Fall umschauen.
 
Ich würde das nicht als Dämpfer bezeichnen sondern eher als Möglichkeit. Wie schon gesagt sollte der KH zu dem passen was du hören willst. Es bringt dir z.B. überhaupt nichts wenn du dir ein KH kaufst der eher für höhen ausgelegt ist und du dann mit EQ denn Bass hochdrehen musst weil du z.B. viel Hip Hop hörst.
 
Eine Offenbarung ist der HD 490 Pro von Sennheiser. Der kostet aber 400,- €.
Dazu ein KH Verstärker von FiiO, z.B. den FiiO K11 R2R oder FiiO K13 R2R.

Dann am besten den HD 490 Pro Plus mit 4,4 symmetrischem Stecker

Oder du kaufst dir einfach ein 4,4 symmetrisches Kabel dazu.

Zum R2R beim Gamen, eigentlich nicht der optimale KH Verstärker .... aber

R2R-DACs (Resistor Ladder DACs) sind zum Spielen (Gaming) geeignet, bieten jedoch ein anderes Klangerlebnis als die üblichen Delta-Sigma-DACs. Während moderne Delta-Sigma-Wandler oft neutral und analytisch klingen, werden R2R-DACs für ihren „analogen“, wärmeren und musikalischen Klang geschätzt.

Vorteile von R2R-DACs beim Gaming:
  • Natürlicher Klang: R2R-DACs, besonders im NOS-Modus (Non-Oversampling), erzeugen ein sehr natürliches Klangbild, was bei atmosphärischen Spielen positiv wirken kann.
  • Keine nennenswerte Latenz: Aufgrund ihrer einfachen Architektur sind R2R-DACs von Natur aus schnell und eignen sich gut für Anwendungen, bei denen Echtzeitverarbeitung entscheidend ist.
  • Gute räumliche Abbildung: Viele R2R-DACs (wie der FiiO K11 R2R) bieten eine hervorragende Räumlichkeit (Imaging) und Bühne, was bei kompetitiven Shootern zur Ortung von Gegnern hilfreich sein kann.
  • Gute Leistung bei Planaarkopfhörern: R2R-Geräte, die oft mit einem Kopfhörerverstärker kombiniert sind (z.B. FiiO K11 R2R), liefern genug Leistung für anspruchsvolle Kopfhörer.
Nachteile/Überlegungen:
  • Warme Klangfärbung: Wer extrem analytischen"kalten" Klang zur maximalen Ortung feinster Details bevorzugt, könnte R2R als zu weich empfinden.
  • Preis/Leistung: Im unteren Preisbereich bieten Delta-Sigma-DACs oft messbar bessere technische Werte, während R2R-DACs ihre Stärken eher im Klangcharakter ausspielen.
  • Technische Komplexität: Günstige R2R-DACs können aufgrund von Toleranzen in den Widerständen ungenauer sein, was jedoch bei hochwertigen Modellen (wie FiiO K11 R2R) durch präzise Bauteile gelöst wird.
Fazit:

Für immersives Gaming, Story-basierte Spiele oder Musikgenuss sind R2R-DACs (wie der FiiO K11 R2R) eine hervorragende und "musikalische" Wahl. Für extrem kompetitives Gaming, wo es auf maximale, analytische Schärfe ankommt, sind traditionelle Delta-Sigma-DACs (z.B. ESS Sabre-Chips) ebenfalls sehr gut geeignet. Es handelt sich um eine Geschmacksfrage.

Ich liebe das Zusammenspiel R2R mit Hifiman HE400SE (Planarmagnet)
 
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Vom DT990/DT880 kommend war für mich tatsächlich das Upgrade auf die planarmagnetischen Hifiman ein AHA-Moment. Und da ist der Einstieg mit dem Edition XS mittlerweile sehr günstig geworden. Kann in dem Fall nur für mich reden, aber Komfort passt bei mir bspw. optimal und die Polster haben zwar am Rand Leder, sind aber an der Hautkontakt-Stelle luftig konstruiert. Habe den XS fast täglich im Betrieb - oft über mehrere Stunden.

Betreibe den XS (obwohl er relativ effizient ist) an einem symmetrischen KHV - so hat man sehr viel Luft, um am EQ nach Belieben zu optimieren nach den eigenen Präferenzen (beim XS bspw. ganz gerne ein leichter Mittenboost mittels Equalizer APO + Peace). Ist für mich persönlich ein guter Kompromiss ggü. "mehreren Kopfhörern".

Oberhalb des Edition XS war zumindest für meine Ohren eher die Abstimmung unterschiedlich, weniger die "qualitativen" Klangeigenschaften (AKG K812, Meze Empyrean,.. um ein paar zu nennen, die ich länger getestet habe). Klar, von der Verarbeitungsqualität sind da noch massive Sprünge drinnen ;)

Tatsächlich sieht der XS nach mittlerweile 3 Jahren besser aus, als meine Beyer. Polster noch wie am ersten Tag und auch sonst keine Abnutzungsspuren.
 
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mmmhh - ok, ok

die eine Bewertung des XS macht mir aber etwas Sorgen:

"Aber ich bin Opfer der im Internet oft angeprangerten Qualität von Hifiman geworden. Mein XS muss jetzt nun schon das dritte mal in den Service, weil immer eine der beiden Ohrmuschel aus heiterem Himmel viel leiser ist als die andere, oder komplett den Geist aufgegeben hat.

So leid es mir tut, aber ich kann absolut keine Empfehlung für den Kopfhörer aussprechen."


Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion lostreten, aber so Zeug meide ich.
Wie den 12VHPWR Stecker - "ja und, Garantie - schickste halt zurück." <- die Einstellung teile ich nicht.

Da hilft ganz klar nur "Hands On"
Ergänzung ()

AYAlf schrieb:
Eine Offenbarung ist der HD 490 Pro von Sennheiser. Der kostet aber 400,- €.
kostet ohne das PLUS am Ende gerade 339€

Hier kommen echt einen Haufen KHs zusammen. Holy Moly.

Cool Master schrieb:
dann mit EQ denn Bass hochdrehen musst weil du z.B. viel Hip Hop hörst.
Eher Elektro - das ist so meins.
und eben zocken :) da dürfen gute KH auch gerne Platz nehmen wenn sie dafür ausgelegt sind.

Du meinst lieber für jedes "Setting" eigene KH?
 
Jup, die Berichte zum XS (und generell Hifiman) kenne ich nur zu gut. Konnte ich zum Glück nicht bestätigen (Polster wie gesagt besser als bei Beyer im Langzeit-Test). Mittlerweile ist der XS aber soo günstig geworden - ich würde den zumindest mal Vorort testen in deinem Fall. Bei Thomann kann man sich mit den 30 Tagen Rückgabe auch entsprechend Zeit lassen um ausführlich zu vergleichen.

Aber in erster Instanz kann man auch im richtigen Shop mal quer durchhören um es weiter einzugrenzen ;)
 
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TheOpenfield schrieb:
Aber in erster Instanz kann man auch im richtigen Shop mal quer durchhören um es weiter einzugrenzen ;)

sowas! Ist mir lieber als Zeugs zurück zu schicken. Möchte ich eigentlich vermeiden, wenn möglich.

Meiner Mitmenschen und der Umwelt zuliebe. (ohne politischen Hintergedanken, echt ma)
 
RaptorTP schrieb:
Du meinst lieber für jedes "Setting" eigene KH?

Ja, damit fährst du meiner Meinung nach am besten. Damit halten die Dinger auch länger weil man die Nutzzeit über mehrere aufteilt :)
 
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Oha ...

da fallen mir spontan zumindest 3 Szenarien ein:

Singleplayer
Musik (Elektro, Filmusik)
Multiplayer mit Mikrofon (at Home)
Multiplayer mit Mikrofon (at LAN)

doch 4 😁
auf LAN muss "geschlossen" sein!
am besten sogar wireless.
 
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Ein "Problem" auf deiner Suche nach mehr könnte halt sein: Du kommst eben schon vom 990pro :)

Der ist m.E. "zu" günstig, so dass man ihm nicht zutraut, so gut zu sein wie er halt einfach schon ist. KH im höheren Preisbereich, haben mich noch nicht so richtig ganz überzeugen können. Nicht, weil es nicht höherwertig geht, mit mehr Features, besseren Komponenten dies das, sondern schlicht, weil der "Mehrklang" eben nicht so gut mit dem Mehrpreis skaliert. Wenn man bei einigen Geräten denn überhaupt von "mehr" Klang reden kann.

Mir persönlich ist Linearität am wichtigsten, KH müssen "ehrlich" mit mir sein, was den Frequenzgang angeht und eben nichts dazuerfinden + sie müssen einen guten Tragekomfort bieten. Ich verdiene meinen Lebensuntherhalt mit Tontechnik und könnte daher alle möglichen Investments rechtfertigen. Trotzdem bin ich in 22 Jahren in dem Berufsfeld irgendwie nie über diese drei "Kollegen" hinaus gekommen:

Der Sportler - Sennheiser HD 25-13 II (600 Ohm)
-> Das FoH-Skalpell, leicht, laut/pegelfest, hohe Umgebungsdämpfung, leichte Mittenbetonung, 3m Kabel

schüchtern und nüchtern - Beyerdynamic DT-770pro (250 Ohm)
-> fürs Tonstudio, klanglich ausgewogen, untenrum präzise obenrum entspannt, saubequem

der extrovertierte Bruder vom 770pro - Beyerdynamic DT-990pro (250 Ohm)
-> für zu Hause, ebenso saubequem, klanglich nicht ganz so "direkt", mehr Charakter, mehr Höhen, breit und offen für alles u.a. auch damit ich beim mucken und zocken auch meine Umgebung noch mitbekomme
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mir vor kurzem den 1770 Pro MKII von beyerdynamics geholt. Ich wollte den geschlossenen haben, da ich ein Bassliebhaber bin. Komme vom MMX300 (wenn ich richtig liege ist das ja der 770 mit Mic). Für mich lagen da Welten dazwischen vom Hören her. Ergo machte es u.U. durchaus Sinn für Dich mal den 1990 Pro MKII zu testen. Gibt es bei beyerdynamics aktuell als B- Ware für 465,-€ statt 549,-€ neu.

Ich habe den 1770 zunächst normal an meiner Creative Soundblaster X4 betrieben. Das war schon sehr schön.
Hab mir dann aus "Spass" noch den Fiio K7 als KHV geholt und den APO- EQ dazu installiert. Da gibt es schon vorgefertigte Presets für viele KHs (u.a. auch für den 1990 Pro MK II). Damit kann man den Peaks im oberen Bereich, der bei den beyerdynamics öfter mal bemängelt wird sehr gut begegnen. Das ganze dann noch ein wenig an die persönlichen Vorlieben anpassen und gut ist.

Der Sennheiser HD 660 S2 war auch noch in der engeren Auswahl. Der Sound ist insg. etwas wärmer, als beim 1770. Hat mir gut gefallen, aber die Auflösung des 1770 gefiel mir besser.
 
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