Kopfhörer - Nimmt die Klangqualität mit der Zeit ab?

Hab den jetzt auf 20 % eingestellt, da mir 10 % dann in manchen Liedern zu leise war, gottseidank bin ich auf den Thread gestoßen.:)

n8^^
 
Ich kenne zwar die o.g. AKG Hörer nicht, aber bei meinen BD DT880 & DT990 ändert sich der Klang ein wenig mit der Zeit, da sich die Polster etwas platt drücken. Wenn ich dann z.B nach nem Jahr die Polster wechsel, fällt mir diese Klangveränderung auf.
 
Die meisten Kopfhörer sind elektrodynamisch und haben Permanentmagnete (z.B. Ferrite-, Neodym-, Seltenerdmagnet). Die Frage ist, ob und in welchem Zeitraum eine Abmagnetisierung stattfindet.

Ich hatte mal einen alten Magneten (>20 Jahre) wiedergefunden, der kaum noch Kraft hatte. Genau so stelle ich mir das auch bei Kopfhörern und Lautsprechern vor. Die driften mit der Zeit ab.

Aber man findet recht wenig im Netz. Meist wird von vernachlässigbarem Verschleiß gesprochen, was aber leider keiner genauen Relation unterliegt und viel zu pauschal ist, wie z.B. von diesem Magnethersteller:

Unter besonderen Bedingungen kann ein Permanentmagnet diese magnetischen Eigenschaften verlieren, z. B. bei Erwärmung (siehe Curie-Temperatur), bei Stoßbelastungen oder durch Entmagnetisieren mit externen Magnetfeldern. Die von Goudsmit lieferbaren Magneten haben eine Qualität bei welcher der Verlust der magnetischen Eigenschaften vernachlässigt werden kann, wenn sie entsprechend der angegebenen Spezifikation, wie Temperaturbereich und externe Magnetfelder, eingesetzt werden.
http://www.goudsmit-magnetics.nl/DE/Uber-Magnetismus#Permanentmagnete

Wären das elektromagnetische Feld der Spule sowie das Erdmagnetfeld (wohl eher vernachlässigbar..) nicht genau solche externen Magnetfelder? Disketten, Tonbänder, Audiokassetten, Festplatte usw. unterliegen ja auch äußeren Kräften, die sie magnetisch neutralisieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn sich der KH ins "Ohr einspielt" dan macht er das nur 1 mal und nicht beim zweiten Baugleichne KH nochmal. Nach einem 2 wöchigem Urlaub hatte mein K701 seine Höhen nicht wieder bekommen;)

Ja den Peak kenne ich und er hatt sich seit 1 Jahr nicht verendert aber das ist anders als der Spitze kalte Klang den beide K701 vor dem kurzen einspielen hatten. Für manche lieder habe ich mir im EQ einen kleine Peak-Ausgleich eingespeichert.
 
O-Saft-Killer schrieb:
Hab den jetzt auf 20 % eingestellt, da mir 10 % dann in manchen Liedern zu leise war, gottseidank bin ich auf den Thread gestoßen.:)

n8^^

Deine Ohren werden es dir danken ;)
Gutes Beispiel ist auch, wenn man mal nen Film ansieht mit der Heimkino Anlage und schön laufen lässt. Dann kommt Besuch, der bleibt so 30min da und geht wieder. Man will den Film weiter ansehen und wird direkt erschlagen vom lauten Sound, dass man sich wundern muss, wie laut man den zuvor angesehen hat. Ist alles eine Sache der Gewöhnung
( •_•)
( •_•)>⌐■-■
(⌐■_■)

*Fall geklärt*
 
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Uridium schrieb:
Ich hatte mal einen alten Magneten (>20 Jahre) wiedergefunden, der kaum noch Kraft hatte. Genau so stelle ich mir das auch bei Kopfhörern und Lautsprechern vor. Die driften mit der Zeit ab.
Probleme dieser Art gibt es bei guten Kopfhörern seit Anfang der 1970 nicht mehr. Wahrscheinlich sogar noch früher, denn dynamische Mikrofone sind länger am Markt und werden stärker beansprucht, die für die Kopfhörerherstellung die Grundlage darstellen.

Permanentmagnete permanent zu benennen würde ebenso Fragen aufwerfen, wenn die Magnetfeldstärke innerhalb kurzer Zeiträume stark abnehmen würde.
Mein ältester und noch heute recht häufig genutzter Kopfhörer ist jetzt gut 16 Jahre alt und technisch immer noch einwandfrei. Seit 2009 nur noch um 15000Std. Spielzeit, da nicht mehr mein Hauptkopfhörer. Das entspricht bis auf professionelle Nutzung sehr selten normalen Betrieb im häuslichen Einsatz. Die Sturzmenge kann ich auch nicht aufzählen.
Wir reden hier wohl über Nutzzeiträume mit Vererbung, wenn selbst viele alte Kopfhörer teilweise im guten Zustand für utopische Preise weiterkauft werden und bei den Nutzern für leuchtende Ohren sorgen.

Bleibt die Nutzung innerhalb der Betriebsspezifikationen, ändert sich bis auf verwendetes Schaumstoff, Vlies und Webstoffe und damit Verschleissteile wenig.
 
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