Kritik an eurer Moderation

Ooops, sorry für den Verwechsler objektiv/subjektiv.

Erkekjetter schrieb:
Journalismus hat und soll immer auch Meinung beinhalten.
Du musst uns hier aber nicht gleich ein Example statuieren und emotional werden. ;)
Dann stimmst du mir also zu, dass (Nachrichten-)Artikel (fast) immer nie nur sachlich sind?

Erkekjetter schrieb:
Zum Thema, was sind journalistische Darstellungsformen
Wenns bei Wikipedia steht, muss es nicht gleich wahr sein. ;)
Aber gut, dann sei dem so. Fällt wohl unter Pressefreiheit. Dafür gibt es den Begriff "Journaille" (abgeleitet von "Kanaille" - canis, Hund).

Erkekjetter schrieb:
Journalismus hat und soll immer auch Meinung beinhalten.
OK, dann sei Meinung also legitim. Aber wie ist es mit und der Abgrenzung zu Meinungsmache? Ist das auch legitimer Journalismus? Meinungsmache als Journalismus getarnt. Sowas gibt es auch anderweitig, wie bei Politik als Kunst getarnt, was keine politische Kunst meint, sondern gekünstelte Politik.

Es wäre wohl vergleichbar mit dem bereits erwähnten "Kunde (Wähler) und Diensleister (Politiker)". Dass Leser sich als Kunde und dieser die Presse als Dienstleistung versteht. Die Dienstleistung wäre, dass geschrieben werden soll, was gelesen werden will, ansonsten Meckerei. Das nennt sich Journalismus. Aha, OK, alles klar.

In der Politik (wie auch anderswo) gibt es mittlerweile das "so tun als ob". Vielen Wählern genügt das, wenn stets ein "so tun als ob" auf das andere folgt und diesen keine Pause zum Nachdenken lässt. Probleme lösen war Gestern. Heute ist "so tun als ob" angesagt. Bei X aussteigen, aber bei Facebook und all den anderen weitermachen. "so tun als ob" man besser wäre. "so tun als ob" es die Lösung wäre. ... Da gibt es eine Partei, die das noch um Weiten besser drauf hat und sogar potentiert. "so tun als ob so tun als ob". "so tun als ob"². Das gefällt immer mehr Wählern.
 
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Mirlo schrieb:
Dann stimmst du mir also zu, dass (Nachrichten-)Artikel (fast) immer nie nur sachlich sind?
Nö. Deine dumme Suggestjvfrage kannst du dir stecken. Ebenso dein Seitenhieb bezüglich Emotionen. Du bist doch völlig emotional an das Thema herangegangen, siehe deine subjektiven, aber faktisch falschen Behauptungen.
Die Aussage betraf Journalismus als ganzes, eben nicht nur den Teilaspekt von diesem, die Nachrichten.
Mirlo schrieb:
Wenns bei Wikipedia steht, muss es nicht gleich wahr sein. ;)
Korrekt. Dann weise nach, dass es falsch ist. Wenn du das nicht kannst, dann wird es wohl stimmen. Per se verbreitet Wikipedia nämlich auch keine Falschbehauptungen.

Mirlo schrieb:
Dafür gibt es den Begriff "Journaille" (abgeleitet von "Kanaille" - canis, Hund).
Das ist einfach falsch. Journaille ist nicht von Kanaille abgeleitet. Wieder einfach irgendwas behaupten…
Mirlo schrieb:
OK, dann sei Meinung also legitim. Aber wie ist es mit und der Abgrenzung zu Meinungsmache?
wie wäre es, wenn du dich einfach mal mit der Thematik beschäftigst, statt irgendwelche „Fragen“ zu stellen? Meinungsmache aka Propaganda hat wenig mit Journalismus zu tun und das hat auch keiner behauptet. Man kann sich der Wahrheit verpflichtet sehen als Journalist und trotzdem eine Meinung haben und vertreten. Das eine schliesst das andere nicht per se aus.
 
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Eine Anlehnung ist keine Ableitung. Wikipedia kann nichts dafür, wenn manche der deutschen Sprache nicht mehr so ganz Herr sind.
Ein Ableitung, wie sie Mirlo behauptet, bedeutet, es gibt eine sprachliche Abstammung der Wörter untereinander. Das ist bei Kanaille und Jornaille nicht der Fall.
Eine Anlehnung wie im Wikipedia Artikel ausgesagt, bedeutet, dass man sich von dem einen Wort her hat inspirieren lassen. In dem
Fall das „aille“, welches aus dem französischen stammt.
Ob Mirlo Anlehnung meinte, aber was anderes schrieb, kann ich nicht beurteilen. Ich kann beurteilen, was er tatsächlich schrieb. Und diese Aussage ist falsch und wird nicht durch deinen Artikel korrigiert oder seine Aussage zu Wikipedia bestätigt. 2 Wörter, 2 unterschiedliche Bedeutungen…
 
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zEedY93 schrieb:
Ich lese mir das hier gar nicht mehr durch. Ich wusste auch nicht, dass das eine öffentliche Diskussion am Ende ist. Dachte, es ist ein Feedback zur Kenntnisnahme an die Mods.

Der primäre Zweck dieses Unterforums ist zwar der Austausch zwischen Nutzern und Moderation/Teammitgliedern, doch eben weil er öffentlich ist, ist es genauso gestattet, wenn sich "Unbeteiligte" ebenfalls äußern. Ich sage mal: im Grunde ist jeder, der hier einen Account hat, automatisch Beteiligter.

Aber du scheinst dein Urteil ja gefällt zu haben, wie es aussieht. Das ist schade, aber ist dann wohl so.

1lluminate23 schrieb:
Hier auf ComputerBase möchte ich einen gepflegten Austausch zwischen Gleichgesinnten, nicht politisch, sondern hobbymäßig/beruflich, suchen. Dazu zählt für mich Hilfe, Rat und Tat und nicht politische Themen.

Ich kann dich absolut verstehen und muss doch leider zugeben, dass das bei den Kernthemen von ComputerBase so nicht immer funktioniert, weil die oft halt nicht komplett losgelöst von Gesellschaft und Politik existieren. Und zwar ganz unabhängig von Enterprise-/Business-IT, Consumer Electronics, Gaming etc.

Mirlo schrieb:
Was mir (vermehrt) aufgefallen ist ... dass Artikel als "Kommentar des Autors" gekennzeichnet wurden. Das "vermehrt" kann rein an meiner Wahrnehmung liegen.

Tut es nicht, denn das ist tatsächlich so. Die Redaktion hat sich ganz bewusst dazu entschieden, dass die Autoren Ihrer Artikel auf Wunsch auch ihre ganz persönliche, subjektive Meinung zu einer ansonsten möglichst neutralen und objektiven Berichterstattung hinzufügen können. Diese steht dann ganz unten am Ende. Sie müssen das nicht tun, dürfen dies aber. Und wenn das ganz klar vom journalistischen Teil abgegrenzt ist, sehe zumindest ich (persönliche Meinung) da weniger ein Problem, als wenn es die Option nicht gäbe und der Autor diese Meinung subtil in den Artikel einbaut.

Wir bzw. vor allem die Redaktion würden Kritik zu diesem Thema aber gern in einem gesonderten Thread sehen, solltet ihr Kritk an dieser neuen Funktion haben. Hier geht das eher unter und verschwimmt leider momentan auch gerade wieder mit anderen Themen.

Wo ich es gerade erwähne: nun geht es schon ein ein zwei Seiten wieder zunehmend um Offtopic, wobei das natürlich ansich keine uninteressanten Sachverhalte sind, aber keinen Bezug zum Startbeitrag mehr haben. Der TE selbst hatte ja offenbar auch keinen Diskussionsbedarf zu seiner Kritik und die Kritik ist angekommen, wird jedoch nicht nur mehrheitlich von den Teilnehmern dieses Threads, sondern auch von uns nicht so wahrgenommen und konnte nicht hinreichend belegt werden.

Dieser Bereich ist immer auch eine Chance, mit uns direkt in den Diskurs zu gehen. Man kann aber auch ein persönliches Fazit abgeben und seiner Wege gehen.
 
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TheManneken schrieb:
Die Redaktion hat sich ganz bewusst dazu entschieden, dass die Autoren Ihrer Artikel auf Wunsch auch ihre ganz persönliche, subjektive Meinung zu einer ansonsten möglichst neutralen und objektiven Berichterstattung hinzufügen können.
Meine Aussage bezog sich auf verschiedene Medien (Politik, Computer, Radiosender, Tageszeitung). Mir war aufgefallen, dass die explizite Kennzeichnung sozusagen in einem neuen Stil eingeführt wurde. Dabei gibt es verschiedene Ausführungen. Ganze Artikel oder Artikelzusätze. An der Kennzeichnung gibt es eher weniger Kritik, sondern Zuspruch. Kritik gibt es wenn dann daran, dass "Kommentare" überhaupt veröffentlicht werden, und das betrifft dann im Grunde allgemein alle Artikel in dem Bezug, dass diese einerseits den Artikel abschließend in eine Richtung lenken können, sowie dass andererseits eine 100-prozentige sachliche/objektive Berichterstattung gar nicht möglich ist (da ein Autor nie alles weiß). Es bedürfte also immer einen Hinweis: "Kann Spuren von persönlicher Meinung enthalten." ;)

Das Thema hier auf dem Pfad des TEs halten ist weiterhin möglich, auch wenn es weite Ausschweifungen gab.

Problematisch ist (gegenwärtig) die Verwendung des Begriffs "Andersdenkende". Das ist (leider mittlerweile) pauschal mit "Schwurbler", also negativ assoziiert, und verstärkt damit die Ausgrenzung. Der Begriff "Andersdenkende" ist also nicht mehr (wie einst) neutral. Das ist nicht gut.

Die Problematiken bei Moderation von Internetforen sind so alt wie Internetforen. Hier wäre der Bogen geschlagen zum Jorunalismus. Moderation von Internetforen ist seltenst auf Journalismusstandard und erhebt diesen Anspruch auch gar nicht. Es ist fast immer eine persönliche Einschätzung – basierend auf persönlichen Erfahrungen – der Moderation, und somit persönlich, also subjektiv. Legitimiert wird dies mit "Hausrecht". Es gibt kein Moderationismus, sondern nur ein paar Regeln für die User. Moderationen löschen/verschieben lieber einmal zuviel als zu wenig. Ihnen geht es (wie allen politischen Parteien) um die "Mitte der Gesellschaft". Meinungsäußerung muss also mittig und nicht außerhalb sein. Es soll geschrieben werden, was gelesen werden will, um die Meute ruhig zu halten. Moderation ist Mühe.

Mir sind einige Foren bekannt, die entweder weg oder tot sind, weil sie schlecht moderiert wurden. Bishin zu extremen Experimenten mit einem auf Anarchie basierenden Internetforum, bei dem alle User Adminrechte hatten. Wobei dies eher Anomie war, da Anarchie auf einer Art Vereinbarung basiert, die es da nicht gab. Anarchie ist da eher in geschlossenen Facebook-Gruppen zu finden, in denen alle User sich einig sind, dass nichts nach Außen dringt und somit alles möglich ist. Einige diesr Gruppen mit kriminellen Intuitionen sind schon aufgeflogen. Facebook schützt dieser aber weiterhin, indem FB darin nicht eingreift/moderiert. Das muss wenn dann die Polizei machen.

"schlecht moderiert" kann sehr verschieden sein. Entweder wird zu viel oder zu wenig moderiert. Wobei dies von allen Beteiligten (User und Mod) subjektiv verschiedene gesehen wird. Den einen ist es zu wenig Moderation, den anderen zu viel. Dabei geht es meist gar nicht darum ein Mittelmaß zu finden, sondern die sogenannten notorischen Nörgler still zu halten, denen es nie recht gemacht werden kann. Dabei sollte es der Moderation nicht darum gehen diese zu befriedigen, sondern sie zum selbsttätigen Gehen zu animieren. So wie "SPD, Gründe und Linke verlassen gemeinsam X".

PS: Sorry, dass meine Kommentare hier ein bisschen schwächeln. Da war/bin ich ein bisschen nachlässig. Ihr dürft mich gerne (angemessen) korrigieren.
 
vielleicht passt das hier ja ganz gut rein....ich wollte eben was posten, da sehe ich:

" Neue Beiträge in diesem Thema müssen von einem Moderator freigeschaltet werden, bevor sie für andere Nutzer sichtbar sind "

warum macht man das, was hat es damit auf sich? ist das ein etwas überhitzterer thread und eine vorsichtsmaßnahme? warum macht man sich die mühe und macht nicht gleich zu?

achso und zum thema hier: computerbase.de ist auch nur ein wirtschaftsunternehmen mit entsprechendem hausrecht. die müssen weder neutral, noch links oder rechts sein, die können moderieren wie sie wollen, wenn das den umsatz steigert ;)
 
Korrekt. Bei News zu Themen, bei denen wir schon vorher wissen, dass da das Forum tendenziell anfängt zu brennen, aktivieren wir das.
 
Erkekjetter schrieb:
Journalismus hat und soll immer auch Meinung beinhalten.
Mantras wiederholen bringt nix.
Es mag Deine Meinung sein - es ist aber dann halt nur Deine Meinung.
Die Tatsache, dass Du zumindest von Deiner Formulierung her so emotional wirst unterstreicht eher meinen Punkt.
 
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Reaktionen: Skjöll und Schubskarre
Journalismus vertritt immer eine Meinung. Die Wortwahl alleine hat schon Einfluss. Dazu noch Detailgrad, Länge, die Reihenfolge der Beiträge, das Layout und welche Artikel darum angeordnet werden.

In einer Medienwelt in der es immer mehr um Emotionen geht (denn das generiert Klicks, Views und Interesse), wird es nur etwas offensichtlicher als evtl. noch vor zehn Jahren. Obwohl einem natürlich jede Meinung, die nicht der eigenen Vorstellung entspricht negativ auffällt.
 
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