Kritik an eurer Moderation

mchawk777 schrieb:
Man kann sich jede Statistik verbiegen, wenn man nur will. 😉
Die Statistik, auf die deine Aussage aufbaut, hat ganz klar darauf hingewiesen, was sie untersucht hat und das explizit Onlineblogs und Youtube Formate und andere moderne journalistische Medien NICHT Bestandteil der Erhebung waren. Sowas wie Nius beispielsweise tauchte dort gar nicht auf. Und grad rechte Journalisten bedienen sich genau dieser Medien.
Wer sich hier also was zur Recht biegt, darf dann jeder fĂŒr sich beurteilen.

@User 37650 du kannst deine meinung doch hier Ă€ussern? Wo wirst du unterdrĂŒckt? AfD kannst du jeder Zeit schreiben. Pass auf: Die AfD ist eine in grossen Teilen gesichert rechtsextreme Partei. Menschen, die die AfD wĂ€hlen, können sich nicht darauf berufen, dass die rechtsextremen und faschistischen Inhalte nicht bekannt seien und erfunden wĂ€ren. WĂ€hler der AfD wĂ€hlen wissentlich eine Partei, die dem Standort Deutschland wirtschaftlich und gesellschaftlich schaden wird.
 
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zEedY93 schrieb:
dass mich die Meinung hierzu anderer Forenteilnehmer interessieren wĂŒrde
Wow. Deshalb schreibst du also in das „Feedback“ unterforum das jeder lesen und kommentieren kann statt dem Moderator eine pn zu schreiben das nur vom Moderator lesbar ist? Sehr UnglaubwĂŒrdig.
Ich denke einfach, du willst deinem Unmut kundtun (nachtreten) und hoffen, dass irgendjemand deine Meinung teilt oder versteht. Sorry nein.
 
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NatĂŒrlich ist man wohl immer etwas "eingeschnappter", wenn sein eigener Post versenkt wird^^
Bei mir gab es auch einige Posts (auch dann im Rahmen ganzer DiskussionsstrĂ€nge die versenkt worden sind), wo ich mir denke "wem hat Moderator XY nun ins Hirn geschissen?" - also aus meiner Sicht absolute Bullshit Entscheidungen. Aber im Endeffekt: juckt. Ich (muss es) dulde(n) - also ertragen. Kann dagegen argementieren, aber ist ja wie beim Fußball - wann hat nach meckern der Spieler ein Schiri je seine Entscheidung zurĂŒckgenommen? Das kannst doch bestimmt an einer Hand abzĂ€hlen^^

Grds. ist wohl immer das Problem Meinung/Aussage/Fakt und wie was (teilweise synonym) dargestellt und verwendet wird.
Eine Meinung ist per se niemals inhĂ€rent falsch, da sie grds. nur fĂŒr das Individuum gilt. (und man kann Meinungen auch nur ĂŒber gut/schlecht/lecker pipapo haben - nicht jetzt, dass z.B. im Dezimalsystem mMn 1+1=1,337 ist - das ist dann eine unwahre Tatsachenbehauptung und keine Meinung.).

Erkekjetter schrieb:
Pass auf: Die AfD ist eine in grossen Teilen gesichert rechtsextreme Partei.
Nope, ist doch nur wieder (vom Verfassungsschutz) als Verdachtsfall bezeichenbar^^ https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-einstufung-entscheidung-100.html Da hat irgendein Gericht den "Andreas" gemacht und "HALT STOPP!" gerufen.
Juristerei at its best:evillol:. Zumindest die Einstufung. Nennen kann an Sie so, aber ist dann halt nicht (mehr/muss das finale Urteil abwarten) (juristisch) "fakten"basiert.
Oder gilt das dann auf die "Gesamte AfD" und nicht auf die "Einzeldinger in den Landkreisen und co."? Also Einzelding ist das, ggf. auch viele, aber trotzdem nicht die Big-Boss-AfD in Summe.

MfG, R++
 
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Ich hĂ€tte auch gerne etwas zu dem Thema gepostet, aber bereits geschlossen ... Die Lifetime von Diskussionen verkĂŒmmert immer mehr. Mittlerweile Stunden statt Tage.

Die einzige Info, die aus der Message "Politische Kommunikation: SPD, GrĂŒne und Linke verlassen gemeinsam X" zu entnehmen ist, dass diese drei Parteien kein Geld mehr an X (Elon Musk) ĂŒberweisen.

Ich bin seit nun gut 10 Jahren raus aus Social Media. Zuletzt gab es fast keine Reichweite ohne Pay mehr. "Du willst Reichweite? Hier kannst du welche kaufen!". Die Posts erreichten nicht mehr die Follower, sondern die/wenige User, denen der Post gefallen könnte. WTF? Da hab ich Social Media beendet. Andere erzĂ€hlten, dass sie zahlen und es was bringen wĂŒrde. Sie zahlen alle!

Einmal hat ich einen viralen Post. Der ging von ganz alleine ab. Bzw. gingen die User drauf ab, was einiges ĂŒber die User aussagte.

Die detaillierte Frage wĂ€re, ob die Parteien dafĂŒr nur MitgliedsbeitrĂ€ge oder auch Steuergelder verwendet haben? Bei MitgliedsbeitrĂ€gen wĂ€re es eine Sache, dass diese Parteien Elon Musk finanzieren. Bei Steuergelder ... Auch die, die nichts zahlen, werden in dem Konstrukt benutzt, als User, denen Posts gefallen könnten, wofĂŒr andere wiederum zahlen. Absurd. Letztendlich funktioniert da ausgemachter Blödsinn am besten, den es da massenweise gibt. Das Problem ist nur, die Leute nehmen es ernst, obwohl sie es nicht ernst nehmen. Sie knĂŒpfen gern Stricke. Wer anderen einen Strick knĂŒpft ...
 
R++ schrieb:
Oh ich sagte nicht „die AfD“ als ganzes sondern was anderes oder? Und weite Teile der AfD sind gesichert rechtsextrem. LandesverbĂ€nde, Mitglieder etc. Und deine Quelle dazu sagt auch erstmal nur, dass in der Sache ein anderes Verfahren abgewartet werden muss.
Das am Rande, sonst zu Ot.
 
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Mirlo schrieb:
Die einzige Info, die aus der Message "Politische Kommunikation: SPD, GrĂŒne und Linke verlassen gemeinsam X" zu entnehmen ist, dass diese drei Parteien kein Geld mehr an X (Elon Musk) ĂŒberweisen.
MĂŒssten sie ja nicht - wĂ€re wenn nur fĂŒr den blauen Haken.

Nein, die Motivation des Exodus ist ein ganz anderer und mĂŒndet letztendlich in der Konfliktvermeidung, denn sonst mĂŒssten sie sich anfangen zu fragen ob sie die letzten Jahre oder lĂ€nger - wie es Volker Pispers mal ausgedrĂŒckt hat - "vor dem falschen Altar gekrochen sind." - oder ob und wo sie ggf. falsch abgebogen sind.
Solch ehrliche Selbsthinterfragung wirst du nur schwerlich in der Politik finden - und aktuell wohl gar nicht.

Dazu kommt noch eine krÀftige Priese der aktuell gern genutzten Kontaktschuld.
 
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mchawk777 schrieb:
MĂŒssten sie ja nicht - wĂ€re wenn nur fĂŒr den blauen Haken.
und fĂŒr Werbung (beworbene Tweets, Konten und Trends).

Hab das vorhin mit Facebook verwechselt. Bei Twitter war ich nie wirklich aktiv und es ist schon lange her.

Es ging wohl auch eher darum den Abschied von X medienwirksam zu gestalten. X ist im Social Media eher drittrangig.
1. Youtube
2. Facebook
3. Twitter
TikTok dĂŒrfte fĂŒr diese noch relevant sein.

Meines Wissens nach geht es denen eher um Statement und Positionierung im Bezug zu Nutzen. Der Nutzen steht im Vordergrund. Was nĂŒtzt X den Parteien? Der Nutzen muss in einem guten VerhĂ€ltnis stehen. Das tut er wegen Elon Musk nicht mehr. X ist also fĂŒr diese Parteien nutzlos, da es ihnen mehr schadet (dem Image) als nĂŒtzt. Was (jetzt) einen grĂ¶ĂŸeren Nutzen fĂŒr diese hat wĂ€re eine Anti-X Kampagne, als Statement und Positionierung. Anti-X Aufkleber und Buttons und T-Shirts im eigenen Merchandise. Das beisst sich wieder, weil X darin verwendet wird. Also wird es eher als Stolz ("wir sind nicht bei X") mokiert, so als wenn dies etwas gutes sei. So wie Greenpeace nicht bei Shell tankt. Gelebte Politik.

Siehe die "AfD-Verbot"-Kampagnen der Parteien. Ist mehr ein Vorsorge-Alibi ("wir waren prÀventiver Widerstand"), als eine echte Verbotsforderung. ...oO(zumal sich die AfD als Widerstand versteht). Der Widerspruch daran ist, dass der Widerstand an die Macht will. Das hat noch nie ein gutes Ende genommen.
 
Also aus meiner persönlichen subjektiven Sichtweise:

Wenn ich GesprĂ€che und/oder Diskussionen ĂŒber Politik suche und fĂŒhren möchte, kĂ€me ich nicht auf die Idee, dies auf einer Plattform zu tun, die sich der Technik und Computerwelt verschrieben hat.

Hier auf ComputerBase möchte ich einen gepflegten Austausch zwischen Gleichgesinnten, nicht politisch, sondern hobbymĂ€ĂŸig/beruflich, suchen. Dazu zĂ€hlt fĂŒr mich Hilfe, Rat und Tat und nicht politische Themen.

Nur meine 5 Cents
 
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Das sehe ich genauso. So lange mich niemand mit oder von seiner politischen oder religiösen oder sonstigen Überzeugung bekehren möchte, rede ich mit dieser Person gerne ĂŒber alles mögliche.
GesprĂ€che ohne Haltung oder sonstwas, einfach nur ĂŒber das quatschen, worum es hier meißt geht. Neutral und ohne Voreingenommenheit.
Wir leben ja zum GlĂŒck in keinem Kollektiv, wo alle das gleiche toll finden mĂŒssen.
 
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1lluminate23 schrieb:
Dazu zĂ€hlt fĂŒr mich Hilfe, Rat und Tat und nicht politische Themen.
Ganz ohne Politik ist fast gar nichts. Da könnte auch gesagt werden "leider". Selbst der Kauf einer Hardware oder Software ... China ... USA ... Der Bau von Chipfabriken in D. und so weiter, bishin zu Firmenpolitik. Da sind die Tech-User eher weniger zurĂŒckhaltend, wenn es um ihren Lieblings-Egoshooter geht. Ist aber auch Politik.

Mondelorean schrieb:
So lange mich niemand mit oder von seiner politischen oder religiösen oder sonstigen Überzeugung bekehren möchte, rede ich mit dieser Person gerne ĂŒber alles mögliche.
Es kommt halt nur drauf an, wie darĂŒber diskutiert wird. Die Medien machen da (leider) ein schlechtes Vorbild, da bei diesen fast immer ein eigener Kanon mitgeliefert wird. In den letzten Jahren wurde dann bei den Artikeln, in denen das pur betrieben wird, die Kategorie "Kommentar des Autors" (oder Ă€hnlich) eingefĂŒhrt. Das ist dann meist eine (offensichtliche) persönliche (objektive) Sichtweise. Allerdings sind Artikel selten tatsĂ€chlich subjektiv. Allein die Entscheidung ein Thema (und etwas anderes nicht) zu einem Artikel zu machen ist objektiv. Auch die Entscheidung gewisse Themen (wie Politik) nicht zum Thema zu machen. Auch das ist bereits objektiv und politisch.

[allgemein]
Das Problem an der Sache, das sich gegenwĂ€rtig seit einigen Jahren (Jahrzehnte) manifestiert, ist, dass Politik als Dienstleistung (und Politiker als Dienstleister) verstanden wird. Es genĂŒge seinen Unmut zu Ă€ußern, also im Produzent-Konsument VerhĂ€ltnis zu urteilen. Den Rest sollen die anderen machen. Ob und wie die Politik es macht wird wiederum kritisiert. Vielleicht wird sogar das CB-Forum als Dienstleistung und CB-User als Dienstleister verstanden. Dabei geht es um das Thema AutoritĂ€t, die der User (Kunde ist König) inne haben will. In dieser illusorischen Konstellation (Kunde und Dienstleister) ist die AutoritĂ€t eine Illusion und geht gefĂŒhlt verloren sowie ist im Grunde nicht vorhanden, was als Verlust der AutoritĂ€t und dies als Gefahr (die da oben bestimmen ĂŒber uns) verstanden wird. Die gesamte Sichtweise geht sich nicht aus, bzw. endet in einem Konflikt. Politik ist keine Dienstleistung. Politik ist was du selbst machst. Wenn du so denkst und so handelst, als seist du der Kunde und die Anderen/Politiker die Dienstleister, machst du was falsch, und dann lĂ€uft was falsch. Am Ende will es wieder keiner gewesen sein.
 
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Mirlo schrieb:
den letzten Jahren wurde dann bei den Artikeln, in denen das pur betrieben wird, die Kategorie "Kommentar des Autors" (oder Ă€hnlich) eingefĂŒhrt.
Kommentare, Glossen oder auch Leitartikel sind uralte journalistische Ausdrucksformen, davon wurde nichts erst in den letzten Jahren ‚erfunden‘.
 
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Mondelorean schrieb:
GesprĂ€che ohne Haltung oder sonstwas, einfach nur ĂŒber das quatschen, worum es hier meißt geht. Neutral und ohne Voreingenommenheit.
GrundsĂ€tzlich ist eine Haltung zu haben ja nicht verkehrt - und es dĂŒrfte wohl auf alle Menschen zutreffen.
Wenn diese Haltung Richtung Radikal oder gar Extremistisch tendiert wird es halt blöd.

Es gibt leider viele, laute Leute, die sich fĂŒr "Die Guten" halten und alles andere als "Die Bösen" ansehen.
Gab es schon immer - nur durch Internet 2.0 ff. wurden die wahrnehmbarer.

Da möchte ich ein paar Weise Worte vom Lord Havelok Vetinari gegen halten:
Vermutlich hĂ€ltst Du das Leben deshalb fĂŒr so problematisch, weil Du glaubst, dass die guten Menschen auf der einen Seite stehen und die schlechten auf der anderen. Solche Vorstellungen sind natĂŒrlich vollkommen verkehrt. Es gab und gibt immer nur die Bösen, aber einige von ihnen gehören zu unterschiedlichen Lagern.
(Aus: Wachen! Wachen!; Terry Pratchett)
Dem ist nichts hinzuzufĂŒgen. 😉
Incanus schrieb:
Kommentare, Glossen oder auch Leitartikel sind uralte journalistische Ausdrucksformen, davon wurde nichts erst in den letzten Jahren ‚erfunden‘.
In der Tat - die Frage ist mitunter nur, ob es heutzutage noch adÀquat gekennzeichnet wird und wo es statt findet.

So erschloss sich mir noch nie, warum ein Kommentar unbedingt in den Nachrichten stattfinden muss.
Auch sog. "Einordnungen" sind Kommentare und Meinungen. Die können, sollen, dĂŒrfen stattfinden - aber bitte nicht in den Nachrichten selbst.
 
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Incanus schrieb:
Kommentare, Glossen oder auch Leitartikel sind uralte journalistische Ausdrucksformen, davon wurde nichts erst in den letzten Jahren ‚erfunden‘.
Das wird wohl so sein. Mir ist es nur (objektiv) aufgefallen ("wahrnehmbarer"), dass sich dieser Methodik bedient wird, wenn den Autoren eine neutrale (subjektive) Berichterstattung scheinbar nicht möglich ist oder nicht möglich sein will. Problematisch daran ist, dass diese Artikel meist so verfasst werden, als spreche der Autor fĂŒr viele oder sogar alle.

mchawk777 schrieb:
Da möchte ich ein paar Weise Worte
"Die Bösen sind immer die anderen."
 
mchawk777 schrieb:
Die können, sollen, dĂŒrfen stattfinden - aber bitte nicht in den Nachrichten selbst.
Was meinst Du mit ‚in den Nachrichten‘?
Mirlo schrieb:
Mir ist es nur (objektiv) aufgefallen ("wahrnehmbarer"), dass sich dieser Methodik bedient wird
Und was Dir auffÀllt, aber nicht wahr ist, als Fakt darzustellen nennest Du wie?
 
mchawk777 schrieb:
aber bitte nicht in den Nachrichten selbst.
Weil? Auch das ist nichts neues. Du stellst hier deine Meinung auch nur so dar, als wĂ€re sie mehr oder minder ein anerkannter Fakt. Dabei ist das Gegenteil gelĂ€ufig. Grundlegend sind „Kommentare“ in den „Nachrichten“ wie der Tagesschau auch eher selten und immer ganz klar als Kommentar/Meinung gekenzeichnet. In klassischen Print Medien, die ich auch als Nachrichten betrachten wĂŒrde, ist das hingegen ĂŒblich. Aber auch da klar gekennzeichnet. In Blogs und Youtube KanĂ€len hingegen wird eher selten klar unterschieden, was Nachricht und was Meinung ist

 
mchawk777 schrieb:
Die können, sollen, dĂŒrfen stattfinden - aber bitte nicht in den Nachrichten selbst.
Incanus schrieb:
Und was Dir auffÀllt, aber nicht wahr ist, als Fakt darzustellen nennest Du wie?
Was mir (vermehrt) aufgefallen ist ... dass Artikel als "Kommentar des Autors" gekennzeichnet wurden. Das "vermehrt" kann rein an meiner Wahrnehmung liegen. Vielleicht ist mir die Kennzeichnung vorher nur nicht aufgefallen, oder sie war nicht so eindeutig erkennbar. Dass Artikel (fast) immer die Sichtweise des Autors wiedergeben, das ist mir schon sehr lange bekannt. Dass bei Artikeln diese Kennzeichnung verwendet wird, das kam mir neu vor, gibt es jetzt aber auch schon lĂ€nger. Die Vermischung von subjektiven und objektiven Artikeln trĂ€gt nicht zur Differenzierung beider bei. Das kann wenn dann nur eine eindeutige Kennzeichnung. So wie Artikel auch "Werbung" sein können und als solche eindeutig gekennzeichnet werden mĂŒssen.

Der Wunsch wÀre wohl, diese Artikel zu kennzeichnen:
  • Artikel, subjektiv:
  • Artikel, objektiv: "Kommentar"
  • Artikel, Werbung: "Werbung"

Das wĂŒrde wohl einen Streit darĂŒber entfachen, ab wann ein Artikel schon objektiv ist. Vermutlich wĂ€ren dann Artikel von KI am meisten subjektiv? Schwieriges Thema.
 
Mirlo schrieb:
Der Wunsch wÀre wohl, diese Artikel zu kennzeichnen:
Mein Wunsch an dich wĂ€re, sich erst ĂŒber die Bedeutung der Wörter objektiv und subjektiv zu informieren, bevor man diese inflationĂ€r nutzt.
Objektiv: Neutraler Bericht ĂŒber ein Objekt.
Subjektiv: Meinung (des Subjektes)
Hier zumindest die ErklÀrung des Einen. Hier die Zweite.
 
Incanus schrieb:
Was meinst Du mit ‚in den Nachrichten‘?
Eine persönliche Meinung hat m. E. weder was in der Tagesschau noch in den heute-Nachrichten zu suchen.
Das kann/darf/soll gerne im Anschluss in einer (Sonder)Sendung der Fall sein.
Es ist aber nicht Sinn und Zweck der Nachrichten.
Zumal die ca. 15 bis 20 Minuten ein sehr begrenztes Zeitfenster sind. Da gibt es genug Sachliches mitzuteilen.
Erkekjetter schrieb:
Weil? Auch das ist nichts neues
Das ist ein Grund? Wohl eher nicht.
Erkekjetter schrieb:
Du stellst hier deine Meinung auch nur so dar, als wÀre sie mehr oder minder ein anerkannter Fakt
Journalistisch gesehen? Ja.
Im Journalismus hat Meinung nichts zu suchen - nur Berichte.
Wo ist denn das Problem, wenn Meinung und Einordnung nicht in den Nachrichten stattfindet?
Die Vermischung von Nachrichten und Meinung findet schon seit mind. 2 Dekaden schleichend statt.
Dazu kommt gerade noch eine unterschwellige Emotionalisierung der Nachrichten.
(Ich beobachte das schon so lange. Wenn Du explizit anfÀngst darauf zu achten, wird es Dir auch auffallen.)
Mirlo schrieb:
Was mir (vermehrt) aufgefallen ist ... dass Artikel als "Kommentar des Autors" gekennzeichnet wurden. Das "vermehrt" kann rein an meiner Wahrnehmung liegen.
Vermehrt nicht unbedingt - das war schon immer der Fall.
Meinung kam schon immer in den Nachrichtensendungen selbst vor.
Es spricht nichts dagegen, dass Meinung vorkommt - aber es sind halt keine Nachrichten - heute-journal oder Tagesthemen existieren ja beispielsweise. Es spricht nichts gegen Sondersendungen wie "Brennpunkt" & Co. đŸ€·â€â™‚ïž
Mirlo schrieb:
  • Artikel, subjektiv:
  • Artikel, objektiv: "Kommentar"
  • Artikel, Werbung: "Werbung"
Eher so:
  • Artikel, subjektiv: "Kommentar/Meinung/Einordnung"
  • Artikel, objektiv: Journalistischer Bericht - sachlich - sich nicht gemein mit machen.
  • Artikel, Werbung = "Werbung"
Im Print ist das auch weniger ein Problem. Hier hat man bestenfalls die Papiermenge als Grenze, die aber großzĂŒgiger ist als die Zeitgrenzen der Nachrichtensendungen.
 
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mchawk777 schrieb:
Im Journalismus hat Meinung nichts zu suchen - nur Berichte.
Das ist schlicht und ergreifend falsch. Journalismus hat und soll immer auch Meinung beinhalten. Journalismus ist weit mehr als einfach nur „Nachrichten“ und Meinung war schon immer fester und gewollter Teil von Journalismus. Die Kolumne, als Beispiel, war und ist stets gewollter Bestandteil des Journalismus gewesen. Der Kommentar ebenso.
Du grenzt Journalismus hier unzulÀssig in etwas ein, was er so faktisch nie war und auch nicht sein sollte.
Ist aber auch wieder maximal OT. Wieder so typisch. Thema durch irgendwelche aufgestellten Behauptungen kapern, einfach weil man keine handfesten Argumente hat


Zum Thema, was sind journalistische Darstellungsformen: https://de.wikipedia.org/wiki/Journalistische_Darstellungsform
 
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