blacksektor
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Hallo zusammen,
ich würde gerne eine sachliche Einschätzung hören, wie ihr folgenden Fall beurteilen würdet.
Es geht um eine Seagate Exos X20 20TB (ST20000NM007D), gekauft Ende 2024 bei der damaligen Mindfactory.
Nach rund 10.950 Betriebsstunden (~16 Monate) zeigte die Platte einen klaren technischen Defekt:
Da die ursprüngliche Mindfactory inzwischen insolvent ist, hat die heise mindfactory gmbh die Reklamation kulanzweise übernommen und an den Vorlieferanten weitergeleitet.
Wichtig: Die Reklamation wurde offenbar nicht abgelehnt. Es hieß sinngemäß, die Festplatte konnte nicht getauscht/repariert werden und man solle eine Gutschrift erhalten.
Das Ergebnis:
Mir ist bewusst, dass die heise mindfactory hier rechtlich vermutlich nicht verpflichtet ist und der Fall wegen der Insolvenz der alten Gesellschaft auf Kulanzbasis läuft – dafür bin ich auch grundsätzlich dankbar.
Trotzdem frage ich mich, ob die Annahme von nur 36 Monaten Gesamtnutzungsdauer bei einer Enterprise-HDD(Exos-Serie, 24/7-Dauerbetrieb, ursprünglich mit 5 Jahren Garantie beworben) angemessen ist – insbesondere bei einem dokumentierten technischen Defekt und nicht normalem Verschleiß.
Ich habe freundlich um erneute Prüfung gebeten.
Mich würde eure Einschätzung interessieren:
ich würde gerne eine sachliche Einschätzung hören, wie ihr folgenden Fall beurteilen würdet.
Es geht um eine Seagate Exos X20 20TB (ST20000NM007D), gekauft Ende 2024 bei der damaligen Mindfactory.
Nach rund 10.950 Betriebsstunden (~16 Monate) zeigte die Platte einen klaren technischen Defekt:
- Current_Pending_Sector = 1
- Offline_Uncorrectable = 1
- steigende Reallocated_Sector_Ct
- Reported_Uncorrect = 2
- mehrfach dokumentierte UNC (Uncorrectable) Read Errors
- dd if=/dev/sdb of=/dev/null bs=64M brach reproduzierbar mit I/O Error ab
- SMART-Errorlog dokumentierte nicht korrigierbare Lesefehler
Da die ursprüngliche Mindfactory inzwischen insolvent ist, hat die heise mindfactory gmbh die Reklamation kulanzweise übernommen und an den Vorlieferanten weitergeleitet.
Wichtig: Die Reklamation wurde offenbar nicht abgelehnt. Es hieß sinngemäß, die Festplatte konnte nicht getauscht/repariert werden und man solle eine Gutschrift erhalten.
Das Ergebnis:
- Kaufpreis: 344,69 €
- Nutzungswertersatz: 153,20 €
- verbleibende Gutschrift: 191,49 €
- Berechnungsgrundlage: angenommene Gesamtnutzungsdauer 36 Monate
- tatsächliche Nutzung angesetzt: 16 Monate
Mir ist bewusst, dass die heise mindfactory hier rechtlich vermutlich nicht verpflichtet ist und der Fall wegen der Insolvenz der alten Gesellschaft auf Kulanzbasis läuft – dafür bin ich auch grundsätzlich dankbar.
Trotzdem frage ich mich, ob die Annahme von nur 36 Monaten Gesamtnutzungsdauer bei einer Enterprise-HDD(Exos-Serie, 24/7-Dauerbetrieb, ursprünglich mit 5 Jahren Garantie beworben) angemessen ist – insbesondere bei einem dokumentierten technischen Defekt und nicht normalem Verschleiß.
Ich habe freundlich um erneute Prüfung gebeten.
Mich würde eure Einschätzung interessieren:
- Ist die angesetzte Nutzungsdauer bei einer Exos X20 plausibel?
- Findet ihr den Nutzungswertersatz fair?
- Wie würdet ihr OEM-/Enterprise-HDDs künftig kaufen, um solche Überraschungen bei der Garantie zu vermeiden?