Loopman schrieb:
Man (die EU) müsste hier gemeinsam viele Dinge angehen. Angefangen bei einer eigenen Distri, mit guter und durchdachter Updatepolitik und ohne großem KlimBim. Und auch nicht mit unzähligen Alternativen von Oberflächen und Programmen. Eins Programm für eine Aufgabe festlegen und gut ist.
Und dabei darf man, meiner Meinung nach, zB nicht auf x-beliebige bereits existierende Programme setzen, da auch hier die Maintainer oder die Hintergründe der Programmierer unklar sein können.
....
SternburgExport schrieb:
Während es für Privatpersonen überwiegend eher irrelevant sein dürfte, ob sie von US Tech-Größen abhängig sind, wird es meiner Meinung nach schon bei einem Großkonzern problematisch. Für eine (größere) Nation ist es eigentlich untragbar, hier so einfach erpressbar zu sein.
Himbeerdone schrieb:
Wichtig wäre jetzt ein gemeinsamen EU- weites vorgehen und dass man in erster Instanz einmal proprietäre Datensysteme und Cloudlösungen aus anderen Kontinenten/ Drittländern abschafft.
Bin etwas spät zur News😅
Ich sehe es genauso wie ihr:
Wir brauchen ein EU OS auf Basis von Linux:
EU Ebene: die Core Sachen mit festgelegter Standard Software.
Eu Länderebene: Anpassungen an die lokalen Anforderungen.
Eine Linux Variante zu nehmen von Red Hat wäre keine Lösung,
wenn man digitale Souveränität in der EU erreichen will.
Das schrieb ich bei der News zu Fedora 44 und wiederhole es mal:
Wenn man mal ehrlich ist, dann ist Open Source zu einem Teil von US Big Techs programmiert und zum anderen Teil von Entwicklern die sich freiwillig (aus ideologischer Überzeugung/ Leidenschaft für das Programmieren) in ein sweatshop begeben.
The Man Who Maintained Sudo for 30 Years Now Struggles to Fund the Work That Powers Millions of Servers
“For the past 30+ years I’ve been the maintainer of sudo. I’m currently in search of a sponsor to fund continued sudo maintenance and development. If you or your organization is interested in sponsoring sudo, please let me know.”
...
Miller’s situation is far from unique. It exemplifies a broader sustainability crisis affecting the open source ecosystem—one that threatens the very foundation of modern software infrastructure.
According to the 2024 Tidelift State of the Open Source Maintainer Report, 60% of open source maintainers remain unpaid for their work, a figure unchanged from the previous year. Simultaneously, 60% of maintainers have quit or considered quitting their projects, up from 58% in 2023. Among those considering departure, 44% cite burnout as their primary reason.
A 2024 Harvard Business School study found that 96% of commercial programs rely on open source software, with the total value of open source code estimated at $8.8 trillion. Yet the funding picture remains bleak. "
Ich finde die Zahlen schon irre und alarmierend.
Einfach schade wie Firmen die Gewinne daraus erwirtschaften, so wenig dazu beitragen.
Eine EU sollte sich nicht nur auf Open Source Entwickler verlassen, so kann das langfristig nicht weiterlaufen.
Die Menschen die das am laufen halten haben auch noch ein anderes Leben:
Familie, Freizeit, Freunde, Arbeit
Hier sollte die EU Geld in die Hand nehmen und auch europäische Open Source Projekte / Entwickler finanziell unterstützten.
Himbeerdone schrieb:
In Europa gibt es genügend fähige Entwickler und Programmierer, daran sollte es nicht scheitern.
So sieht es aus!
Leider sind oben zu viele unfähige Politiker🫣