Alternate 4

News La Grande Linux Nation: Frankreich setzt auf das freie Betriebssystem

DevPandi schrieb:
Das ist oft eine Frage der Kompetenz und noch viel öfters eine Frage der Zeit. Um mal das ganze in meinem Bereich zu verdeutlichen: Ich arbeite 32 Stunden, komme oft auf 34 - 35 Stunden die Woche, weil immer irgendwas noch ansteht.
Damit war eher so was wie Linux Mint gemeint, also diese schrottige Oberfläche von Ubuntu durch etwas benutzbares ersetzen.

Manches setzt sich durch manches nicht, bei Windows bleibt einem nur die Opferrolle.
Und zum Glück ist man bei Linux eben nicht den Interface-Nazis von Gnome ausgeliefert.
Ergänzung ()

Dinonator schrieb:
Ich habe mal ein Grafikdateiformat erfunden. "RAW8" für MS-DOS und den Grafikmodus VGA-X (320x240).
Um schnell und einfach in C/C++ Code Grafiken laden zu können.
Passt das in ein 64K Segment?
 
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2005 haben die bei der Französischen Polizei Open Office eingeführt, ob das noch das aktuell eingesetzte office ist? oder vielleicht doch Libre Office?

Ich hatte da so in gedanken, das Open Office doch mehr oder weniger abgeschlagen ist?
https://www.silicon.de/39173293/franzoesische-polizei-migriert-auf-openoffice
Edit:
Also an der stelle. 70% Günstiger unterwegs sen ist schon nett.(für das Jahr)
https://www.golem.de/0903/65788.html
Die Ausgaben für IT konnten laut Guimard um 70 Prozent gesenkt werden, was hauptsächlich erreicht wurde, da auf Lizenzkäufe verzichtet wurde. Bis 2004 hat die Gendarmerie demnach 12.000 bis 15.000 Lizenzen jährlich gekauft, 2005 waren es nur 27. Seit Juli 2007 habe die Polizei 200 neue Microsoft-Lizenzen erworben. Nach Guimards Schätzungen konnten so seit 2004 gut 50 Millionen Euro eingespart werden.
Da bleibt auch sehr viel Geld um Entwikler Sachen machen zu lassen. Also noch mehr, bei bedarf.
 
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Deutschland nimmt scheinbar weiter Fahrt auf:
https://deutschland-stack.gov.de/gesamtbild/

Video beginnt bei passendem timestamp
 
Zuletzt bearbeitet: (YouTube link)
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Hört man gern. Nur hoffe ich, dass nicht wieder ein Kasper daher kommt wieder alles abgeblasen wird wie mit München damals. Kann schon förmlich die News riechen in der heißt in Frankreich sei wieder irgendwas passiert und natürlich sei die Umstellung schuld.

Stanzlinger schrieb:
Keine alterntive hat bisher alle Features von Microsoft unterstützt.
Welche Features sollen das sein? Wirtschaftsspionage Telemetrie?
 
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Stanzlinger schrieb:
Dein Format nutzen wie viele? MS nutzen wie viele?
Diesen Post? Der ist lächerlich.
Stanzlinger schrieb:
VBA-Makros und Power Query, in Word Layout-Treue und Inhaltssteuerelemente, Spezielle Diagrammtypen, Eingebettete Schriftarten..die Liste mit Problemen kann ich endlos fortsetzen
Da sprichst du nur von Inkompatibilitäten zum noch Meist benutzten Office. Aber das interessiert überhaupt nicht wenn der Standard das Offene Format ist. Wenn Micrososft sich da nicht anpasst, das die das 100% darrstellen können, dann haben vielmehr die ien Problem.

Makros? also Bitte, sobald etwas Makros braucht, wie mehr als Basic sachen machen → Schaff endlich ne Datenbank+Passende Verarbeitung an. Python ist besser als VBA etc. Zumal die Performance im vergleich mit richtigen Datenbanken nichtmal vergleichbar ist.

Schriftarten... ein Super Feature? unverzichtbar? nah ihc folge dem nicht. PDF regelt. PowerQuery? Datenbank für arme oder was?
und Word Layout Treue .. naja ist halt ein Microsoft Problem. nur umgekehrt an der stelle, denn der Standard wird ja ein anderes Dateiformat.
 
Bisschen entgegenkommen muss man den Leuten schon und ihren Arbeitsprozessen um sie nicht zu verschrecken.
Valide Alternativen ja, aber bisschen SchattenIT über Excel gibt es immer wieder. Das hält den Arbeitsfluss am Laufen und spart Entwicklerkosten ein. Macht auch flexibel. Insofern, gebt den Leuten die Möglichkeit sich fix mal selbst zu helfen ohne gleich SQL lernen zu müssen oder lange bürokratische Hürden für "ordentliche" Lösungen auf sich zu nehmen.
 
Und? da sehe ich genauso kein Problem. man nehme eine der Unterstützten varianten. NATÜRLICH ist es kein Microsoft Script das unterstützt wird...

https://help.libreoffice.org/latest/de/text/shared/guide/scripting.html
Python ist echt nicht schwer... und es wird Hart in der Wissenschaft benutzt, Und DAS ist unterstützt..

Oder Spezifische für Calc da:
https://help.libreoffice.org/latest/de/text/sbasic/python/python_examples.html?DbPAR=BASIC

Mit Python kannst du mehr machen als du mit VBS reissen kannst, da bin ich mir sehr sicher.
 
Makros? also Bitte, sobald etwas Makros braucht, wie mehr als Basic sachen machen → Schaff endlich ne Datenbank+Passende Verarbeitung an.
Das ist für manche deutlich ausserhalb der Komfortzone. Der Teil war mir besonders ins Auge gefallen.
 
Ja, es wäre besser, schneller es würde weniger Zeit verloren gehen.

Man kennt sie ja durchaus dese Mehrere MB Excel Tabellen wo man nur ne Datenbank enpfehen kann statt weiter zu basteln.

Aber habs ja auch bei #352 geschrieben, da kannste also auch so Monster bauen Ö:D anscheinend aber auch mit parallel Datenbankzugriff, jedenfalls kann Python ja so ziemlich alles.
 
Ich weiß nicht, ob es hier in der News genannt wurde oder in den Kommentaren, aber ich habe gerade auf YouTube ein Video vorgeschlagen bekommen, wieso Frankreich zu Linux wechselt. Das Video fand ich sehr interessant und mir wahr neu, dass Frankreichs Polizei bereits beim Umstieg von XP zu Vista auf ihre eigene ubuntu basierte GENDbuntu Distribution gewechselt sind. Diese soll laut dem Video die Basis für die 2.5 Millionen PCs sein, die nun von Microsoft weg gehen. Eventuell interessieren sich ja noch mehr für das Video.
 
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Loopman schrieb:
Man (die EU) müsste hier gemeinsam viele Dinge angehen. Angefangen bei einer eigenen Distri, mit guter und durchdachter Updatepolitik und ohne großem KlimBim. Und auch nicht mit unzähligen Alternativen von Oberflächen und Programmen. Eins Programm für eine Aufgabe festlegen und gut ist.

Und dabei darf man, meiner Meinung nach, zB nicht auf x-beliebige bereits existierende Programme setzen, da auch hier die Maintainer oder die Hintergründe der Programmierer unklar sein können.
....

SternburgExport schrieb:
Während es für Privatpersonen überwiegend eher irrelevant sein dürfte, ob sie von US Tech-Größen abhängig sind, wird es meiner Meinung nach schon bei einem Großkonzern problematisch. Für eine (größere) Nation ist es eigentlich untragbar, hier so einfach erpressbar zu sein.

Himbeerdone schrieb:
Wichtig wäre jetzt ein gemeinsamen EU- weites vorgehen und dass man in erster Instanz einmal proprietäre Datensysteme und Cloudlösungen aus anderen Kontinenten/ Drittländern abschafft.
Bin etwas spät zur News😅

Ich sehe es genauso wie ihr:
Wir brauchen ein EU OS auf Basis von Linux:
EU Ebene: die Core Sachen mit festgelegter Standard Software.
Eu Länderebene: Anpassungen an die lokalen Anforderungen.

Eine Linux Variante zu nehmen von Red Hat wäre keine Lösung,
wenn man digitale Souveränität in der EU erreichen will.

Das schrieb ich bei der News zu Fedora 44 und wiederhole es mal:

Wenn man mal ehrlich ist, dann ist Open Source zu einem Teil von US Big Techs programmiert und zum anderen Teil von Entwicklern die sich freiwillig (aus ideologischer Überzeugung/ Leidenschaft für das Programmieren) in ein sweatshop begeben.

The Man Who Maintained Sudo for 30 Years Now Struggles to Fund the Work That Powers Millions of Servers

“For the past 30+ years I’ve been the maintainer of sudo. I’m currently in search of a sponsor to fund continued sudo maintenance and development. If you or your organization is interested in sponsoring sudo, please let me know.”
...

Miller’s situation is far from unique. It exemplifies a broader sustainability crisis affecting the open source ecosystem—one that threatens the very foundation of modern software infrastructure.

According to the 2024 Tidelift State of the Open Source Maintainer Report, 60% of open source maintainers remain unpaid for their work, a figure unchanged from the previous year. Simultaneously, 60% of maintainers have quit or considered quitting their projects, up from 58% in 2023. Among those considering departure, 44% cite burnout as their primary reason.

A 2024 Harvard Business School study found that 96% of commercial programs rely on open source software, with the total value of open source code estimated at $8.8 trillion. Yet the funding picture remains bleak. "

Ich finde die Zahlen schon irre und alarmierend.
Einfach schade wie Firmen die Gewinne daraus erwirtschaften, so wenig dazu beitragen.

Eine EU sollte sich nicht nur auf Open Source Entwickler verlassen, so kann das langfristig nicht weiterlaufen.
Die Menschen die das am laufen halten haben auch noch ein anderes Leben:
Familie, Freizeit, Freunde, Arbeit

Hier sollte die EU Geld in die Hand nehmen und auch europäische Open Source Projekte / Entwickler finanziell unterstützten.

dependency_2x.png




Himbeerdone schrieb:
In Europa gibt es genügend fähige Entwickler und Programmierer, daran sollte es nicht scheitern.

So sieht es aus!
Leider sind oben zu viele unfähige Politiker🫣
 
DevPandi schrieb:
Das ist zum Teil die politische Ebene,
Danke für deinen Beitrag, war interessant zu lesen.

Wer sich mal mit Leuten unterhält die in der lokalen Politik sind und die einem dann mal paar Sachen erzählen...
Der fisch fängt am kopf an zu stinken🤷‍♂️
Minthera schrieb:
In Frankreich könnte das mit der Open Source Initiative fürs ganze Land allein deshalb besser als bei uns klappen, weil Frankreich eine zentralistische politische Struktur (Paris > Land) hat, bei der in Paris vieles zusammenläuft.
Es stimmt, das erleichtert es natürlich.
Loopman schrieb:
Und generell muss dann auch die EU immer und jederzeit die Richtung der Distri vorgeben können.
Wenn die Kontrolle andere Personen haben, egal wie gut sie in der Vergangenheit gearbeitet haben, ist das leider keine dauerhafte Lösung.

Die Core Sachen und Standard Programme...darauf kann man sich einigen.

Aber der Rest sollte von den einzelnen Ländern lokal an ihre Anforderungen angepasst werden.

Ich frage mich wie das andere Länder machen?

China?
Südkorea....Japan?

In Südamerikanischen Ländern könnte ich mir vorstellen das sie mehr auf Linux setzen?
Hat da jemand mal Infos.
User38 schrieb:
In Deutschland hätte jedes Bundesland eine eigene Distribution. Am Ende würde es noch mehr Chaos geben, Deutschland ist nicht dafür gemacht :freak:

ascer schrieb:
Das vage ich ehrlich gesagt zu bezweifeln. So wie ich Deutschland kenne, wird alles in Bürokratie ertrinken und darüberhinaus wird man auch (ist ja nur OpenSource, da gibt es ja keinen Lizenzzwang) weniger Finanzmittel dafür bereitstellen, als man vorher in Lizenzen versenkt hat.

Komisch, wenn sich die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer treffen um über die Gebühren der öffentlich Rechtlichen abzustimmen....dann herrscht Einigkeit.

Damals als im Bundestag über die automatische Diätenerhöhung an die Inflation abgestimmt wurde,
haben auch alle bis auf die Linke dafür abgestimmt.

Fazit: Wenn sie wollen, dann können sie wie von Zauberhand einig sein 😜

Solch ein Projekt die EU in die digitale Souveränität zu bringen, ist kein Ding der Unmöglichkeit.
Ja, es werden Probleme mal kommen.
ja, es wird Geld kosten und auch Kritiker geben.
Aber das ist die Freiheit wert 🤷‍♂️

Und hier nochmal zur Erinnerung:
Wir als Europäer können noch nicht mal im Ausland was kaufen/bezahlen OHNE einen amerikanischen Anbieter (Amex, Mastercard, Visa)‼️:

US-Sanktionen gegen Richter in EU / Leben ohne Kreditkarte und Amazon

Chinesen & Japaner können es -> weil sie da unabhängig von den US Anbietern sind💡
 
Stanzlinger schrieb:
Ich halte dies für keine gute Idee. MS ist faktisch ein Standard der funktioniert. Keine alterntive hat bisher alle Features von Microsoft unterstützt. Selbst ein Datenaustausch zwischen MS Offic und Open Office ist manchmal kaum gegeben, wenn man besondere Features von MS nutzt.
es geht einfach darum den open-standard als STANDARD zu setzen.Dann ist MS eine Nische.
 
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Stanzlinger schrieb:
Dein Format nutzen wie viele? MS nutzen wie viele?
Ich schrieb: "Vielleicht versteht das Stanzlinger jetzt das Problem mit proprietären Formaten/Software?"

Ok, du hast es nicht verstanden

Aber auf deine Frage zu antworten, ich will ja nicht unhöflich sein:
1. Keine Ahnung, aber echt jetzt.
2. Sehr viele Idioten benutzen MS. Aber es benutzen auch viele Idioten die Toilette...
Ich habe auch ein paar nostalgische MS-OS Rechner. DOS,3.1,95,98,ME,2K,XP,Vistahorn,W7.
Also muss ich laut meiner Aussage auch ein Idiot sein. Aber MS-Office versuche ich wie der Teufel
das Weihwasser zu meiden!

Träum weiter dass DOCX und XLSX Standard-Formate sind.
Wo alles das selbe denken, da wird nicht viel gedacht!

Versuchst abzulenken mit einer Frage, die nichts mit der Diskussion zu hat!

PS: Und ich bin einer der VBA im MS-Access, praktisch gesehen, liebt!
Trotzdem kein Standard und MS kann es jederzeit abdrehen!
 
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