foofoobar
Rear Admiral
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Und diese Frage gibt es bei Windows nicht?comfreak schrieb:Aber auch hier ist immer die Frage, wer sich dann drum kümmert...
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Und diese Frage gibt es bei Windows nicht?comfreak schrieb:Aber auch hier ist immer die Frage, wer sich dann drum kümmert...
Das ist problemlos möglich, das ohnehin binärkompatibel. Klingt nicht so, als hättest du dich mal damit beschäftigt. Ist kein Problem, die für die verschiedenen Paketmanager verfügbar zu machen. Gibt z.B. die allermeisten Apps sowohl für Debian-basierte wie auch für Arch-basierte Distributionen. Firefox/Thunderbird und LibreOffice läuft bspw. m.W. einfach überall. Und das ist kostenlose Software, wäre das ein zu großer Aufwand, würden die das nicht kostenlos anbieten können. Denke nicht immer, Vielfalt wäre ein Problem, sondern sehe sie als Chance. Klar ist es mit etwas Aufwand verbunden, seine "Lieblingsdistro" zu funden.chillipepper schrieb:Schlag doch mal vielmehr vor, dass Linux sich von dem Distributionschaos und eine reife OS Version anbietet, dann hätten es auch die Firmen einfacher, ihre Produkte zu portieren.
comfreak schrieb:Das ist problemlos möglich, das ohnehin binärkompatibel. Klingt nicht so, als hättest du dich mal damit beschäftigt.
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) will die Abhängigkeit der öffentlichen Verwaltung von US-Softwareanbietern wie Microsoft verringern und stärker auf eigene Lösungen setzen. Microsoft sei zwar seit Jahrzehnten ein "vertrauensvoller Partner", sagte Wildberger dem Nachrichtenportal Politico.
Weniger Abhängigkeit von Microsoft und Co. in Ministerien
Zugleich gelte aber: "Dass wir auch unabhängig werden wollen, dass wir nicht angreifbar sein dürfen, das steht außer Frage." Sein Ministerium setze stärker auf Open-Source-Lösungen nach dem Vorbild einzelner Bundesländer, sagte Wildberger.
Wir sind auf dem Weg, dass wir das auch bei uns im Ministerium in erheblichem Umfang auf Arbeitsplätzen einsetzen.
Du willst wirklich diesen Unsinn mit /usr/ucb & Co wieder zurück haben?chillipepper schrieb:Nicht nur ich, sondern vor allem auch Hersteller haben gewisse Qualitätsansprüche an ein OS.
Qualität beginnt mit Standardisierung und Pflege eines vollständigen Gesamtsystems.
Was sich insbesondere dadurch bemerkbar macht das das Angebot an HPUX, Solaris, SysV-Derivaten, IRIX, Sinix & Co immer noch total riesig ist.chillipepper schrieb:Und das bremst die Verbreitung von Linux mächtig aus. Damit ist Linux für viele Anwender keine gute Wahl und schon gar nicht eine Alternative zu Windows (oder gar macOS).
awaiK schrieb:Ich war überrascht wie viele deutsche und europäische Alternativen es gibt.
Genau mit der Kombi komme ich auch 95% des Weges. Einzig finde ich sollte es in Sachen NextCloud mehr auf Privatkunden zugeschnittene Angebote geben, besonders Speicherplatz kostet m.E. noch zu viel in Europa. Aber das wird schon. Ionos hat den Weg recht gut bereitet.awaiK schrieb:
- OneDrive (Premium), das ich intensiv nutze, habe ich durch Nextcloud ersetzt.
In meine Fall eine managed Nextcloud Intanz von IONOS.- Kontakte (CardDAV) und Kalender (CalDAV) sind ebenfalls zu Nextcloud umgezogen
- Lokale Office Installation wurde durch Softmaker Office ersetzt.
Ich verwende Office äußerst selten. Vermutlich würde LibreOffice für mich vollkommen ausreichen- von Windows 11 auf Ubuntu gewechselt
- anstatt Chrome oder Edge verwende ich nun FireFox
- Ansonsten noch viele weitere Open-Source Programme (Thunderbird, FreeCAD, LibrePCB, etc.)
Doch, deshalb schrieb ich ja "auch." Denn a) haben viele der freiwillig/unbezahlt die Admin-Tätigkeiten der Schule betreuenden Lehrer die Kenntnisse hinsichtlich Linux nicht; und b) ist es für eben diese recht akzeptabel bei Problemen auf Microsoft hinzuweisen, also irgendwelche Schuld leicht von sich zu weisen. "Das letzte Update hat Probleme gemacht" ist akzeptabel, weil das leider oft genug stimmt.foofoobar schrieb:Und diese Frage gibt es bei Windows nicht?
Ja, dieser Opferkult der Windows-Jünger ist einfach erbärmlich.comfreak schrieb:Doch, deshalb schrieb ich ja "auch." Denn a) haben viele der freiwillig/unbezahlt die Admin-Tätigkeiten der Schule betreuenden Lehrer die Kenntnisse hinsichtlich Linux nicht; und b) ist es für eben diese recht akzeptabel bei Problemen auf Microsoft hinzuweisen, also irgendwelche Schuld leicht von sich zu weisen. "Das letzte Update hat Probleme gemacht" ist akzeptabel, weil das leider oft genug stimmt.
Steigt man auf Linux um, und es gibt ein Problem, ist das viel eher ein Problem (der Kompetenz) des Lehrers., auch wenn das nicht stimmt Und wer will sich das schon ans Bein binden?
An dieser Stelle steht ein externer Inhalt von YouTube, der den Forumbeitrag ergänzt. Er kann mit einem Klick geladen und auch wieder ausgeblendet werden.
So ganz einfach ist selbst das nicht. Denn einige Funktionen gibt es nur in Word for Windows. Das ist so krass, dass MS Apple-Nutzer immer noch schlechter behandelt. Aber gerade das Handling von Bildern in Dokumenten oder das Einbetten von Kommentaren ist auf Mac echt schlecher gelöst als in Windows. Wir haben hier zu Hause dienstlich beides und wenn es um irgendwelche speziellen Kleinigkeiten in Word geht, mach ich das am Win Rechner. Noch...m1key_SAN schrieb:Ende vom Lied: Ich habe kapituliert und Word auf dem Mac gestartet.
Mission erfüllt, Würde leicht angekratzt.
Ja, das wäre wirklich der wichtigste Schritt. Ich bin auch zu Jahresanfang umgestiegen und werde jetzt mal versuchen ein echt schwierieges Word-Dokument (475 Seiten, komplex mit kapitelanbhängingen wechselnden Fuß- und Kopfzeilen, Tabelle, Code, Referenzen und zig Grafiken) per ODF in mein Libre Office (auf Linux besser als in Windows, finde ich!) zu Übertragen. Wenn das klappt, brauch ich kein MS mehr. Denn was komplexeres als dieses Dokument werde ich vermutlich nicht mehr schreiben (wollen). Bin gespannt!m1key_SAN schrieb:Fazit: Linux & Open‑Source – aber bei amtlichen .docx‑Formularen gewinnt leider immer noch Microsoft per Knock‑out. Und ja, das ist echt noch ein Problem.
Aber vielleicht wird es dann ja besser und DOCX, wird durch ein ODF ersetzt!
chillipepper schrieb:Ich habe mich damit mehr beschäftigt, als Du vermuten magst. Seit den 90ern habe ich viele Erfahrungen mit unterschiedlichsten Unix-Systemen (zeitweise auch mit Linux) gemacht.
Du kannst mir viel erzählen, aber das ändert nicht die Realität.
Nicht nur ich, sondern vor allem auch Hersteller haben gewisse Qualitätsansprüche an ein OS.
Qualität beginnt mit Standardisierung und Pflege eines vollständigen Gesamtsystems.
Bei 800+ Distributionen und dem beliebigen Zusammenwürfeln aller Systemkomponenten hat man einfach nicht die Qualität, als wenn ein vollständiges Unix-System in seiner Gesamtheit über einen langen Zeitraum gepflegt wird. Es ist einfach vollverbastelt von vorn bis hinten und auf jedem System anders.
Für Dich als möglicherweise „neugierig/verspielten“ Unix-Anwender mag diese Vielfalt interessant sein und Deine Neugierde wecken, oder Du "findest es einfach cool".
Das sind jedoch die falschen Attribute für eine clevere Betriebssystemwahl.
Und das bremst die Verbreitung von Linux mächtig aus. Damit ist Linux für viele Anwender keine gute Wahl und schon gar nicht eine Alternative zu Windows (oder gar macOS).
Korrektur:comfreak schrieb:für alle wichtigen Linuxe
Ich schreibe beruflich sehr viele Dokumente, vor allem Standards im Zertifizierungs‑ und Normenumfeld – bis hin zur europäischen Ebene.comfreak schrieb:Denn was komplexeres als dieses Dokument werde ich vermutlich nicht mehr schreiben (wollen). Bin gespannt!
Das ist ziemlich fern aus der Praxis gesehen. Wer bezahlt denn das Personal um die Schul Rechner und ggf. Server zu warten/einzurichten/supporten?comfreak schrieb:Genau deshalb bekommt mein Nachwuchs auch als erstes mit Linux in Kontakt. Und auch an Schulen wäre das ne gute Idee, zumal deutlich billier, als zig MS Campus Lizenzen. EduBuntu und auf geht's. Aber auch hier ist immer die Frage, wer sich dann drum kümmert...
Das ist der Fehler in deiner Annahme.Farrinah schrieb:Da ist nichts Billiger wenn man auf die schnelle so Kurzsichtig auf Linux umstellt.
Stanzlinger schrieb:Auch LibreOffice hat seine Probleme.
Stanzlinger schrieb:VBA-Makros und Power Query, in Word Layout-Treue und Inhaltssteuerelemente, Spezielle Diagrammtypen, Eingebettete Schriftarten..die Liste mit Problemen kann ich endlos fortsetzen
@Stanzlinger:Engelsen schrieb:Naja, wer ist denn auch der Entwickler von Power Query und Visual Basic?!
Logisch, dass MS nicht möchte, dass das auch auf Linux läuft.
Aber evtl. sind das auch Altlasten, die mal ersetzt werden dürfen/müssen?
An der Stelle muss und möchte ich mal eine Lanze für die Kolleg:innen an den Schulen brechen. Bei aller Kritik an Microsoft und ebenso bei aller berechtigter Kritik an der Abhängigkeit von Microsoft - erinnert mich daran, dass ich bald mal noch auf Linux zum Gamen umstellen sollte. Gerade im Bildungssektor ist die IT immer noch "Nebensache".foofoobar schrieb:Ja, dieser Opferkult der Windows-Jünger ist einfach erbärmlich.
Das ist oft eine Frage der Kompetenz und noch viel öfters eine Frage der Zeit. Um mal das ganze in meinem Bereich zu verdeutlichen: Ich arbeite 32 Stunden, komme oft auf 34 - 35 Stunden die Woche, weil immer irgendwas noch ansteht.foofoobar schrieb:Sich einfach das Zeug zu schnappen um es besser zu machen ist ja total subversiv
Wobei da auch die ODF-Formate eigentlich einen guten Job machen.m1key_SAN schrieb:Word versuche ich generell großräumig zu umschiffen. Im Alltag geblieben sind bei mir im Prinzip nur noch Excel und PowerPoint.
Dein Format nutzen wie viele? MS nutzen wie viele?Dinonator schrieb:@Stanzlinger:
Ich habe mal ein Grafikdateiformat erfunden. "RAW8" für MS-DOS und den Grafikmodus VGA-X (320x240).