News La Grande Linux Nation: Frankreich setzt auf das freie Betriebssystem

@chillipepper 1.) Linux run Business… Und zwar sehr erfolgreich, da hat es sich längst durchgesetzt
2.) Valve hat kein eigenes OS, selbst wenn, na und? Es ist trotzdem aus dem Baukasten. (KDE, Kernel, Audio-Stack usw)
3.) niemand in der Linux Welt will ein Linux. Man nimmt was einem zusagt und passt es nur an wenn man will. Was ist denn so schlimm an der Option? Mit PikaOS habe ich das, was ich lange wollte: Debian basiert, Cachy Patches. Für mich ein Traum. Das Experiment Niri anstatt KDE oder Gnome zu nutzten war auch erfolgreich. Hätte ich aber nicht müssen, ich kann es aber und das ist wahre Freiheit.
 
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m1key_SAN schrieb:
Das geht auch unter Softmaker, ich muss mir das mal anschauen habe jetzt alle drei installiert ;)
Ok, ich passe meine Bewertung jetzt an, von Softmaker und Libreoffice geht es in Libre Office writer am einfachsten.



Das Problem ist hier Microsoft Office, weil Microsoft alles absichtlich inkompatibel zu konkurrenten hält .. nicht anders herum.
In dem Videoschnipsel hab ich jedenfalls mal aufgenommen wie das doppelloge easy wegzubekommen ist, das man bei der checkbox einfach immer in der linken hälfte anklickt statt der rechten Hälfte und das eingeben von text an den Hervorgehobenen Stellen geht auch sauber.

Nach dem ausfüllen dann ggf am ande denke ich mal als pdf ausdrucken oder eben auf papier.
Eigentlich ist halt nur dieses Logo da störend und das die bei der originaldatei direkt nen darfste nicht verändern gesetzt haben :D

Die Behörden sollten auch sowas auf odf umstellen, ganz klar.
 
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Alexander2 schrieb:
Die Behörden sollten auch sowas auf odf umstellen, ganz klar.
Eher auf pdf oder HTML Formulare
 
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Farrinah schrieb:
Der Weltweite Standard ist nun mal MS Office.
Wüsste nicht das MS Office nach einer DIN ISO Norm irgendwo verankert ist. ODF 1.2 bzw. 1.3 ist das was zählt und da kann MS Office 99,9% Marktmacht haben so lang Standards nicht eingehalten werden ist dies egal.
 
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Stanzlinger schrieb:
Ich halte dies für keine gute Idee. MS ist faktisch ein Standard der funktioniert. Keine alterntive hat bisher alle Features von Microsoft unterstützt. Selbst ein Datenaustausch zwischen MS Offic und Open Office ist manchmal kaum gegeben, wenn man besondere Features von MS nutzt.

Dann müssen wir es halt lassen. Wir schaffen das Fach Informatik ab und stecken die Leute stattdessen ins Steinkohlebergwerk. Das hat nämlich Deutschland reich gemacht, statt arm, wie Microsoft.

Übrigens: Heute ist Microsofts Teams, Version 26072.519.4556.7438 erschienen. Das sind schon deutlich mehr Release-Nummern, als Sekunden seit der Erstveröffentlichung verstrichen sind -- bekannte Parallel-Universen eingeschlossen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Loopman schrieb:
Aber mal ehrlich, kaum jemand tauscht solche Dokumente mit irgendwelchen Chinesen aus.
Und wenn doch ist es letztlich auch nicht das große Problem.

Nur darum geht's ja letztlich nicht. Sondern darum wie man ggf. einen neuen Standard definiert wenn man es politisch vorgibt/anstrebt. Sagt ja niemand dass das von heute auf morgen per Ordre de Mufti reibungslos funktioniert, aber wenn man von vorne herein vor einem vorhandenen Standard resigniert braucht man erst gar nicht anzufangen.
WPS ist doch eigentlich ein Paradebeispiel wie es funktionieren kann. Zunächst mal hat es eine sehr hohe MSO Kompatibilität und die Leute sind es eben gewohnt damit zu arbeiten. Und es nutzt auch die MSO Dokumenten Formate, PDF zudem als zentraler Workflow-Bestandteil. Aber eben alles ohne MS!
Ob man langfristig (wieder) auf eigene Formate umstellt wird sich zeigen.

Das soll jetzt kein Plädoyer für WPS sein (chinesisch und proprietär), nur aufzeigen wie es gehen kann. An dieser Stelle sähe ich z.B. gerne ' Softmaker Office' stehen, sogar als deutsches Produkt.
 
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Alexander2 schrieb:
Das Problem ist hier Microsoft Office, weil Microsoft alles absichtlich inkompatibel zu konkurrenten hält .. nicht anders herum.
In dem Videoschnipsel hab ich jedenfalls mal aufgenommen wie das doppelloge easy wegzubekommen ist, das man bei der checkbox einfach immer in der linken hälfte anklickt statt der rechten Hälfte und das eingeben von text an den Hervorgehobenen Stellen geht auch sauber.

Nach dem ausfüllen dann ggf am ande denke ich mal als pdf ausdrucken oder eben auf papier.
Eigentlich ist halt nur dieses Logo da störend und das die bei der originaldatei direkt nen darfste nicht verändern gesetzt haben :D

Die Behörden sollten auch sowas auf odf umstellen, ganz klar.
Coole Sache, Danke für das Video/Input ;)

Ich sehe das genauso – ein Umstieg auf ODF macht absolut Sinn.

Für mich ist das jedenfalls kein Grund, wieder zu Windows zurückzugehen. Im Gegenteil: Ich erlebe täglich, wie sich Windows 11 immer mehr verrennt – auch aus beruflicher Sicht im Halbleiterumfeld.

Früher war ich als Network Engineer noch stark an Microsoft gebunden, inzwischen bin ich im Zertifizierungsbereich tätig. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Entwicklungen in den USA und den technischen Problemen rund um Windows bin ich wirklich froh, privat auf Linux umgestiegen zu sein.

Ich versuche auch aktiv, andere in diese Richtung mitzunehmen.
 
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Nochmal zu dem, was @@mo in den weiter zurückliegenden Posts teilweise angesprochen hat:

Rußland und China sind doch schon seit Jahren dabei, sich digital von den USA zu emanzipieren. Wie weit sind die in diesem Bestreben wirklich (also abzüglich Propagandarhetorik) gekommen? Daraus könnte man lernen, wie und wieweit das Sinn macht und Erfolg haben kann.

Klar, zur Durchsetzung stehen die Methoden der Tyrannei dafür in Europa nicht zur Verfügung. Hier ist die Macht genossenschaftlich organisiert und zudem noch nach Staaten separiert. Aber Geld stünde schon zur Verfügung. Selbst Staaten mittlerer Größe (z.B. Frankreich, Deutschland, GB, Italien) nehmen jedes Jahr mehr Geld ein als ein Weltkonzern an Börsenwert insgesamt hat. Das einzige (aber leider gravierende) Problem ist, dass man das benötigte Geld nicht zusätzlich verbraten kann, sondern nur anstatt irgendwas Anderem. Da gäbe es vermutlich endlos viele Möglichkeiten, aber auch keine Einigung darüber.

Dann kommen natürlich noch nationale Eitelkeiten hinzu. Und da stand Frankreich zumindest in der Vergangenheit immer in der vordersten Reihe. Das heißt, nicht die bessere Lösung, sondern die französiche Lösung ist zu favorisieren (nicht nur aus nationalistischen Gründen, sondern weil das Geld (in dem Fall das erwirtschaftete) in die Kassen der 'Grande Nation' fließt, statt einfach nur allgemein nach Europa).

Nur der ständige Druck von außen vermag dauerhaft so etwas wie europäischen Gemeinschaftsgeist zu erzeugen. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Andereseits braucht es wohl auch kein bis ins kleinste Detail durchorganisiertes europäisches Gesamtkonzept. Man schaue einfach nur, wo Linux noch so seine Defizite hat, und pumpe dort jeweils eine adäquate Menge Geld hinein. Die besten Lösungen können dann auch von anderen Ländern nach eigenem Gudünken übernommen werden. Also ganz nach Art der Linux-Grundprinzipien!

Es braucht natürlich Zeit und Geduld. Und Rückschläge sind einzukalkulieren. Wenn man sich einmal in der Historie umschaut, dann finden sich zahllose Beispiele, wo aus der Not heraus, alternative Wege beschritten werden mussten. Manchmal war dann sogar die Ersatzlösung dem Original überlegen. Zum Bespiel Buna statt Kautschuk, Rübenzucker statt Rohrzucker. Jedesmal war der Grund, dass die eigentlich bequemere Lösung nicht oder nur unzureichend verfügbar war.
 
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DocAimless schrieb:
Du willst also sagen der BND kann nix? Kopf -> Tisch
Genau das will ich damit sagen. Es gibt mehr Berichte über das Versagen des BND als alles andere. Unter anderem dass immer wieder ausländische Geheimdienste auf Sicherheitsprobleme aufmerksam machen mussten. Da fällt mir zb. spontan der Konflikt in Taiwan mit China ein wo eine unserer wertvollen Politikerinnen ausgeflogen werden musste... Also bitte. Klär mich gerne auf! Kopf -> Hand
 
DocAimless schrieb:
Mit LiMux & WollMux hätten wir dies schon lange haben können zumindest die Grundmauern für ein DE bzw. EU Projekt und das schon vor fast 20 Jahren.

Ein so gescheitertes Projekt sehe ich nicht als Grundlage an und ein System für Behörden / Landesverwaltung und nicht für eine Großstadt ist auch ein anderes Kaliber.


Metalveteran schrieb:
Gleichwertig nach kurzer Umgewöhnung reich doch schon? 🤷‍♂️

Die freie Lösung die gleichwertig zu den Microsoftdiensten ist will ich sehen, das mag zwar für die Grundfunktionen für Office gelten, aber gegen Sharepoint / Powerquery / PowerBI gibt es keine Lösung wie von Microsoft.

Alexander2 schrieb:
Das ist doch der Irrtum, das Geld ist da, wird gerade nur alles Fleißig in due USA geschaufelt. vieles zu Microsoft.
Natürlich ist das nicht umsonst Software zu haben und zu maintainen...
Aber es wird günstiger werden und obendrauf Europäische Steuereinnahmen bringen.

Das es günstiger ist muss sich auch erstmal beweisen, da habe ich gerade in der langsamen EU meine Zweifel.
 
chillipepper schrieb:
Bleib lieber bei den Fakten und fang nicht an, wild herumzuspekulieren, nur weil Du eine andere Meinung weder akzeptieren noch wiederlegen kannst.
Dieses Gesülze das sich alles wo keine setup.exe funktioniert niemals durchsetzen wird höre ich schon seit über 20 Jahren, während ich in der Zeit gutes Geld mit Systemen verdient habe wo eben kein setup.exe drauf funktioniert.
chillipepper schrieb:
Fakt ist, dass Softwarehersteller um das Bastelsystem Linux seit mehr als 20 Jahren einen großen Bogen machen und Linux nur schwerlich ein vollständiger Ersatz für Windows ist und wenn das so weitergeht auch nie sein wird.
Du betrachtest die Welt der Computer aus einem sehr merkwürdigen Winkel, tatsächlich stellen die Computer auf denen setup.exe funktioniert mittlerweile nur einen Nische dar, nämlich der Desktop.
chillipepper schrieb:
Schau Dir mal an, was die großen Hersteller machen: Valve, Oracle.
Die gehen lieber die Extrameile und bauen sich ihr eigenes Linux, als von irgendeiner der 800+ Basteldistributionen abhängig zu sein und für die Implementierungsfehler anderer auch noch Support leisten zu müssen... Standardisierung? Pustekuchen! Die machen sich ihr OS lieber selbst.
Du weiß offensichtlich nicht was Oracle-Linux ist, geschenkt.
Jedenfalls werden diverse Oracle-Produkte auch auf anderen Distris voll supported, ASM ist leider etwas Theater aber das muss letztendlich Oracle ausbaden. Aber letztendlich versucht sowieso jeder sowenig Zeug wie möglich von denen einzusetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da gibt es zumindest fundierte Indizien für durch bereits bisher gelaufene Projekte oder noch laufende.
LiMux zumindest da wurde ja auch Kosten alle aufgeschlüsselt veröffentlicht.

Und selbst wenn lokale Firmen dann dran beteiligt sind statt nur eigene Mitarbeiter des Projektes bringt das auch dann noch Steuereinnamen, Beiträge in Lokale Solzialsysteme und alles...

Die Arbeit hier zu verrichten hat in meinen Augen nur Vorteile. Und das es günstiger ist ist nichtmal zwingend das Ziel, aber soweit ich weiß wird es günstiger mit allen nebeneffekten berücksichtigt erst recht.
 
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Völlig unsinnig, seit dem Linux russische Entwickler gesperrt hat.
 
Wie die gleich in der überschrift aus Ahnungslosigkeit das vorhaben abwatschen:
"Allerdings fehlen europäische Alternativen."

Was nen blödsinn.
 
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Rote Rose schrieb:
Völlig unsinnig, seit dem Linux russische Entwickler gesperrt hat.

Würde gerne eine Referenz haben und will die auch lesen.
 
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Würde gerne eine Referenz haben und will die auch lesen.
Ist Google schon wieder mal kaputt?
Eindeutig sind jedoch drei weitere Aussagen von Torvalds: Die "diversen Compliance-Anforderungen" seien nicht nur eine US-Sache. Und wer noch nicht von Sanktionen gegen Russland gehört habe, solle die Nachrichten lesen. Außerdem stellt er die Frage, warum ausgerechnet er als Finne russische Aggressionen unterstützen würde – anscheinend kämen zu den nicht gelesenen Nachrichten auch noch fehlendes geschichtliches Wissen hinzu.
https://www.heise.de/news/Linux-Mehrere-russische-Maintainer-fliegen-raus-9992741.html
 
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Alexander2 schrieb:
Das Problem ist hier Microsoft Office, weil Microsoft alles absichtlich inkompatibel zu konkurrenten hält .. nicht anders herum.
Das ist so an der Stelle aber nicht richtig: MS Office unterstützt auch die ODF-Formate und ist damit prinzipiell auch kompatibel zur Konkurrenz. Man wird sogar beim ersten Start gefragt, ob man das MS-Format oder eben ODF verwenden möchte.

Ich hab im Studium bereits auf ODF umgestellt, weil es viele Probleme beseitigt. Wenn man "wollen" würde, könnte man alles so ein stellen dass es passt. Leider ändert das allerdings nichts an der Grundproblematik.
DocAimless schrieb:
Wüsste nicht das MS Office nach einer DIN ISO Norm irgendwo verankert ist. ODF 1.2 bzw. 1.3 ist das was zählt und da kann MS Office 99,9% Marktmacht haben so lang Standards nicht eingehalten werden ist dies egal.
Auch wenn man es kaum glauben mag, die Grundlage für docx, xlsx, ptx ist als ISO-Standard verabschiedet und nennt sich Office Open XML. Und das Ganze hat sogar 2016 eine "Überarbeitung" als ISO-29500-x erhalten.

Ändert nichts daran, dass Officen Open XML weitgehend Schrott ist und viel zu komplex. Da ist ODF deutlich besser. Bin jetzt auch final auf LibreOffice umgestiegen.
foofoobar schrieb:
Du betrachtest die Welt der Computer aus einem sehr merkwürdigen Winkel, tatsächlich stellen die Computer auf denen setup.exe funktioniert mittlerweile nur einen Nische dar, nämlich der Desktop.
Und selbst das mit der setup.exe bekommt man ja heute hin. ;) Das Problem bei der Umstellung auf Linux ist an der Stelle vielschichtiger und doch gleichzeitig relativ simpel: Altlasten, die oft aus Geldgründen nicht gemacht wird.

Ach, ich würde am liebste Heute noch auf Linux all die Arbeitsplätze umstellen.
 
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PeacemakerAT schrieb:
Sehr gut und jeder Einzelne der sich von US Diensten befreit, macht uns wieder stärker und unabhängiger!
Vielleicht bekommt man nicht für jedes Programm einen 1:1 Ersatz, aber das ist nicht schlimm, mit etwas Mühe klappt fast alles ausreichend gut und man lernt sehr viel dazu.
Heuer hab ich schon sehr viel in Richtung US freie Dienste umgestellt, fehlt nur noch Wero statt Visa, wenn das endlich mal in Ö verfügbar ist.

Win 11->EndeavourOS
OneDrive->Nextcloud
Office->LibreOffice
Outlook->Thunderbird
Whatsapp->Signal
Lightroom->Darktable
Facebook-> nix :)

Nur Amazon kann ich aktuell noch nicht sinnvoll substituieren, aber man braucht ja auch in Zukunft noch Projekte :)
Man kann Facebook/Twitter und co durchaus mit Mastodon ersetzen
seyfhor schrieb:
Da wird Excel zwar nur einmal im Monat benutzt, aber wenn das dann anders aussieht geht die Welt unter.

Wichtig ist sicher gleich direkt immer auf Open Source zu setzen. Wieso wollen Menschen denn privat für sich zu Hause MS Office, Edge oder Teams haben? Weil sie es von der Arbeit her kennen. Wenn sie jetzt auf der Arbeit etwas andere kennenlernen und es dann auch einfach so zu Hause nutzen können ist es doch perfekt.
Genau deshalb bekommt mein Nachwuchs auch als erstes mit Linux in Kontakt. Und auch an Schulen wäre das ne gute Idee, zumal deutlich billier, als zig MS Campus Lizenzen. EduBuntu und auf geht's. Aber auch hier ist immer die Frage, wer sich dann drum kümmert...
 
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