News Lagert AMD die Produktion doch aus?

Kann es sein, dass alle diese antwortposts (einschließlich diesem) föllig sinnlos sind und vom eigendlichen thema abweichen?
diese bemerkung ist doch extra "entfernt" worden, damit sie nicht beachtet wird und trotzdem bekommt sie mehr beachtung als die meisten anderen Posts heir.
Irgendwie sinnlos oder?
 
hmm frag mich wie sich das mit der x86 lizenz vereinbaren läst, afaik muss amd einen großteil der x86 chipproduktion inhouse erledigen, und da sie schon ziemlich viel bei chartered produzieren lassen würds mich interssieren ob da wirklich was dran ist.
 
Es wird mich auch nicht so sonderlich stören, wenn AMD z u s ä t z l i c h Hilfsproduktionsstätten in Anspruch nehmen wird. Sobald dies aber auf Kosten der aktuellen Fabriken geschehen wird, dies ist der Gedanke, bei dem mir schlecht wird. Aber so wäre mir das sonst ganz willkommen.

Bzgl. des neuen Bewertungssystems: Wow, vier Minusse bisher schon? Das kann nur daran liegen, daß ich kein Crysis habe! Bzw. einen Q6600 auf 7,1 GHz!
 
Auslagern heißt nicht, das Kapazitäten woanders abgebaut werden. Es kann auch darauf hinauslaufen, das keine eigenen Kapazitäten erweitert, sondern diese angekauft werden. So kann man später auch leichter davon wieder loskommen. IMO keine üble Sache, wenn man es bedacht angeht.
 
Jop, AMD lässt derzeit immer noch einen Teil der Chips bei Chartered fertigen da hre eigenen Fabs komplett ausgelastet sind.
 
Zeig mir den Chinesen, der für 3€ die Stunde ein x86-Design entwickelt!
Ich verstehe eh nicht, was der Vergleich mit Nokia soll. .. findeich sehr SEHR sehr weit hergeholt (genau wie die anderen Beispiele)!

Es geht hier nicht um irgendeine Fabrik von AMD, sondern um ihre gesamten Anlagen (ja beide Bedeutungen sind gemeint!).
Tut mir leid, aber AMD wird wohl kaum wie nVidia oder ATi am Reißbrett die Designs entwickeln (können!).
 
Wurden die sinnlosen Einträge nicht vorher mühselig von den Kommentatoren rausgefischt?
 
Nur zur Information: AMD hat in Dresden nie ATI-GPUs produziert. Diese wurden schon als ATI noch selbstständig war bei TSMC und UMC gefertigt (so wie Nvidia das auch macht) und das hat sich nach der Übernahme - schon aufgrund von technischen Gründen - nicht geändert.

Was bei dieser Information neu ist: TSMC fertigt eigentlich im konventionellen Bulk-Verfahren (GPUs), AMD seine CPUs im SOI-Verfahren. Jetzt testet TSMC SOI. Außerdem ist neu, dass diese Firma CPUs für AMD produzieren wird. Wobei auch dies nix grundsätzlich neues ist, da AMD mit Chartered schon länger einen Auftragsfertiger hat, der AMD-CPU produziert.
Die Option stand schon länger zur Debatte, weil AMD in Dresden sonst Fusion (also auch GPU-Komponenten) produzieren müsste oder mehrere Chips in ein Package stopfen müsste.
Jetzt sollen anscheinend Partner (zumindest mal TSMC) das gesamte Produkt in SOI produzieren, wahrscheinlich auf einem nativen Die. Das scheint für AMD aus welchen Gründen auch immer der bessere Weg zu sein, vielleicht reichen für Fusion die Kapazitäten in Dresden nicht. Möglich wäre auch, dass für Dritthersteller die Produktion einfacher ist, weil AMD relativ viele Schwierigkeiten damit hätte, in Dresden GPUs auf die Wafer zu bringen. Whatever.

Schon mit dem Kauf von ATI und zuvor dem Auftrag an Chartered gab es gewisse Tendenzen weg von Dresden, die aber absolut nix mit einer Abspaltung der Fabs zu tun haben müssen. Ich sehe da sowieso keinen Sinn drin, nur einen instinktiven Schnappreflex einiger kurzsichtiger Börsen-Schlipsträger. Gibt schlicht keine konstruktiven Argumente für eine Abspaltung, Aufträge von Drittherstellern kann Dresden auch so annehmen, wenn AMD das möchte.
Die Chancen für die neue Fab im US-Bundesstaat New York sind aber auf jeden Fall gesunken, da AMD aufgrund der harten Konkurrenz weniger Möglichkeiten hat, als noch vor wenigen Jahren - damals entstand diese Idee ja gerade. Außerdem kann es gut sein, dass man die Kapazitäten schlicht nicht braucht, vor allem wenn die sog. APUs (CPUGPU) nicht in Dresden produziert werden und der Ausbau der bestehenden Fabs sowieso in einer höheren Kapazität resultiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich sowieso, warum AMD nicht Aufträge von aussen an Land zieht. Oder wenigstens dies versucht.

Die Kapazitäten hat AMD ja wohl zur Verfügung. Auch die ATI Chips könnte man sicher im Haus fertigen. Mit der damit einhergehenden besseren Kapazitätsauslastung kann man eventuell auch an den Kosten etwas drehen. Nicht zu vergessen der Know How Aspekt. Ich halte es für sehr gefährlich, echtes Know How an einen Subcontractor auszugeben.
 
Ich hoffe nur das wenn es so kommt und AMD nach Asien auslagert die Prozessoren sich beim Übertakten nicht als Chinaböller entpuppen...
 
Ja klar als wenn Firmen wie Mercedes , Siemens usw keine Steuern zahlen müssten... :D
Sach mal wo lebst du eigentlich? :D
 
AMDs Fabs sind derzeit immer noch voll ausgelastet und dazu kommt das man nicht mal eben so eine neue Fertigung starten kann. Das kostet Milliarden
 
wenn überhaupt wird AMD es als "z u s ä t z l i c h Hilfsproduktionsstätten" in Anspruch nehmen. Ein Verkauf der Fab bringt vieleicht kurzfristig Geld, aber langfristig gesehen wäre es sehr dumm.
 
Völlig korrekt Fandre, so hat Intel bisher gesagt. Der Fusion-Konkurrent bei Intel ist eher Havendale, ein Nehalem-basierter Prozessor mit integrierter Grafikeinheit. Schau mal hier
 
Wenn Dir auch in Zunkunft reicht, was AMD zur Zeit produziert wirst Du wohl auch kaum so schnell einen neuen Prozessor kaufen und von daher bist Du auch kein potentieller Kunde.

Also wen interessierst Du dann noch ? ;-)
 
Ein Know How gibts zur Zeit nicht. Das ist das Problem.
Wie mein Voredner schon sagt, sowas in Gang zu bringen kostet Milliarden.
 
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