Langsamer USB-Stick?

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Qualität bemisst sich nicht nach dem Markennamen. Qualität bemisst sich bei USB-Sticks nach dem Preis. Generell kann man sagen, Du kriegst was Du bezahlst. Zahlst Du nur 10,- €, bekommst Du auch nur Qualität für 10,- €. Egal ob da Zamsung oder Sanmist drauf steht.

Die angegebene theoretische maximale Datenrate bei Sticks kann man (genau wie bei SSDs) ignorieren. Grob eingrenzen kann man die Auswahl damit, da alles was mit weniger als 300 MB/s (auch schreibend) angegeben ist mit hoher Wahrscheinlichkeit langsamer Schrott ist.
Brauchbare Modelle haben real gemessene 4K-Werte r/w >10 MB/s, besser >20 MB/s und beginnen ab ca. 30 €. Spitzenmodelle schaffen aktuell read40/write90 MB/s. Das ist oberstes SATA-SSD-Niveau.

Auf https://ssd-tester.de kann man ganz gut nach brauchbaren Sticks filtern/sortieren. Egal wonach man sortiert, gute Sticks beginnen meist bei 30-40 € (aktuell wegen der Specherkriese teils absurd teurer).

Gut Erfahrungen habe ich mit Sticks und SD-Karten von Transcend gemacht (im Gegensatz zu SanDisk).

Die wichtigste Faustregel lautet jedoch: von Noname-billigst-Herstellern wie Intenso, Verbatim, Hama & Co. gar nichts zu kaufen. Die verbauen das, was Qualitätshersteller weggeworfen haben.
 
MORPEUS schrieb:
Gut Erfahrungen habe ich mit Sticks und SD-Karten von Transcend gemacht (im Gegensatz zu SanDisk)
Ist halt immer subjektiv.. bei mir sind alle Transcend putt und SanDisk tut noch alles. Transcend ging mir auch schon Server-ECC-RAM hopps. Aber so ist das halt.
 
MORPEUS schrieb:
Qualität bemisst sich nicht nach dem Markennamen. Qualität bemisst sich bei USB-Sticks nach dem Preis. Generell kann man sagen, Du kriegst was Du bezahlst. Zahlst Du nur 10,- €, bekommst Du auch nur Qualität für 10,- €. Egal ob da Zamsung oder Sanmist drauf steht.
(...)
MORPEUS schrieb:
Die wichtigste Faustregel lautet jedoch: von Noname-billigst-Herstellern wie Intenso, Verbatim, Hama & Co. gar nichts zu kaufen. Die verbauen das, was Qualitätshersteller weggeworfen haben.

Widerspricht sich das nicht irgendwie? :)

Ich würde bei Ersterem auch mitgehen. Dass ein 5€-Stick von SanDisk etc. aber besser ist als einer von Intenso etc. würde ich eher infrage stellen.

Meine Faustregel wäre eher, überhaupt keine USB-Sticks als Arbeitslaufwerk oder zur langfristigen Speicherung von Daten zu verwenden.
Ich kaufe persönlich eigentlich immer sehr günstige USB-Sticks, weil diese bei mir einfach dazu dienen, Daten kurzfristig von A nach B zu transportieren oder Daten zu halten, die ich eh noch an anderen Orten habe. Wenn einer kaputt geht, kaufe ich mir eben einen neuen. Ich hatte schon mal einen sehr billigen Stick (Werbegeschenk) über sehr lange Zeit im Einsatz (10+ Jahre); der funktioniert immer noch (ich nutze ihn nur nicht mehr, da USB2.0 und nur 1GB Kapazität).

Im Grunde sind fast alle USB-Sticks eh mehr oder weniger Schrott mit Ausschuss-NAND und ohne Sektor-Prüfsummen bzw. -ECC. Wer so wichtige Daten speichert, ist eh lost. Ob das Teil da 5 oder 20€ kostet, wird sich am ehesten in der Geschwindigkeit auswirken. Aber davon abgesehen bleiben konventionelle USB-Sticks mehr oder weniger Fehleranfällig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da du ja nach eigener Aussage keine Erfahrung mit hochwertigen USB sticks hast, ist deine Aussage mindestens zweifelhaft.

Ich habe - mit hochwertigen - im Gegenteil die Erfahrung gemacht, das sie schnell und haltbar sind
 
@Micha- Mir ist in meinem Leben noch nie ein USB-Stick kaputt gegangen. Und jetzt?

Für über 20€ habe ich noch nie einen gekauft, idR eher für um die 10€ - oder eben Werbegeschenk.

Ohne Sektor-Prüfsummen und -ECC sind zumindest für die Datenhaltung alle konventionellen USB-Sticks eher Murks.

Dass man sich über den Preis vornehmlich die Geschwindigkeit erkauft, sagte ich ja.


PS: Ah doch, zuletzt ist mir die Plastiklasche von meinem USB-Stick am Schlüsselbund kaputt gegangen. Der Stick funktioniert aber immer noch. :daumen:
 
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