Lankabel ins Sockelleiste verlegen?

Wenn ich eine Unterputz Dose nutzen will und keine Aufputz,
Wäre dann für eine Lc/APC - Lc/APC Leitung folgendes richtig?
https://www.reichelt.de/de/de/shop/...ose_2_port-140467#open-modal-image-big-slider
Und
https://www.reichelt.com/de/de/shop...MI3srXzsjPkwMVqYuDBx1hKhxBEAQYASABEgIIAvD_BwE

Ich habe irgendwie Sorge, dass da der Stecker nicht rein passt. Der kommt mir so lang vor.
Geht das mit einer normalen Unterputz Dose, oder braucht man dafür die
nehonimo schrieb:
 
Duplex LC sind einfach nur zwei LC Stecker nebeneinander. Ob du beide gemeinsam nutzt (üblicherweise einer zum Senden und einer zum Empfangen) oder beides auf verschiedenen Wellenlängen über eine einzige Glasfaser schickst (mit aufeinander abgestimmten Bidi Transceivern) bleibt dir überlassen.
 
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rezzler schrieb:
10m LWL-Patchkabel Singlemode kostet 2€ weniger und schafft bequem 200G.
Es geht doch gar nicht direkt um den Preis, sondern dass in mehreren Beiträgen Kupfer Datenraten von nur 100 MBit angedichtet wurde. Bei Kupfer vs. LWL-Leitung gibt es an der Stelle keinen Gewinner. LWL kann länger als Kupfer sein und ist in entsprechenden Umgebungen störfester. Benötigt man diese Vorteile zu Hause?
Viel wichtiger ist doch, welche Geräte kann ich an LWL anschließen und welche an RJ45? LWL ist vielleicht nerdig oder cool im Eigenheim, aber meist deplatziert.
Ich bin ja auf die fertige Installation gespannt.
 
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Jap, finde es auch schwierig dass man hier den Fokus auf LWL legt wenn es ursprünglich darum ging verschiedene Hardware mit 1GBit (!) RJ45 mit dem FTTH-Anschluss auf einer Strecke von 20m oder so zu verbinden und noch eine Terminierung am anderen Ende der Wohnung zu haben um dort Hardware anzuschließen.

@nehonimo: bevor du dir jetzt alles auf teure Glasfaser-Infrastruktur umstellst: Cat6 ist für 10gbit auf >50m spezifiziert und schafft in der Praxis auch längere Wege, auch die älteren Standards schaffen mit ungeschirmten, 1Gbit-Kabeln auf kurzen Strecken idR. 10GBit, zudem nimmt grad die Consumer-5/10Gbit-RJ45/Kupfer-Hardware an Fahrt auf was günstige Netzwerkkarten, Switches usw. angeht, sollten solche Geschwindigkeiten in Zukunft für dich relevant sein. Ich weiß auch nicht warum hier der so große Mehrverbrauch von 10Gbit über Kupfer diskutiert wird, letztendlich reden wir (bei einem Kabel und der kurzen Distanz) von vll. 5w, Tendenz bei aktueller Entwicklung deutlich sinkend. 2,5Gbit über Kupfer verbraucht bei aktuellen Netzwerkkarten und 50€-Switchen auch nicht mehr als Glasfaser. Klar, möchtest du jetzt plötzlich dutzende Kabel kreuz und quer verlegen und zahlreiche Homeserver mit 10GBit anschließen wird das relevant aber für eine einzige Verbindung von FTTH-Anschluss zum Switch und potentiell mal 1-2,5Gbit auf dem Laptop im Wohnzimmer ist das echt absolut egal.

Ich persönlich nutze schon seit Ewigkeiten erst bei meinen Eltern, dann in verschiedenen Mietwohnungen die billigsten flachen Cat5e/ Cat6 Patchkabel von Amazon oder Ebay für meine Verkabelung. Da wurde schon munter in wirklich ekelhaften Biegeradien um Ecken im 90°-Winkel verlegt, ein Kabel durch die Fensterdichtungen an der Außenseite des Hauses ein Stockwerk nach unten gebracht oder wie aktuell die 2x 20m Kabel erst mit der stumpfen Seite eines Küchenmessers zwischen Laminat und Sockelleiste geschoben und durch die Wohnungstür auf der einen Seite, einer Zimmertüre auf der anderen Seite immer wieder eingeklemmt (es gibt quasi keinen Türspalt aber die alten Holztüren haben weiter oben einen kleinen Spalt seitlich durch den das Kabel geht). 2,5GBit läuft nach der ganzen Tortur dennoch einwandfrei und ohne Störungen.

Wenn es halbwegs ordentlich sein soll würde ich entsprechende Verlegekabel nehmen und die Sockelleisten auf der Innenseite aushölen um dort 1-2 Kabel zu verlegen bzw die entsprechend vorgefertigen Sockelleisten nehmen und dann an den Enden entsprechend terminieren. Alternativ kannst du aber wirklich einfach die flachen Patchkabel nehmen und hinter die Sockelleisten klemmen bzw. kleben, im schlimmsten Fall ist das in <1h ausgetauscht falls doch mal irgendwas passiert (außer die Sockelleisten sind selbst verklebt oder auf der Oberseite verfugt)
 
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Ich schreib mal in Teil 1. meinen Frust raus. Ich denke ich gebe LWL auf.
Vielleicht hilft das ja einem späteren Leser, der ähliches vorhat und so wenig Ahnung hat wie ich.

In Teil 2. habe ich noch fragen zu RJ45. Aber das schreibe ich dann in meinen nächsten Post. #51
Bin aber fast dabei einfach wie früher ein Patchkabel durch den Raum zu legen. Stört dann zwar immer beim Putzen aber funktioniert einfach ohne Hirn zu zermartern.

Teil 1.
Ich versuche mal kurz den Status nach Beitrag #44 zu beschreiben:
Erfreut, da wiedermal dem Ziel ziemlich nahe.
Und die Begriffe wurden auch langsam klarer, Simplex SMF/MMF Duplex BiDi SC LC/APC UPC-PC SFP + SR LR ER ... OhJehOhJeh
Also nochmal zu Transceivern für die SFP+ Switche geschaut und BiDi Paare gefunden, als auch Simplex SingleMode 10Gbase-LR. Das Long Range hatte mich ein bischen gewundert. Die Simplex waren günstiger, aber da ich bei dem Keystone Modul ja sowieso Duplex hatte, dachte ich, ich kann auch gleich Duplex LWL legen oder zwei Simplex. Macht max. 10€ mehr, wird aber durch die Simplex Tranceiver günstiger.
Aber ob die Transceiver in die günstigen SFP+ Switches passen? Keine Ahnung, hätte ich wohl ausprobieren müssen. Aber die oben verlinkten SFP Medienkonverter wären da natürlich eine sichere Bank, da alles enthalten, und ich könnte dann meine bisherige 1Gbit Umgebung weiterbetreiben, müsste dann aber bei umstieg auf 2,5 nochmal aufrüsten.
Also nochmal nach G657.A2 Duplex und Simplex Kabeln beim großen Fluss geschaut.
War natürlich sehr erfreut, dass bei der Suche auch Kabeln die nicht G657.A2 entsprachen angezeigt wurden.
Also Beschreibungen genau gelesen. Festgestellt, dass es auch bei den G657.A2 Kabeln unterschiedliche Dicke und vermutlich damit auch unterschiedliche Belastung/Stabilität gab. Also 0,9-4mm in Unsichtbar, Weiß und Oragen war alles dabei. Aber 4mm mit Biegeradius 7,5mm wären ja bei mir noch Problemlos möglich. 4 + 7,5 = 12mm würde bei den meisten dafür vorgesehenen Sockelleisten passen.
Die Beiträge von @Wilhelm14 und @Prof.Theorie zur Kentniss genommen und nochmal ein paar nachbar Threads gelesen.
Dabei auf das Video von Heise ct gestoßen Für unter 100 Euro: So einfach verlegt ihr Glasfaser selbst! und bei 21:47 wird darauf hingewiesen, dass bei zu langen Reichweiten sich die Module gegenseitig die Empfänger kaputt leuchten. Hätte ich dass nur vorher gewusst.
Boar, ich habe nur 10 Meter und die Module für die Switches sind für 20 Kilo Meter und beim Medienkonverter war das kleinste 3 Km. In nem anderen c.t Video wurde gesagt dass die gelben Glasfasern leicht brechen. Ich glaube das war: 3:42 Glasfaserausbau: So verlängert ihr euren Anschluss!
Ich glaube, selbst wenn ich alles richtig verlege und anschließe, dass LWL für meine 10 Meter kein stabiles Scenario ist.
Ich wollte etwas einsetzen, was Stabil und problemloß auf daure läuft und 1Gbit und ggf. zukünftig etwas mehr schafft. Bei LWL für meine 10Meter glaube ich da nicht mehr dran.
Wolte gestern schon hier schreiben aber es war gut dass ich das nicht gemacht habe. Ich weiss nicht, wieviel Stunden ich jetzt bzgl. LWL gelesen, gesucht, geschrieben habe. Und auch eure Zeit, die ihr investiert habt. Sorry. Aber wirklich Danke für eure tolle Unterstützung.

Teil 2 schreibe ich dann in meinen näschsten Post und verlinke es hier.
 
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nehonimo schrieb:
Dabei auf das Video von Heise ct gestoßen Für unter 100 Euro: So einfach verlegt ihr Glasfaser selbst! und bei 21:47 wird darauf hingewiesen, dass bei zu langen Reichweiten sich die Module gegenseitig die Empfänger kaputt leuchten.
Bei kurzen Distanzen kann das vorkommen, es gibt manchmal auch eine Mindestkabellänge zwischen den Modulen. Ansonsten müsste man die Dämpfung durch Dämpfungsglieder erhöhen, was das ganze noch etwas fummeliger macht 😁
nehonimo schrieb:
Ich glaube, selbst wenn ich alles richtig verlege und anschließe, dass LWL für meine 10 Meter kein stabiles Scenario ist.
Stabil würd ich schon sagen, aber halt doch Richtung „Mit Kanonen auf Spatzen“.
nehonimo schrieb:
In Teil 2. habe ich noch fragen zu RJ45. Aber das schreibe ich dann in meinen nächsten Post.
Bin aber fast dabei einfach wie früher ein Patchkabel durch den Raum zu legen. Stört dann zwar immer beim Putzen aber funktioniert einfach ohne Hirn zu zermartern.
Lieber einmal bei der Einrichtung das Hirn zermartern als beim Putzen ständig das Hirn zermartern :) Nein, es muss deshalb keine Glasfaser sein.
 
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nehonimo schrieb:
Ich glaube, selbst wenn ich alles richtig verlege und anschließe, dass LWL für meine 10 Meter kein stabiles Scenario ist.
Ich wollte etwas einsetzen, was Stabil und problemloß auf daure läuft und 1Gbit und ggf. zukünftig etwas mehr schafft. Bei LWL für meine 10Meter glaube ich da nicht mehr dran.
Wolte gestern schon hier schreiben aber es war gut dass ich das nicht gemacht habe. Ich weiss nicht, wieviel Stunden ich jetzt bzgl. LWL gelesen, gesucht, geschrieben habe.

Ich wollte jetzt auch nicht den Eindruck vermitteln dass LWL nicht ziemlich cool im Heimgebrauch sind oder nicht stabil laufen würden - im Gegenteil. Wenn du es ordentlich machst kannst du sowohl mit Kupfer als auch mit Glasfaser lange, lange Zeit Freude haben und ziemlich viel Infrastruktur bedienen, das Problem was ich halt damit habe ist dass Glasfaser in deinem Fall deutlich mehr Anschaffungskosten und Zeitaufwand bedeutet, Kupfer aber auch noch ohne Probleme für ein vielfaches deiner derzeitigen Anforderungen reicht.

Selbst wenn es irgendwann mal der Fall sein sollte dass du mit 10 GBit nicht mehr auskommst und mehr als das über Kupfer schwer/nicht möglich ist reden wir halt am Ende immer noch von Sockelleisten, nicht von einem unterhalb einer Straße oder in der Wand verlegten Kabel. Du kannst dann - zu dem zukünftigen Stand der Technik - neu evaluieren und selbst im Worst Case innerhalb eines Tages die Kabel austauschen.

Wenn du dir die Sockelleisten eh aussuchen darfst würde ich wie gesagt auf die integrierte Lösung mit Verlegekabeln setzen und vll auch mal den Vermieter fragen ob er da ein bisschen was zusteuert. Bzgl. dem Träger mit 3x 90° Biegungen könntest du überlegen, ob du dort ein wenig in die Höhe gehst - mit einer Schlaufe nach oben die dann durch Kabelkanäle oder Abdeckungen verdeckt wird kann man recht enge Winkel auch unter Einhaltung der Biegeradien legen. Alternativ kann man mit einem etwas voluminöseren Kabelkanal der intern entsprechend Spiel hat den Biegeradius ebenfalls hinbekommen
 
rezzler schrieb:
Lieber einmal bei der Einrichtung das Hirn zermartern als beim Putzen ständig das Hirn zermartern
Das Hirn ist jetzt schon sowas von Weich.


Prof.Theorie schrieb:
Selbst wenn es irgendwann mal der Fall sein sollte dass du mit 10 GBit nicht mehr auskommst und mehr als das über Kupfer schwer/nicht möglich ist reden wir halt am Ende immer noch von Sockelleisten, nicht von einem unterhalb einer Straße oder in der Wand verlegten Kabel. Du kannst dann - zu dem zukünftigen Stand der Technik - neu evaluieren und selbst im Worst Case innerhalb eines Tages die Kabel austauschen.
Was jetzt verlegt wird, wird wohl bleiben.
Ob ich später nochmal die Küchenzeile und den Schrank wegbekomme um an die Sockelleiste zu kommen, weiss ich nicht.
Und ob ich das in einigen Jahren noch selbst machen kann, ist auch fraglich.
Ob ich jetzt 100 oder 200 Euro mehr ausgebe ist zwar wichtig, aber zweitranging.
Ob es jetzt Kupfer, LWL oder was anderes ist, ist mir auch wurscht.
Wichtig ist, dass ich das schnell fertig bekomme und dass es lange stabil funktioniert mit 1Gbit und in Zukunft mit mehr falls nötig.
Die nächsten Arbeitsschritte warten und die Plaung will ich schnellstmöglich abschließen oder abbrechen.

Prof.Theorie schrieb:
Bzgl. dem Träger mit 3x 90° Biegungen könntest du überlegen, ob du dort ein wenig in die Höhe gehst - mit einer Schlaufe nach oben die dann durch Kabelkanäle oder Abdeckungen verdeckt wird kann man recht enge Winkel auch unter Einhaltung der Biegeradien legen. Alternativ kann man mit einem etwas voluminöseren Kabelkanal der intern entsprechend Spiel hat den Biegeradius ebenfalls hinbekommen
Ich habe da absolut kein Spielraum. Sockelleiste 2cm ist wohl alles was geht. Viel breiter geht nicht.
Und die kritische Stelle mit den 3 x 90 Grad Winkel ist direkt neben der Waschmaschine.
Und ich habe keine Erfahrung wie lange Kupfer flachkabel das aushält. Daher hatte ich an Glasfaser gedacht, was an dieser Stelle keine Probleme macht.
Kosten Glasfaser und Kupfer ist ähnlich also nicht kriegsentscheidend.

Aber Glasfaser wollte ich an der einen Stelle hinter dem Schrank lose verlegen.
Also ohne Dose. So wie ich es mit meinen Kupfer Patchkabeln gemacht habe.
Aber im CT Video spricht man von starker Bruchgefahr.
Ich hatte an so eins
https://www.amazon.de/gp/product/B08WYPMP7F/ref=ox_sc_act_title_1?smid=AAXW73HTCZ4NL&th=1
in 2mm
oder so zwei in 3 mm gedacht
https://www.amazon.de/gp/product/B0GJ6FXMNM/ref=ox_sc_act_title_3?smid=A3UBXRGHE4RWA2&th=1
 
Teil 2 (Fragen bzgl Kupfer/ rj45 Patchkabel flach nutzen)

Wenn ich folgende Delock Keystone Anschlussdose 2 Port nutze,
kann ich da dann einfach zwei Keystone Modul RJ45 Buchse zu RJ45 Buchse reinklicken und dann dort das Patchkabel reinstecken? Also ohne Crimpen etc?

Habe zwei solcher Module gefunden für 6€ und 11€, die etwas unterschiedlich aussehen.
Bei dem teureren steht was mit Gold Kontakte. Aber sonst habe ich keine Ahnung ob es Unterschiede gibt.
Kann ich beide nehmen, oder habe ich was übersehen?
6€ DeLOCK Keystone Modul RJ45 Buchse zu RJ45 Buchse Cat.6A
11€ DeLock Keystone Modul RJ45 Buchse > RJ45 Buchse Cat.6A

Für Patchkabel habe ich folgende gefunden
SSTP:
BUSOHE Cat 8 Ethernet-Kabel 10m, Hochgeschwindigkeits- Gigabit RJ45 LAN Netzwerkkabel, 40Gbps

U/FTP:
deleyCON 10m Flaches Cat7 Netzwerkkabel (Cat 7 mit 10 Gbit/s) Gigabit LAN - RJ45

U/UTP
deleyCON 10m CAT6 Flaches Netzwerkkabel 1000 Mbit Gigabit LAN - Cat 6 RJ45

STP = S/UTP
Cat8 Lan Kabel 10M mit Clips, 40Gbps/2000MHz Flach Schirmung Hochgeschwindigkeit Netzwerkkabel, STP RJ45

LAN Kabel 10M,Cat 8 Netzwerkkabel 40Gbps 2000MHz S/FTP RJ45

Amazon Basics flaches RJ45 Cat-7 Gigabit Ethernet Patch Internetkabel, 9.1 m

Preislich für 10m zwischen ca. 8€ und 18€.
Einfach CAT 8 vor 7 und 6 bevorzugen?
Oder SSTP, STP, FTP ?

Habe ich noch irgendwas übersehen?
 
Hi,
Würde mich freuen wenn ihr noch was zum Beitrag #51 sagen könntet.
Insbesondere, zu den Keystone Modulen, ob ich da die richtigen ausgesucht habe.
Ich möchte das LAN PatchKabel welches on die Sockelleiste kommt einfach nur in der Dose einstecken.
RJ45 Stecker abschneiden und dann Crimpen müssen möchte ich nicht, weil ich sowas noch nie gemacht habe. Und wenn ich den Thread lese, https://www.computerbase.de/forum/t...erkkabel-ersetzten-bei-15mm-leerrohr.2268186/
dann lasse ich da wohl lieber die Finger von.

Prof.Theorie schrieb:
Ich weiß auch nicht warum hier der so große Mehrverbrauch von 10Gbit über Kupfer diskutiert wird, letztendlich reden wir (bei einem Kabel und der kurzen Distanz) von vll. 5w,
Der evtl. Mehrverbrauch wird bei mir kaum ins Gewicht fallen, da ich die hohen Datenraten ja nur ab und zu brauche.

Muss ich bei den o.g. Patchkabel Typen irgendwas beachten oder ist das Wurschtig?
 
Dass keiner antwortet, liegt vermutlich an der Masse an Möglichkeiten, die niemand garantieren kann und möchte.
Ich habe den Überblick verloren, nimmst Du nun den Hagerkanal und möchtest dort die Delock-Dose einsetzen oder stellst Du dir was eigenens zusammen?
Aber ja, die Keystones sollten übergreifend passen.
Beachte, dass bei RJ45 auf RJ45 Du in der Leitung mehrere (Steck-)Kontaktübergänge hast.
Die Sachen kannst Du nach Deinem Geschmack aussuchen, man könnte fast würfeln.
Bestelle sonst erstmal nur eine Dose und wenn die gefällt, orderst Du nach.

nehonimo schrieb:
Wichtig ist, dass ich das schnell fertig bekomme und dass es lange stabil funktioniert mit 1Gbit und in Zukunft mit mehr falls nötig.
Die 1 Gigabit sollten eigentlich fast immer machbar sein. Wenn was von den oben anvisierten Komponenten "wackelig" wird, schaffen die vielleicht nur noch 2,5G statt 5 oder 10G. Aber dann machst Du kurz den Kanal auf und prüfst.
Denn 1G schafft man mittlerweile per WLAN, ganz ohne Kabel oder nur wenige Kabel zu den Accesspoints.

PS: Hinter einem Schrank/TV könnte man auch einfach ein Patchkabel direkt aus dem Kanal kommen lassen und einstöpseln - ganz ohne Dose.
 
Hallo @Wilhelm14 , danke für deine Antwort.
Wilhelm14 schrieb:
Ich habe den Überblick verloren, nimmst Du nun den Hagerkanal und möchtest dort die Delock-Dose einsetzen oder stellst Du dir was eigenens zusammen?
Ich tendiere dazu ohne den Hager Kanal auszukommen. Siehe unten.

Wilhelm14 schrieb:
PS: Hinter einem Schrank/TV könnte man auch einfach ein Patchkabel direkt aus dem Kanal kommen lassen und einstöpseln - ganz ohne Dose.
Ich habe zwei Strecken, ich nenne sie:
1. Schrank+Router -> Schreibtisch (mit Switch)
2. Schreibtisch (mit Switch) -> Sofa
Die erste Strecke ist Wichtig, die zweite ist nice to have bzw. Reserve.

1. Bei Schrank+Router kann/will ich direkt aus der Sockelleiste kommen.
Beim Schreibtisch möchte ich eine Unterputz Dose setzen mit doppeltem RJ45 Anschluss.
(zum Switch und zurück zur Weiterleitung).

2. Hier gehe ich von der Dose am Schreibtisch weiter zum Sofa, lasse aber wahrscheinlich das Netzwerkkabel noch in der Sockelleiste versteckt. Quasi als Reserve. Neben das Sofa kommt auch noch ein Schränkchen und bis dahin reicht das Netzwerkkabel. Falls irgendwann bedarf besteht, kann ich das nutzen. Netzwerkdose Unterpuzt kann ich nicht setzten, da dort eine Wasserleitung ist, und das würde kreuzen.
Aufputz habe ich jetzt noch keine Lust, da noch kein wirklicher Bedarf besteht. Ist also nur als Reserve gedacht.
An dieser einen Stelle wäre der Hager Sinnvoll, aber nur dafür anschaffen will ich glaube ich nicht.



Wilhelm14 schrieb:
Aber ja, die Keystones sollten übergreifend passen.
Super !!!
Hier habe ich echt gezweifelt ob das zusammen passt.
Hatte beim Fluss oder bei Reich.... versucht als Filter Keystone zu nutzen, aber da waren dann auch E-Dat Module dabei. Laut Google ist das was anderes. Ich denke ich hatte wohl auch sogar E-Dat Keystone Module gefunden und da tauchten noch mehr Fragezeichen in meinem Kopf auf.
Und dann habe ich mich gefragt: Habe ich jetzt wirklich die richtigen RJ45 Module? Nicht dass ich wieder welche erwischt habe, die doch zum Crimpen oder so zum Klicken/Pressen sind.
Selbst bei den beiden:
nehonimo schrieb:
sehe ich nur den Unterschied, dass die für 11€ wohl gold Kontakte haben.
Ich blicke es einfach nicht.

Mit den LWL scheint das für mich (vermeintlich) momentan viel einfacher zu sein. SC-LC, Grün/APC-Blau/UPC, Singlemode/Multimode, Simplex/Duplex/BiDi.
Bei RJ45 erkenne ich die Schlüsselwörter einfach nicht :-(


Wilhelm14 schrieb:
Die Sachen kannst Du nach Deinem Geschmack aussuchen, man könnte fast würfeln.
Bestelle sonst erstmal nur eine Dose und wenn die gefällt, orderst Du nach.
Eine Dose wird erstmal ausreichen.

Wilhelm14 schrieb:
Beachte, dass bei RJ45 auf RJ45 Du in der Leitung mehrere (Steck-)Kontaktübergänge hast.
Würden nach meinem aktuellen Plan nur zwei Kontaktpunkte mehr sein auf Strecke 1.
Ich hoffe das ist unkritisch.
 
nehonimo schrieb:
Dabei auf das Video von Heise ct gestoßen Für unter 100 Euro: So einfach verlegt ihr Glasfaser selbst! und bei 21:47 wird darauf hingewiesen, dass bei zu langen Reichweiten sich die Module gegenseitig die Empfänger kaputt leuchten. Hätte ich dass nur vorher gewusst.
Boar, ich habe nur 10 Meter und die Module für die Switches sind für 20 Kilo Meter und beim Medienkonverter war das kleinste 3 Km. In nem anderen c.t Video wurde gesagt dass die gelben Glasfasern leicht brechen. Ich glaube das war: 3:42 Glasfaserausbau: So verlängert ihr euren Anschluss!

Will dich in keinem Fall davon abhalten, Kupfer inhouse einzusetzen. Der größte Vorteil – PoE – wurde bisher noch gar nicht erwähnt. Gerade in größeren Umgebungen ist das oft der eigentliche Showstopper für FTTD.

Was das „Kaputtleuchten“ von LR- oder LX-Transceivern angeht, kann ich dich aber beruhigen: Diese Module sind in der Regel so ausgelegt, dass die maximal zulässige Empfangsleistung noch mindestens auf Höhe der maximalen Sendeleistung liegt. Das beschriebene Problem tritt in der Praxis vor allem beim unbedachten Einsatz von EX/ZX- bzw. ER/ZR-Transceivern auf.
 
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emulbetsup schrieb:
Was das „Kaputtleuchten“ von LR- oder LX-Transceivern angeht, kann ich dich aber beruhigen: Diese Module sind in der Regel so ausgelegt, dass die maximal zulässige Empfangsleistung noch mindestens auf Höhe der maximalen Sendeleistung liegt.
Danke für die Info.
Ich denke ich werde jetzt aber bei Kupfer bleiben und hoffen das alles passt.
 
Wenn Du Zweifel hast, kauf doch ein Set, z.B. https://www.amazon.de/dp/B076F75K16 wo alles von einem Hersteller kommt.
Edit: Ah, Du wolltes auf beiden Seiten RJ45, https://www.amazon.de/dp/B0CQGJVDXN
Kauf noch etwas Cat 7 PiMF https://www.amazon.de/gp/product/B07ZVMG8Y9 und Du kannst das mit dem selbst auflegen üben. Wenn es nicht funktioniert, kannst Du immer noch auf die RJ45 Kupplung gehen.
Das ist anfangs etwas fummelig, aber letztlich nicht schwieriger als Lego Technik. Man muss da kein Elektriker sein.
Und hier nochmal die Bestätigung: https://www.google.com/search?q=Kann+man+Keystone-Module+herstellerübergreifend+verwenden?
 
Wilhelm14 schrieb:
Wenn Du Zweifel hast,
Ja, ich hatte Zweifel, ob ich das richtig herausgesucht hatte.
Mir sind die Schlüsselworte noch nicht so geläufig und manche Hersteller nicht so ausführlich in der Beschreibung.
Habe bei dem Set was von ohne Werkzeug gelesen und dachte: Spitze, das ist das richtige.
Dann stand was von „Schneiden“ und damit nicht das was ich möchte.

Also:
mit Werkzeug = Crimpen von Verlegekabel
ohne Werkzeug = Schneiden von Verlegekabel
Buchse = zum reinstecken von Patchkabel

Wilhelm14 schrieb:
Du kannst das mit dem selbst auflegen üben. Wenn es nicht funktioniert, kannst Du immer noch auf die RJ45 Kupplung gehen.
Naja, ich werde das nur für eine doppeldose mal machen müssen.
Wenn ich von einem Patchkabel einen Stecker abschneide muss ich die richtigen Adern herausfinden und dann wieder richtig an die RJ45 Kupplung Schneiden. Da ist das mit Stecker reinstecken einfacher und ich bin schnell fertig.
Falls es irgendwann problematisch wird wegen dem zusätzlichen Steck Übergang, kann ich immernoch den Stecker vom Kabel abschneiden und an so eine Kupplung schneiden.

Klar wenn ich jetzt 10 Dosen machen müsste oder irgendwann später nochmal, dann wäre das mit verlegekabel gut. 1xLernen und mehrfach anwenden.

@rezzler Gut zu wissen. dann bevorzuge ich vom gleichen Hersteller.

Danke für eure Hilfe
 
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Nachtrag:
Ich weiß jetzt auch nicht, was an der Option mit Verlegekabel besser ist, außer dass eine Kontaktverbindung weniger vorhanden ist.
Ich kann mir nicht vorstellen dass der eine Übergang mehr zu Nachteilen führt.
Habe damit allerdings auch keine Erfahrung.
 
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