Raijin
Fleet Admiral
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Ne, du hast jetzt die einmalige Gelegenheit es richtig zu machen und da hängt man sich keinen Router irgendwo mitten in der Wohnung an die Wand. Solche Router sind All-in-one-Geräte, weil sie streng genommen Modem-Router-Firewall-Medienserver-SmartHome-NAS-VPN-Gateway-WLANAccessPoints-mit-Switch sind, von allem etwas. Du hängst dich jetzt an der WLAN-Funktion auf.Andicb schrieb:Aber der Telekom-Router hat ja schon WLAN, deswegen hatte ich gedacht den in den Flur ins EG zu hängen.
Eine saubere Wohnungs-/Hausverkabelung für Netzwerk sieht üblicherweise in etwa so aus:
www
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Internetrouter im Keller/Technikraum
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Switch im Keller/Technikraum
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Patchkabel|||||||||||||||
Patchfeld im Keller/Technikraum
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Verlegekabel|||||||||||||||
Dosen in den Zimmern
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Patchkabel|||||||||||||||
AccessPoints (WLAN) und Endgeräte
Das WLAN wird also einzig und allein über dedizierte Access Points im Haus verteilt, vollkommen unabhängig davon welcher Router eingesetzt wird. Der Router selbst ist ausschließlich Internetlieferant. Sollte die Telefonfunktion des Routers genutzt werden, kann man entweder die TAE-Anschlüsse des Routers über einen TAE-RJ45-Adapter auf das Patchfeld legen und somit an der Dose am anderen Ende mit einem weiteren Adapter (zB RJ45<>RJ11) das Telefon anschließen oder aber man steigt komplett auf IP-Telefonie um und macht sich auch da unabhängig vom Router und setzt direkt ein IP-Telefon ein, wie zB eine autarke IP-DECT-Basis wie eine Go-Box von Gigaset. Solche Geräte brauchen nur einen 08/15 Netzwerkzugang, können also einfach an eine der LAN-Dosen angeschlossen werden, SIP-Account konfigurieren, telefonieren.
Bei den Access Points hat man freie Wahl und kann nach Lust und Laune nach Features und Budget aussuchen. Man kann natürlich trotzdem Access Points von AVM nehmen, wenn man eine Fritzbox im Keller hat, man kann auch die Speedhome Wifi von der Telekom nehmen (die gar nicht so übel sind) oder man kann bis hin zu semiprofessionellen Setups gehen, TP-Links Omada oder Ubiquitis Unifi. Die beiden letzten sind größtenteils für die Deckenmontage vorgesehen, weil das der optimale Standort für einen AP ist. Deswegen weiter oben auch die Hinweise auf LAN-Dosen unter der Decke.