Laptops künftig ohne Netzteil

Und es gibt auch Notebookhersteller ( z.B. Dell) die bei ihren USB-Netzteilen höhere Ströme ( Z.B. 130W Netzteil mit 20V/6,5A.) als die laut USB-Specs erlaubten 5A über das USB-Kabel jagen. Und meckern "zu schwach", wenn man ein Netzteil anschliesst das "nur " 5A liefert Und eventuell das gleiche Netzteil sonst nur 5V/2A unterstützt und somit die meisten anderen Geräte nicht schnellladen kann.
Das hat dann hoffentlich ein Ende, wenn die Zweite Stufe dieser Verordnung in Kraft tritt, die fordert das die Netzteile auch abnehmbare USB-Kabel haben müssen
 
Ripcord schrieb:
Woran soll es dann liegen? Am Wetter?? Du wirst dein Ladegerät einfach viel seltener nutzen als ich. Nutze nur eines welches alles mit Energie versorgen kann von Smartphone über SNES Mini, Kopfhörer, Ventilator, akkubetriebene Lampen usw.
Sicher nicht. Haben im Haushalt drei Handys, drei Tablets, Handheld, zwei EBook Reader, zwei Smartwatches, eine Taschenlampe, Heizkörperlüfter, Handheld, Notebook, fünf Paar In Ears, zwei Over Ears, vier Powerbanken, SNES Mini, Ventilator und noch vieles mehr, was mir gerade nicht einfällt. 😄
 
end0fseven schrieb:
E-Bikes, keine Ahnung wie man das machen soll? Die benötigen doch teilweise viel mehr Strom? Hier wäre es vielleicht gut das sich da ein Standart Etablieren könnte wie bei eAutos mit dem Typ2 Stecker. Wäre vielleich was für eBikes in Zukunft.
Mein eBike lädt mit 200 W. Von mir aus darf es auch doppelt so lange mit 100 W dauern. Normal fahre ich den Akku bei Benutzung eh nicht leer und dann kann es eh wieder über Nacht an der Steckdose hängen.
Mag auch hier Extremfälle geben, aber 99% der Nutzer würden damit wohl klarkommen.
 
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Finde ich gut. Eine der wenigen EU-Verordnungen, die wirklich praxisnah und sinnvoll für den Endanwender sind.
Selbst wenn im Haushalt noch kein geeignet starkes Ladegerät vorhanden ist - dann kauft man eben 1x zusätzliches ein geeignetes und kann dieses dann auch für Smartphone, Tablet, Powerbank etc. verwenden. Also keine überflüssige Doppelt-Investition, es kann ja durchaus mal vorkommen, dass der Laptop gerade nicht geladen werden muss, dafür aber andere Geräte.
 
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Prinzipiell eine gute Sache, wenn man wie ich bereits ein passendes Netzteil (160W in meinem Fall) besitzt. Gerade bei Laptops mit höherem Bedarf an Leistung bezweifle ich andererseits, dass im durchschnittlichen Haushalt ein Netzteil rumfliegt, welches diese Leistung auch bereitstellen kann. Denke daher es sollte für den Käufer ganz klar zu erkennen sein, dass er sich ein passendes Netzteil dazukaufen muss. Nicht nur in irgendeiner kleinen Fußnote oder so, sondern unübersehbar.
 
Günstiger werden? Das stand auch damals im Raum, als es hieß, Apple ist weg von Intel. Kann mich auch noch gut erinnern, dass Linux-Laptops billiger sein können, da keine Windows-Lizenz eingepreist werden muss. Alles bla-bla.
 
prayhe schrieb:
Gerade bei Laptops mit höherem Bedarf an Leistung bezweifle ich andererseits, dass im durchschnittlichen Haushalt ein Netzteil rumfliegt, welches diese Leistung auch bereitstellen kann.
Wie viele "normale" Leute haben denn wirklich Notebooks bei denen ein 45W oder 65W netzteil nicht reicht? Da bleiben effektiv nur teure Macs oder Gaming-Notebooks, beides so teuer oder nieschig, dass man sich durchaus selbst ein passendes Netzteil dazu kaufen kann, wenn benötigt.
 
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Ich finde die Vorgabe ebenfalls positiv und gebe nochmal mit, dass alle Geräte und auch Netzteile einheitlich gekennzeichnet werden müssen.

Für Laptops gib es also im Online Shop ein einheitliches Symbol für Power Delivery (PD) und wie viel Watt benötigt werden. Dasselbe Symbol samt Wert, was auch bei Smartphones und Tablets verwendet wird. Außerdem gibt es ein zweites einheitliches Symbol das darüber informiert, ob ein Netzteil mit beiliegt oder nicht. Gilt auch für Smartphones und Laptops.

Alles, was man als Verbraucher also tun muss, ist ein Netzteil mit der Wattzahl finden, die auf dem Symbol am Laptop steht. Das traue ich den Leuten durchaus zu und halte die Regelung deshalb für eine gute Sache!
 
Nicht ganz. Denn spätestens wenn Netzteile mehrere Anschlüsse haben, klappt das mit der Wattangabe alleine nicht mehr zu 100%. Denn wenn 65W draufsteht heißt das nicht zwangsläufig, dass auch diese Leistung an einem Anschluss allein geliefert werden kann. Und die Protokolle spielen auch noch eine Rolle.

Aber einfacher als mit zahlreichen Rundsteckern mit unterschiedlicher Belegungen, Spannungen und Strömen wird es dennoch sein.
 
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Kann einer sagen, wie die Hitzeentwicklung an der Buchse am Gerät bei 180 Watt Last ist? Kann man die dann noch anfassen, wenn der Stecker aus Metal ist?

Bei meinem Mac lautet die Antwort: Kein Problem. Hat jemand Erfahrung mit anderen Laptop Herstellern?
 
NJay schrieb:
Wie viele "normale" Leute haben denn wirklich Notebooks bei denen ein 45W oder 65W netzteil nicht reicht?
Schätze selbst in der Leistungsklasse haben die wenigsten bereits was zuhause. Wenn überhaupt sind die vorhandenen Netzteile vermutlich von einem Smartphone mit deutlich weniger Leistung.
 
no_trust schrieb:
Neulich fing bei einem meiner "neuesten" Thinkpads (L580) an die Ladebuchse USB-C zu wackeln nach einem Jahr Nutzung durch mich ...geht direkt in Tonne ( Reparatur 120 Euro ).
Jap, beim Ideapad eines Bekannten hat sich neulich die Buchse (welche die einzige C-Buchse am Gerät war) verabschiedet. Deshalb würde ich mir für den Heimbetrieb, wo ständig rein und raus gesteckt wird, auch noch eine kleine Hohlbuchse als Option wünschen. Oder eben leicht reparierbare USB-C-Anschlüsse. Deshalb bin ich beim "Buchsieren" an meinem X1 Carbon immer besonders vorsichtig und achte auf biegekraftfreien Kabelverlauf.

Mein X250 hat noch die alte viereckige Buchse. Aber ich wollte unterwegs weniger Zeug mitschleppen, deshalb das X1. Dazu ein günstiges 65-Watt-Netzteil von ISY mit drei Buchsen (davon eine USB-A, über die ich meine Telefone langsam laden kann). Perfekt. Insofern bin ich definitiv für den© einen® Standard™.
 
Ripcord schrieb:
Finde ich nicht so dolle. Ladegeräte gehen in der Regel öfter kaputt als die Geräte ich damit auflade womit der Bedarf an Ladegeräten ohnehin höher ist und jedes mal neu kaufen kommt am Ende teurer. Zudem verkauft sich ein gebrauchtes Gerät mit Ladegerät/Netzteil deutlich besser als ohne. Auch gibt es ständig neue Standards. Wer will schon ein neues Smartphone welches mit 100W geladen werden kann mit einem aßbach uralt 20W Charger laden? Zum Glück gibt es noch Herstelker wie Xiaomi die da etwas weiter denken.

Gegenfrage: wozu brauch ich ein 100w Ladegerät wenn das Phone mit einem 10W Lader es genauso voll wird.

Benutze übrigens immer noch das original Ladegerät meines ersten Smartphones ein iPhone 5S mit USB-A mit 5 Watt am Pixel 9 Pro.


Hab dafür sogar ein 1M Adapterkabel mit Metallsteckern . Es lädt und lädt und lädt. Nach 10 Jahren wie am ersten Tag. Jede Nacht. Über die Geschwindigkeit habe ich mir noch nie Gedanken gemacht.
 
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Das wird wohl nur sinnvoll sein für Standardlaptops (max. 65W). Wir haben CAD-Notebooks, die brauchen ein 300W-Netzteil bzw. die Dockingstation wird sogar an zwei Netzteile angeschlossen - ist dann ein doppelter USB-C-Anschluss und recht proprietär. Viel mehr als 140W kriegt man doch direkt über einen USB-C gar nicht geladen - es fehlen schlicht die passenden Netzteile..
 
Deswegen ist die Umstellung ja auch mehrstufig. Erst für Geräte unter 100W Leistungsbedarf, später sicher auch mehr.
 
Ripcord schrieb:
Bei mir hält so ein Teil etwa 2 Jahre im Schnitt, dann stimmt irgendetwas nicht mehr.
Wie schafft man das? Mir ist bis heute nur ein Netzteil gestorben und es war ausgerechnet das teuerste von allen (BQ Dark Power 10). Alle anderen:
  • DS
  • DS Lite
  • Diverse Smartphonenetzteile 8+
  • Handys 3+
  • Diverse Notebook Netzteile 4+
  • Switch
  • Nintendo Switch
  • Alte PCs
  • PSP
  • Andere Konsolen
  • Rasierer 3+

Haben alle das Gerät locker überlebt oder hatten einen Kabelbruch (früher waren die nicht per USB gesteckt).
 
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Mir ist auch noch nie ein Netzteil (außer einem PC-Netzteil bei Prime95 in einem alten Business-PC) gestorben. Ich habe auch noch alle iPhone-Ladekabel bis zum Breiten von 2009 - sieht nicht mehr schick aus, funktioniert aber noch..Ich verstehe auch nicht, wie man Ladekabel in kurzer Zeit schrotten kann.
 
Bei Kabeln kann ich das durchaus nachvollziehen, wenn man sieht wie manche damit umgehen, aber nicht bei den Netzteilen.
 
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