Laptops künftig ohne Netzteil

quakegott

Lt. Commander
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Seit dem 28. April 2026 gilt in Deutschland und der restlichen EU ein neues Gesetz für Laptops. Dieses besagt, dass neue Notebooks per USB-C geladen werden können müssen und von den Herstellern standardmäßig ohne Netzteil ausgeliefert werden dürfen (das sogenannte „Unbundling“).
Dieses neue Gesetz manifestiert sich bei ACER z.B. jetzt schon in dem Umstand das neue Geräte Teilweise ohne Netzteil (wie bei Smartphones) ausgeliefert werden.
Ich habe diesen Thread erstellt um von euch eine Meinung dazu zu erhalten.

Ich freue mich auf eure Einschätzung der Situation :)
 
Finde ich sinnnvoll, da ich so nicht dauernd weitere Netzteile rumfliegen habe. Allerdings sollte sich das auch preislich widerspiegeln, was es aber nicht tun wird und nur die Marge bei den Herstellern erhöht. Für mich könnte man auch Stromkabel und Bildschirmkabel bei PCs/Bildschirmen weglassen . Davon hab ich bestimmt auch noch zehn im Karton.
 
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Finde ich sinnvoll. Habe mir für den Schreibtisch extra eine Mehrfachsteckdose mit PD angeschafft, damit hier keine Netzteile mehr auf dem Tisch rumliegen.

Bei Laptops mit mehr als 65W wird es aber spannend, da dort die Auswahl für passende Netzteile oder gar Steckdosenleisten mit integriertem USB-C PD deutlich dünner ist. Vielleicht tut sich da ja in den nächsten Jahren was.
 
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Grundsätzlich meine Meinung
USB-C Auflade-Zwang müsste es noch bei vielmehr Geräten geben.
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Wenn du das jetzt mit Acer ansprichst, gut das ist ne Marke die ich jetzt nicht kaufen würde, aber wenn es nächstes Jahr alle nachziehen, also auch die Hersteller von denen ich Notebooks habe oder kaufen werden:
Ist doch ok.

USB-C Netzteile hat jeder zu Hause, vielleicht nicht jeder ein 100W Geschweige 240W Netzteil aber ich finde es gut!
 
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Genau so gut wie mit den Netzteilen von Handys. Ich hab ein Ladegerät, das lädt alles was USB-C ist. Fertig, ich brauch nicht drölf Netzteile.
will-lee schrieb:
Allerdings sollte sich das auch preislich widerspiegeln
Du hast ernsthaft erwartet, das Notebooks jetzt 5 € günstiger werden? Mehr kostet son Ding (im Einkauf) doch nicht.
 
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AlanK schrieb:
wäre ich auch dafür, dann könnte ich praktischer untwergs mein Bike laden, statt mit dem fetten Bosch Netzteil im Gepäck.
Ergänzung ()

quakegott schrieb:
Thread erstellt um von euch eine Meinung dazu zu erhalten.
ja auch wenn der Preis nicht unbedingt fallen solllte, die zig Netzteile die sich am Ende gesammelt hat, war schon nervig.
 
Finde ich prinzipiell eher schlecht. Je nachdem welchen Laptop man hat, braucht man schon 100-140W Netzteile, welche wahrscheinlich viele nicht einfach so rumliegen haben. Wenn ich mich noch recht erinnere, überhitzen viele 140W Ladegeräte, da die nicht für Dauerlast ausgelegt sind. Außerdem kosten solche Netzteile dann auch gerne mal 60-100 Euro von namenhaften Herstellern.
 
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AlanK schrieb:
USB-C Netzteile hat jeder zu Hause, vielleicht nicht jeder ein 100W Geschweige 240W Netzteil aber ich finde es gut!
Nein, eben nicht. Vor allem nicht der 0815 Ottonormalverbraucher... Der denkt, er kann das von seinem Smartphone verwenden und schaut in die Röhre...
 
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Wird kaum etwas ändern, da fast alle Hersteller das schon seit einer Weile können/machen. Die meisten Laptops laden eh schon über USB-C und liefern dennoch ein eigenes Netzteil mit, wenn sie >65W (oder wars>90W?) brauchen. Von daher hab ich beides für mein Lenovo. Das USB-C laden funktioniert bei mir eh nur, wenn ich das Kabel immer neu aus- und wieder einstecke :(

Ich begrüße das Vorgehen aber dennoch und hoffe, dass mit dem nächsten Standard endlich USB-C auch genug Strom liefern kann/darf, damit die Extranetzteile auch für größere Laptops endlich komplett überflüssig werden.
 
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quakegott schrieb:
Ich freue mich auf eure Einschätzung der Situation :)
Hab ich kein Problem mit. Ich habe schon mehrere gute USB-C Netzteile und kann auf irgendwelche proprietären Herstellergeräte verzichten.
 
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AlanK schrieb:
Grundsätzlich meine Meinung
USB-C Auflade-Zwang müsste es noch bei vielmehr Geräten geben.
E-Bikes
Roller
Bis wieviel Volt ist der USB-C spezifiziert? Mein EUC lädt mit moderaten 68V.
Warum muß um Teufel komm raus, jetzt ALLES USB-C bekommen?
 
Finde ich gut. Gerade wieder im Urlaub gemerkt wie Praktisch es ist alles per USB-C Laden zu können. Einzig die Smartwatch und das ältere iPad Gen 6 haben halt noch einen anderen Stecker. Aber im Auto Laden ist so auch kein Thema.

E-Bikes, keine Ahnung wie man das machen soll? Die benötigen doch teilweise viel mehr Strom? Hier wäre es vielleicht gut das sich da ein Standart Etablieren könnte wie bei eAutos mit dem Typ2 Stecker. Wäre vielleich was für eBikes in Zukunft.
 
Ich halte gar nichts davon.
USB-C mit geringer Leistung für Kleingeräte ( Smartphone, Zahnbürste usw ) ...gerne.
Bei größeren Geräte fehlt mir das die mechanische Stabilität.
Neulich fing bei einem meiner "neuesten" Thinkpads (L580) an die Ladebuchse USB-C zu wackeln nach einem Jahr Nutzung durch mich ...geht direkt in Tonne ( Reparatur 120 Euro ).
Etwas ich von meine alten 8x Thinkpads T500 bis T530 nicht kenne.

Also erstmal 4x Dell Latitute 5510 gekauft ( klassische Ladebuche + USB-C als Option ) ... 4x Stück damit ich auf Jahre versorgt bin :D

Und bei noch größeren Geräte will ich erst recht kein USB-C ...es sei denn ... die Buchse ist auf einer separaten kleinen Platine die man als Verbraucher für 5 Euro tauschen kann.
( Bei den Thinkpad L580 sitzt die Buchse auf er Hauptplatine. )
 
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AlanK schrieb:
Auf der einen Seite würde ich das begrüßen

Auf der anderen Seite muss ich bei ebikes zugeben, dass Akkusysteme von nominell 48V schon eine 53V Ladeendspannung haben, was jenseits jeglicher USB-C PPS Spezifikation ist - bei 48V ist Schluss und dann ist der Akku nur halbvoll und 48V wird nur von einigen wenigen 240W Ladegeräten unterstützt.

Geschweige denn 56V Systeme oder noch höher.

Heißt jeder Akku müsste mindestens einen DC-DC Boost Converter beinhalten der robust genug gebaut ist um von den üblicheren 20V eines USB-C Netzteil auf die für den Akku notwendige Spannung zu kommen - ohne, dass dieser sich dabei gefährlich erwärmt und was sonst so für Schutzmechanismen notwendig sind. Das ist auch nicht kostenlos machbar.

no_trust schrieb:
Da ist der USB-C doch direkt vollgesoddert, da sehe ich den bisherigen Trend zu exklusiv kabellosen Ladesystemen tatsächlich als sinnvoll
 
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Grundsätzlich gut um sinnlose Ansammlungen von Netzteilen zu vermeiden, andererseits auch selten dämlich weil ein Grossteil potentieller Käufer gar kein NT im Hause haben, welches mindestens 65w liefert.

Das sollte sich relativ einfach lösen lassen indem der Supplier (Acer, Lenovo, Asus, etc.) dem Händler neben der Palette Notebooks eben auch eine Kiste voller Netzteile mitschickt und im Bestellprozess ist zwingend die Frage zu beantworten "Ich benötige ein passendes Netzteil (mindestens xx Watt) - Ja/Nein".

Ansonsten bestellt man sich so ein Teil nach Hause, kriegt keinen Stromlieferanten dazu und guckt dumm aus der Wäsche, bevor man sich so eines auch noch separat besorgen darf.

Smartphonehersteller begehen teilweise den selben Fehler, weil sie nicht an jene Personen denken, die sich zum ersten mal ein solches Gerät kaufen. Und da immer wieder neue Menschen geboren werden, gibt es davon auch immer mal wieder welche.
 
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USB-C support für Strom ist gut, aber die Hersteller werden trotzdem Wege finden es schlecht zu machen.
z.B. das Macbook Neo hat nur zwei USB-C ports. Nichts anderes! Und einer ist nur USB 2.0
Das heißt du musst eine teure Dockingstation dazukaufen wenn du einen Monitor, USB SSD oder USB Maus anschließen möchtest.
Viele andere "Premium" Laptops haben das gleiche Problem. Zum Glück hat mein Budget Dell Laptop einen Barrel charger, 2 USB-A, 1 USB-C, 1 HDMI, 1 3.5mm, 1 card reader port
 
Prinzipiell ist Einheitlichkeit ja ne feine Sache. Leider ist bei den Netzteilen eher selten was einheitlich. Musste für meine Pixelwatch ein separates Googlenetzteil kaufen, weil von den 4 Netzteilen die ich da hatte, keines die Uhr zuverlässig geladen hat. Beim Handy hab ich teils ähnliche Probleme.

Die Preise passen sich dahingehend auch nicht wirklich an. Die Geräte kosten im Normalfall gleich viel, wie vorher(unabhängig von den aktuellen Preissteigerungen) und dann kaufen wir jetzt in der Firma häufig noch Netzteile nach. Für einen Laptop hätte ich kein einziges passendes Netzteil, welches genug Watt liefert, auch wurden bei meinen Tests hier in der IT, die USB-Netzteile am Laptop meist gar nicht erkannt und haben somit auch nicht geladen.

Der Grundgedanke ist gut, die Umsetzung in der Realität ist es mal wieder nicht.
 
absolut sinnvoll, die meisten haben ja eh ein größeres usb-pd oder gan netzteil mit dem mehrere geräte geladen werden können ... sonst hat man ja nur einzelne rumfliegen, was überhaupt keinen sinn macht.
 
Captain Mumpitz schrieb:
Smartphonehersteller begehen teilweise den selben Fehler, weil sie nicht an jene Personen denken, die sich zum ersten mal ein solches Gerät kaufen. Und da immer wieder neue Menschen geboren werden, gibt es davon auch immer mal wieder welche.
Es wird sich aber nach und nach in der Schwarmintelligenz festsetzen, dass ein separates Netzteil notwendig ist. Das wächst sich also heraus.
 
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Prinzipiell begrüsse ich das denn die Menge an billigsdorfer USB C Ladegeräte die meine Ramschkiste bevölkern steigt ständig.
ABER man muss bedenken dass es Leute gibt die dann versuchen werden mit dem 5W Ladegerät ihrer E-Zigaretten den Bosch-Akku ihres E-Bikes zu laden

Somit ist das so eine "naja" Sache für mich. ICH persönlich begrüsse es aber viele wird das eher hart treffen denn wie oben schon angemerkt wurde hat nicht jeder ein 140W USB-C ladegerät rumliegen
 
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