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Hi,

naja, aber überleg doch einfach: Das System in der VM ist doch per se genauso geschützt / ungeschützt wie ein natives OS. Das ist wie wenn du in einer Gefängniszelle eine Hintertür einbaust, falls mal wer frische Luft schnappen will.

Backups kannst du mit jeder beliebigen Software machen (z.B Acronis).

VG,
Mad
 
Hi,

nimm wegen der Virtualisierung MINDESTENS 16 GB.

MSI wegen Linux ist Bloedsinn, das geht bei sorgfaeltiger Auswahl auf nahezu jedem Board ohne allzuviel Spielzeug drauf. Auf Arbeit fahren wir sehr gut mit Sandy Boards von Intel aus der "Essentials" Serie - die kosten nicht viel, haben 2x DVI und zudem sogar einen Intel-Netzwerkchip statt des Realtek-Mists auf den meisten anderen Boards.

Statt Ubuntu + Virtualbox wuerde ich dir zu einem sehr nackten Linux (Debian, Gentoo oder meinetwegen Ubunto JEOS) + KVM raten - das kommt dem Ziel eines schlanken Unterbaus sehr viel naeher als etwas so Aufgeblasenes wie Ubuntu.

Lass die Finger von K-Prozessoren... die koennen kein vt-d, was bei deinem Szenario durchaus mal spannend sein koennte, wenn du PCIe-Geraete in VMs weiterreichen willst (KVM kann das beispielsweise).

Viele Gruesse,

Jan
 
Videobarbeitung und CAD in ner virtuellen Maschine?!
Ich weiß nicht, ob das die beste Idee ist...

Wenn du alle Programme immer auf dem aktuellen Stand hältst und nicht auf alles klickst, was bunt ausschaut, ist Windows auch recht sicher.
 
Hi nochmal,

das VM-Konzept hat schon etwas fuer sich, wenn man es RICHTIG macht.

Datengrab kommt auf die Hostmaschine unter Linux und wird per SMB und NFS an alle VMs verteilt.

Windows-VMs werden NUR zum Arbeiten genommen, nicht zum Websurfen usw. Datenzugriff via SMB. Zudem die Firewall so konfigurieren, dass die VM *nicht* ans Internet kommt.

Websurfen unter Linux mit vollem Zugriff. Das ist deutlich sicherer (auch nicht 100% sicher), da der meiste Schadcode nunmal fuer Windows ist und man das explizit runterladen und in der anderen VM starten muesste. Zugriff auf die Daten wiederum per NFS - damit hat man ueberall das gleiche. Prinzipiell kann man das auch lassen und direkt auf der Hostmaschine arbeiten.

Dazu noch eine minimal installierte Windows-VM mit eingeschraenktem Zugriff fuer Windows-Programme, die wirklich Netz brauchen. Wenn man die dann noch per "-snapshot" betreibt, dann kann auch kein permanenter Schaden entstehen.

Meine Loesung ist aehnlich, allerdings arbeite ich schon seit 14 Jahren im Grunde Linux-only. KVM-Instanzen mit Windows sind fuer die seltenen Faelle da, in denen ich wirklich mal was mit Windows machen muss. Von daher laeuft die Hostmaschine mit Linux inkl. der ganzen Arbeitsumgebung und per VM (KVM) sind die Windows-Instanzen sowie die Linux-Testsysteme gemacht.

Das ganze laeuft auf einem Xeon X3470 (entspricht etwa i7 870) mit 16 GB RAM perfekt.

Backup: Ich habe da SATA-Platten im Wechselrahmen und ein selbstgeschriebenes Script auf der Basis von Hardlinks und rsync, das aehnlich wie Apples Time Capsule funktioniert. Wichtig ist, die Platten ausser Haus zu lagern!

Viele Gruesse,

Jan
 
Eine Frage.

Wollte mir das System bei hardwareversand zusammenbauen lassen. Habe gerade probeweise versucht das System dort zu bauen.

Kann es sein, dass die dort den Intel Xeon E3-1230 nicht verkaufen? Und wenn nein. Was für eine alternative würdet ihr vorschlagen?
 
Du brauchst nicht den E3-1230!
Du brauchst den E3-1235!
Der 1230er hat keine integrierte Grafikeinheit.
Viele sind hier recht schnell mit Tipps zu Hardware, die sie nie getestet haben und dann sogar zu faul zum nachlesen :p
 
Wow ich muss sagen ich bin begeistert von euer super Hilfsbereitschaft hier!!! Ganz großes Lob!!

Und nicht sauer sein, wenn ich nicht gleich antworte... ich brauch immer nur ein bisschen eure Kommentare zu lesen ;)
 
Wenn ich richtig gelesen habe, hast Du (vernünftigerweise) die VMs auf verschiedene Laufwerke verteilt. Das hörst sich nach einem Gehäuse an, dass auch entsprechende Festplatten fassen kann.

http://geizhals.at/de/682129
Ergänzung ()

Integrierte Grafik ist hier mit Vorsicht zu genießen. Wenn viele Systeme parallel laufen, kommst Du auch mal schnell in einen Speicherengpass, wenn auch noch die Grafik über den Arbeitsspeicher läuft. Je nachdem, wie hoch Deine Belastung ist, also was da alles parallel läuft, würde ich eher eine diskrete Grafik nehmen - im weiteren schreien viele gleichzeitige VMs auch nach mehreren Monitoren, was das Problem dann nochmal verschärft. Deswegen E3-1230.
 
Zuletzt bearbeitet:
Maximal 256MB abgezweigt reichen für 1x 2560x1600 und 1x 1920x1200 in jeder Lebenssituation!
Und gerade das schöne an Neuen Architekturen ist, dass man keinen Unterschied merkt an der Leistung des Systems, ob Shraed-Memory aktiv ist oder eben nicht.

Nur wenn Du mehr als 2 Monitore verwenden willst wäre eine dedizierte Grafikkarte von Nöten. Ansonsten ist es rausgeschmiessenes Geld bei der Anschaffung und danach noch mal auf der Stromrechnung.
 
Okay. Meine Idee mit den VMs scheint die Sache ja richtig interessant zu machen, bzw. wenn ich denn Sicherheitsgedanken konsequent verfolgen will teilweise sogar richtig kompliziert machen.

Wenn nun das Basissystem ein 64er Win7 wäre und über die von MadMan1209 vorgeschlagene Anitvir/Backup-Strategie gesichert wäre würde es doch grundsätzlich ausreichen wenn man dann notwendigen Internetverkehr auf eine gleichzeitig laufende Linux-VM auslagert.

Mit ist schon klar, dass man damit keine 100 Prozentige Sicherheit erhält. Aber wenn ich hier so lese, was
manche zu den Notwendigkeiten schreiben, dass die Geschichte mit den VMs auch Sinn macht hegen mich
so leise Zweifel ob der Aufwand den Nutzen hier Rechnung trägt.

Wenn wir also davon ausgehen, dass die VMs keine Bildbearbeitung etc. machen sondern nur für den gefährlichen INternetverkehr gebraucht werden, ergeben sich dann änderungen an den zuvor gemachten Vorschlägen?
Ergänzung ()

Ne mehr als 2 Monitore sind nicht geplant
 
Jein. Die Backup-Strategie wäre auch so ntowendig.
Die Sicherheit erhältst Du auch nur dann, wenn Du die Daten trennst. Sprich, wenn Du aus einer VM nur auf ein Verzeichnis zugreifst, auf das das Host-System und andere VMs keinen Zugriff haben. Dann kannst Du sagen, wenn Du eine Vm infiziert hast sind die anderen nicht betroffen.

Grundsätzlich ist aber auch Linux kein Allheilmittel. Dort sollte man ebenso immer aktuelle Updates einspielen und Antiviren-SW und Firewall einsetzen.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Linux-Root-Rechte-durch-Speicherzugriff-1419608.html
 
Karatebock schrieb:
Maximal 256MB abgezweigt reichen für 1x 2560x1600 und 1x 1920x1200 in jeder Lebenssituation!
Und gerade das schöne an Neuen Architekturen ist, dass man keinen Unterschied merkt an der Leistung des Systems, ob Shraed-Memory aktiv ist oder eben nicht.

Es geht nicht um die Menge sondern um den Durchsatz. Du hast ja nicht einen PC darüber laufen sondern dank Virtualisierung mehrere, die aber alle über die bestehende Bandbreite auf den RAM zugreifen. Und dann auch noch die Grafik. Die Frage ist, was die einzelnen VMs dem System abverlangen. Insofern der Anspruch gestellt wurde, dass auch unter starker Belastung durch mehrere VMs das System nicht einknicken soll, rate ich sowohl zu dedizierten V-RAM (also diskreter Grafik) und tendenziell auch durchaus zu 1600er RAM.
Ergänzung ()

Insofern ich nun in Post #32 lese, dass die VMs eher keine große Auslastung mit sich bringen, kann dann die IGP genutzt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also... habe mir nun nochmal alle eure Posts angeschaut und mir daraus folgendes System zusammengefügt. Offene Fragen bestehen noch bei einigen Punkten - dort werden dann evtl. 2 Bausteine aufgezeigt.

Board

Karatebock hatte mir das Intel DH67VR vorgeschlagen. Dieses ist bei hardwareversand nicht verfügbar. Welche Alternative (passend zu den anderen Komponenten würde sich den eignen?)

Prozessor:

Hier bin ich mir noch unsicher ob ein
i7-2600 oder ein i5-2400 besser für meine Bedürfnisse geeignet ist (speziell in Bezug auf die vielen offenen Tabs). Den Xeon E3-1235 hat Hardwareversand leider nicht im Programm (würde gerne auf Grund der guten Erfahrung dort bestellen... und wegen den nur 20,00 zusammenbauen... und selber zusammenbauen wäre mir nicht so lieb)

Arbeitsspeicher

16GB-Kit Corsair XMS3 PC3-10667U CL9 (4x4)

oder doch besser 2x8GB Riegel? Aber die hat hardwareversand nicht (soweit ich das sehen kann...)

Festplatten

- Crucial M4 128GB SSD 6,4cm (2,5")

- evtl. ne zweite, dann die Samsung Spinpoint M7 500GB SATA (2,5") wobei ich hier die frage habe, ob es denn unbedingt ne 2,5" sein muss oder auch ne 3,5" gehen würde und wo die vor- oder nachteile liegen (mehr strom?). Ansonsten würde ich warten bis die plattenpreise wieder runtergehen und meine 500gb externe zur Zwischennutzung ranziehen.

Netzteil

Cougar A 300 Watt (reicht das von der Wattzahl?)

Prozessorkühler

Scythe Grand Kama Cross

Gehäuse

BitFenix Shinobi Midi-Tower black, ohne Netzteil

DVD-Brenner

LG GH22NS50/70/90 bare schwarz

Danke für eure Hilfe!!
 
das Dh67VR kann man eh vergessen. Sry, das hat nur 2 SATA Anschlüsse. Da war ich irgendwie auf dem Externe-Platten Trip.

Von Intel kannst Du grundsätzlich alle Mainbaords nehmen. Achte darauf, dass es 2 digitale Ausgänge hat. Welche ist egal, da man immer zwischen den Welten wandeln kann.
 
Hi,

Auf Arbeit haben wir das DQ67SW genommen - laeuft in 3 Rechnern 24/7 stabil mit einem i7 2600.

Viele Gruesse,

Jan
 
Hm... ich weiß das ist jetzt ein bisschen doof... aber den DQ67SW konnte ich bei hardwareversand nicht finden.. hätte jemand ne alternative für das in #35 beschriebene system? irgendjemand meinte auch, dass eine AES unterstützung sinnvoll wäre wegen truecrypt.

und passt das sonst so?

auch von der wattzahl?

und i7-2600 wurde mir ja vor allem wegen der zuvor geplanten Virtualisierung nahegelegt... ist er immer noch notwendig (wegen meiner tabsucht?)

danke euch
 
Okay. Danke @ 1Hz

Bleibt nur noch die frage nach dem board. ;) mit 2 digitale Ausgänge, und unterstüzung für virtualisierung und evtl. aes unterstützung. empfehlungen?
 
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