Lenovo T470 welches UNIX?

Snakeeater

Captain
Registriert
Aug. 2004
Beiträge
3.548
Hallo,

vielleicht hat jemand Praxiserfahrung. Ich suche eine kleine Liste an Empfehlungen für ein unix OS für ein altes Lenovo T470. Das Teil ist für die Eltern gedacht.

Mir gehts nicht um Usererfahrung oder dergleichen, sondern lediglich um Treiberkompatibilität und eventuell Praxiserfahrungen mit dem Gerät. Gerade BSD Varianten wären für mich persönlich interessant.

Falls jemand Empfehlungen hat für ein aktuelles immutable System nehme ich das auch gern mit.
 
Das T470 sollte eigentlich mit jedem Linux funktionieren - zumindest wenn es eine reine Intel-Maschine ist und mindestens 8 GB Ram hat.
Habe selber u.a. ein T460 und ein T480 im Einsatz, eines mit Debian, das andere mit Fedora - Probleme gibt es keine, wird es auch mit deinem T470 nicht geben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: phillow und K3ks
Mint.
Jedenfalls wären mir die Teile zu langsam.

Snakeeater schrieb:
Treiberkompatibilität
Lief bis jetzt (fast) alles immer mit Mint bei älteren Gurken. 🤷‍♂️👍

Snakeeater schrieb:
Gerade BSD Varianten wären für mich persönlich interessant.
Warte, wirklich Unix?

Snakeeater schrieb:
für ein aktuelles immutable System
Irgendein Linux was "DAU"-Benutzer taugt. 🤷‍♂️
E: Was für X taugt oder tauglich ist. Grammatik ist schwer. 🥴
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland
Die DAU Benutzer können nichts kaputt machen, haben sie mit ihrem bisherigen auch nicht. Evtl. habe ich mir die Frage nach immutable damit schon selbst beantwortet.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: NameHere, Habicht und K3ks
Nimm das was du für passend erachtest - die Lenovo T-Serie ist, wenn es Intel-Maschinen sind, völlig stressfrei.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: phillow
Fedora Gnome oder Plasma (optisch näher an Windows) oder Debian Stable mit Gnome oder Plasma.
Bei Fedora hast du noch die Atomic ( immuntable) Derivate.

Die meisten anderen Distros schwächeln an Maintainern und aktuallität. Ubuntu geht sein eigenen Weg, den man mögen muss. Aber das Ubuntu Wiki ist groß und man kriegt überall Hilfe. Trifft auf Debian und Fedora auch zu und wird immer besser, da stetig mehr Leute auf eine vernünftige Basis setzen.

Bevor ich ein Mint nehme, dann nehem ich direkt Debian.
 
Also ich hab auf einem Latitude 7280 aus derselben Generation mit einem ollen Zweikerner ein Fedora Silverblue, also die Atomic-Variante mit Gnome. Das geht noch, aber beim Start braucht er ein paar Extrasekunden, um bereit zu sein. Erwäge ein Rebase auf Kinoite, weil KDE ein bisschen weniger Dampf braucht.
 
Snakeeater schrieb:
Gerade BSD Varianten wären für mich persönlich interessant.
FreeBSD (bzw. die Foundation) treibt ja seit einiger Zeit mit dem Laptop Support and Usability Project die Desktop-tauglichkeit von FreeBSD voran.
Insofern könnte das was zum T470 im FreeBSD-Wiki dazu steht schon teilweise etwas veraltet sein.

Zum schnellen und unkomplizierten testen kann man auch GhostBSD nehmen. Das ist ein ready-to-go Desktop-FreeBSD dessen Install-Medium auch ein Desktop-Live-System hat, so das man fürs oberflächliche testen auch nicht unbedingt was installieren muss.
Ergänzung ()

K3ks schrieb:
Warte, wirklich Unix?
Was auch immer Du damit sagen willst.
 
FreeBSD wollte mal jetzt so gar nicht. Erstirgrnd ein ZFS Problem nach Installation und reboot. Dann akzeptierte es nachv rneutrm UFS install mein gesetztes root PW nicht, nein qwerty/qwertz war nicht schuld.
Ich probiert nachher nochmal Debian.
 
Snakeeater schrieb:
FreeBSD wollte mal jetzt so gar nicht.
Ist aber das BSD mit der breitesten Hardwareunterstützung für Consumer-Software. Zumindest zum antesten könnte man es ja nehmen. Wenn dort die Hardwareunterstützung nicht in dem Umfang passt wie benötigt, braucht man die anderen BSDs erst gar nicht mehr probieren.
Wobei einzig ernsthafte Desktop-Alternative ohnehin nur OpenBSD ist.

Wenn es kein Linux und kein BSD sein soll aber trotzdem UNIX, käme evtl. noch OpenIndiana (eine Open Solaris - Ableitung) in Betracht.

Snakeeater schrieb:
Erstirgrnd ein ZFS Problem nach Installation und reboot
Eine Fehlermeldung wäre natürlich hilfreich. So lässt sich dazu schwer was sagen.
btw.: Sollte man eine halbwegs aktuelle Firmware haben.
Ist auch über fwupd verfügbar, falls man nicht mit irgendwelchen herstellereigenen Flash-Utils rumhantieren will.

Snakeeater schrieb:
mein gesetztes root PW nicht
Es gibt eine System-Hardening-Option für die /etc/ttys. Wenn man die setzt (und damit der getty - Eintrag auf insecure gesetzt ist), kann man sich nicht mehr als root an der Konsole anmelden. Das sollte man also nur machen, wenn man einen User hat der (durch welchen Mechanismus auch immer) root werden kann.

Im Single-User-Mode kann man aber solche Dinge i.d.R. fixen:
https://docs.freebsd.org/en/books/handbook/boot/#boot-singleuser
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: JustAnotherTux
Interessant, verstehe aber nicht wieso so etwas default sein sollte. Mein normaler Nutzer hatte noch keinen sudo Zugang.

OpenBSD hat schon immer einfacher funktioniert wenn ich es ausprobiert habe, aber eigentlich der falsche Anwendungsfall. Halte davon nichts als user desktop.
 
Snakeeater schrieb:
Interessant, verstehe aber nicht wieso so etwas default sein sollte.
Es ist auch nicht der default. Es wird nur gemacht, wenn bei der Installation die entsprechende Hardening-Option secure_console gesetzt wird.

Ich weiß ja auch nicht, ob das bei Dir die Ursache war. Das war nur das, was mir spontan dazu eingefallen ist.

Weil man ja auch versucht ist dort alles stumpf einzuschalten wegen "soll ja sicher sein" und dann kann man versehentlich in das Problem laufen. Wenn Du das nicht gemacht hast, liegt die Ursache woanders.

Snakeeater schrieb:
Mein normaler Nutzer hatte noch keinen sudo Zugang.
Man kann ja auch su nehmen. Geht ja nur um den Konsole-Login.
Aber auch das setzt voraus, das man einen User angelegt hat. Und dieser zudem in der Gruppe wheel ist.

Mal davon abgesehen würde ich auch eher zu doas statt sudo greifen. Oder ggf. zu mdo. Aber das nur am Rande.

Snakeeater schrieb:
OpenBSD hat schon immer einfacher funktioniert
Sagen wir mal so: OpenBSD bringt vom Start weg mehr mit was man bei FreeBSD nachinstallieren muss.
Genau deshalb gibts ja GhostBSD, um gleich ein sinnvolles Setup für den Desktop zu haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JustAnotherTux
Ich hab definitiv keine security Optionen angehakt. Aber weiß Gott...
Kann es bei Gelegenheit nochmal mit FreeBSD versuchen, aber ich hab so due Vermutung das will nicht.
 
Snakeeater schrieb:
aber ich hab so due Vermutung das will nicht.
Kann sein. :-) FreeBSD sucht sich im höheren Maße als Linux seine Benutzer aus. 🙂

Ich will Dich hier auch nicht in eine bestimmte Richtung schubsen oder so.
Aber falls Du es noch mal versuchen solltest, dann poste gerne mal die auftretenden Probleme inkl. Fehlermeldung/-beschreibung.
Evtl. kann ich dazu was sagen. Und selbst wenn Du keine Antwort willst, hilft es (mir) dann etwaige Probleme auf dem Schirm zu haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JustAnotherTux
Himmelarsch und Zwirn. Ich bin jetzt soweit gekommen das xfce4 kurz läuft nach einer Neuinstallation, selbst nach der Konfigurierung ALLER möglichen Tastenlayouts im Installer ist nach Xfce anscheinend wieder auf US keyboard.

Lightdm bietet mir "User &" statt meinen eigenen User an, wenn ich pw einkloppe passiert kurz was und bin dann wieder im login Bildschirm.

Das erinnert mich bisschen an vor 20 Jahren die ersten Linuxgehversuche.

Edit:
Habs jetzt hinbekommen, aber das manuelle konfigurieren ist abartig. Das man für lightdm das Tastaturlayout manuell nachlegen muss ist unbegreiflich für mich.

Aktuell scheitert es an einer doas.conf die nicht begreifen will das ich übergangsweise doas ohne PW abfrage machen will. Eine einzige Zeile auskommentiert in doas.conf "permit nopass snakeeater as root".

doas pkg update will ein pw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur mal schnell in Kürze:
Snakeeater schrieb:
doas pkg update will ein pw.
In /usr/local/etc/doas.conf
permit nopass deinloginname as root cmd pkg args update
oder
permit nopass :wheel as root cmd pkg args update
wenn Du Mitglied der Gruppe wheel bist
 
zelect0r schrieb:
Das geht doch aus dem Threadverlauf hervor. Da wird sowohl Linux in Betracht gezogen (Debian wurde exemplarisch genannt) als auch BSD-Varianten. Ob man das jetzt wirklich als UNIX im Sinne der Single-Unix-Specification a-k-a POSIX bezeichnen kann, ist natürlich fraglich. Aber es sollte klar sein, was gemeint ist.
 
andy_m4 schrieb:
Nur mal schnell in Kürze:

In /usr/local/etc/doas.conf
permit nopass deinloginname as root cmd pkg args update
oder
permit nopass :wheel as root cmd pkg args update
wenn Du Mitglied der Gruppe wheel bist
Warum muss ich cmd mitgeben? Ich hab ja alles inklusive as root drinnen.

Edit: ich nutze doas auch auf Linux, aber dort müsste es wie von mir konfiguriert greifen, ich schau mir meine homeconfig demnächst nochmal an.
 
Snakeeater schrieb:
Warum muss ich cmd mitgeben?
Achso. Ich dachte, das war deine Absicht ein explizites Kommando freizugeben, damit nicht jedes Kommando einfach ohne Passwort als root ausgeführt werden kann, weil das ja auch ein derbes Sicherheitsproblem sein kann.

Das das bei jeglichen Kommandos für die Gruppe wheel (oder wahlweise für Deinen speziellen Account) so sein soll, dann muss die Zeile eher so aussehen:
permit nopass :wheel

Siehe dazu auch /usr/local/etc/doas.sample
und erklärend: doas.conf(5)

Snakeeater schrieb:
inklusive as root
as root ist an der Stelle ohnehin optional, da root der default ist, wenn kein "Ziel-Nutzer" angegeben wird.
 
Zurück
Oben