LGBTQI und das heteronormative Weltbild

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Andy8891 schrieb:
Geht es aber um Frauenquoten in Führungspositionen aber nicht auf Baustellen (Rosinenpickerei), bin ich dagegen.

Ich bin für Frauenquoten, aber überall. Also auch auf Baustellen.

Ich sehe es ja bei uns in der IT. Es sind ausschließlich Männer da. Geoutet bin ich dort noch nicht, ich traue mich einfach noch nicht (nein ich will den Männer nix unterstellen, mir persönlich fehlt es noch an Selbstvertrauen).
 
Ich kann nur aus meiner Sicht sprechen, aber für mich sind die ganzen Quoten der komplett falsche Weg.

Der Beruf hängt meiner Wahrnehmung nach schon sehr stark vom Charakter ab.
Und nicht jeder Charkter passt zu jedem Beruf.

Das Menschen die "anders" sind direkt auffallen liegt doch in der Natur der Sache.

Wenn nur schwarze und weiße Autos unterwegs sind und plötzlich eine rotes Auto vorbei fährt, dürften 99,9% der Menschen das rote Auto ansehen und die die es nicht ansehen, waren wahrscheinlich abgelenkt.

Und wenn eine Person kein 100% passing auf des Aussehens bekommt, dann ist das halt so und kann nich erzwungen werden.
 
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@Andy8891
Ich verstehe deine Bedenken nicht. Die Quote greift ja nur wenn man zwei Bewerber*innen hat welche fachlich auf selben Niveau sind. Denn darum geht es ja.

Ist der Mann besser, wird dieser auch eingestellt (spreche da aus eigener Erfahrung - wurde ja als M eingestellt).
 
Karan S'jet schrieb:
Die Quote greift ja nur wenn man zwei Bewerber*innen hat welche fachlich auf selben Niveau sind.
Das fachliche dürfte aber häufig nicht der ausschlaggebende Punkt sein, sondern: Wie passt der/diejenige ins Team.

Und dieser Punkt dürfte sich objektiv kaum messen lassen.

Das Problem ist: Theoretisch kann jeder das gleiche fachliche Niveau erreichen. In der Realität gibt es aber faktisch keine identischen Stellen.
 
Andy8891 schrieb:
Das fachliche dürfte aber häufig nicht der ausschlaggebende Punkt sein, sondern: Wie passt der/diejenige ins Team.

Kann ich persönlich jetzt nicht bestätigen. Bei meinen Einstellungstest wurde nur nach der fachlichen Qualifikation geschaut.

Aber kann gut sein, dass es in anderen Bereichen anders abläuft.
 
Karan S'jet schrieb:
Kann ich persönlich jetzt nicht bestätigen. Bei meinen Einstellungstest wurde nur nach der fachlichen Qualifikation geschaut.
Wer wird dir denn in der Realität sagen, das du wegen deiner Nase (deiner Person) nicht genommen wurdest?

Wäre am ehersten noch in 2 Mann Unternehmen ohne Personalabteilung denkbar.

€Wenn du bereits im Unternehmen bist, dann kann es durchaus sein, das du wegen deiner Person nicht übernommen wirst. Aber im anonymen Bewerbungsprozess dürften es doch Einzelfälle sein und die Standardantwort: Wir haben jemand "besseren" gefunden.
 
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Andy8891 schrieb:
Wer wird dir denn in der Realität sagen, das du wegen deiner Nase (deiner Person) nicht genommen wurdest?

Wie gesagt ich kenne nur die Prozesse im ö.D. und da ist das „uns passt deine Nase nicht“ eigentlich ausgeschlossen - alleine schon weil Personalrat und Gleichstellungsbeauftragte immer mit involviert sind (vor allem beim Vorstellungsgespräch).

Da geht es rein nach den Fakten welche man objektiv bewerten kann (Zeugnisse, Fachwissen, etc).

Andy8891 schrieb:
Aber im anonymen Bewerbungsprozess dürften es doch Einzelfälle sein und die Standardantwort: Wir haben jemand "besseren" gefunden.

Aber wir waren doch beim Vorstellungsgespräch?
Weil vorher kann man das Fachwissen ja schlecht abfragen.

Da gibt es übrigens eine Sache welche wir uns von den Amis anschauen könnten. Dort werden Bewerbungen ohne Foto gemacht. Find ich gut. Man könnte auch das Alter weglassen (frag mal welche „guten“ Chancen eine Person mit Mitte 50 oder 60 hat, noch was neues zu finden).
 
Karan S'jet schrieb:
Die Quote greift ja nur wenn man zwei Bewerber hat welche fachlich auf selben Niveau sind. Denn darum geht es ja.
"Die" Quote?
Und welche Quote greift nur wenn zwei Bewerber fachlich auf dem selben Niveau sind?

Vielleicht meinen wir auch nur etwas anderes, aber ich stelle mir unter Quote z.B. "mindestens 50% Frauen" vor.
Beispiel:
Man hat 3 offene Stellen, mit der Vollbesetzung sind mindestens 2 Frauen notwendig, und hat bei den Bewerbern ein Fachlichkeitsranking mit folgender Geschlechterbesetzung:
W1 > M2 > M3 > M4 > M5 > W6 > M7 > W8 > M9 ....

Ginge es nach Fachlichkeit, würde die Einstellung W1, M2, M3 lauten.
Die Quote würde jedoch für W1, M2, W6 sorgen, obwohl niemand fachlich auf dem selben Niveau ist.
 
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@KitKat::new()

du unterschätzt dabei, dass es das fachliche niveau so nicht gibt, bzw. nicht quantifizierbar ist.
du hast nicht die rangfolge, w1 bis m9, sondern du hast 9 menschen, die allesamt einen ähnlichen Hintergrund haben. Wer fachlich am besten passt, ist völlig unbekannt.
 
KitKat::new() schrieb:
Ginge es nach Fachlichkeit, würde die Einstellung W1, M2, M3 lauten.
Die Quote würde jedoch für W1, M2, W6 sorgen, obwohl niemand fachlich auf dem selben Niveau ist.


Eben nicht.
Wenn M3 fachlich besser ist als W6, dann wird auch M3 eingestellt.
Die Quote greift erst wenn M3 auf selben Niveau wie W6 ist UND Frauen in dem konkreten Bereich in der Minderheit sind.

Wie gesagt, hab mich damals auch mehrfach als biologischer Mann (da war mir meine Identität noch nicht bewusst) gegen mehrere Damen durchgesetzt. Nach deiner Logik müssten dann ja die Damen meine Stelle bekommen haben.

@Zeitlupe_1982
Also bei uns wurde die fachliche Qualifikation mit einem recht tiefen Fragekatalog geprüft. Aber das hängt jetzt auch von der Stelle und dem Inhalt ab.
 
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Karan S'jet schrieb:
Da geht es rein nach den Fakten welche man objektiv bewerten kann (Zeugnisse, Fachwissen, etc).
Sind alles Fallbespiele, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, das jemand der schlecht ins Team passt, jemanden der gut ins Team passt mit minimal schlechterer Qualifikation vorgezogen wird.

In der Realität sind es für dich als Bewerber alles Wahrscheinlichkeiten.
Wie wahrscheinlich ist es, das sich auf genau diese Stelle jemand mit einer besseren Qualifikation bewirbt?

Karan S'jet schrieb:
Aber wir waren doch beim Vorstellungsgespräch?
Zu dem es erstmal kommen muss. Ich bin jetzt nicht vom ÖD ausgegangen, beim es vielleicht fairer zugeht.


Zeitlupe_1982 schrieb:
Wer fachlich am besten passt, ist völlig unbekannt.
Schreibt @Karan S'jet aber was anderes:

Karan S'jet schrieb:
Da geht es rein nach den Fakten welche man objektiv bewerten kann (Zeugnisse, Fachwissen, etc).
 
Erkekjetter schrieb:
Oder kannst du mir einen Fall zeigen, bei dem ein Mann sich als Frau ausgegeben hat, sich auf LGBTQI Rechte berufen hat und dann Frauen irgendwas angetan hat oder sich darauf sonstig irgendeinen Vorteil zu Unrecht erschlichen hat?
Wie wäre es mit diesem Fall:
In den Vereinigten Staaten hatte ein 15-jähriger Junge, der einen Rock trug und sich als Transgender ausgab, ein Mädchen in einer Schultoilette vergewaltigt. Link
Oder dieser Tessa Ganserer, der über einen Frauenplatz in den Bundestag eingezogen ist.

Den Fall in den USA sollte man recherchieren, da tun sich Abgründe auf, so das es zu einem weiteren Zwischenfall gekommen ist.
 
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loser schrieb:
Oder dieser Tessa Ganserer, der über einen Frauenplatz in den Bundestag eingezogen ist.
Die ist auch eine Frau... Zählt also mal überhaupt nciht als Beispiel für das, was ich erfragt habe.

Das andere... Na ja, dass schon dein Link im Zitat nicht geht, mache ich mir nicht soviel Hoffnung auf was gehaltvolles.

Ach ja, bisschen recherchiert und schon findet man, was die Qulle war und warum es nicht mehr geht: Russia today DE war der Link. Übrigens die einzige Quelle dafür (zumindest verweist alles, was man dazu findet auf den selben russai toady de Link...). Also kann man das sehr getrost als Fakenews abhaken...

Also, weiterhin kein konreter Fall. Q.E.D.

PPS: oder geht es doch um den Fall: https://4w.pub/male-student-found-guilty/
kein Transgender sondern lediglich einen Rock getragen.

Sorry, das ist schon wieder so lächerlich....
 
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Erkekjetter schrieb:
Na ja, dass schon dein Link im Zitat nicht geht,
Mein Fehler, ich habe vergessen, dass euch nicht mehr das ganze Internet zur verfügung steht.

Aber ich bin sicher, wenn es dich interessiert, findest du den Fall in einem Medium, dass von deinem Wohnort zugänglich ist.
 
längst passiert und wie zu erwarten war es eben nichts als heiße Luft, dumme Fakenews, da es sich um keinen Transgender handelte. Einen Rock anziehen konnte man auch vor der LGBTQI Bewegung...
 
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Erkekjetter schrieb:
kein Transgender sondern lediglich einen Rock
Ähm, aber darum ging es doch:
Erkekjetter schrieb:
Oder kannst du mir einen Fall zeigen, bei dem ein Mann sich als Frau ausgegeben hat, sich auf LGBTQI Rechte berufen hat und dann Frauen irgendwas angetan hat
Genau das ist passiert. Der Typ hat sich als Frau ausgegeben mit dem Rock, deshalb die Mädchentoilette genommen und das Mädchen misshandelt. Das ist genau das was du oben beschreibst.
 
Nein, genau das steht überhaupt nicht in der quelle. MAl nicht RT Today lesen sondern primärquellen dazu. RT erfindet Sachen dazu, die so nirgends sonst erwähnt wurden. Der Junge hat einfach einen "Rock" getragen. In den Quellen ist das oft sogar in "" gehalten, weil diese Beschreibung ausschließlkich auf die Aussage des Vaters des einen Mädchen basiert. Er hat sich zu keinem Zeitpunkt als Transgender ausgegeben oder sich darauf berufen, zumindest konnte ich dazu in den amerikansichen Quellen nichts dazu finden. Das einzige, was in diese Richtung geht, ist, dass die Toiletten dort "offen" sind entsprechend dem geschlecht, dem man sich zugehörig fühlt. Als ob das jemanden aufhalten würde, wenn es das nicht gegebn hätte, der offensichtlich schwere psychische Störungen wie dieser Junge hatte. Was auch nur in einer der beiden Schulen der Fall war, wo er entsprechend auffällig wurde. Mit anderen Worten: Es hatte damit eben nichts zu tun. Er hat es so oder so getan.

Mal wieder klassisches Beispiel, wie Menschen, die eine bestimmte Überzeugung haben sich in ihren Filterblase ihre eigenen Realitäten zusammenbasteln und ein gutes Besipiel dafür, warum Russia Today de völlig zu Recht gesperrt wurde...
 
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Hallo

Karan S'jet schrieb:
Wie gesagt ich kenne nur die Prozesse im ö.D. und da ist das „uns passt deine Nase nicht“ eigentlich ausgeschlossen - alleine schon weil Personalrat und Gleichstellungsbeauftragte immer mit involviert sind (vor allem beim Vorstellungsgespräch).

Da geht es rein nach den Fakten welche man objektiv bewerten kann (Zeugnisse, Fachwissen, etc).
Gerade im ö.D. werden bevorzugt Mitarbeiter eingestellt die dazu passen, unter dem Deckmantel "Gestuftes Ausschreibungsverfahren", interne Bewerber werden externen Bewerbern vorgezogen.
Ich habe in meinem Umfeld die Erfahrung gemacht das es wenig Sinn macht sich auf eine Stelle im ö.D. zu bewerben wenn man dort keinen kennt, die Stellen werden meistens intern vergeben.

https://www.rfth.de/arbeitsrecht/ar...inladung-schwerbehinderter-externer-bewerber/
Zitat:
" Dabei kann die externe Ausschreibung unter den Vorbehalt gestellt werden, dass externe Bewerber nur zum Zuge kommen sollen, wenn sich nicht genug interne Bewerber finden (gestuftes Ausschreibungsverfahren."

Mich lockt die Sicherheit nicht in den öffentlichen Mindestlohn (TVöD), ich kenne aber einige die der Sicherheit wegen gerne im öD arbeiten würden aber trotz guter Qualifikationen nicht rein kommen.

Andy8891 schrieb:
Sind alles Fallbespiele, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, das jemand der schlecht ins Team passt, jemanden der gut ins Team passt mit minimal schlechterer Qualifikation vorgezogen wird.
Das ist die Realität, es wird zwar immer so getan als ob man jedem/r eine Chance gibt aber die Realität sieht oft anders aus oder wieso haben Transpersonen große Probleme auf dem Arbeitsmarkt ?

Grüße Tomi
 
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