LGBTQI und das heteronormative Weltbild

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Zeitlupe_1982 schrieb:
Außerdem haben die Studis nur eine Demo angekündigt. Wenn die Uni dann die Veranstaltung absagt ist das deren Entscheidung.
DerOlf schrieb:
Man sollte sich deswegen auch nicht beschweren, wenn Petitionen oder auch Demonstrationen etwas verhindern, was man für wichtig gehalten hätte ... man hätte ja selbst aktiv werden können ... "die" schaffen das schließlich auch ... "und dabei sind das alles so komische Leute" ... aber denen nimmt das auch keiner ab
Ob ihr das auch so entspannt seht, wenn eine linke Demo wegen gewaltbereiten Nazis aufgelöst wird? Oder wenn der CSD wegen radikaler Christen abgesagt werden muss? Ich denke ihr seht das viel zu lasch, weil ihr das hier vorliegende konkrete Ergebnis positiv bewertet. Freiheit der Wissenschaft, Meinungsfreiheit und vergleichbare Werte einer Demokartie und eines Rechtsstaaten müssen aber auch gegen die verteidigt werden, die vermeintlich die eigene Meinung teilen.

Corto schrieb:
Edit: OK, die gute Frau ist bekannt und fährt schon länger u.a. in social Media eine transfeindliche Agenda. Das ist also der Punkt wieso sie gecancelt wurde und nicht wissenschaftsfeindlichkeit.
Das ist ein ganz alter Trick. Vor 700 Jahren schon hat man den Tempelrittern Sodomie angedichtet um sie auflösen und töten zu können. So werden immer schon unliebsame Elemente mundtot (bzw. damals tot) gemacht. Kritik wird da sehr schnell antisemitisch oder transphob oder oder gemacht, damit möglichst viele möglichst schnell einen Stempel drauf packen können. Es ist nie eine gute Idee, den Fackelmob entscheiden zu lassen, wer reden darf.

Zeitlupe_1982 schrieb:
Das enthält leider nicht so schrecklich viele Infos. Ich teile aber die Kritik, dass hier natürlich ein Narrativ verkauft wird das nicht ausgeglichen ist. Das ist aber leider bei Journalismus die absolut Norm und nicht Trans-Spezifisch.
 
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BeBur schrieb:
ch denke ihr seht das viel zu lasch, weil ihr das hier vorliegende konkrete Ergebnis positiv bewertet. Freiheit der Wissenschaft, Meinungsfreiheit und vergleichbare Werte einer Demokartie und eines Rechtsstaaten müssen aber auch gegen die verteidigt werden, die vermeintlich die eigene Meinung teilen.
Tomislav2007 hat hier das Interview eingebracht, in dem die Aktivisten ihre Motive beleuchten.

Tomislav2007 schrieb:
Humboldt Uni Streit um abgesagten Vortrag Über Transsexualität ist skandalös: https://www.t-online.de/region/berl...g-ueber-transsexualitaet-ist-skandaloes-.html

Ich lese daraus die Forderung: Format ändern, aufgrund vorgetragener bedenken, als dies nicht gefruchtet hat, wollte man wohl öffentlichkeitswirksam eine Gegenposition aufstellen. Von Canceln lese ich da nichts.

Der Vortrag wird ja nun wohl in einem anderen Format stattfinden. Wenn die Aktivisten wirklich canceln wollen würden, wieso haben sie dann noch keine Demo angekündigt?

BeBur schrieb:
Das enthält leider nicht so schrecklich viele Infos
Ich hatte den Artikel noch im Hinterkopf, weil dort die Rapid-Onset Gender Dysphoria kurz angerissen wird.

Hier werden mehr Infos dazu zu finden sein. Die Conclusion gibt ja schonmal eine klare Richtung vor.

Restar, A.J. Methodological Critique of Littman’s (2018) Parental-Respondents Accounts of “Rapid-Onset Gender Dysphoria”. Arch Sex Behav 49, 61–66 (2020). https://doi.org/10.1007/s10508-019-1453-2
 
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Karan S'jet schrieb:
Trans* Personen sind weder in der Gesellschaft akzeptiert noch gleichgestellt. So eine arrogante Aussage kann eigentlich nur von einer Person kommen welche bereits privilegiert ist und arrogant auf andere herab schaut.
Dann würde mich gern interessieren, wo deiner Meinung nach Trans Personen nicht akzeptiert sowie nicht gleichgestellt sind. Ausser den von mir genannten fundamentalen Christen.
Ergänzung ()

Zeitlupe_1982 schrieb:
Man hebt Geschlechtsformen hervor, um Sichtbarkeit zu schaffen, die irgendwann zu einer höheren Akzeptanz führt.
Äh ich meine eigentlich, warum schafft man Sichtbarkeit wo es nichts zu sehen gibt.
In diesem Zusammenhang ist es vieleicht wichtig zu unterstellen, das der Bild.de zufolge 50% glauben es gäbe mehr als 2 Geschlechter. Und genau diese "mehr" habe ich gemeint.

Es stimmt natürlich nicht dass es mehr als weiblich/männlich gibt. Was ich meinte ist, man sollte die Akzeptanz nicht auf die Spitze treiben in dem man auf Dinge zeigt die es nicht gibt, irrelevant sind, keinen weiterbringen als nur gefühlte Solidarität. Ich denke man erreicht damit nichts.

Was soll ich als gesund denkender Mensch denn jemandem bieten, der weder männlich noch weiblich sein möchte, und von mir Bestätigung haben will?
 
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Zhalom schrieb:
Was soll ich als gesund denkender Mensch denn jemandem bieten, der weder männlich noch weiblich sein möchte, und von mir Bestätigung haben will?

z.b. nicht sagen das du "gesund denkend" bist während jemand der anders ist eben krank sei.
Lass ihn/sie/whatever doch einfach wertfrei das sein was er/sie möchte.
 
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@Zhalom
Mach dir nicht zu viele Gedanken, in dem Thema kommt man heute nicht mehr weit.
Friss oder stirb ist die Devise.
Mir persönlich ists z.B. egal was wer wie macht, aber es kotzt mich an ständig damit konfrontiert zu werden und die tollen Kommentare mit "Scroll doch weiter" oder "Schau nicht hin" ziehen nicht, wenn man selbst auf Seiten wie Twitch damit in Verbindung kommt.
Auch auf Social Media meint jede Firma diese Flagge als Profilbild zu nehmen, die Werbung die angezeigt wird beinhaltet ständig solche Leute, da müsste man schon in den Urwald ziehen und selbst das würde GEFÜHLT heute nicht mehr reichen.
Auch muss man alles toll finden und respektieren, andersrum ists aber ein NoGo.
Ich finds einfach nicht schön um es mal vorsichtig auszudrücken wenn sich Männer küssen, oder dieses tuntige gehabe, allerdings würde man damit heute einen Shitstorm auslösen.
Wenn allerdings ein schwules Paar sagen würde, sie finden es nicht so schön wenn sich Mann und Frau küssen, würde doch kein Schwein etwas sagen.
Dieses ganze Thema ist Doppelmoral in Reinform, ich drücke niemanden meine Sexualität auf und daher erwarte ich es auch von anderen, aber dem kann man sich wie gesagt heutzutage nicht mehr entziehen.
Auch dieser Gender schwachsinn, ist unendlich nervig.
Kann schon lange nicht mehr zählen wie viele Videos oder TV Beiträge ich skippe sobald das vor kommt.
Habe schon extrem viele Frauen gefragt (klar, nicht aussagekräftig) und nicht eine findet das gut und ich gehöre zu den Leuten die es absolut dumm finden das Frauen in derselben Position weniger verdienen, der Sinn hat sich mir noch nie erschlossen, vor allem und das ist nur meine persönliche Erkenntnis die meisten Frauen besser als die Männer in gleicher Position arbeiten.

Auch in meiner aktuellen Firma stechen wenn dann die Frauen mit Leistung raus.
Ich war schon immer für Gleichberechtigung und trotzdem find ich das Gendern absolut nervig und überflüssig.
Außer das es unsere Sprache zerstört hat, hat es Frauen die unter den Problemen leiden die das angeblich bekämpfen sollen, NICHTS gebracht.
 
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ich denke das gendern wird eher in Zukunft auswirkungen haben auf die jetzigen Kinder.

Kinder werden weniger in festen Rollenbildern denken wenn immer auch von Ingenieur/innen gesprochen wird.

Mich nervt das beim zuhören auch garnicht, der Deutschlandfunk macht das schon lange und es fällt mir garnicht auf. Vllt muss man sich da aufregen wollen ;)
 
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Pady1990 schrieb:
Das "witzige" an der Sache ist ja, ausgesprochen bevormundet man ja die Frauen und eigentlich will man doch die Thematik mit Ausgrenzung genau damit verhindern, einfach nur bekloppt.
Wo bevormundet man denn jemanden?
Wurdest du auch bevormundet als man noch immer nur die männliche Form verwendet hat?

ich selbst gendere auch nicht privat, aber so ist das eben mit nem alten Hund - dem bringst du keine neuen Tricks mehr bei.

Was sagst du denn zu meiner These dass z.b. kleine Mädchen sich viel mehr auch den Ingenieursberuf vorstellen können wenn sie dort nicht immer nur von Männern hören? Auch quatsch?
 
Ich möchte gar nicht ständig mit der Sexualität und den Vorlieben und Abneigungen anderer konfrontiert werden.



Das Beispiel mit den Ingenieuren verstehe ich nicht. Es wird auch oft von Richtern und Anwälten gesprochen und trotzdem haben wir bei Jura, Wirtschaftsrecht etc. seit vielen Jahren einen deutlich größeren Anteil an Frauen als an Männern.
Ich halte das für vorgeschoben, um andere Gründe nicht diskutieren oder gar akzeptieren zu müssen.

Und ich finde es lästig, dass dabei immer nur von gutbezahlten White Collar Jobs gesprochen wird. So wird z. B. auch immer von Müllmännern, Hausmeistern oder auch Bandarbeitern gesprochen.
 
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Corto schrieb:
Was sagst du denn zu meiner These dass z.b. kleine Mädchen sich viel mehr auch den Ingenieursberuf vorstellen können wenn sie dort nicht immer nur von Männern hören? Auch quatsch?
Ursache liegt womöglich nicht in der Sprache, in der Geschlecht != Genus gilt, sondern darin, dass es einfach die Realität wiederspiegelt, und zudem immer mit einer Variante verglichen wird, bei welcher zusätzlich die Frauen stärker angesprochen werden (sei es durch zusätzliches, explizites Ansprechen der Frauen durch die movierte Form oder durch implizite Prominenz der movierten Form durch typische Genderschreibweise, z.B. Informatikerinnen vs Informatiker*innen vs Informatiker)

Wenn jemand von "die Wache" spricht, denkt auch nicht jeder an eine weibliche Person.
Und soweit ich weiß ist die englischsprachige Bevölkerung trotz neutraler Sprache nicht ausgenommen von der Problematik.
 
Hallo

Karan S'jet schrieb:
Das sieht die Wissenschaft aber anders.
Wieso ist Gendern dann immer noch kein offizieller Teil der deutschen Rechtschreibung ?
Wieso lehnt der Rat für deutsche Rechtschreibung es immer noch ab Gendern ins Regelwerk aufzunehmen ?

Karan S'jet schrieb:
Willkommen in unserer Welt.
Du meinst die Minderheit von 0,2% die versucht der Mehrheit von 99,8% Ihren Willen aufzuzwingen ?

Karan S'jet schrieb:
Auffällig ist ja auch, dass die Kritik mal wieder aus dem Ausland kommt (Schweiz).
Das liest sich leicht rassistisch.

Grüße Tomi
 
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Idon schrieb:
Ich möchte gar nicht ständig mit der Sexualität und den Vorlieben und Abneigungen anderer konfrontiert werden.

Von dem veralteten Begriff der transsexualität ist man weitesgehend schon weggekommen. bei der geschlechtsidentität hat es nichts mit der sexualität zu tun.
 
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Pady1990 schrieb:
Da dieses Gendern absolut nichts bringt, könnte man auch einfach drauf verzichten und unsere Sprache nicht in Dreck ziehen

Wie kommst du darauf, Gendern brächte nichts? Hast du dich mal mit Diskursen zu dem Thema beschäftigt und die Argumente derer angehört, die dies befürworten? Mir persönlich bringt Gendern auch nichts. Ich bin ein Cis-Dude und wurde vom generischen Maskulinum immer schon "mitgemeint" bzw. natürlich fühle ich mich angesprochen. Die meisten Frauen und queeren Menschen, mit denen ich bisher über das Thema gesprochen habe, fühlten sich auch immer schon mitgemeint. Wenige aber nicht und ehrlich gesagt kann ich das voll verstehen.

Mir und dir wird auch nichts weggenommen, wenn du nicht mehr ein "Mitarbeiter" bist, sondern "ein:e Mitarbeiter:in". Wo ist das Problem? Du bist doch weiterhin mitgemeint...
Ich kann das ehrlich gesagt nicht verstehen. Die Argumente der Kritiker als auch der Befürworter sind sich relativ ähnlich, jeweils auf die eigene Bubble bezogen, aber augenscheinlich scheinen sich vor allem Cis-Männer darüber aufzuregen, plötzlich "nur noch" mitgemeint zu sein. Ironischerweise noch deutlich intensiver und emotionaler als die Befürworter geschlechtsneutraler Sprache.

Interessant auch vor kurzem der "Audianer", der von seinem Arbeitgeber nicht als "Audianer:in" angesprochen werden wollte, weil "er keine Frau sei" und gegen diesen (erfolglos) klagte. Aber "Audianer und Audianerinen" traf dies nicht.

Oder was wäre dein Vorschlag, wenn sich eine Mitarbeiterin oder eine queere oder nichtbinäre bei einer Firma angestellte Person durch die Anrede "Sehr geehrter Mitarbeiter" (plakatives Beispiel) oder als Kund:in bei REWE durch "Hallo, lieber Kunde" geringer geschätzt fühlt? Oder entscheidest du gerne für Betroffene, was diese zu fühlen haben? Weil nur dein Gefühl "das Richtige" ist? Herrje, ich weiß es nicht!

Das Ding ist: ich habe von Genderbefürwortern schon so oft schlüssige Argumente pro Gendern gelesen/gehört aber noch von keinem einzigen Kritiker jemals auch nur ein (!) valides Argument dagegen. Weil es angeblich "die Sprache verschandele"? Sprache war schon immer im Wandel. Weil das generische Maskulinum doch "jede nicht-männliche Person mitmeint"? Wirst du mit "Kund:in" doch auch. Weil es (dir) "nichts bringt"? Dann denk' mal nicht nur an dich. Wirklich.

Tomislav2007 schrieb:
Du meinst die Minderheit von 0,2% die versucht der Mehrheit von 99,8% Ihren Willen aufzuzwingen ?

Tut sie nicht, aber warum versuchst du, der Mehrheit eigentlich ständig, dein "Plenken" aufzuzwingen? Wer zwingt dich zum Gendern? Keiner. Aber nur weil es jemand anderes tut und du das lesen "musst", fühlst du dich benachteiligt oder in irgendeiner Form in Anspruch genommen? Lass es einfach bleiben und dir persönlich wird wahrscheinlich auch kein Nachteil dadurch entstehen. Und woher hast du eigentlich diese Prozentzahlen - ausgedacht?
 
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TheManneken schrieb:
Ich bin ein Cis-Dude und wurde vom generischen Maskulinum immer schon "mitgemeint" bzw. natürlich fühle ich mich angesprochen. Die meisten Frauen und queeren Menschen, mit denen ich bisher über das Thema gesprochen habe, fühlten sich auch immer schon mitgemeint. Wenige aber nicht und ehrlich gesagt kann ich das voll verstehen.
Zumindest für mich hat sich das Thema damit dann auch schon erledigt. Es fühlt sich der Großteil der Gesellschaft mitgemeint (was grammatikalisch ja auch vollkommen richtig ist). Dazu zählt eine duetliche Mehrheit der Frauen und eben auch ein großer Teil der queeren Community. Ein kleiner Teil der Gesellschaft, warum auch immer, meint dass sie damit nicht angesprochen werden. Dies würde ich eher als persönliche Befindlichkeit bezeichnen und nicht als echte Diskriminierung.

Ich sehe das Problem dann eher bei den Leuten welche sich nicht angesprochen fühlen wollen, nicht beim Rest.
 
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Hallo

TheManneken schrieb:
Wie kommst du darauf, Gendern brächte nichts?
Das es nichts bringt finde ich nicht, ich finde nur das die aktuelle Gender Beta Version unausgereift wirkt und die Sprache verhunzt.
Wir haben Gendersternchen, Genderdoppelpunkt, GenderI, Genderunterstrich, kann man sich da nicht mal auf ein Zeichen einigen ?
Beim langsam sprechen wirkt es wie ein Schluckauf und beim schnell sprechen hört man nur die weibliche Form, das erste klingt komisch und das zweite ist nicht neutral sondern eine Verweiblichung.
Bis das angenehm aussieht und klingt ist da noch einiges an Feintuning nötig, am besten wären (neue) neutrale Bezeichnungen.

TheManneken schrieb:
Tut sie nicht, aber warum versuchst du, der Mehrheit eigentlich ständig, dein "Plenken" aufzuzwingen?
Ich habe noch nie jemanden gebeten oder gar aufgefordert ebenfalls zu plenken, das gleich erwarte ich auch von den Befürwortern der Gendersprache.

TheManneken schrieb:
Und woher hast du eigentlich diese Prozentzahlen - ausgedacht?
Die Prozentzahlen stehen z.B. hier im Link: https://www.t-online.de/region/berl...g-ueber-transsexualitaet-ist-skandaloes-.html
Zitat:
"Dass es in der Biologie nur zwei Geschlechter gibt, ist zumindest an der Humboldt-Uni Konsens. Der Anteil von Menschen, die sich weder dem einen noch dem anderen Geschlecht zuordnen lassen, liegt bei 0,2 Prozent der Bevölkerung."

Grüße Tomi
 
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TheManneken schrieb:
Wer zwingt dich zum Gendern? Keiner.
Das ist so nicht richtig. Ich werde zum einen, als wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Hochschule, durch die Prüfungsregularien dazu genötigt zu gendern, zum anderen wird mir gendern durch das lesen von gewissen Artikeln aufgezwungen, wo gegendert wird. Damit muss ich mich mit dem Thema zwangsläufig außeinandersetzen.

Naja, ich freue mich wenn ich bald ins Berufsleben einsteige, das Unternehmen meiner Wahl hat die gesamte Unternehmenskommunikation auf Englisch umgestellt. Damit hat sich das Problem erledigt.
 
Idon schrieb:
Das Beispiel mit den Ingenieuren verstehe ich nicht.
Es war einfach ein plakatives Beispiel eines MINT Berufes.
du weist schon: "Frauen und Technik" und so

Es kann ja sein das wir das jetzt 20 Jahre durchziehen und es trotzdem nicht prozentual mehr Krankenpfleger oder mehr Ingenieurinnen gibt - aber hey einen Versuch ist es wert.
 
Also ich sehe das großenteils wie von @Apacon angesprochen, als ein Thema, das unnötig gewesen wäre. Es gab nur eine sehr kleine aber laute Minderheit, die sich betroffen gefühlt hat von der Sprachlichen "Diskriminierung" des deutschen Genussystems.

Aber für mich ist das Kind in den Brunnen gefallen. Die Genadersprache hat sich Medial und im Hochschulbereich, als auch in den meisten Unternehmensrichtlinien durchgesetzt.

Damit ist es der neue Status Quo, und für mich war das haupt Problem, das hier mit viel Aufwand unnötig der Status Quo verrückt werden sollte.
Es bleibt der fade Nachgeschmack, dass wir sind wo wir sind, weil entgegen der Sicht der Masse der Gesellschaft, alle eine Anpassung machen mussten, weil eine Minderheit die Deutungshoheit über die Bedeutung der Sprache beansprucht hat. Aber zurück zu rundern wäre jetzt genauso dämlich.
 
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Apacon schrieb:
Ich werde zum einen, als wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Hochschule, durch die Prüfungsregularien dazu genötigt zu gendern,

Der Lehrstuhl zwingt einem auch Zitierweisw, Schriftgrösse, Zeilenabstands, Seitenränder, Silbentrennung uvm. auf. Gendern ist wenn es vom LS erwünscht ist, einfach eine Formalia.
 
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