LGBTQI und das heteronormative Weltbild

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Lipovitan schrieb:
Ich tue mich schwer mit dem Begriff "Normalverteilungen" denn das impliziert

KitKat::new() schrieb:
Warum erinnert mich dieser Faupax wo eben aus Unwissenheit eine vollkommen Falsche Deutung aufkommt daran.
Wie eben der Genus im Deutschen von einigen nicht verstanden werden wollte, und der Eileiter mit Männlichkeit so viel zu tun hat, wie eben die Erektion mit Weiblichkeit.

banditone schrieb:
Ich frage mich, wie andere Länder das handhaben? Deutsch ist ja nun nicht die einzige Sprache mit grammatikalische Geschlechter.

Im Spanischen werden Gruppen (und um die geht es ja beim Gendern primär) nur dann mit männlichem Artikel adressiert wenn es auch rein männliche Gruppen sind. Gemischte Gruppen und solche die sich nur aus Frauen zusammensetzen bekommen den weiblichen Artikel. Wüsste nicht, das es da eine große Bewegung gab das zu ändern seit ich das vor vielen Jahren mal in der Schule gelernt habe.
Hier stand Mist, meine Schulzeit ist wohl zu lange her.
 
Hallo

TheManneken schrieb:
Zugegeben fände ich das auch nicht verkehrt, aber immerhin kennst du sie alle.
Nicht wirklich, ich habe gegooglet.

TheManneken schrieb:
Und wenn es mich triggert und meinen Lesefluss stört? Das ist ja eben das, was auch bei Gendersprache kritisiert wird.
Damit werden wie beide leben müssen oder wir schaffen beides ab.

TheManneken schrieb:
Okay. Und wie hoch muss der Anteil an der Gesamtbevölkerung sein, bis sie eine solche Relevanz hätte, dass sie wichtig wäre?
Ich habe keine konkrete Zahl im Kopf, 0,2% finde ich auf jeden Fall zu wenig um die deutsche Sprache und den gesamten Schriftverkehr auf den Kopf zu stellen.

Karan S'jet schrieb:
Quarks ist eine ÖR Produktion und hat damit schon mal per se eine gewisse Deutungshoheit.
Komisch, wenn der ÖR zur eigenen Argumentation paßt hat er eine gewisse Deutungshoheit und wenn der ÖR nicht zur eigenen Argumentation paßt ist es die Lügenpresse/Fakenews.

banditone schrieb:
Und da ich Gendern als einen Trend sehe, wird auch diese Modeerscheinung, so wie alle Modeerscheinungen in der Deutschen Sprachgeschichte zu 99% wieder verschwinden.
Das hoffe ich doch sehr.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Karan S'jet schrieb:
Na klar, ich bin diejenige welche die Sachlichkeit rausnimmt
Ja, bist Du. Das ist wieder so ein Umkehrschwung bei Dir, der es schwer macht Deinen Standpunkt zu akzeptieren. Wer anderer Meinung ist, ist rechts:
Karan S'jet schrieb:
Von den ganzen Gegnern kommt hier außer rechten Stammtischgeblubber ala www.welt.de nichts handfestes
Das ist im höchsten Maße unsachlich.
TheManneken schrieb:
Dann würdest du dich offenkundig als Mitarbeiterung ebensowenig von "Mitarbeiter" angesprochen fühlen.
Ich nehme an Autokorrektur hat zugeschlagen und Du meinst eigentlich Mitarbeiterin? Warum sollte ich mich dann nicht angesprochen fühlen? In der deutschen Sprache ist mit dem generischen Maskulinum jeder angesprochen.
TheManneken schrieb:
Wie soll man durch Differenzierung die Dinge denn sonst benennen, wenn nicht durch neue Begriffe?
Es sind doch nur neue Begrife für neue Dinge nötig, Mann und Frau gibt es Schönlinge als allseits bekannte Begriffe.
TheManneken schrieb:
Sollen die Minderheiten dich also erst bei der Hand nehmen und dich in einen Prozess miteinbeziehen, der dich gar nicht betrifft?
Sobald sie mich mit neuen Begriffen bezeichnen, die ich mir nach Deiner Aussage aneignen sollte, betrifft es mich doch sehr wohl.
 
Zuletzt bearbeitet:
Incanus schrieb:
Das ist wieder so ein Umkehrschwung bei Dir, der es schwer macht Deinen Standpunkt zu akzeptieren.

Du betreibst Täter Opfer Umkehr / victim blaming.
Jaja man biegt sich es lieber zusammen bis es passt..

Incanus schrieb:
Wer anderer Meinung ist, ist rechts:

konservativ = rechts, wie wir bereits festgestellt haben. Und deine Meinung ist konservativ.

Incanus schrieb:
Das ist im höchsten Maße unsachlich.

Ist es nicht. Die letzten Anti-Trans-Artikel von welt.de waren rechts außen und gespickt mit voller Lügen.


Incanus schrieb:
Ich nehme an Autokorrektur hat zugeschlagen und Du meinst eigentlich Mitarbeiterin?

ja
Incanus schrieb:
In der deutschen Sprache ist mit dem generischen Maskulinum jeder angesprochen.

Faktisch falsch wie bereits Studien nachgewiesen haben:

Männliche Bilder im Kopf
Soweit die Theorie. Jetzt ist aber das Problem mit dem generischen Maskulinum: Grammatisch mag es per Definition für alle gelten. Und es mag sein, dass sich auch Frauen davon angesprochen fühlen. Viele psycholinguistische Studien zeigen aber: Bei Sätzen, die im generischen Maskulinum formuliert sind, stellen sich die meisten Menschen vor allem Männer vor.

Fragt man etwa Versuchspersonen nach berühmten Musikern oder Schriftstellern, nennen sie signifikant mehr Männer, als wenn nach “Musikerinnen und Musikern” gefragt wird. Ähnliches zeigt sich, wenn politische Kandidaten für das Amt des Bundeskanzlers genannt werden sollen. Noch handfestere Ergebnisse liefern Studien, die mit Reaktionszeit-Messungen arbeiten. Versuchspersonen bekamen dafür verschiedene Satzkombinationen präsentiert, zum Beispiel:


“Die Sozialarbeiter liefen durch den Bahnhof.”
“Wegen der schönen Wetterprognose trugen mehrere der Frauen keine Jacke.”

Die Frage war dann: Ist der zweite Satz eine sinnvolle Fortsetzung des ersten, ja oder nein? Gemessen wurde die Zeit, bis die Leute “ja” drückten. Über diese Reaktionszeit versuchen Forschende indirekt herauszufinden, wie gut Sprache und die Bilder, die dabei im Kopf entstehen, zusammenpassen.

Das Ergebnis: Die Reaktionszeit war immer dann länger, wenn im zweiten Satz Frauen vorkamen. Die weiblichen Sätze scheinen also irgendwie zu irritieren. So ist das Resümee: Das generische Maskulinum erzeugt eher Bilder von Männern im Kopf.

Das generische Maskulinum ist nicht generisch
Dieser Male-Bias – also dass Wörter im generischen Maskulinum eher männliche Bilder im Kopf erzeugen – gilt nicht nur für Berufe, die stereotyp männlich besetzt sind, wie etwa Physiker. Selbst bei stereotyp weiblich besetzten Berufen wie Kosmetiker, Kassierer oder Tänzer denken Leute in Experimenten eher an Männer.

Das Fazit aus diesen Studien lautet deshalb: Das generische Maskulinum ist nicht generisch, es erzeugt vor allem männliche Bilder im Kopf. Und somit, so die Kritik, stellt es die Welt nicht so divers dar, wie sie heute ist. Seit den 1970er -Jahren gibt es deshalb Diskussionen darüber, dass die Sprache geschlechtergerechter werden muss.

Quelle: https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/was-gendern-bringt-und-was-nicht/
Primärquellen sind verlinkt.
Ergänzung ()

banditone schrieb:
Und da ich Gendern als einen Trend sehe, wird auch diese Modeerscheinung, so wie alle Modeerscheinungen in der Deutschen Sprachgeschichte zu 99% wieder verschwinden.

Und ich hoffe das die Modeerscheinung der konservativen Ideologie so schnell wie möglich wieder verschwindet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Karan S'jet schrieb:
Wenn dann wie oben beschrieben das Passing stimmt und ich auch die GAOP hatte, werde ich die Transhinweise aus meinem Dating Profil entfernen. Die anderen Menschen legen einen ja auch nicht sofort die gesundheitliche Vergangenheit offen - fairplay und so. Und solange es nur um Sex geht ist das auch in Ordnung, weil das ja eh nur oberflächlich ist.
Das halte ich eigentlich nicht für wirklich fair, denn letztlich hat im Zweifel dann ein heterosexueller Mann Geschlechtsverkehr mit einer Person, die zwar rechtlich als Frau gilt, sich durchwegs als Frau fühlt und im Optimalfall auch von einer (als körperlich geborenen) Frau nicht zu unterscheiden ist, es sich aber biologisch-körperlich halt dennoch um einen mit Hormonen und Operationen zu einer Frau transferierten (wenn auch ehemaligen) männlichen Körper handelt, der (also "der" Körper) evtl. gar die männliche Pubertät durchmachte und so "männliche" Erfahrungen durchlebt wurden.
Mir persönlich wärs in diesem Fall dann(!) zwar glatt egal, einfach weil ich meiner Wahrnehmung (hier also: "das ist eine Frau") und damit auch möglichen Anziehung folgen würde die beim männlichen Geschlecht niemals zustande käme; aber es gibt halt sicherlich auch Menschen, die das etwas genauer nehmen dürften.

Zumal dann ja auch die Frage im Raum steht, wer denn entscheidet, ob "das Passing" nun "wirklich" stimmt oder nicht?
Es gibt gewiss den einen oder anderen "heißen Feger" an Trans-Frauen, die auch bei näherer Betrachtung weder körperlich noch im Gesicht dahingehend zu unterscheiden sind, ob als Frau (also: im Körper einer Frau) geboren oder nicht. Aber das sind doch absolute Einzel- bzw. Glücksfälle mit ausgesprochenen Ausgangsbedingungen (was z.B. die ganze Körperstruktur/Schädel/Skelett betrifft), die leider von kaum einer erreicht werden... kann...

Ich muss meinem Beitrag an dieser Stelle noch etwas hinzufügen, nicht dass wir uns falsch verstehen: In einem späteren Beitrag erklärst du den Begriff "Chaser".
Es ist in meinen Augen schon irgendwo nachvollziehbar, dass du zu gegebener Zeit deine "Transhinweise" aus deinem Profil entfernen willst, alleine schon um diese "Chaser" nicht förmlich anzuziehen wie ein Magnet.

Karan S'jet schrieb:
Also sorry, du kannst mir doch nicht erzählen, dass Tinder für was anderes als für Sexdates genutzt wird
Hauptsächlich vermutlich ja; aber ich kenne auch zwei andere Fälle.
Im ersten Fall, der liegt schon über zwei Jahre zurück, führte ein "Match" einer ehemaligen Arbeitskollegin in eine Beziehung. Sie wurde außerdem Mama.
Im zweiten Fall besteht aktuell eine Beziehung... aber erst seit ~3 Monate, als Beispiel eignet es sich damit noch nicht sonderlich gut. :D

Frage an dich:
Wie ist deine Position bezogen auf sportliche Wettkämpfe? Insbesondere zu Transfrauen, welche ganz normal durch die männliche Pubertät gelaufen sind und jetzt gegen im Frauenkörper geborene Frauen antreten?

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Tomislav2007 schrieb:
Taigabaer schrieb:
Ich finde, solange niemand wirklich durch Gene/Krankheit oder Unfall "entstellt" aussieht sollten solche OP's von körperlich Gesunden privat bezahlt werden.
Da bin ich komplett bei dir, ich würde das sogar einschränken und die Gene raus nehmen, soll die Gemeinschaft häßlichen weniger gut ausehenden Menschen die Schönheits OP's bezahlen ?
Wenn wir also die Gene rausnehmen, dann sollte jemend, der "entstellt" ist (per Definition also bis zur Unkenntlichkeit verändert; verunstaltet ist) auf diesem Umstand sitzen bleiben, außer er bezahlt alles selbst?
Der Begriff "entstellt" ist einfach etwas ganz anderes, als "hässlich" oder "weniger gut aussehend".

Wenn eine Frau einen Schw*nz hat UND psychisch darunter leidet ist das halt auf einem ganz anderen Level. Von der "Gemeinschaft" (also: von den Krankenkassen) werden was die OPs betrifft ohnehin und richtigerweise nur die geschlechtsangleichenden Operationen übernommen. Also die Entfernung der Eisterstöcke oder des Uterus zum Beispiel, auch die Entferntung der Brüste und ebenso auch der operative Aufbau wie Hoden, Penis, wieder Brüste, usw...
Weitere optische Merkmale (abgesehen von der Entferung des Bartwuchs) wie Zahnstellungen, Gesichtsoperationen und ähnliches werden meines Wissens nach aber nicht übernommen.

Tomislav2007 schrieb:
Wenn ich so manche sehr gut aussehende Mädchen/Frauen sehe die sich beim Beauty Doc unters Messer legen weil sie sich nicht schön finden kann ich einfach nur noch den Kopf schütteln.
Naja, ich gehe aber mal davon aus, dass die das auch alle selbst bezahlen. Auch wenn sie "weniger gut" aussehen.

Tomislav2007 schrieb:
BeBur schrieb:
Hier erfährt man mehr über ihre Einstellung zum Thema: Link
Interessant das sehr viele Wissenschaftler genau die Meinungen teilen die hier als Transphob verunglimpft werden, die Liste der Unterstützer/Unterzeichner ist sehr lang.
Interessant ist auch, dass sich das auf dem Blog von Eve Engelken befindet, aufdem sie ohnehin zu 99 Prozent eher transfeindliche Inhalte verbreitet. Das zeigt sich auch in dieser "sehr langen" Liste an Unterzeichnern, in der viele auch Mitglieder des rechten "Netzwerk für Wissenschaftsfreiheit" sind, also einer Gemeinschaft, die tatsächlich meint, das vorhandensein "menschlicher Rassen" wäre noch immer ein ungeklärter Gegenstand in der Biologie...

In dem (im Blog-Artikel von BeBur's Link) wiederum verlinkten Welt-Artikel sagen sie, dass sie von der "Schwulen- und Lesben-Interessenvertretung" LGB Alliance unterstützt werden; dabei handelt es sich in Wahrheit aber um eine Organisation, die schon seit Jahren Hetze gegen Trans- bzw. queere Menschen verbreiten. Die vergleichen LGBTQ sogar mit Sodomie, also Sex mit Tieren:
https://www.pinknews.co.uk/2021/08/19/lgb-alliance-charity-commission-tweet/

Wie aber die wissenschaftlichen Fakten in der Biologie usw. wirklich sind, vorallem was das bereits vorhandene fundierte Wissen betrifft, kann man zum Beispiel ganz gut umrissen hier nachlesen; kann ich nur empfehlen:
https://blogs.scientificamerican.com/voices/stop-using-phony-science-to-justify-transphobia/

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Erkekjetter schrieb:
Doch kann ich. Oder kannst du mir einen Fall zeigen, bei dem ein Mann sich als Frau ausgegeben hat, sich auf LGBTQI Rechte berufen hat und dann Frauen irgendwas angetan hat oder sich darauf sonstig irgendeinen Vorteil zu Unrecht erschlichen hat?
Meinst du sowas?
https://nypost.com/2022/04/25/transgender-rikers-inmate-gets-7-years-for-raping-female-prisoner/
Natürlich gibt es Fälle dieser Art, mehrere. Aber es sind natürlich extreme Einzelfälle, die von gewissen Blogs (wie der oben behandelte) gerne für ihre Stimmungsmache einsetzen. Irrational gewalttätige Menschen gibt es eben, überall auf der Welt und ganz unabhängig von den sexuellen Präferenzen oder des Geschlechts. Es wäre ja vielmehr seltsam, wenn es sowas GAR NICHT gäbe.
 
Corto schrieb:
Es war einfach ein plakatives Beispiel eines MINT Berufes.
du weist schon: "Frauen und Technik" und so

Es kann ja sein das wir das jetzt 20 Jahre durchziehen und es trotzdem nicht prozentual mehr Krankenpfleger oder mehr Ingenieurinnen gibt - aber hey einen Versuch ist es wert.

Wozu? Wir können auch einfach anerkennen, dass es Veranlagungen gibt, die gewisse Prägungen fördern. Und dann die Leute einfach in Ruhe selbst entscheiden lassen.

Es muss doch nicht jeder mit Gewalt in eine gefühlte Entscheidungsfreiheit gezwungen werden.

Erinnert mich wie der Irrsinn mit Open Worlds bei Spielen.


Zeitlupe_1982 schrieb:
Von dem veralteten Begriff der transsexualität ist man weitesgehend schon weggekommen. bei der geschlechtsidentität hat es nichts mit der sexualität zu tun.

Du hast offensichtlich verstanden, was gemeint war - anstatt also auf die Sache einzugehen, hängst du dich an einer für mich völlig irrelevanten Begrifflichkeit auf. So sammelst du keine Stimmen für deine ggf. sogar sinnvolle Sache ein.
 
Karan S'jet schrieb:
Du betreibst Täter Opfer Umkehr
Und Du drischst Phrasen.
Karan S'jet schrieb:
konservativ = rechts, wie wir bereits festgestellt haben.
Rechts hat einen ganz anderen Beigeschmack als konservativ.
Karan S'jet schrieb:
Ist es nicht. Die letzten Anti-Trans-Artikel von welt.de waren rechts außen und gespickt mit voller Lügen
Das mit der Welt hast Du ja nur zusätzlich in Deinen Satz eingefügt. Deine eigentliche Aussage war:
Karan S'jet schrieb:
Von den ganzen Gegnern kommt hier außer rechten Stammtischgeblubber nichts handfestes.
Das ist unsachlich und beleidigend.
 
Incanus schrieb:
Rechts hat einen ganz anderen Beigeschmack als konservativ.

Rechts und konservativ sind das gleiche. Das was du meinst ist "rechtsextrem" und "rechtsradikal". Das hat aber niemand gesagt

Incanus schrieb:
Das ist unsachlich und beleidigend.
Nicht annährend so unsachlich und beleidigend wie die konservative Ideologie und Äußerungen einiger User*innen hier - deine eingeschlossen.

Aber ist klar, dass du auf den Teil mit den Studien erst gar nicht ein gehst, weil du da komplett widerlegt wirst.
 
Incanus schrieb:
neue Begriffe ausgedacht

Um das eigene Konstrukt zu belegen. Cis ist doch die zwingende Notwendigkeit wenn es Trans geben soll. Man hätte ja ähnlich wie in der Chemie die syn-anti Notation wählen können. Damit wäre aber der Anti-Mann (= Transmann in der Cis-Trans Definition) immer noch keine Frau und die Antifrau kein Mann. Und da beginnt das Dilmma: Man wird immer etwas nicht sein. Um diesem Zustand zu entfliehen schafft man neue künstliche Entitäten.

Keylan schrieb:
Im Spanischen werden Gruppen (und um die geht es ja beim Gendern primär) nur dann mit männlichem Artikel adressiert wenn es auch rein männliche Gruppen sind. Gemischte Gruppen und solche die sich nur aus Frauen zusammensetzen bekommen den weiblichen Artikel. Wüsste nicht, das es da eine große Bewegung gab das zu ändern seit ich das vor vielen Jahren mal in der Schule gelernt habe.

Noch "besser" ist es im französischen. Da können 1000 Frauen und ein Mann stehen. Jetzt rate mal welches Possessivpronomen gewählt wird. Tipp: Das weibliche ist es nicht.


Karan S'jet schrieb:
Du betreibst Täter Opfer Umkehr / victim blaming.

Mit solchen Ausdrücken würde ich etwas sparsamer umgehen. Das hat diesen faden Beigeschmack von Opferabo.
 
Karan S'jet schrieb:
Und ich hoffe das die Modeerscheinung der konservativen Ideologie so schnell wie möglich wieder verschwindet.
der Konservatismus besteht schon seit der französischen Revolution, wie kommst du darauf das es eine Modeerscheinung ist
 
strempe schrieb:
Noch "besser" ist es im französischen. Da können 1000 Frauen und ein Mann stehen. Jetzt rate mal welches Possessivpronomen gewählt wird. Tipp: Das weibliche ist es nicht.
Wow, das Zitat auf das du dich beziehst war hier keine volle Minute so gepostet. Und 40min später Zitierst du es obwohl ich in ein paar Sekunden selbst ergooglet hatte was ich für einen Mist erzähle?
 
Karan S'jet schrieb:
Nicht annährend so unsachlich und beleidigend wie die konservative Ideologie und Äußerungen einiger User*innen hier - deine eingeschlossen.
Nenne mir bitte Beispiele, wo ich unsachlich oder beleidigend war. Du zündest doch bloß Nebelkerzen. Ich darf hier doch meine Meinung äußern und bekunden, wie ich mich fühle, wenn gegendert wird und ich mich dadurch nicht angesprochen fühle.
 
Lipovitan schrieb:
Ich tue mich schwer mit dem Begriff "Normalverteilungen" denn das impliziert, dass alles zwischen Mann und Frau "unnormal" ist.
Korrekt ist es ja formal aber dennoch; da tut es doch nichts zur Sache, ob sich damit jemand schwer tut oder nicht?!

Normal = Die "Regel" hinsichtlich des Durchschnitts betreffend.
So wie "abnorm" in der Medizin ja per Definition nichts anderes heißt als "nicht regelhaft":
https://flexikon.doccheck.com/de/Abnorm

Unstreitig ist wohl, dass die meisten in Männerkörpern geborenen Menschen sich auch als Mann fühlen und außerdem Heterosexuell sind. Bei den Frauen ist es umgekehrt ähnlich, nur dass hier der Anteil von Bisexualität vermutlich etwas höher liegt.

Kommt halt immer darauf an, wie man den Begriff verwendet.
 
Kurz das Argument debunked, dass Transfrauen sich nur als Frauen ausgeben um auf die Toiletten zu kommen:


Ich hoffe, damit ist das Thema gegessen.
 
Passend zum Thema, beim Spiegel wird in einem gestrigen Artikel behauptet es gäbe mehr als 2 Geschlechter.

Ich würde mal wirklich gern wissen wieviele, und wie die sich so definieren... das wird mir keiner erklären können.
 
Huhu,
ich bin eher stiller Mitleser, aber ich gebe jetzt trotzdem mal meinen "Senf" dazu.

Zitat von Incanus:
In der deutschen Sprache ist mit dem generischen Maskulinum jeder angesprochen.


Karan S'jet schrieb:
Faktisch falsch wie bereits Studien nachgewiesen haben:

Mir fällt schon öfters auf, dass du nicht in der Lage bist (vllt. zu emotional rangehst?) Sätze zu verstehen. Deine Antwort hat überhaupt nichts mit dem Satz von Icanus zu tun. Du interpretierst Sachen/ nimmst Sachen an, die so nichtmal ansatzweise in diesen Sätzen stehen - nicht mal implitzit.

Er sagt, dass die grammatikalische Gegebenheit per Definition(! generisches Maskulinum) alle anspricht. Dass sich Leute nicht angesprochen FÜHLEN(!) ist für diesen Punkt von Icanus irrelevant.

Analog sind alle Artikel Pluralformen feminin (DIE Hosen, DIE Autos, DIE Spiegel...). Hier wird auch das grammatikalisch männliche und neutrale Geschlecht "umgedreht", was ein vorher männliches Wort nicht plötzlich ausschließt oder sinnlos erscheinen lässt.. Ist auch eine (willkürliche) grammatikalische Regel.

Wie ich diese ganze Thematik sehe?
In (m)einer Idealwelt wäre es so: Jemand ist trans/bi/hetero/fluid/queer/homo (ich mische absichtlich mal alles zusammmen)? Die perfekte Reaktion darauf? INTERESSIERT NIEMANDEN (außer eventuell die betroffene Person + etwaiges Umfeld). Ist für mich genauso wichtig/relevant wie mein gestriges Frühstück, die Tolman-Oppenheimer-Volkoff-Massengrenze bei Neutronensternen, wer Torschützenkönig in der Bezirksliga Oberpfalz Nord geworden ist... ich erspare mir den Rest.

So würden alle alle in Ruhe lassen^^
Aber der Mensch ist Mensch und deswegen gibt es eben Meinungsdiskrepanzen oder Deutungen von Worten (auch wenn sie "falsch" sind, da die grammatikalische Regel dahinter etwas anderes sagt).

Auch das "unnormal/abnormal" sein ist per Definition erst einmal wertneutral.
Ich bin auch unnormal für einen Mann mit meiner kleinen Körpergröße - normal wäre 1,80m als Durchschnitt (Altersgruppen 30-50 gem. destatis). Ist das jetzt schlecht? Ist das gut? Das ist garnichts davon. Es "ist" einfach. Erst der Mensch konnotiert das Wort subjektiv(!) als schlecht/gut - was in der eigentlichen Sache irrelevant sein sollte.

Es gab mal eine Phase da war "Du Otto!" beleidigend. Das ist einfach ein Name. Otto Waalkes oder Otto Rehagel - ist jetzt nicht so schlimm, eine dieser Personen zu sein, oder (besonders als Grieche den "Gott Rehakles" :D)?

Gefühle werden mMn viel zu wichtig genommen, da hier keine Objektiven Maßstäbe angelegt werden können.
Ich finde der Nihilismus ("alles ist egal") wäre die Lösung :D
 
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Hallo

Karan S'jet schrieb:
Kurz das Argument debunked,
Es gibt nichts zu entlarven, außer das du nicht verstehst dass...

Karan S'jet schrieb:
dass Transfrauen sich nur als Frauen ausgeben um auf die Toiletten zu kommen:
...das immer noch niemand geschrieben/behauptet hat.

Karan S'jet schrieb:
Ich hoffe, damit ist das Thema gegessen.
Sobald du vestanden hast dass das niemand geschrieben/behauptet hat, ich habe...

Tomislav2007 schrieb:
Das ist die Gefahr, das Heteronormative Männer auf Frauenplätzen (z.B. im Sport oder bei Frauenquoten) und in Schutzzonen von Frauen (z.B. Toiletten/Umkleiden/Frauenparkplätze/etc.) eindringen.
...das hier geschrieben, da steht nichts von Transfrauen die sich als Frauen ausgeben.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Zhalom schrieb:
Ich würde mal wirklich gern wissen wieviele, und wie die sich so definieren... das wird mir keiner erklären können.

Das ist der Punkt.
Geschlechter gibt es zwei.
Sexuelle ausrichtungen aber was weiss ich wie viele, ich verstehe diesen ganzen Aufstand grade nicht, mir ist es doch Persönlich egal ob jemand Homo, Hetero, Lesbisch oder sich als Frau geboren mehr als Mann fühlt.

Live and Let Die!

Ich glaube diese ganzen Bewegungen schaden sich zurzeit mehr als es denen nützt.
 
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