LGBTQI und das heteronormative Weltbild

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@Karan S'jet

Mal ganz kurz angemerkt: Spätestens wenn man nackig voreinander liegt sieht man es auf jeden Fall. Die Chriurgie ist einfach nicht so weit, dass ein plastisch hergestellter Penis oder eine plastisch hergestellte Vagina dem original entsprechen.
Beim Penis gehts ja noch weiter, da ja in der Regel keine eigene Erektion entsteht sondern technisch nachgeholfen werden muss.
Bezüglich der plastisch hergestellten Vagina, muss man hier immer noch mit Dilatoren arbeiten oder gibts da mittlerweile bessere Methoden?

Wie auch immer, das ist dann auch der Moment wo es für mich vorbei wäre, zum einen weil man anscheinend nicht ehrlich war und Sexualität und Biologie mir da durchaus wichtig sind und zum anderen, weil Transsexuelle für mich nunmal nicht als Partner in Frage kommen.
 
Apacon schrieb:
@Karan S'jet

Mal ganz kurz angemerkt: Spätestens wenn man nackig voreinander liegt sieht man es auf jeden Fall. Die Chriurgie ist einfach nicht so weit, dass ein plastisch hergestellter Penis oder eine plastisch hergestellte Vagina dem original entsprechen.
Beim Penis gehts ja noch weiter, da ja in der Regel keine eigene Erektion entsteht sondern technisch nachgeholfen werden muss.

sorry, aber so pauschal stimmt das nicht.
Man muss hier zwischen den einzelnen Methoden unterschieden.

Ja, bei der penilen Inversion sieht man Unterschiede zu einer biolgischen Vagina.

Bei der kombinierten Methode nicht. Wenn selbst cisFrauen und Gynäkologen das vom äußeren Erscheinungsbild als "echt" wahrnehmen, dann hat das auch Hand und Fuß. Der Gyn sieht das erst wenn er auf "Tauchfühlung" geht.
Das Hauptproblem bei der kombinierten Methode ist meistens, dass sie zu "perfekt" aussieht, dass heißt wenn z.B. die Schamlippen zu symmetrisch sind.

Ich habe Beispielfotos, aber ich glaube nicht, dass das im Einklang mit den Forenregeln wäre?

Zu Transmännern kann ich nichts sagen.

Apacon schrieb:
Bezüglich der plastisch hergestellten Vagina, muss man hier immer noch mit Dilatoren arbeiten oder gibts da mittlerweile bessere Methoden?

jap.
Wie lange und wie oft man die benutzen muss, hängt von der OP Methode und auch von den körperlichen Begebenheiten ab. Ab einen gewissen Punkt kann man die aber mit Sex ersetzen.

Apacon schrieb:
für mich nunmal nicht als Partner in Frage kommen.

Ich bin dann ja kein Trans mehr. Und es geht ja auch nicht um Beziehung.
 
Karan S'jet schrieb:
Damit fällt das Filterargument weg.
:volllol: Als ob es keine Live-Videofilter gibt. HIER ein Link zu einem 50 Jaehrigen Mann, der per Filter auf TikTok 16.000 Follower gesammelt hat.
 

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Karan S'jet schrieb:
Aber wo ist das Problem? Ich bin dann trotzdem eine Frau.
Körperlich aber halt operativ/hormonell eine "zur Frau gemachten" - das ist halt der Unterschied, wie ich auch erklärte.

Karan S'jet schrieb:
Warum soll ich meine komplette medizinische Historie offenlegen
Das "Warum?" habe ich doch bereits beantwortet:
Denn letztlich hat im Zweifel dann ein heterosexueller Mann Geschlechtsverkehr mit einer Person, die zwar rechtlich als Frau gilt, sich durchwegs als Frau fühlt und im Optimalfall auch von einer (als körperlich geborenen) Frau nicht zu unterscheiden ist, es sich aber biologisch-körperlich halt dennoch um einen mit Hormonen und Operationen zu einer Frau transferierten (wenn auch ehemaligen) männlichen Körper handelt, der evtl. gar die männliche Pubertät durchmachte und so "männliche" Erfahrungen durchlebt wurden, die eine "normale Frau" (also: im Frauenkörper geboren) niemals hätte.

Karan S'jet schrieb:
Wäre mir im Endeffekt aber egal.
Mir ebenfalls, wie ich auch ausführte. Aber weder ist deine noch meine Position dahingehend entscheidend - der Punkt ist einfach; dem potenziellen (Sex-)Partner könnte es eben NICHT egal sein.

Karan S'jet schrieb:
Würdest du diese Frauen ansehen, dass sie nicht cis sind?
Der ersten Frau definitiv.
Der zweiten Frau bei den meisten Bildern nicht; und nur bei ganz wenigen Bildern käme überhaupt die Vermutung auf.
Der dritten Frau ebenfalls eher nicht.
Bei der vierten kann ichs nicht sagen, dafür reicht ein einzelnes Bild nicht.

Generell wären da Videos ohnehin besser, als irgendwelche vermutlich sowieso schwer bearbeiteten/aufgehübschten Insta-Fotos, die der Realität eher weniger als mehr entsprechen...

Karan S'jet schrieb:
Und wie gesagt: Spätestens sobald es ernst wird, kommt das Thema eh zu Sprache.
Es wäre echt übel, wenn nicht... :D

Karan S'jet schrieb:
Schwierig, es gibt pro und contra. Wenn du beispielsweise lang genug auf HRT bist, hast du rein hormonell keinen Vorteil mehr.
1. Mir würde tatsächlich kein einziges "pro" hinsichtlich der sportlichen Fairness in den Sinn kommen, dass dafür spricht. Welches soll das sein?
2. Inwiefern eliminiert HRT (https://de.wikipedia.org/wiki/Hormonersatztherapie ?) sämtliche biologische Differenzen beider Geschlechter? o.O

Männer sind Frauen in Ausdauer, Geschwindigkeit und Kraft eben (leider) deutlich voraus. Auch unter den Spitzensportlern sind die besten weiblichen Athleten stets deutlich abgeschlagen, wenn man sie mit den besten männlichen Athleten vergleicht. Ganz egal dabei ob Marathon, Gewichtheben, Schwimmen, Klettern, Skispringen, Slalom, und und und...

Karan S'jet schrieb:
Eine "divers" Kategorie für Transfrauen (bei Transmänner regt sich btw niemand auf) wäre auf jeden Fall ein echter, psychischer, Tiefschlag, weil man damit die Identität "Frau" in Frage stellt.
Ich sehe aber ehrlichgesagt keine Alternative, als im sportlichen Wettkampf alle "transferierten" in eine eigene Gruppe zusammen zu nehmen und evtl. darin dann nochmals zu unterteilen - Analog zu den Paralympics.
 
Axxid schrieb:
:volllol: Als ob es keine Live-Videofilter gibt. HIER ein Link zu einem 50 Jaehrigen Mann, der per Filter auf TikTok 16.000 Follower gesammelt hat.

Na klar, öffentlich rechtliche Medien benutzen Videofilter. Das kannst du nicht ernst meinen.
Ich verweis dich gerne nochmal auf das Video: https://www.computerbase.de/forum/t...teronormative-weltbild.2090106/#post-27010816

banditone schrieb:
Ich hatte mal eine Liste zu ausgebildeten Elektrologisten, leider finde ich die nicht mehr.

Wäre nice wenn du die findest und mir geben könntest - und wenn dann noch jemand aus Niedersachsen dabei wäre :).
 
Novar schrieb:
Männer sind Frauen in Ausdauer, Geschwindigkeit und Kraft eben (leider) deutlich voraus. Auch unter den Spitzensportlern sind die besten weiblichen Athleten stets deutlich abgeschlagen, wenn man sie mit den besten männlichen Athleten vergleicht. Ganz egal dabei ob Marathon, Gewichtheben, Schwimmen, Klettern, Skispringen, Slalom, und und und...

Diese Vorteile kommen ja primär vom durch den Testo verursachten erhöhten Muskelwachstum. Dieser gleicht sich bei der HRT jedoch komplett an. Es dauert halt ein paar Jahre.

Woher diese Differenz kommt, habe ich doch bereits im vorherigen Post erläutert.
Ergänzung ()

Novar schrieb:
Achso: Das glaub ich übrigens nicht; kannst du das belegen? ^^

Selbstverständlich gab es früher schon Menschen die in dem falschen Körper gesteckt haben, genauso wie es auch früher schon homosexuelle Menschen gab.

Auch in der Geschichte findet man dazu Anhaltspunkte, z.B Hermaphroditos.

Der Unterschied ist nur, dass die Menschen sich früher nicht ausleben konnten, weil:
  1. die Medizin noch nicht so weit war
  2. die Menschen sanktioniert wurden. Da muss man auch nicht weit gucken, ist hier noch nicht so lange her
 
banditone schrieb:
Also wenn man einen guten Chirurgen hat, sieht man den Unterschied bei einer Neovagina von außen jedenfalls nicht.
Spannend, ich beschäftige mich hin und wieder mit dem Thema und habe tatsächlich noch keine Neovagina gesehen, welche nicht sofort offensichtlich auf Transsexualität hingewiesen hat. Aber gut, anscheinend hat sich da ein bisschen was getan.
 
Karan S'jet schrieb:
Hände und Füße werden kleiner.
Die Größe von Hände und Füße wird aber größtenteils durch die Skelettstruktur definiert; und die wird mit Sicherheit kein Stück kleiner.
Maximal etwas zarter, die Finger minimal dünner - alles andere sind doch höchstens schöne Fake-Bilder, Mythen... :D

Karan S'jet schrieb:
Selbstverständlich gab es früher schon Menschen die in dem falschen Körper gesteckt haben, genauso wie es auch früher schon homosexuelle Menschen gab.
Deine Aussage war aber nicht "früher", sondern, seitdem es die Menschheit gibt.

Das halte ich für äußerst gewagt; da könnte man gleichwohl auch einfach behaupten, dass es Transidentität bei sämtlichen Tieren gibt und schon immer gab... damit landen wir dann aber in einem Bereich von Annahmen und Behauptungen.
 
Novar schrieb:
Das glaub ich übrigens nicht; kannst du das belegen? ^^
Ähm das muss man belegen? Warum sollte das erst in der Neuzeit ein Thema sein? Was oder wer sollte das denn verursachen, dass es das erst in der Neuzeit gibt und nicht schon eben seit Christi Geburt und davor?
Ergänzung ()

Novar schrieb:
Transidentität bei sämtlichen Tieren
Schwule Pinguinpärchen klauen hetero Pinguinpaaren sogar die Eier und ziehen diese dann selber auf. ODer welchen Beweis bedarf es für dich, um zu akzeptieren, dass es das wohl stets und "immer" gab? Bei der menschlichen Historie wird es halt schwer, da ohne schriftliche Aufzeichnungen du das inwiefern nachweisen willst?
 
banditone schrieb:
danke
banditone schrieb:
Eine Sache die ich vor kurzem gelesen habe, war eine Transfrau die nach Ihrer Geschlechtsangleichung bei einem Punkt nicht zufrieden war. Und zwar hat Sie auch danach noch das Gefühl gehabt, sie hätte einen Penis.
Jeder man wird das Gefühl kennen, wenn der Penis versteift fühlt man es nicht nur von außen, sondern auch von innen.
Diese Patientin hatte genau dieses Gefühl, als ob noch ein Penis da wäre, obwohl er garnicht mehr da ist. Sie hat die Versteifung gefühlt wie vorher auch, und fand das unangenehm.

Das hört sich so wie bei "Phantomschmerzen" an, wenn Menschen Körperteile verlieren, dieser aber noch fühlen. Geht sowas irgendwann weg?


@Novar

aus dem Link oben

Verringerte Muskelmasse​

Androgene stimulieren das Muskelwachstum, weshalb anabole Steroide (welche buchstäblich Testosteron sind) unter Bodybuildern so verbreitet sind. Menschen, die mit Androgenen arbeiten, haben von Natur aus mehr Muskelmasse, insbesondere im Oberkörper, ohne dass sie überhaupt trainieren müssen. Das Entfernen von Androgenen führt zu einem Rückgang der Muskelmasse und erschwert den Muskelaufbau. Dies trägt wesentlich zur weiblichen Schulter- und Halslinie sowie zur Taillenlinie bei.

Damit einher geht ein erheblicher Kraftverlust. Das Tragen von Dingen wird schwieriger und Gurkengläser lassen sich nicht mehr öffnen ;-).


Novar schrieb:
Die Größe von Hände und Füße wird aber größtenteils durch die Skelettstruktur definiert; und die wird mit Sicherheit kein Stück kleiner.

Schmalere Hände und Armgelenke​

[IMG]https://genderdysphoria.fyi/de/hands.jpeg[/IMG]Die Hände des Autors. Veränderung innerhalb von dreieinhalb Jahren.
Wenn die Haut weicher und schlanker wird, beginnen die Hände langsam kleiner zu werden. Ohne Testosteron fließt weniger Blut zu den Händen, was zu einer weiteren Verringerung der Gewebegröße führt. Die Ringgröße nimmt ab, wenn sich Fett und Flüssigkeit von den Fingern verlagern. Die Fingerlänge verkürzt sich, da die Bänder dünner und dehnbarer werden.

Kleinere Fußgröße​

Ähnlich wie die Hände erfahren auch die Füße Formveränderungen. Androgene fördern die Durchblutung der Füße und fördern die Wasseransammlung im Knorpel. Östrogene ermöglichen es den Bändern im Fuß, sich mehr zu dehnen. Zusammengenommen führt dies dazu, dass sich das Fußgewölbe vergrößert und seine Gesamtlänge um bis zu zwei Zentimeter verkürzt. Viele Menschen berichten von einem Rückgang um ein bis zwei Schuhgrößen.
 
Apacon schrieb:
Trans und Homo sind zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe.
Es geht ja hier mehr als offensichtlich nicht um die Partnerwahl sondern um das Verhalten, dass ganz offensichtlich auch weibliche Instinkte voraussetzt, wenn ein Ei gestohlen, ausgebrütet und ein Junges großgezogen wird. Oder ist Trans sein erst wenn man umoperiert ist? Wenn ja, dann kann es das rein logisch in der natur nicht geben. Und Fragen, wie sich so ein Tier fühlt, fällt auch flach. Ergo kann ich nur von den beobachtbaren Verhaltensweisen ausgehen.
Novar schrieb:
Ähm, ja - Behauptungen sollte man belegen.
Du weißt exakt, dass das unmöglich ist, weil es ohne schriftliche Aufzeichnungen nahezu unmöglich ist. Und wie man es an Hand von Funden belegen sollte, kannst du ja mal erläutern. Aber rein aus logischer Sicht müsstest du dann erklären, warum es das dann erst seit Tag X geben sollte und was dazu geführt hat. Ansonsten ist es absolut unlogisch, dass es das früher nicht gegeben haben sollte.
Novar schrieb:
sind hier völlig irrelevant, da es nicht um die sexuelle Ausrichtung geht und ging.
ach ja... das war auch nicht der Punkt. Sondern das zu beobachten ist, dass in dem Fall Verhaltensweisen des anderen Geschlechts übernommen wurden und nicht zwingend das geschlechtstypische Verhalten. Und das deutet daraufhin, dass sich das Individuum nicht dem offensichtlichen Geschlecht zwingend zugeordnet fühlt. Wie anders als so sollte man das bei Tieren festmachen können? Es fragen?
 
Novar schrieb:
Interessant ist auch, dass sich das auf dem Blog von Eve Engelken befindet, aufdem sie ohnehin zu 99 Prozent eher transfeindliche Inhalte verbreitet.
Ich hab das beispielhaft mal raus gegriffen. Ich finde, ihr betreibt hier sehr viel "Stille Post" bzw. Hörensagen und einige verlinkte Artikel haben da mitgemacht. Jemand tut ein Label drauf "Transphob" und dann ist das so und man muss sich mit den Inhalten nicht beschäftigen. So liest sich das für mich.
Hier im konkreten Fall Eva Engelken bin ich nach erster Sichtung geneigt Recht zu geben, dass die Transphob ist. Generell wird das Label aber für alle möglichen kritischen Stimmen verwendet, was stark an der Glaubwürdigkeit gerüttelt hat.

Erkekjetter schrieb:
Es geht ja hier mehr als offensichtlich nicht um die Partnerwahl sondern um das Verhalten, dass ganz offensichtlich auch weibliche Instinkte voraussetzt, wenn ein Ei gestohlen, ausgebrütet und ein Junges großgezogen wird. Oder ist Trans sein erst wenn man umoperiert ist?
Das ergibt nicht wirklich Sinn, wie schon gesagt geht es hier um Trans, nicht Homosexualität, das sind unabhängige Konzepte, eine Frau kann homosexuell sein genau wie eine Trans-Frau. Homosexualität gibt es im Tierreich, Trans-Verhalten (was auch immer das dann wäre) wurde bisher nicht beobachtet.

Ich sehe jedoch keinen Grund, wieso es ausgerechnet Transsexualität bei Tieren nicht geben sollte. Die genetische Variation, die zu Trans führt gab es vermutlich auch bei Menschen schon prähistorisch, würde ich jedenfalls vermuten, genau so wie es Homosexualiät sicherlich schon gegeben hat. Das sind aber keine Fakten, sondern vage Vermutungen, so wie das meiste, was sich auf die prähistorischen Menschen bezieht.
 
Erkekjetter schrieb:
Du weißt exakt, dass das unmöglich ist, weil es ohne schriftliche Aufzeichnungen nahezu unmöglich ist.
Darum weiß ich auch exakt, dass man derartige Tatsachenbehauptungen dann halt einfach nicht äußern sollte, wenn es einfach nur Mutmaßungen sind... ;)

Erkekjetter schrieb:
Aber rein aus logischer Sicht müsstest du dann erklären, warum es das dann erst seit Tag X geben sollte
Veränderung?
Lebewesen sind nicht statisch; es hat vor Tag X auch keine Menschheit gegeben - klar soweit?
Ergänzung ()

Erkekjetter schrieb:
Sondern das zu beobachten ist, dass in dem Fall Verhaltensweisen des anderen Geschlechts übernommen wurden
Das heißt aber halt nicht, dass "homosexuelle" Pinguine Transidentität sind; und darum ging es halt...
 
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