Wie man darauf kommt, dass Transgender in der Öffentlichkeit nicht diskriminiert werden, ist mir schleierhaft.
Selbst Frauen werden in gewissen Bereichen noch benachteiligt, wie gedenken sich die entsprechenden Personen, wie das bei Transgender aussieht?
Benachteiligte Minderheiten MÜSSEN laut sein, damit es eine Chance gibt, dass sie überhaupt gehört werden.
Zum Thema gendern: Ich selbst gendere privat nicht. Bei meinen öffentlichen Auftritten jedoch schon, klappt vielleicht nicht immer, aber wenn ich durch ein :in jemanden miteinbeziehe, why not?
Man MUSS sich aber auch für eine Form des Genderns entscheiden. Ich blicke da auch nicht durch und verwende :in. Scheint am Angenehmsten zu sein.
Aber manche kommen ja noch nicht einmal der deutschen Rechtschreibreform aus dem Jahre 1996 nach, so oft wie man hier "daß" etc. liest, regen sich aber über das :in auf. Ich finde, wir sollten uns auch mal über das "ß" so aufregen, sieht auch schrecklich aus. Ausdrückliches
Aber das ist halt wie bei vielen Sachen: Die, die gar nicht betroffen sind, regen sich auf und wollen den Betroffenen etwas erzählen.