News Linux-Distribution: Fedora 44 ist erschienen, das sind die Neuerungen

OpticalFiber schrieb:
Ich habe Fedora seit einem Jahr Installiert und habe nichts Extra Installiert und habe kein einziges Problem. Und ich kann alles abspielen ohne einen Problem.
Je nachdem was du so konsumierst wirst du auch nicht unmittelbar in Probleme laufen. Keine GPU Videobeschleunigung heißt ja nicht, dass das Abspielen nicht klappt, sondern dass ggf. deine CPU unnötig hart arbeiten muss um das Ganze auszugleichen. Optimal ist halt was anderes.
 
Knatschsack schrieb:
[...]
Ich weiß nicht ob es "dieser" Wine update bug war, aber beim Umstieg von Fedora 42 auf 43 hatte Wine das Upgrade blockiert gehabt. Ich habe dann alle Wine pakete deinstalliert, das upgrade ausgeführt und dann Wine wieder installiert. Es musst keine größeren zusätzlichen Änderungen danach ausführen.
ja, der Bug ist das, ich wollte direkt von 42 auf 44... aber selbes problem.
also einfach dnf rm wine ?
zerstört das keine etablierten ordnerstrukturen von lutris, play on linux und anderen?
 
@kim88 @OpticalFiber
Nicht streiten :). Es kommt immer auf die Anwedung an. Ich habe noch ziemlich alte Computer, die moderne Sachen nicht abspielen können. Da ist dann son extra Codec definitiv nicht schlecht, damit es nicht per CPU gemacht werden muss, die das ganze System auslastet. Neuere Hardware sollte es aber in der Tat so problemlos in Software können. Bei Mageia Linux war damals auch so ein Hardware Treiber Installer bei, der automatisch beim Live Modus lief und dann bei der festen Installation den passenden NVIDIA Treiber installiert hatte. Den fand ich praktisch und würde mir den auch direkt für Fedora wünschen. Den gab es zumindest damals (Fedora 18 bis 31 sind meine Erfahrungen) nicht.
 
kim88 schrieb:
Weil weder Politiker noch Verwaltungsangestellte - auch nur Ansatzweise das Fachwissen haben eine Betriebssystem zu entwickeln.
Das brauchen Politiker auch nicht haben. Der dt. Politiker muss nur lernen das er nicht Einstein ist
Und es Experten überlassen die Ahnung haben!
Und klar da muss man dann Personal schulen und Leute einstellen.

Auf Linux wechseln und dann Software die von paar Maintainern die kurz vorm dem Burnout sind zu benutzen…
Da erwarte ich mehr vom Staat. Und ich glaube da draußen gibt es genug Staaten die auch eigene Sachen entwickeln.

Brasilien hatte z.B. seinen eigenen Zahlungsdienst entwickelt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Pix_(Zahlungssystem)?wprov=sfti1

Der ist wohl verdammt erfolgreich!
Sowas hätte der deutsche Michel nicht hinbekommen.😏


Natürlich soll der Staat nicht alles neu erfinden und hoch ziehen,
Aber manche Tools muss er wohl aus dem Boden stampfen.

kim88 schrieb:
Warum sollte die EU sowas tun?
  • Unabhängig sein
  • Nicht erpressbar falls jemand mal den Stecker ziehen will.
  • Eigenes Know How aufbauen
  • Besser werden was IT angeht

Und solche News zeigen, warum manche Sachen in staatlicher Hand gehören und bleiben sollten:

Warnung vor US-Einstieg bei Berliner Software-Firma PSI


kim88 schrieb:
Ja die EU sollte mehr Linux nutzen, dass sollen sie aber nicht selber entwickeln sondern im lokalen Markt einkaufen
Wir reden aneinander vorbei, oder?

Ich sage es nochmal:
Sie sollen kein Linux Kernel neu erfinden oder ähnliches.
Und klar kann man nicht alles selber machen.
Aber nur mehr Linux nutzen alleine reicht nicht.

Kein Staat klatscht sich nur ein USA-RedHat-Fedora auf seine Computer und das wars.
Da werden bestimmt Anpassungen gemacht und auch eigene Programme entwickelt.
Das machen die Chinesen und andere bestimmt auch.
Nur das meinte ich.

Der Wechsel auf Linux hat ja das klare Ziel:
Europa soll unabhängig werden von kommerziellen US Firmen.

Die französische Polizei benutzt ja
https://en.wikipedia.org/wiki/GendBuntu?wprov=sfti1#

Und falls man was kauft, dann sollte man europäische Firmen bevorzugen, oder auch eine europäische Distro.
Es wäre doch schön, wenn sich durch einen großen Wechsel innerhalb Europas auf Linux,
Auch mehr europäische Firmen für Linux Software / Support gründen.

Auf Linux/ Open Source gehen und dann alles von US Firmen nehmen/machen lassen, wäre für mich nicht gerade ein guter Plan für die digitale Souveränität Europas.😬


kim88 schrieb:
das schafft Mehrwert, Arbeitsplätze, Innovation, Wohlstand, etc
Ja, wenn es von europäischen Firmen kommt.
 
Zornica schrieb:
also einfach dnf rm wine ?
zerstört das keine etablierten ordnerstrukturen von lutris, play on linux und anderen?

laut meiner zsh history habe ich damals einfach

Bash:
sudo dnf remove 'wine*'

und nach dem upgrade nur

Bash:
sudo dnf install wine

Ich hatte keine Probleme mit Lutris, Steam, Heroic oder Bottles.
 
Dr@gonXP schrieb:
Ich habe mir gestern Fedora 44 installiert und mir sind direkt zwei Dinge aufgefallen:

1.) Die Systemtöne lassen sich nicht abschalten (Bug). Ich habe pavucontrol installiert und sie darüber deaktiviert.

2.) Beim Herunterfahren/neustarten vom PC gönnt sich Fedora eine ca. 10 sekündige Pause (nachdem der jeweilige Button gedrückt wurde) bis es reagiert.

Davor habe ich Kubuntu 26.04 getestet und es ist für mich persönlich etwas besser als Fedora.

Grundsätzlich finde ich CachyOS, Fedora, Kubuntu am Besten, was KDE Distros angeht.

Zu 1. Ja, das habe ich auch festgestellt und gewundert warum diesen Audiodatei win95.ogg nach dem Anmelden nicht abspielte obwohl diese schon dort im Systemtöne konfiguriert ist. Auf jeden Fall ein Bug. Wird irgendwann behoben.


Mesa 26.0.5 ist drauf, ein Tag nach der Release von Fedora 44. Es fehlt nur noch den Kernel 7.0.x oder später mit Kernel 7.1 dass es irgendwann nachgereicht wird... aber nicht in ein paar Tagen glaube ich.
 
Knatschsack schrieb:
laut meiner zsh history habe ich damals einfach

Bash:
sudo dnf remove 'wine*'

[...]
hätte playonlinux mitentfernt, und damit genau das, was ich verhindern will...
habs nun gelöst durch spezifisches entfernen von wine-dxvk-dxgi und wine-dxvk...
leider scheitert das update nun ausgerechnet an steam... sämtliche Mirrors nicht erreichbar... was zur hölle?
 
Habicht schrieb:
kleine Korrektur - Fedora zählt nicht zu "rolling release", das gilt bestenfalls als "semi-rolling". ;)
Selbst das nicht.
Es gibt nur eine selektierte Auswahl an Paketen welche zwischen den Releases aktualisiert werden.
Das ist selbst von "semi-rolling" weit entfernt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Habicht
Pipmatz schrieb:
Kein Staat klatscht sich nur ein USA-RedHat-Fedora auf seine Computer und das wars.
Da werden bestimmt Anpassungen gemacht und auch eigene Programme entwickelt.
Das machen die Chinesen und andere bestimmt auch.
Könnte ja so ähnlich laufen wie bei Ubuntu-Kylin.

Canonical stellt die Basis, also das eigentliche Ubuntu-System (Kernel, Paketverwaltung, Sicherheitsupdates etc.), definiert die Release-Zyklen und sorgt für Stabilität.

Der Chinesische Partner* (z. B. National University of Defense Technology) entwickelt die eigene Desktop-Umgebung (UKUI), passt das System an lokale Bedürfnisse an (Sprache, Fonts, Eingabemethoden),
integriert spezifische Software für den chinesischen Markt.

*Man ersetze 'chinesischen Partner' durch lokalen, hiesigen oder was auch immer Partner von hierzulande.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Pipmatz
kim88 schrieb:
Weil weder Politiker noch Verwaltungsangestellte - auch nur Ansatzweise das Fachwissen haben eine Betriebssystem zu entwickeln.
Das hat so ja auch niemand behauptet.
Es ging wohl offensichtlich eher darum eine EU-zentrierte Distribution zu haben (so wie China ja beispielsweise eine chinesische Distribution hat).

Das haben wir ja auch teilweise bei den Distributionen die wir haben. Beispiel Debian: Die haben halt Richtlinien (Gesellschaftsvertrag) die so abstecken, was die Ziele der Distribution sind und welche Software man darin gern gesehen ist.

Sowas könnte man ja auch für eine EU-Distribution definieren, wo halt festgelegt ist welche Werte eingehalten werden sollen aber auch welche Gesetze (man denke nur an Sachen wie die DSGVO) und sonstigen Zielvorgaben.

Und klar. Das kann man vielleicht auch mit einer vorhandenen Distribution haben. Aber was ist, wenn diese ihre eigenen Ziele ändert?

Außerdem könnte man noch Dinge hinzufügen, die einem noch fehlen. Sozusagen damit auch eine Förderung von Open-Source-Software-Entwicklung.

Es gibt also durchaus Gründe, warum man eine EU-Distribution haben wollen würde.
Davon losgelöst ist die Frage, wie man das realisiert. Und ja, das da ein Verwaltungsangestellte losprogrammiert ist wohl eher erstrebenswert noch realistisch. Das man das auch privatwirtschaftlich organisieren kann steht ja außer Frage.

kim88 schrieb:
während RedHat das auch macht und das alle feiern
Alle feiern das. Soso.

Meine Wahrnehmung ist da anders. Redhat wurde auch schon immer kritisch begleitet.
Da wurde schon um die Jahrtausend-Wende herum diskutiert. Damals ging es um den C-Compiler von GNU. Den hatte Redhat für seine Distribution gepatcht, so das er auch leicht inkompatibel zum Original war.
Und es gab einerseits auch Verständnis dafür, weil die Patches auch Bugs ausbügelten. Aber es wurde eben auch sehr kritisch diskutiert wegen der Inkompatiblität.

Dann noch so was wie systemd, was ja auch eher aus dem Redhat Lager (Lennart Poettering und Kay Sievers waren damals ja Redhat-Angestellte) kam und gepusht wurde und systemd wurde ja nun wirklich sehr kontrovers diskutiert und das teilweise bis heute.
Keine Ahnung, wie man sich in der Linux-Welt bewegen kann ohne das mitbekommen zu haben.

kim88 schrieb:
Macht sich damit aber auch austauschbar.
Wobei das ja auch als Feature gesehen werden kann. Also gerade wenn man die Thematik "Lösen von Abhängigkeiten" betrachtet.
 
areiland schrieb:
Fedora ist bei mir raus, denn das erkennt nicht mal meine NVME, die bisher jede andere Distri problemlos gefunden hat.
und bei mir hatte das ach so tolle cachy einen dauerhaften grafikbug in der konsole, also sie war komplett unbrauchbar. das sind so dinge, die dürften einfach nicht sein, auch wenn sie bei 95% wohl nicht auftreten. damit macht man sich direkt beim installieren die laune weg und wäre auch bei Win oder sonstwo genauso deprimierend.
 
Tja, solche Dinge passieren - Fedora mag dich halt nicht.
Bei mir hat eine Fedora-Installation inkl. Einrichtung auf einer NVME gerade mal eine ½ h gedauert. :p
 
@Petr88
CachyOS ist bei mir sehr träge. Die einzige Distri die bei mir bisher akzeptabel läuft, das ist Mint Cinnamon. Auf nem B550 mit nem Ryzen 7 5800X, 32 GB RAM und einer Radeon RX 560 ist das aus meiner Sicht schon etwas arm. Kubuntu 25.10 lief halbwegs gut. Ich rede wohlgemerkt von Distris, die immer auf der SATA SSD installiert werden - nicht von Live Systemen. Und weil Mint zunächst ebenfalls auf der SATA SSD installiert war, bevor es auf der NVME Windows ersetzt hat, weiss ich dass die anderen Distris nicht wegen der so träge sind.
 
Zurück
Oben