News Linux-Distribution: Fedora 44 ist erschienen, das sind die Neuerungen

Tenferenzu schrieb:
Die Ernüchterung kam dann als ich versucht habe, es wie Windows zu nutzen.
Was muss ich mir darunter jetzt genau vorstellen?

Im Prinzip nutze ich mein Mint genauso wie Windows, nur dass ich halt keine Systemsteuerung suche, sondern die Systemeinstellungen und auch sonst keine windowsspezifischen Befehle, Tools oder Dialoge erwarte. Und ich installiere Software zum allergrössten Teil nicht mehr aus dem Downloadordner raus, sondern über die Anwendungsverwaltung, die der zentrale Anlaufpunkt zur Softwareinstallation ist.

Aber sonst unterscheidet sich meine Nutzung nicht wesentlich von der, wie ich auch bei Windows vorgehe oder arbeite. Letztlich hat sich nur die Optik leicht verändert, Begrifflichkeiten sind anders und manche Programme mussten durch ihre Linux Pendants ersetzt werden. Sogar viele Shortcuts sind die gleichen wie unter Windows.

Aber sonst?

Meine Frau hätte bis jetzt noch nicht gemerkt, dass auf meinem PC gar kein Windows mehr sondern Linux läuft und fiel aus allen Wolken als ich ihr sagte, dass ich auf dem PC Windows runtergeschmissen und durch Linux ersetzt hab.
Ergänzung ()

Petr88 schrieb:
wozu gibt es dann noch berufsfeuerwehren?
Weil gewisse Gesetze den Kommunen ab einer bestimmten Einwohnerzahl oder nach anderen Kriterien die Aufstellung einer hauptamtlichen Feuerwehrabteilung vorschreiben. Abgesehen davon kann auch in Kommunen ohne hauptamtliche Feuerwehrabteilung bei Nachwuchsmangel ein Pflichtdienst angeordnet werden.

Ist also ein sehr untaugliches Beispiel, das den Autovergleichen ähnelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Metalveteran und nipponpasi
phreeze schrieb:
quasi kein Laptophersteller gibt "Linux" Support an. Welche Distro? Welcher Desktop?
TUXEDO, Slimbook, System76, Framework, laptopwithlinux oder halt was großes wie Lenovo.
phreeze schrieb:
KDE ist aktuell meilenweit besser als Gnome IMHO, dieses Minimalistische ist nicht meins. Und dann alles hinzufügen wieder, dass es wie ein KDE aussieht ist ja dann auch doof.
Zum Glück kann bei Linux jeder eine DE auswählen und muss nicht das nehmen, was der Hersteller einem aufzwingt. Schön das dir KDE gefällt aber es gibt halt unzählig andere DE die Leute sich lieber installieren.
phreeze schrieb:
Ubuntu ist eigentlich tot, das ist installiert keiner mehr, die haben sich zuviele Beine gestellt und dabei in's Knie geschossen.
Harte aussage, gibts für deine Meinung auch Fakten? Oder ist dies ein Bauchgefühl nach dem Motto: Bruder glaub mir?
 
areiland schrieb:
Was muss ich mir darunter jetzt genau vorstellen?
Das Jahr ist 2009 und der junge, unerfahrene Tenferenzu will unter Ubuntu/Linux MMOs zocken. Also lädt er die .exe runter und will sie ausführen. :D Dazu kommen noch Probleme mit nVidia Treibern und dem dazugehörigen Optimus. Den Rest kannst dir eigentlich denken. Damals war das halt noch nicht so einfach wie jetzt. Aktuell kann ich ja auch fast alles über Steam mit ner ollen Debian 12 Installation zocken^^

Deswegen meinte ich ja: Einfach mal ausprobieren. Ohne ausprobieren lernt man nichts dazu und aktuell ist das ja eh alles relativ einfach im Vergleich zu früher.

areiland schrieb:
Meine Frau hätte bis jetzt noch nicht gemerkt, dass auf meinem PC gar kein Windows mehr sondern Linux läuft und fiel aus allen Wolken als ich ihr sagte, dass ich auf dem PC Windows runtergeschmissen und durch Linux ersetzt hab.
Die Erfahrung habe ich tatsächlich auch gemacht^^ Schon faszinierend, dass andere Menschen auf sowas gar nicht achten.

BrollyLSSJ schrieb:
Jop, war auch der Grund, warum ich nach den fehlgeschlagenen Upgrades von debian 4 auf 5 und von 5 auf 6 und irgendein Ubuntu auf ein neueres Ubuntu in der selben Zeit Fedora probierte und lange (Fedora 18 bis 31 oder so) geblieben bin, bevor ich über Mandriva (oder so) zu Arch Linux gewechselt bin.
Bei mir ging's genau in die andere Richtung. Nach diversen Upgradeproblemen bleibe ich immer länger bei LTS Distros und überspringe auch gerne mal einzelne Versionen, da ich direkt alles plattmache und von 0 beginne. Da es mittlerweile eh immer mehr in Containerformaten gibt, ist das auch nicht mehr wirklich ein Problem. Seitdem gibt's keine Probleme mehr und alles läuft genauso wie es soll.
 
DocAimless schrieb:
TUXEDO, Slimbook, System76, Framework, laptopwithlinux oder halt was großes wie Lenovo.

Zum Glück kann bei Linux jeder eine DE auswählen und muss nicht das nehmen, was der Hersteller einem aufzwingt. Schön das dir KDE gefällt aber es gibt halt unzählig andere DE die Leute sich lieber installieren.

Harte aussage, gibts für deine Meinung auch Fakten? Oder ist dies ein Bauchgefühl nach dem Motto: Bruder glaub mir?
snap < flatpak
bloatware
futures angeprisen und reingeballert und dann immer wieder Rückzüge gemacht (amazon, unity, etc.)
weniger ressourcenschonend als andere Distros.

Im Endeffekt gibt es einfach viele coolere Distros.
 
@phreeze: Und? Deshalb ist Ubuntu an sich nicht schlecht, es wird ja nicht ohne Grund für viele Distros als Unterbau hergenommen und angepasst. So schlecht kann dann Ubuntu gar nicht sein.
Aber ich sehe schon, du antwortest nur auf das wo du glaubst, Argumente zu haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Hibbelharry
Junge... das SIND Argumente, liest du auch mal was ANDERE meinen? Ubuntu als Unterbau ist ja schön und gut, wenn die dann den Packagemanager wechseln etc. "Schlecht" ist es nicht, aber viele sind halt BESSER. Darum geht's. Welcher Vorteil hat Ubuntu gegenüber Fedora, Mint, Arch, Bazzite, Cachy, PopOS? (Consumer Desktop Anwender)
 
Ich benutz die Distro nicht mehr, also ist sie tot. Sie weiß es nur noch nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Hibbelharry, DocAimless und nipponpasi
phreeze schrieb:
Genaugenommen müsste man hier auch mal einhaken. RedHat pusht genauso ihr eigenes Zeugs wie z.B. Podman als Docker Alternative.

phreeze schrieb:
Welcher Vorteil hat Ubuntu
Vieles an kommerzieller Software läuft darauf und bietet explizit Support dafür. Meist läuft es auf Derivaten und Debian genauso aber im Zweifelsfall halt nicht.

ICH persönlich finde es eigentlich ganz gut, wenn alle ihr eigenes Süppchen kochen. Eine Lösung wird sich auf Kurz oder Lang dann schon durchsetzen aber irgendwer muss halt anfangen.
 
phreeze schrieb:
Junge... das SIND Argumente, liest du auch mal was ANDERE meinen?
phreeze schrieb:
Welcher Vorteil hat Ubuntu gegenüber Fedora, Mint, Arch, Bazzite, Cachy, PopOS? (Consumer Desktop Anwender)
Hat aber mit dem, was du geschrieben hast halt null zu tun da du Ubuntu als „tot“ bezeichnet hast.
Und für diesen tot hast halt noch keine Fakten geliefert, sondern nur warum Ubuntu eher einen schlechten Ruf hat.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Hibbelharry
Tenferenzu schrieb:
Die Erfahrung habe ich tatsächlich auch gemacht^^ Schon faszinierend, dass andere Menschen auf sowas gar nicht achten.
Mit drauf achten hatte das gar nichts zu tun, sondern die optischen Unterschiede fallen letztlich so gering aus, dass ihr das einfach nicht auffiel. Sie nutzt meinen PC ohnehin nicht und ist es von mir gewohnt, dass ich durchaus gerne mal was verändere.

Weil sie mich aber nur als Windows Freak kennengelernt hat und auch immer sah, dass ich teilweise bis zum Ellenbogen in der Registry steckte, kam für sie nach 17 Jahren Beziehung der plötzliche Umstieg auf Linux völlig überraschend. Dass ich durchaus linuxaffin bin hatte ich ihr nämlich nie verraten.

Dieser Umbruch innerhalb weniger Tage (am 21.2. hab ich angefangen über den Umstieg nachzudenken - am 23.2. hab ich mehrere Live Distris getestet und miteinander verglichen, am 24.2. hab ich Mint auf die SATA SSD installiert) hat sogar mich selbst überrascht. Vor allem deshalb, weil ich Windows ab dem 25.2. nicht mehr gestartet hab und Mint eine Woche nach seiner Installation den Platz von Windows auf der NVME einnahm.

Aber, ich war schon immer linuxaffin und hatte in den vierundreissig Jahren Windows auch immer wieder Linux Distris auf meinen diversen Rechnern. Die erste muss wohl die Slackware gewesen sein, die ich damals neben Windows NT 4.0 auf meinem 486er hatte. Denn für den ersten Dualboot hatte ich noch mit dd den MBR der Linuxplatte/-partition in eine Datei gesichert und dann in der Boot.ini von NT als alternatives Startsystem angegeben. Muss also ~1998 gewesen sein, denn erst ab NT 4.0 gabs auf meinen Rechnern die Boot.ini und ich bin nach Windows 95c direkt auf NT 4.0 umgestiegen. Vermutlich hab ich damals auch schon Bootumgebung und Windows Partition getrennt gehabt.
 
Partition 1 hab ich auf CB an anderer Stelle schonmal gepostet.
Ich denk ihr hier seid das richtige Publikum fuer CD 2:

Interview with a GNU/Linux user 😘
 
phreeze schrieb:
Ubuntu ... Fedora, Mint, Arch, Bazzite, Cachy, PopOS
Nur mal so zum Vergleich:
1777469927790.png

https://trends.google.com/explore?q=ubuntu,fedora,/g/11frrdkp36,debian,cachyos,bazzite,linux%20mint&date=all&geo=Worldwide

Es hat schon seinen Grund, warum diverse Distros als 'Flavour of the Week' bezeichnet werden.
Distrowatch ist schön und alles aber bildet halt nicht wirklich die Realität ab.

Kannst auch beliebig reinzoomen und beliebige Distros nehmen. Das Bild bleibt ziemlich gleich.
1777470424250.png
 
Zuletzt bearbeitet:
phreeze schrieb:
Welcher Vorteil hat Ubuntu gegenüber Fedora, Mint, Arch, Bazzite, Cachy, PopOS? (Consumer Desktop Anwender)
Gegenüber Fedora: Kommt mit proprietären Codecs ootB.
Gegenüber Mint: Wayland.
Gegenüber Arch: Der "Consumer Desktop Anwender" kann es installieren.
Gegenüber Bazzite: Ist keine reine Spiele-Distro.
Gegenüber Cachy: Existiert mit Sicherheit auch noch in 5 Jahren.
Gegenüber Pop!_OS: Kein DE im Betastadium.

Die eigentlich interessante Frage wäre: Welchen Vorteil hat Devuan gegenüber Slackware, Gentoo, LFS?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: DocAimless
Fedora ist bei mir raus, denn das erkennt nicht mal meine NVME, die bisher jede andere Distri problemlos gefunden hat.
 
@DocAimless
Für alle meine Datenträger ist AHCI eingestellt, da muss ich nicht mal nachschauen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: nipponpasi
phreeze schrieb:
quasi kein Laptophersteller gibt "Linux" Support an. Welche Distro? Welcher Desktop?
KDE ist aktuell meilenweit besser als Gnome IMHO, dieses Minimalistische ist nicht meins. Und dann alles hinzufügen wieder, dass es wie ein KDE aussieht ist ja dann auch doof.

Ubuntu ist eigentlich tot, das ist installiert keiner mehr, die haben sich zuviele Beine gestellt und dabei in's Knie geschossen.
Gaming: CachyOS oder Bazzite
Office: Fedora, Mint oder bissel nischiger wie PopOS (super schnell) oder Nobara
Das stimmt nicht so ganz 😉

Siehe Lenovo: https://lenovo.com/linux

grEEtZ
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ALPHA-S
Petr88 schrieb:
ach, da habe ich mich mit tumble versehen. dennoch bleibt die aussage ja, updates lassen sich auf alle paar wochen schieben und große kommen alle 6 monate ca.
Du kannst ein Fedora problemlos alle sechs Monate einmal updaten/upgraden wenn du das willst. So mache ich das bei meiner Mutter seit Jahren.
 
Zurück
Oben