Linux + externe Festplatte = kein Windows-Boot ohne externe SSD

Xechon

Commander
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Servus CBler,

was habe ich getan? xD Also kurze Beschreibung: Habe es nun geschafft Linux Mint auf meine SSD (850 Evo im externen Gehäuse) zu installieren. Mein "Problem" besteht darin, dass der Bootloader mit der Auswahl ob Windows 10 oder Mint gestartet werden soll nur dann kommt, wenn die externe Festplatte angeschlossen ist. Ist diese nicht am PC angeschlossen startet er nicht mehr von der NVMe (Win 10). Kann ich das Rückgäng machen? Ich möchte eigentlich nur Mint laden können, wenn die externe Festplatte am PC hängt (gerne auch ohne Bootloader, dann wähle ich es eben per F12 zum Systemstart manuell aus).

Helft mir bitte xD

VG

Xechon
 
Kommt drauf an was auf der internen Festplatte passiert ist. An sich sollte man die nach wie vor booten können, wenn man die EFI-Partition darauf nicht überschrieben hat. Dann einfach im Bios die Platte als Bootlaufwerk definieren.
 
Nun ja, aus dem Stegreif gibt es ja immer 2-3 Varianten:
1) Bootloader auf NVMe (Win 10) installieren. Habe ich nicht gemacht, da meine Win10-NVMe mit Bitlocker verschlüsselt ist und ich mir den Weg der Entschlüsselung sparen wollte....
2) SSD löschen und darauf Linux Mint installieren. Habe ich gemacht und dabei natürlich die externe Festplatte (Evo 850) ausgewählt.
3) Kann mich nicht mehr erinnern was hier stand, war aber unrelevant im Moment der Auswahl.

EDIT: Wähle ich per F12 direkt meine NVMe zum starten aus klappt es nicht mehr... Kommt ein Fehler, dass das nicht gehen würde. O.o Die SSD (Evo 850) habe ich aus dem BIOS schon entfernt. Da steht nur noch mein DVD-Laufwerk an 1. Stelle und die NVMe an 2.
Ergänzung ()

Zitat von AAS:
Bootloader auf die NVMe Festplatte installieren. ;)
Kann ich das nachträglich noch machen? xD Ich hab echt keinen Bock Win10 schon wieder neu aufzusetzen... es läuft ja eigentlich noch - nur eben nur noch, wenn die externe Festplatte ebenfalls angestöpselt ist... xD
 
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Wenn dir das Linux Mint erstmal egal ist, klemme die externe SSD ab.

Dann gehe ins UEFI / Bios. Dort sollte nämlich bei den Bootoptionen deine NVME SSD drin stehen UND dazu eine Asuwahl, nämlich Windows und Ubuntu.
Ist bei mir ähnlich. Wähle ich Ubuntu kommt Grub und ich kann auswählen, Windows oder Linux zu starten. Steht da Windows geht auch nur Windows, Grub kommt dann garnicht.

Es ist recht kompliziert Linux auf eine externe SSD zu installieren. Dann kommt automatisch Grub mit rauf, also man kann es getrennt nur installieren, indem man manuell einwirkt. Glaube Grub muss auch explizit auf der externen SSD liegen. Sonst benötigt man eben immer beide Laufwerke. Hatte das selbe Problem mit einer USB HDD und müsste immer beide Laufwerke aktiv habe, obwohl ich die externe nur manchmal nutzen wollte.
Ginge aber alles, nur habe ich da zuwenig Ahnung von.
 
Zitat von Burki73:
Wenn dir das Linux Mint erstmal egal ist, klemme die externe SSD ab.
This! Das ist für mich derzeit nur Spielerei und Linux besser kennenlernen. Das kann von mir aus 1000x formatiert werden. Und ja! Grub kam bzw. kommt mit einer Fehlermeldung, sobald die externe nicht mehr dran klemmt und ich per F12 sage, er soll die NVMe booten.
Ergänzung ()

Zitat von Burki73:
Dann gehe ins UEFI / Bios. Dort sollte nämlich bei den Bootoptionen deine NVME SSD drin stehen UND dazu eine Asuwahl, nämlich Windows und Ubuntu.
Nope. Die Auswahl habe ich nicht. Nur NVMe und los geht die Reise in den Grub Rescue-Mode. Ich versuche es mal mit der Diskpart-Geschichte.
 
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Vielleicht ein alternativer Tip um mit Linux etwas üben zu können: Virtual Box und ein Linux Derivat sollte für die Anfänge reichen und würde weniger Ärger machen, falls dann doch mal was schief geht.
 
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Wenn Mint noch da ist, oder aus der Live-Session, öffne bitte das Terminal und frage folgende Befehle ab:

sudo parted -l
sudo efibootmgr -v


Die Befehlsausgaben bitte hier als Text oder Code posten, keinen Screenshot! Wenn du Glück hast, können wir das mit "efibootmgr" richten, denn eigentlich sollte Win noch bootfähig sein.


So macht man es i.Ü. richtig: https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Externer-Datenträger/
 
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Too late. Windows neu installiert... :( Aber danke. Ich werde beim nächsten Versuch (sofern ich es nochmal anpacke) es nach der Anleitung tun.
 
Hm. Interessant. Also habe mir nun noch einmal die Zeit genommen und die Partitionen diesmal per Hand angelegt. Dabei habe ich auf der externen Festplatte 1x EFI, 1x Root, 1x Home und 1x swap angelegt. Den Bootloader habe ich auf die externe Festplatte gelegt (EFI). Das, was ich so interessant finde ist, dass nun in meinem UEFI-Bootmenü einmal meine NVMe mit dem Windows Boot Loader auftaucht (Gott sei Dank! Der Boot klappt nun auch ohne die externe SSD) und einmal, und jetzt kommts, "ubuntu" ebenfalls auf der NVMe obwohl ich ja den Bootloader usw. auf die externe SSD gelegt habe... So ganz taugt mir das noch nicht. Ich wollte Linux komplett "selbstständig", ohne das meine anderen Festplatten etc. davon betroffen sind. :/
 
Dann hättest du die Interne Festplatte bei der Installation abstecken müssen. Jetzt hat Grub genau das gemacht was er sollte: die Windowspartition erkannt und als Bootoption neben Ubuntu gelistet.
 
xD Verdammt. M2 ist halt auch irgendwie doof.... Da muss ich erst die GPU ausbauen, damit ich an den Slot komme...

Lässt sich das nachträglich noch irgendwie korrigieren?
 
Kommt drauf an.
Wenn du ohne angesteckte Ubuntu-SSD bootest, bietet dir dann das Mainboard nach wie Vor Ubuntu als Bootdatenträger an oder befindet sich GRUB tatsächlich auf der EFI-Partition der SSD und hat den Windows-Bootloader ersetzt? Denn einen (statischen?) Eintrag im Mainboard Bootmenü hat jetzt erst mal nix mit der NVME zu tun.
 
Den reinen Windows Boot auf den Nvme SSD hätte man auch ohne eine komplette Neuinstallation von Windows wieder hin bekommen.

Ich hatte ja genau das gleiche Problem wie du gehabt. Linux auf eine externe HDD installiert. Dachte das ist simpel und ich mache die externe nur an, wenn ich sie brauche. Ging aber leider nicht so simpel, wie ich das dachte. Liegt aber auch (oder haupsächlich :) ) daran, das ich da eben keine fundierten Kenntnisse habe.

Aber egal, nun hast du es ja neu installiert.
 
Also wenn ich per F12 in meine Boot-Optionen switche, dann bietet er mir die div. SSDs und HDDs und eben einmal "Windows Boot Manager (SanDisk Extreme Pro 1TB)" und direkt darunter "ubuntu (SanDisk Extreme Pro 1 TB)". Habe die externe SSD freilich gerade abgesteckt gehabt.
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Zitat von Burki73:
Den reinen Windows Boot auf den Nvme SSD hätte man auch ohne eine komplette Neuinstallation von Windows wieder hin bekommen.

Ich hatte ja genau das gleiche Problem wie du gehabt. Linux auf eine externe HDD installiert. Dachte das ist simpel und ich mache die externe nur an, wenn ich sie brauche. Ging aber leider nicht so simpel, wie ich das dachte. Liegt aber auch (oder haupsächlich :) ) daran, das ich da eben keine fundierten Kenntnisse habe.

Aber egal, nun hast du es ja neu installiert.
Naja weil ich mir nicht mehr anders zu helfen wusste xD.

GRUB fühlt sich für mich wie ne fiese Zecke an, die du nicht mehr los wirst... Das ist echt übel. Einmal zugebissen und ZACK! Die Hirnhautentzündung ist dir sicher..
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Zitat von ghecko:
Ersetzt würde ich nicht sagen. Der ist ja noch da. Ich habe nun beide. Eigentlich auch gewollt. Nur wollte ich den Bootloader eben nicht auf der NVMe sondern nur auf der externen SSD. Mit vollem bewusstsein hätte ich quasi immer die externe entweder an 1. Stelle des Bootvorgangs stellen müssen (damit sie nur erkannt wird, wenn ich sie angeschlossen habe) oder aber aktiv beim Bootvorgang per F12 als Bootmedium auswählen müssen. Das wäre mein Wunsch gewesen. Eigentlich habe ich das beim Linux Mint auch so vorgegeben (Wohin soll der Bootloader installiert werden? -> Samsung Evo 850 = externe SSD). Daher verwundert es mich eben durchaus, dass nun, obwohl ich was anderes festgelegt habe, nun doch wieder ubuntu im Zusammnenhang mit der NVMe auftaucht.

Ich meine ja... es funktioniert im Prinzip so, wie ich es wollte, aber irgendwie halt auch nicht zu 100%.
 
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Hast du wie in dem von mir verlinkten Wiki beschrieben, das hier gemacht:

ein Benutzer-Terminal [1] und gibt dort folgenden Befehl ein:

ubiquity -b &
Damit wird die Installation gestartet und danach keine Auswahl für das Anlegen eines Starteintrags angezeigt und auch keiner angelegt.


Ich vermute mal nicht!

Poste dann doch mal die vordem (Post #9) von mir erbetenen Terminalausgaben, dann müssen wir nicht im Trüben fischen.
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Zitat von ghecko:
auf der EFI-Partition der SSD und hat den Windows-Bootloader ersetzt
Das geht doch gar nicht!
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Zitat von Xechon:
Eigentlich habe ich das beim Linux Mint auch so vorgegeben (Wohin soll der Bootloader installiert werden? -> Samsung Evo 850 = externe SSD). Daher verwundert es mich eben durchaus, dass nun, obwohl ich was anderes festgelegt habe
Das ist aber normal. Sobald eine vorhandene ESP erkannt wird, wird die auch genommen, egal was du angibst. Deshalb, siehe oben!

Zitat von Xechon:
GRUB fühlt sich für mich wie ne fiese Zecke an, die du nicht mehr los wirst... Das ist echt übel
Nein, Grub folgt einer völlig logischen Routine und ohne geht's nun mal nicht. EFI extern hat eben seine Tücken. Du machst einen Fehler und hast den Salat.
 
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Ich bin kein Uefi-crack, aber so funktioniert das doch beim klassischen Dualboot mit Linux? Grub ist in der efi-Partition und übernimmt den Boot beider Betriebsysteme. Oder liege ich da falsch?

@Xechon Die Zecke ist in meinen Augen eher Windows und der saftige Hintern, an dem es sich festsaugt:
"Secure"- Boot.
Grub tut nur das was ein Bootloader tun soll. Dem User die Möglichkeit geben, ein oder mehrere Betriebssysteme zu starten. Die Hirnhautentzündung entwickelt sich bei mir, wenn Windows sich mit Schlüsseln im Uefi einnistet.
 
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