DerAnnoSiedler schrieb:
Flatpak löst dieses Problem mit - auf einmal kannst du sogar read-only OTA System machen. Bekannt aus modernen Systemen wie Android - wo - ja - ebenfalls jede Anwendung gesandboxed ist. So wie ich das eigentlich in 2026 auch haben möchte.
Ge Sandboxed ist nett wenn es so implementiert ist das es Nutzer freundlich ist, aber meine Erfahrung mit bottles von flathub war leider alles andere als erfreulich.
Der ansatz mit OS file pickern und single file permissions hat zu viel reibung und versagt sobald man mit sachen arbeiten will welche aus > 1 datei bestehen. Dann muss man gleich ganze Folder freigeben...
Flatpak fehlt eine Dateimanager ansicht mit der man leicht dateien in und aus den einzelnen sandboxen kopieren kann.
Es fehlt dem auch soweit ich das sehe eine einfach option um system weil by default ganze folder für alle sandboxen (oder ausgewählte boxen) frei zu geben. z.B. damit alle meine dokumente und downloads allen apps, auser den bei denen ich das extra widerrufe, zur verfügung stehen.
Bequemlichkeit geht nun mal fast immer vor sicherheit.
Gohma schrieb:
Mich würde jetzt mal brennend interessieren wie du das mit den Abhängigkeiten für die Anwendungen regeln willst? Sollen die dann alle Abhängigkeiten mitschleppen, für jede Anwendung extra?
Oder meinst du gar das alles an Paketen an dem einen Ort liegen soll? Wie soll das denn dann aussehen bei den Distros die Stabe/Point Release sind und die was Rolling Release sind?
Würde mich echt interessieren wie du dir das vorstellst.
Ich muss mir nichts vorstellen, google scheint das ja bei ihre userspace schon lange gelöst zu haben.
Und Windows scheinbar ja auch.
Das kann man sich bei denen einfach ab schauen.
Bei Windows ist es so die ABI der system bilbilioteken wird idealer weise nur so erweitert das ältere programme damit zurecht kommen, sprichman braucht nciht z.b. 10 versionen für 12 programme sondern eine einzige und die muss nur neu genug sein, dan kan auch eine 30 jahre alte anwendung mit ihr zurecht kommen und funktionieren.
Erlicher weise so ganz ganz stimmt das nciht windows hat dieses WinSxS (Windows Side-by-Side) was es ermöglicht hier mehrere lib versionen von libs vor zu halten so das man manchmal doch die binäre kompatibilität von manchen libs übern haufen schmeißen kann, die mänge der varianten ist da aber sehr überschaubar.
Sowas müste man bei linux auch einführen die ABI aller relevanten userspace komponenten nach möglichkeit kompatibel halten über 5-10 jahre und wenn man dan mal doch die brechen muss, dan die alte lib immer noch mit aus liefern so das ältere programe halt die alte lib laden können. Und nur mind 20+ jare alte libs raus werfen wen überhaupt.
Ein Rolling Release darf in dem system eben nun mal die ABI der userspace ncith kaputt machen, as simple as that.